Frage von Jojoohorses, 89

Sind diese Vorwürfe gerechtfertigt (Ausbildungsabbruch,Mutter)?

Hallo,

Ich17 habe gerade die schulische Ausbildung zur Pflegehelferin abgebrochen. Meine Mutter war die ganze Zeit dagegen, obwohl ich ihr gesagt habe, dass dieser Beruf nicht zu mir passt, und mir bei Blut und so schnell schlecht wird, etc. Und jetzt wirft sie mir an den Kopf dass ich IHR Leben ruiniert hätte, und wie kann ich IHR das nur antun, was denken dann die Leute über sie... Außerdem sagt sie immer zu mir, wie kann man nur so blöd sein, ich bin ein Nichtsnutz, und das ich irgendwann ein Sozialfall werde und ich mich niemand bei einer Bewerbung nehmen würde,... das macht mich doch auch traurig...ich weiß einfach nicht mehr weiter...

Findet ihr das gerechtfertigt?

Antwort
von rotreginak02, 29

Grundsätzlich helfen Beschimpfungen wie "Nichtsnutz" etc. niemandem weiter und als Mutter sollte man eigentlich Vorbild sein und sein Kind unterstützen. Dass sie aber enttäuscht von dir ist, ist dennoch nachzuvollziehen.

Keiner von uns hier kann in die Zukunft sehen und wissen, wie dein zukünftiger Lebenslauf aussieht. Aber für dich geht es nun darum, heraus zu finden, was dir wirklich liegt. Darum solltest du dich jetzt kümmern.

Du kannst dich beim Arbeitsamt beraten lassen, du kannst aber auch auf verschieden Seiten zum Thema Beruf schauen, was dir liegen könnte und dich dann entsprechend bewerben.

Hier ein paar Links:

http://www.azubi-azubine.de/berufswahl/berufswahltest.html

http://www.planet-beruf.de/schuelerinnen/meine-talente/berufe-universum/

www.karrierebibel.de

https://www.azubiyo.de

Viel Erfolg!

Antwort
von Goldmarie1988, 43

Hallo,

deine Mutter sorgt sich um dich und deine Zukunft - das ist völlig normal wenn Eltern erstmal so reagieren.

Ich finde das gerechtfertigt, wenn du dann nur zu Hause sitzt und wirklich zum Sozialfall wirst weil du nichts anderes mehr findest oder schon die 3. Ausbildung abbrichst.

Wenn du aber voll dahinterstehst und dich um eine passendere Ausbildung bemühst und deiner Mutter zeigst wie ernst dir das ist dann wird auch sie wieder anders darüber denken und nichtmehr so über dich reden.

Ich finde aber generell, dass du ihr einmal sagen könntest, dass sie nicht so mit- und über dich sprechen soll. Ein respektvollerer Umgang - was ich so zwischen den Zeilen lese - würde euch beiden gut tun.
Natürlich sind deine Probleme erstmal auch ihre Probleme weil du bestimmt noch bei ihr wohnst. Aber trotzdem bist du ein eigenständiger Mensch der ernstgenommen werden sollte.

Alles Gute

Antwort
von Denso95, 53

Nein. Meine Mum würde genauso reagieren und ich finde es falsch. Die Mütter behaupten, dass sie alles für einen tun (was auch stimmt) und dass man durch solche Aktionen ihr Leben ruinieren würde.

Wenn man unzufrieden ist, ändert man was, ganz egal wie die Akzeptanz von anderen Menschen aussehen mag. ^^ Ausbildungsabbrüche müssen nicht schlecht aussehen im Lebenslauf, im Gegenteil. Du hast gemerkt, was du wirklich willst und das zeigt auf gewisse Weise Souveränität etwas durchzuziehen. :)

Antwort
von herakles3000, 1

Sage deinem das sie vorsätzlich dein  leben ruiniert den es bringt nichts in einem Beruf zu arbeiten zu müssen weil die Mutter das so will wo man selber keine Eignung hat zb weil man kein Blut sehen oder odr man sich vor vielem extrem ekelt das scheint deine muter nicht zu kappieren suche dir einfach eine andere Ausbildung und wen sie so weiter meckert dan sage ihr das sie nicht ihre eigene Unfähigkeit auf dich projektzieren soll.Den nur weil man einen bestimmten beruf nicht ausüben kann  ist man kein Sozialfall oder sozialaschmarotzer.!Deine Mutter will dir nur irgentwas grundlos aufzwingen lass dich beraten und bewirb dich für einen andere Ausbildung und  Wen sie so weitermacht drohe mal mit dem Jugendamt wEn du nichts  findest kanst du auch ehrenamtlich arbeiten das mus auch nicht immer im Altenheim sein das geht sogar in Revieroparks wen da noch eine stelle frei ist..Aber geeh erstmal zur ausbildungsbratung vom arbeitsamt.

Kommentar von herakles3000 ,

Erkundiege zb auch beim Arbeitsamt ob die dir helfen könnten zb in eine Ausbildung für Arbeitslosejugendliche reinzukommen den wechseln kanst du später immer noch in einem normalen betrieb oder Firma aber dann wirst du einfach nur die Firma wechseln und machst normal weiter .

Antwort
von Woropa, 3

Nein, die Vorwürfe von deiner Mutter sind nicht gerechtfertigt. Du hast nicht das Leben deiner Mutter ruiniert. Du hast einfach nur eine falsche berufliche Entscheidung korrigiert.  Das ist dein gutes Recht. Deine Mutter sollte dich nicht so gemein beschimpfen, sondern dir eher Mut machen.  Sag deiner Mutter ruhig, das dich ihr Verhalten traurig und verzweifelt macht. Falls du dich nicht traust, ihr das zu sagen,  kannst du ihr auch einen netten Brief schreiben, wo das drin steht.

Antwort
von milena5353, 25

Du kannst es zwar nicht ruckgängig.machen aber vlt wäre es besser gelaufen wenn du die ausbildung erst abgebrochen hättest wenn du einen neuen platz hättest.. Zeig deiner mutter willen und such dir was neues. Und ich denke jede mutter hätte so reagiert sie macht sich einfach sorgen

Antwort
von Herohuhn, 29

Gerechtfertigt auf keinen fall,

meine Schwester hat auch eine Ausbildung zur PTA angefangen und hat sie nach 6 monaten hin geschmissen weil sie die lust am Beruf verloren hat und nicht mit den Stoff mit gekommen ist, sie hat das jahr überbrückt und hat danach ne neue Ausbildung angefangen.

Wir sind alles Menschen und Menschen machen nunmal Fehler das kann man nicht von sich abwenden aber das was deine Mam da macht finde ich echt kaake wenn ich das so sagen darf, ich glaube du hast momentan ohne ausbildung ganz andere probleme als das "du das leben deiner Mutter zerstört hast" was ich irgendwie nicht glaube ... wenn sie so drauf ist würde ich gucken das ich da gaaaanz schnell ausziehe weil es mir einfach hart auf den sack gehen würde :D

Wichtig ist jetzt eigentlich nur das du alles mit den Ämtern klärst was du jetzt zu tun hast damit du nicht in irgendwelchen komischen sachen rein gezogen wirst von denen

Dein leben - Deine entscheidungen und du musst mit deinen job zufrieden sein es bringt nichts einen Beruf zu lernen wenn du dich jeden morgen echt zum aufstehen zwingen musst und dich zur Arbeit queltst das macht dich nur unglücklich also suche dir einen neunen Beruf den du gerne machst vielleicht auch erstmal jetzt Praktika um dir sicher zu sein das du den beruf lehrnen möchtest und nicht wieder mitten in der Ausbildung abspringen musst aber du bist noch Jung mit 17 also mach dir da nicht so viele gedanken drumm irgendwie ein Jahr verschwendet zu haben andere bleiben mal sitzen oder sonst was ein Jahr ist im gesamten leben vielleicht ein achtzigstell oder so also Kopf hoch und weiter machen lass dich nicht unterkriegen von solchen aussagen und denn wird alles auch wieder gut.

Sorry für den "langen" Text aber hoffe es hilft die ein bisschen.

Kommentar von Jojoohorses ,

Danke für die Antwort :) wie hat deine Schwester den das Jahr überbrückt?

Kommentar von Herohuhn ,

Sie durfte von der schule und den Amt aus einfach ein langfristiges Praktikum in der zeit machen heist sie hatt sich denn für ein halbes Jahr eine stelle gesucht und hat danach denn mit ihrer neuen ausbildung angefangen

Ps. kann aber von fall zu fall unterschiedlich laufen vielleicht stecken sie dich auch erstmal in irgendeine schul form rein damit du halt nicht zuhause rum sitzt und nichts machst

Antwort
von Otilie1, 39

nein ist nicht gerecht ! du musst den berif ausüben, nicht deine mutter . sieh halt zu das du schnell was anderes findest und deiner mutter nicht allzu sehr auf der tasche liegst

Antwort
von butterflyy321, 35

Quatsch! Es brechen viele die erste Ausbildung ab, weil sie merken, dass es nicht so passt. Das kommt zwar im Lebenslauf nicht so gut aber man kann das ja dem zukünftigen Arbeitsgeber erklären, dein Leben hast du deswegen noch lange nicht ruiniert.
Mach einfach eventuell Praktika um herauszufinden was dir wirklich Spaß macht, dass du nicht noch eine Ausbildung abbrechen musst.

Zb auf Planetberuf.de im Berufe Universum, kann man testen welche Jobs zu einem passen könnten.

Viel Glück bei der Suche!

Antwort
von BlickAufsMeer, 17

Ich habe meine Ausbildung zur Industriekauffrau auch im 2. Lehrjahr abgebrochen, weil es zu schwer war und meine Noten richtig tief in den Keller gingen.

Habe direkt danach eine Ausbildung auf einer anderen Schule für Kauffrau für Büromanagement angefangen und bin jetzt schon im 2. Lehrjahr :)

Alles ist top :)

Manchmal braucht man eben mehrere Anläufe, bis man das findet, was echt zu einem passt.

Die Reaktion deiner Mutter ist normal. Meine würde nicht anders reagieren.

Aber rede nochmal mit ihr, und sag ihr, dass du etwas brauchst, wobei du dich auch wohlfühlst.

Antwort
von PlatinGFX, 34

Deine Mutter meint es nur gut.Es wird schwer jetzt für dich eine Arbeit zu finden,da du die Ausbildung nicht beendet hast.Man sollte niemals eine Ausbildung abbrechen,dann hat man leider schlechte Karten und deine Mutter meint es nur gut.Viele Mütte sind so und meine auch.

Antwort
von Seanna, 31

Ich denke da schwingt noch viel mehr mit als das Geschilderte - ist also so nicht zu beurteilen.

Antwort
von ErsterSchnee, 26

Die Beschimpfungen finde ich nicht gerechtfertigt - aber die Sorgen deiner Mutter in Bezug auf deine Zukunft schon. 

Du hast also geschmissen und machst jetzt - nichts? Das freut KEINEN Arbeitgeber...

Antwort
von MickyFinn, 24

Hast du dich nicht für andere Lehrstellen beworben, oder ausschließlich Pflegehelferin? Ich meine, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und wenn man sich nicht genug anstrengt, dann wird man wenig erreichen. Daher kann ich deine Mutter (mit den bislang vorliegenden Informationen) was verstehen.

Kommentar von Jojoohorses ,

Ich hab mich natürlich auch wo anders beworben

Kommentar von MickyFinn ,

An deiner Stelle, würde ich versuchen noch irgendwo kurzfristig in eine Ausbildung für dieses Jahr reinzukommen, welche dir zusagt (es gibt immer Abspringer), oder ein Langzeitpraktikum zu machen.

Damals hatte ich als ich selbst keine Lehrstelle fand, habe ich ein sog. EQJ gemacht. Es war ein 6-Monatiges Praktikum, welches mit 212 €/mtl. vergütet wurde. So hat man Gelegenheit einen Beruf zu erkunden und stellt den Arbeitgeber in Aussicht, das du dort deine Ausbildung anschließend machen kannst (die 6 Monate werden übrigens auf die Lehrzeit angerechnet).

Mir wurde nach den 6 Monaten klar, das der Bürokaufmann nichts für mich gewesen ist (klar eigentl. schon nach 3 Monaten, aber ich wollte es durchziehen). Da ich nur eine kleine Lücke im Lebenslauf hatte und dieses Praktikum absolviert hatte, fand ich schnell eine sehr gute Ausbildung, in dessen Beruf ich heute in Vollzeit tätig bin.

Ich kann dir nahelegen, dich mit der Agentur für Arbeit auseinander zu setzen (was du eh machen musst) und um ,,grünes Licht" für ein EQJ zu bitten. Ich habe dies nicht bereut und kann dies jedem empfehlen, der auf Lehrstellensuche ist, wenn die Bewerbungszeit für das jetzige Jahr schon relativ zu Ende ist. 

Antwort
von Jersinia, 21

Sie ist für ihr Leben selber verantwortlich, nicht ihr Kind.

Sie sollte auch nicht wollen, dass Du unglücklich in Deinem Job bist.

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