Frage von Maximilianfreak, 36

Sind diese drei ETF-Sparpläne für einen Vermögensaufbau gut gestreut?

Hallo zusammen, ich möchte mein Geld in ETF Sparpläne für mein späteres ALTER anlegen. Ich möchte das ganze zusätzlich neben meiner privaten Riester-Rentenversicherung und Alterskapital und AWL und den Baustein Zukunft (bestimmte Summe von der Gewinnausschüttung) meines Arbeitgebers abschließen und als Rücklage verwenden.

Ich habe mir diese drei ETF-Sparpläne rausgesucht: - ComStage MSCI Emerging Markets TRN UCITS ETF - ComStage STOXX ® Europe 600 NR UCITS ETF - ComStage S&P 500 UCITS ETF

Ich werde den MSCI EM auf 50€ monatlich und die beiden anderen auf jeweils 100€ Sparrate setzen. Findet Ihr dass ich damit ein gutes Portfolio wiedergeben kann?

Ich habe darauf geachtet, dass alle drei Sparpläne die Ausschüttungsart: "Thesaurierend" besitzen, damit ich Steuern spare. Ich komme nicht über die 801€, allderings bin ich auch auf das Ausgeschüttete Geld nicht zwingend angewiesen und habe mich deshalb für therausierende Sparpläne entschieden um das Vermögen automatisch aufzubauen.

Nun bin ich ins krümeln gekommen, ob nicht doch vielleicht eine Mischung zwischen ausschüttenden und thesaurierenden ETFs sinvoll wäre. Immerhin machen kleine Beträge auf eine sehr lange Laufzeit auch eine schöne Summe.

Welchen der oben genannten ETFs sollte ich den dann ausschüttend arbeiten lassen und kann man das ganze so stehen lassen?

Vielen Dank für eure Antworten.

Antwort
von kevin1905, 24

Wenn du die 250,- € im Monat problemlos aufbringen kannst, ist das schon eine gute Verteilung.

Auf meine letzte Rückfrage bezüglich einer Berufsunfähigkeitsversicherung bist du aber nicht eingegangen.

Ohne die ist jede Sparanstrengung u.U. Zeitverschwendung.

Kommentar von Maximilianfreak ,

Sorry, hab ich überlesen. Ja eine BU habe ich, die Allianz Start Police. Da zahle ich monatlich 75€ ein.

Kommentar von kevin1905 ,

Bei einer BU zahlt man nicht ein (es sei denn man hat als Überschussverwendung Fondsanlage oder verzinsliche Ansammlung gewählt statt Beitragsverrechnung), man bezahlt für Versicherungsschutz.

Entscheidend ist also nicht der Preis sondern die dafür vereinbarte Rente und wie viel dein Lebensunterhalt kostet.

Wenn du monatliche Lebenshaltungskosten von 1.300,- € hättest, aber nur eine BU-Rente von 1.000,- € vereinbart ist, kann das zum Problem werden, wenn nicht noch gesetzliche oder betriebliche Ansprüche die Summe aufstocken.

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