Frage von woozie, 52

Sind es die Religionen wo uns für eine fortgeschrittene zukunft abhält? Wenn es keine Religionen gäbe würde man ja mehr für die Wissenschaft konzentrieren.?

Antwort
von Dxmklvw, 5

Die Zukunft schreitet trotzdem fort und auch die Weiterentwicklung von Technik usw.

Doch Religionen sind ein ernsthaftes Hindernis, daß Menschen fehlerfrei denken. Religionen wirken so, wie Programmfehler in einem Betriebssystem wirken: Fehlerhafte Routinen liefern falsche Ergebnisse zurück, und manchmal kommt es auch zu Abstürzen.

Es ist ja nicht so, daß religiöse Überzeugungen nur innerhalb von sich selbst wirken. Da sind diverse kleine "Routinen" mit Bugs belastet, und dieselben Routinen werden auch für alle möglichen Alltagsdinge und auch anspruchsvollere Dinge aufgerufen.

Aber ein Loblied auf die Wissenschaft halte ich ebenso wenig für angebracht. Auch die Wissenschaft ist mit vielen Irrtümern behaftet und formt ebenfalls Überzeugungen, die in ihrer Kette sonstiger Möglichkeiten immer wieder zu Fehlentscheidungen führen können.

Und ebenso wie bei den Religionen gibt es auch unter den Wissenschaftsanhängern sehr viele, die ihre Überzeugung zur allein seligmachenden Wahrheit erklären wollen, wobei dann ebenfalls häufig der Zirkelschluß als Argument herhalten muß.

Ein Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion besteht jedoch. Wo ein religöser Fanatiker mit dem Rücken an der Wand steht, bleibt als letzte Aussage übrig, daß er bei seinem Glauben bleibt. Wissenschaftler gehen da geschickter vor und reden von dem gegenwärtig am Wahrscheinlichsten, welches durch angeblich bestätigende Beobachtungen gestützt wird, was aber sofort korrigiert werden würde, wenn es sich als fehlerhaft herausstellt.

Eigentlich ist damit schon alles klar. Denn auch der fanatischste religiöse Mensch wird seine Ansichten sofort korrigieren, wenn er glasklar erkennt, daß er sich gewaltig geirrt hat. Die übrig bleibende Problemfrage ist aber, ob da überhaupt genügend Bereitschaft besteht, etwas erkennen zu wollen, das so gar nicht in den Kram paßt.

Antwort
von kayo1548, 7

Man muss hier erstmal zwischen dem Glauben an sich und Religion als Institution unterscheiden.

In der Vergangenheit gab es auch durchaus religiöse Insittute die aus unserer heutigen Sicht foirtschrittlich gehandelt haben.

Und Wissenschaft und Glauben (als auch Religion) müssen sich nicht unbedingt widersprechen: viele Wissenschaftler sind gläubig und manche auch in einer religiösen Insitution.

Und nicht jeder der nicht gläubig ist, ist deshalb intelligent´, gebildet oder an der Wissenschaft interessiert.

Auch hier gibt es ja viele die nur nachplappern was sie gehört haben; besonders schmunzeln muss ich ja bei der Begründung "das was XY gesagt hat ist richtig, weil XY Wissenschaftler ist" - das ist natürlich das genaue Gegenteil von Wissenschaft.

Daneben gibt es durchaus hoch intelligente Menschen die aufgrund persönlicher Faktoren beispielsweise in eine radikale (egal ob religiös oder nicht) Gruppierung geraten.

Also können blind glauben und kritisch denken sogar parallel existieren, also als zwei Dimensionen.

Antwort
von SadEvie, 22

Weil die Religiösen ja auch vor den Toren der großen Hallen der Wissenschsaft einen Hungerstreik abhalten und sie dazu zwingen, langsamer zu arbeiten.

Antwort
von AntwortMarkus, 30

Das wäre dann Fortschritt ohne Rücksicht auf Verluste. 

Antwort
von Dummie42, 18

Leider ist dem nicht so. Wissenschaft ist anstrengende geistige Arbeit. Die meisten Leute gleiten stattdessen lieber in esoterischen Blödsinn wie Verschwörungstheorien, Homöopathie, Geisterglaube und sonstigen Schmonzes ab. Viele nehmen gleich das volle Programm davon und verquirlen das alles.


Antwort
von nowka20, 2

religionen geben ihren gläubigen lebenskraft, damit auch diese in die zukunft schreiten können.

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