Wir haben neulich im Bekanntenkreis sehr kontrovers diskutiert ob Extremsportarten eine Sucht (Todessehnsucht) sind und behandelt werden müssen wie z.B. eine Alkoholsucht. Gibt es Therapiegruppen für solche Menschen?

Ich denke schon. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, das "Fragen beantworten" auch ein Extremsport ist. Werde demnächst mal bei der Suchtberatung vorstellig.
Ich finde schon, dass es eine Form von Sucht ist, denn wer sich freiwillig in solche Gefahren begibt, vor allem auch wenn er vielleicht Familie hat, das halte ich auch für grenzwertig. Ich kann verstehen, wenn man seine Grenzen ausloten möchte, aber um den hohen Preis?

Was ist denn bitte eine Extremsportart? Ich kann auch extrem lange Duschen oder andere Sachen extrem machen. In der Sportphilosophie wird das, was Du vermutlich meinst, mit Risikosportart beschrieben. Hier die Publikationsliste zu einem der führenden Sportphilosophen, die sich mit diesem Thema (Risikosportart und Tod) auseinandersetzen: http://www.uni-erfurt.de/sport/seiten/mitarbeiter/mitarbeiter-pers/mueller.html
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Wenn jemand tief taucht oder fallschirmspringt - ist das dann gleich jemand, der Todessehnsucht verspürt? Meine Therapie ist jedenfalls klar: Weitertauchen. :-D
Ähnlichkeiten zur Sucht sind schon da. Beides erzeugt Glücksgefühle, nur sind die einen Substanzen von Außen (Alk, Herroin Nikotin etc) die anderen sind Körpereigene Glücksstoffe. Ich denke bis zum gewissen Grad können die auch "Süchtig" machen, aber BEIWEITEM nicht in der art wie es Drogen machen. Wenn einer die Sportart überteibt würde ich Ihn zum Psychologen schicken.