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Sind die vor einigen Jahren in Mode gekommenden Federungen bei Fahrrädern wirklich so schlecht ?

gefragt von DerSteppenwolfDerSteppenwolf am 12.08.2009 um 11:17 Uhr

Mir wird abgeraten von Rädern mit Federungen, nicht nur da sie schwerer zu reinigen sind, auch weil sie weder vorne noch hinten etwas bringen. Schlimmer noch, sie machen das fahren langsamer und lassen einen bei schlechten Wegen sogar aufschaukeln (Sie sollen u.a. für Kopfsteinpflaster unbrauchbar bis sogar hinderlich sein). Außerdem sind sie oftmals nur bis 80 kg (Gesamtgewicht) nutzbar und gehen nach einer Weile, wie alles am Rad, kaputt. Dennoch scheint es weiterhin Leute zu geben, die solche Räder kaufen. Gibt es hierfür Gründe, die mir bislang verborgen geblieben sind?


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anonym
beantwortet von mjlmjl am 12. August 2009 11:29
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Bei einem Sportgerät wie einem MTB ist eine Federung je nach dem zu was es eingesetzt wird, von sehr großem Vorteil! Allerdings ist sowohl eine Federgabel, wie auch eine Federung mir Umlenkung beim Hinterrad sehr teuer und Aufwendig.

Du kannst Dir also einfach überlegen, wie es wohl möglich ist, dass eine ordentliche MTB-Gabel 600,- Euro kostet - und man aber für die Hälfte im Baumarkt ein komplett gefedertes Fahrrad bekommt ...

Kurz um: Federung an einem "normalen" Fahrrad bringt nix, da diese meistens minderwertig sind, nicht einstellbar sind und schnell kaputt gehen.

Investiere lieber in einen guten Rahmen und eine ordentliche Ausstattung, dann hast Du sicherlich mehr davon!

Das gleiche gilt im Übrigen auch für die Scheibenbremsen, die ja auch an Baumarktfahrrädern immer mehr zu sehen sind ...

Kommentar von A99eba013d5ec098fbf8070e3f1303besmallVolker99 am 12. August 2009 12:03

Im Prinzip alles richtig, ausser der Preis- Geschichte bei der Gabel : Wenn du dir ein Rad aus guten Komponenten zusammenbaust, kommst du auf das doppelte bis dreifache, was das Rad als fertiges Angebot kostet. Da sieht man, wo der Fahradhändler und der Hersteller so richtig zulangen.


BikeMagazin
beantwortet von BikeMagazin am 13. August 2009 09:01
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Eines ist auf jeden Fall klar: Eine Federung bringt Komfort nur, wenn Sie einigermaßen Hochwertig ist, sich auf das Körper- bzw Systemgewicht aus Bike und Fahrer einstellen lässt und vor allem auch richtig eingestellt ist! Auch in der Stadt bzw auf Forstwegen kann eine Federung sinnvoll sein. Sie dämpft Schläge durch Bordsteinkanten, Schlaglöcher, Kopfsteinpflaster und ähnliches sicher ab. Allerdings erkauft man sich mit dem nicht eben günstigen Komfort auch eine ganze Reihe von Wartungsarbeiten. Denn auch eine hochwertige Federung benötigt hin und wieder einen Service und die Gelenke am Hinterbau neue Lager oder eine Fettpackung. Den Unterschied zwischen einem gefederten und ungefederten Bike kannst du aber immer noch am besten selbst erfahren. Geh einfach in einen Shop und fahr sowohl das eine als auch das andere Probe. Ansonsten kannst du dich mit einem Haufen Informationen darüber bei unserem Schwester-Magazin Trekkingbike schlau machen: http://www.trekkingbike.com/tbo/trekkingbike_artikel//show.php3?id=254&subna...


Sascher
beantwortet von Sascher am 12. August 2009 11:18
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So ein Rad bringt Dir was beim Downhill-Biking, für die Straße ist es unnötig.


anonym
beantwortet von kampione91 am 12. August 2009 11:27
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Das kommt darauf an ob man ein "amtliches" Fahrrad, oder eines aus dem Baumarkt kauft. Vollgefederte Fahrräder fangen eigtl. erst ab 1.000€ aufwärts an, wirklich was zu taugen. Klar, die Baumarktteile kannst du wegschmeißen.


anonym
beantwortet von radfahrer am 13. August 2009 08:16
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Ich fahre seit einigen Jahren im Winter ein vollgefedertes Rad (allerdings recht hochwertig). Im Sommer fahre ich meist mit dem Rennrad. Da ich eine Handverletzung habe, spüre ich schon den Unterschied, obwohl es eine recht gute, asphaltierte Strecke ist. Gerade auch in der Stadt kann eine Federung sinnvoll sein (Kopfsteinpflaster, schlecht abgesenkte Bordsteine, die man einfach mit voller Geschwindigkeit überfährt, als wäre es nix). Aber: Eine schlechte Federung ist eine Belastung (nicht nur des Geldbeutels), nur eine gute, teure Federung ist eine Bereicherung. Daher: Wer kein Geld investieren will, sollte auf die Federung verzichten. Richtig gute Räder mit Federung gibt es ab 1500 Euro.


Kommentar von radfahrer am 13. August 2009 08:39

Ich fahre seit einigen Jahren (fast nur im Winter) ein vollgefedertes Rad, allerdings recht hochwertig. Im Sommer fahre ich meist mit dem Rennrad. Da ich eine Handverletzung habe, spüre ich schon den Unterschied, obwohl es eine recht gute, asphaltierte Strecke ist. Gerade auch in der Stadt kann eine Federung sinnvoll sein (Kopfsteinpflaster, schlecht abgesenkte Bordsteine, die man einfach mit voller Geschwindigkeit überfährt, als wäre es nix). Aber: Eine schlechte Federung ist nur eine Belastung (nicht nur des Geldbeutels). Nur eine gute, leider auch teure, Federung ist eine Bereicherung. Wer z.B. bei Dunkelheit mal über ein Schlagloch oder einen Holzscheit brettert, bei dem er ohne Federung gestürzt wäre, der erkennt, dass Federung auch etwas mit Sicherheit zu tun hat. Autos ohne Federung wären sicherheitstechnisch undenkbar. Daher: Wer kein Geld investieren will, sollte auf die Federung verzichten. Richtig gute Räder mit Federung gibt es ab 1500 Euro. Man merkt den Unterschied. V.a. bleibt die Federung über Jahre hinweg ordentlich tätig. Ein bisschen Wartung sollte wie bei jedem technischen System natürlich sein. Eine schlechte Federung wird man aber nie zum Arbeiten kriegen. Ganz Unfug sind Federungen für Kinder und noch zu leichte Jugendliche: Finger weg, auch wenn es "toll aussieht"!


Volker99
beantwortet von Volker99 am 12. August 2009 11:18
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Weil nix davon so ganz stimmt. Es bringt schon was, auf schlechten Wegstrecken. Es ist bequemer, es gibt Federungen für Leute über 80 kg. Und ja, es kostet Kraft, aber man kann bei langsamer Fahrt die Gabel sperren. Ich will keins mehr ohne. Da wollte dir jemand ein bestimmtes Rad aufschwatzen

Kommentar von LukasBaseI am 12. August 2009 11:20

alles eine sache der Einstellung

Kommentar von A99eba013d5ec098fbf8070e3f1303besmallVolker99 am 12. August 2009 11:59

Ich meine, wenn jemand die Vor Und Nachteile sachlich dargestellt hätte, würde der User anders fragen. So wie einseitig die Nachteile dargestellt werden, kommt da schon der Verdacht auf. Eins ist Klar. Gefederte Räder sind doppelt so teuer bei sonst gleichen Komponenten.Hardtails 50 % teurer.

Kommentar von A99eba013d5ec098fbf8070e3f1303besmallVolker99 am 12. August 2009 11:21

und wenn sich das Rad aufschaukelt, ist es irgendwas aus dem Baumarkt. für 200 € würde ich auch nix kaufen.


DarkestAngel
beantwortet von DarkestAngel am 12. August 2009 11:21
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davon stimmt gar nichts. Wenn du so oder so nur in der stadt rumfährst kannst du dir ne federung sparen, da du sie schlichtweg nicht brauchst... Wenn du im Gelände Biken gehst solltest du meiner meinung nach Hinten und vorne eine gute drin haben. Hab ich auch und mein Hintern hats mir schon oft gedankt XD

Ausserdem kann man Beinahe alle Federungen auch Hart stellen

Kommentar von A99eba013d5ec098fbf8070e3f1303besmallVolker99 am 12. August 2009 11:37

Also ich finde sogar in der Stadt bei meinem KTM ATB die gefederte Vorderradgabel gut. Das schüttelt nicht so in der Schulter und den Handgelenken. Das bike war allerdings nicht ganz billig.


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