Shira am 09.04.2008 um 8:56 Uhr
Wieviel genügt euch um glücklich zu sein?

Und dafür bin ich sehr dankbar. Armse(e)lig all die unzufriedenen und damit unglücklichen Menschen.

So ein "Rundumglücklichpaket" würde mich nach einer Weile wahrscheinlich in den Wahnsinn treiben. ;-)
Shira am 9. April 2008 09:11 Du sagst es! Worauf soll man sich sonst noch freuen können? ;-)

Manchmal reicht mir das morgendliche Vogelzwitschern schon aus, um mich glücklich und zufrieden zu fühlen. Ansonsten sind das die kleinen Dinge des Alltags die glücklich machen: ein Blick auf meine Kinder und das Gefühl von Liebe die mich erfüllt, dass ich sie habe, ein Spaziergang in der Natur mit der Familie, der zarte Frühlingsanfang, wenn mein Ältester seine Klassenarbeit nicht verhauen hat, die Geburt unserer Katzenbabys im letzen Jahr ----eben all diese Dinge :-))
Shira am 9. April 2008 09:12 Liebe Antwort!

Die vielen Kleinigkeiten, das Wahrnehmen von Schönem, die Freude darüber addieren sich so sehr, dass ich das Rundumpaket habe, jeden schönen Moment auskosten kann. Das zu erkennen ist das Schmieden des eigenen Glücks. Erkennen, Wahrnehmen, Aufnehmen, Weitergeben.
Maienblume am 9. April 2008 13:01 Ach Luise - Tränlein wegwisch - das ist so wunderschön ausgedrückt... seufz
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 9. April 2008 13:51 "Erkennen, Wahrnehmen, Aufnehmen, Weitergeben." Schön gesagt, Luise, und vor allem so kurz verpackt. Ich übe noch, Seufz!

die Schönheit des Moments erkennen
das Lachen eines Kindes aufnehmen und an mein inneres Kind weitergeben
die Freude mit anderen teilen
achtsam sein, wo immer es geht
Die Krise als Chance sehen
wissen, das dieses Leben nur ein Abschnitt ist und der Tod ( wie die Geburt ) nur ein Uebergang in eine andere Da-Seins-Form ist.
Shira am 9. April 2008 10:22 Schön gesagt, Raimund!
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 9. April 2008 13:46 hintergründig und schön formuliert, DH, Raimund.

das Leben ist zu kurz, um negative Aspekte zu konsevieren....
LG....strick
Maienblume am 9. April 2008 13:02 Wie wahr, wie wahr!
Luise am 9. April 2008 18:58 Da hast Du so recht. Dazu gibt es einen Spruch von Abraham Lincoln:
"Wer das Böse sucht, der wird das Böse finden."
Der ist so wahr, deshalb suche ich das Schöne. Das bringt´s viel mehr und macht mich glücklich. Genauso, wie ich nicht Müll in meiner Wohnung ansammeln will, so will ich auch kein Müllgräber sein im Leben. Ich will das Schöne und danach suche ich. Das Leben ist so reich daran.

Es hängt von den "Kleinigkeiten" ab, wie "klein" ich sie empfinde. Und die "Kleinheit" hängt von meiner momentanen Stimmung und meinem persönlichen Empfinden ab. So könnte ich mich auch durchaus schon an einem kleinen Milliönchen Euro erfreuen, wenn ich gut drauf bin und mir im Augenblick gerade das Kleingeld ausgegangen wäre....ggg.
Shira am 9. April 2008 09:15 Geld allein macht doch nicht glücklich. lach
Knowledge am 9. April 2008 09:16 War doch nur ein Beispiel, Shira...Menno!...Du weißt doch, dass ich der unmaterialistischste Mensch des bekannten Universums bin....vielleicht auch des unbekannten, kennt ja keiner..ggg
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 9. April 2008 13:48 Ach, Knowledge, fast so bescheiden... wie ich! ;-)
Knowledge am 9. April 2008 14:59 Jo, nich?...Die bescheidensten Menschen der Welt...*ggg:

Ich erfreue mich ja an allem und bin ein Positiv-Denker. Leider sehen viele immer nur das, was die Anderen haben, nicht aber das, was sie selbst haben...
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 9. April 2008 13:47 Wo Du Recht hast... Gib mal her !!! ;-D

Mich erfreuen die vielen Kleinigkeiten des Lebens: ein gutes Buch, Sonnenschein, lachende Nachbarskinder, auf der Terrasse sitzen und die Seele baumeln lassen.
Shira am 9. April 2008 11:09 Dass du dich über lachende Nachbarskinder freust, gefällt mir ganz besonders!

Das fängt morgens an, wenn meine Süße mich vom Kopfkissen anlächelt. Dann, ein Kuß oder mehr, ein "ich liebe Dich"...
Die Vögel im Futterhaus auf dem Balkon erfreuen mich weiter. Ein bißchen Musik beim Frühstück, einen Sonnenstrahl ins Zimmer dazu.
Später, ein Schmetterling, einen singenden Amsel auf den Weg zur Arbeit, ein kleines Kiddie, was rumstapst.
Und so geht's den ganzen Tag weiter.
Glück ist die Summe solcher positiven Eindrücke. Die muß man nur zulassen.
DH für die schöne Frage. Ich wiederhole mich öfter bei Dir, Shira!
Shira am 9. April 2008 13:57 Mortimer, ich gratuliere deiner Frau zu so einem liebenwerten Mann!
Luise am 9. April 2008 19:00 Ich will dich auch dafür knuddeln Mortimer, und Deine Frau gleich dazu. Schön, dass ihr Euch so lieben dürft. DH
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 11. April 2008 09:46 Schnurr, Schnurr, Gratulation und Knuddeln angekommen, ihr Lieben! Diese Zeilen ich meiner Süße unbedingt zeigen, dann wird's richtig kuschelig... 8-P

Deine Frage gehört dazu, Shira! Einmal ein Vorteil, so spät dazuzukommen, man liest so wunderbare Antworten hier!
Wobei sich die Möglichkeiten überschneiden - schwanke sehr zwischen Rot, Blau und Grau.
"Wie fad wär´s Leben auf die Dauer, käm´s immer süß und niemals sauer."
Ohne die beiden Pole Glücklich/Unglücklich erleben wir doch das Leben eher gleichförmig und ohne Höhepunkte. Also gilt es, sich den schönen Momenten, und auch den Kleinigkeiten, die das Herz erfreuen, ganz hinzugeben, sie auszukosten. Dadurch erhalten wir die positive Lebensmelodie, die uns auch tragen kann durch schwerere Zeiten hindurch.
Also ein eindeutiges !"JA"!... das Glücksgefühl entsteht durch das wahrnehmen können der Kleinigkeiten und schönen Momente.
Shira am 9. April 2008 13:59 Danke dir liebe Maienblume, für diese schön formulierte Antwort.
Luise am 9. April 2008 18:55 Da schließ ich mich voll an. DH
Maienblume am 9. April 2008 19:17 Ihr Zwei seid so gut zu mir! <anschmieg>

Mich freut es z.B. schon, wenn eine kleine Osterglocke auf meinem Balkon aus Zwiebelchen herauswächst, die ich vor 3 Jahren mal eingebuddelt habe und die ich, weil die im letzten jahr nicht wuchsen, schon vergesssen hatte.

und diese Momente koste ich dann auch voll aus.
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 9. April 2008 13:43 Schnurrst Du auch dabei? Bestimmt. Schönes Avatar, wie heißt sie/er denn?
Katzentatze am 10. April 2008 05:53 Er heißt Speedy. :-)
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 11. April 2008 20:15 Na dann: Miau, Speedy!
Ob das für sein Selbstbewußtsein so gut ist, die Name der "schnellsten Maus in Mexiko" zu tragen? Depression, Tabletten- und Whiskas-Sucht könnten die Folge sein... ;-D

Das möchte wohl jeder. Aber man sollte sich wirklich an den kleinen Dingen im Leben erfreuen, denn in der Summe werden sie groß. Innere Zufriedenheit ist mein Glückswunsch.

Von allem ein bisschen - der Frühling, ein gutes Buch, ein bisschen Zeit für mich, nette Freunde und Familie treffen, ein gutes Essen - es gibt viele schöne Kleinigkeiten, die das Leben bereichern und glücklich machen :-)

Ich freue mich auf alles Schöne, und mag es noch so klein sein. Die Vorfreude ist schon sehr schön!!!
Shira am 9. April 2008 09:37 Genau!
Glück ist da zu sein, wo man hingehört, das, was man tut, gerne zu tun, die neuen Schuhe nicht drücken, das Frühstücksei gelingt, die Vögel zwitschern, die Sonne scheint, die Blumen blühen, in die Augen eines Menschen zu schauen, der einen versteht usw usw usw

Aber ebenso grau, rot und grün treffen voll und ganz zu!

Was nicht paßt, wird passend gemacht! So halte ich es allgemein mit den Sachen, die mich glücklich machen!

Glück bedeutet für mich - gute Freunde, meine Familie, mein Beruf.....und Frühling!!!

Wenn ich das nicht mehr könnte, müsste ich mir Sorgen machen.
grün, rot und grau! :-)) ...und noch vieles mehr. Schöne Frage Shira. DH! :-)
Shira am 9. April 2008 09:07 Danke Whisper! ;-) DH

es sind wirklich die Kleinigkeiten, die einem das Lächeln und damit Glücksmomente ins Leben bringen
Denn die Kleinigkeiten machen das Leben lebenswert :)


Das "große" Glück besteht aus vielen kleinen "Glücken".
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 11. April 2008 20:17 Wie? Die vermehren sich ?!? OhGottOhGott
schöne Frage, Shira:-)
Shira am 9. April 2008 09:37 Danke Valve :-)
aber am liebsten hätte ich orange grün grau auch noch angeklickt^^ immer von allem was^^ jeder moment ist schön den sollte man genießen es gibt so viele kleinigkeiten die einen glücklich machen
Dazu gehört aber auch, dass mich viele Kleinigkeiten erfreuen :-)
Habe die Fähigkeit, mich an Kleinigkeiten zu erfreuen, weitestgehend verloren.
Oh, das ist schade! Kann man wieder lernen!!

Da habe ich den ganzen Tag ein Glücksgefühl. Natur pur.

Fühle mich glücklich wenn meine Familie gesund ist, und jeder seiner Arbeit nachgehen kann.
Kann mich nicht wirklich zuordnen.. Von (fast) jedem etwas: das morgendliche Vogelzwitschern ist ein schöner Moment, an dem ich mich wie ein Kind erfreuen kann und so schmiede ich täglich an meinem Rundumglücklichsein.


...früher hat es mir Angst gemacht zu wissen, dass das Außen meinem Inneren entspricht, d.h. dass sich mein Leben so gestaltet, wie bewusst und unbewusst meine Glaubenssätze es diktieren. Kurz ausgedrückt: ES IST SO, WIE DU GLAUBST, DASS ES IST. Heute bin ich froh darüber, denn es sagt ja gleichzeitig aus, dass ich nicht das Opfer des Lebens, Schicksals, der Umstände, bin, sondern der Schöpfer!!! Folglich bin ich meines Glückes Schmied! Ist das nicht herrlich!!!?
Shira am 15. April 2008 13:12 Sehr schön, Angel84


Glücksmomente sind kleinste Kleinigkeiten, die uns Schritt für Schritt dem großen Glück näherbringen und im Moment unser Herz erfreuen. Sie sind Mosaiksteine, die man zu einem großen Ornament zusammenfügen kann, das man das "große Glück" nennen kann. Oft sind es nicht nur die Highlights im Leben, wie z.B. ein gutes Abschlusszeugnis in Händen zu halten, die eigene Hochzeit, die Geburt deiner Kinder, eine unerwartete Erbschaft oder ein Lottogewinn usw. Wer hat schon mal in ein strahlendes Kindergesicht geschaut, den dankbaren Blick eines alten Menschen aufgefangen, dem man mal für "einen kleinen Moment" bei seiner Lebensgeschichte zugehört hat - alles kleine Alltagsbegebenheiten, die wir bald vergessen haben, aber für die es sich auch zu leben lohnt. Man muss den Reichtum und die Vielfalt des Lebens wahrnehmen und darf nicht immer nur das Negative sehen ...
Shira am 31. Juli 2008 12:19 Das hast du aber wundeschön gesagt! Danke für deine Antwort!


ganz besonders den Herbst oder die kühle Luft am frühen Morgen
Schön rübergebracht, die Doppelbedeutung von armselig.