Ist es generell so, dass Rankpflanzen an Hauswänden schädlich für das Mauerwerk sind, oder ist das nur der Fall, wenn die Mauer schon Risse und Fugen aufweist in denen sich Wurzeln festhalten können und dort mehr Feuchte einziehen lassen?
Wie Du schon schreibst, wenn die Mauer sauber verputzt ist und keine Schäden aufweist, schützt ein Bewuchs sogar. Aber man muss aufpassen, dass die Pflanzen nicht in Rolladenkästen oder unter die Dachziegeln kriechen und dort Schaden anrichten. Man hat dann auch die Gefahr, dass man plötzlich Mäuse und anderes Getier auf dem Dachboden hat, das die Pflanzen als Autobahn verwendet. Vorsicht auch beim Zuwuchern von Dachrinnen.

Ist der Putz in Ordnung, schaden sie nicht, denn dann bilden sie nur Haftwurzeln. Und sie schützen vor Hitze, Kälte, Regen.
Bei feuchtem Mauerwerk bilden sie Saugwurzeln, die in den Untergrund eindringen und ihn beim Wachsen auseinanderzwängen.

ich würde das nie wieder machen, da musst du schon ein richtiger Öko sein.5 meiner Bekannten habens wieder abgerissen (bei allen wilder Wein) Blätter fallen da ab wenn du Dämmung im Winter brauchst, und jahrelang hast du die Füsschen an der Wand die vollkommen abmüssen beim Streichen"schwitz". Beim Efeu immergrün" hast du halt immer was zu tun diese Wucherpflanze einzudämmen und immer nach deinem Mauerwerk zu schauen da er löcker Ritzen aufbrechen kann.