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Sind die vielen Ansteckungen in den Krippen bedenklich für die Gesundheit einer knapp Dreijährigen?

gefragt von sunshine2007 am 19.05.2007 um 10:32 Uhr

Eine alleinerziehende Freundin hat Bedenken, ihre Tochter in eine Krippe zu geben, weil es dort ja bekanntermaßen sehr viele Ansteckungen gibt und das Kind schon immer etwas kränkelt. Sie hat aber groß gar keine andere Wahl, denn sie muss jetzt wieder arbeiten. Weiß jemand, ob diese vielen Kontakte mit Viren usw. wirklich eine Gefahr darstellen oder kann ich sie beruhigen?


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manu1979
beantwortet von manu1979 am 19. Mai 2007 10:39
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ich denke mal deine freundin ist eine von den mamas die alles desinfiziert. so, dass das kind überhaupt keine abwehrstoffe bilden kann und deshalb kränkelt. wahrscheinlich wird sie in der krippe erst mal alles "mitnehmen", aber dann um so besser bei gesundheit sein, weil der körper ja auch dementsprechend abwehrstoffe bilden kann


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 19. Mai 2007 11:49
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Deine Freundin kann sicher Mengenlehre. Im Kindergarten ist die Menge der verbreiteten Viren und Bakterien größer als bei ihr zuhause.

Das Immunsystem quasi aller dreijähriger Kinder ist in der Lage, damit fertigzuwerden. Noch mehr ist es m.E. sogar wichtig, dass sich die Kinder auch mal anstecken können, damit sie Antikörper gegen alles Mögliche entwickeln können.

Wir können nicht immer in einem Glashaus leben. Früher war es bei uns sogar üblich, dass wir als Kinder bewusst zu den Kindern zum Spielen geschickt wurden, die gerade Masern oder Windpocken hatten, damit wir uns möglichst früh dagegen immunisieren.

Wir haben aber auch noch auf dem Bauernhof, in Wäldern, auf Wiesen und auf der Straße gespielt und uns sowieso jeden Rotz aus dem Dorf geholt. Heute sind die Kinder leider sehr oft isolierte Stubenhocker oder Vorstadt-Gartenzwerge.

Kommentar von 906a0bbe98354ac23e7a8bb90821dd59smallWildeFee am 19. Mai 2007 13:54

Es gibt heute regelrechte Masernpartys, weil viele Kinder gegen Masern geimpft sind, und die impfkritischen Eltern halt zusehen, dass ihr Kind die Masern rechtzeitig - eben als Kind - bekommt, weil es sich ja kaum mehr irgendwo anstecken kann auf natürlichem Wege.


HirnClaudia
beantwortet von HirnClaudia am 19. Mai 2007 10:45
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Du kennst sicherlich den Spruch "Dreck reinigt den Magen".

Um auf natürlichem Wege Abwehrstoffe zu gelangen, müssen Kinder im Dreck spielen dürfen.

Wenn Du Dein Kind in den Kindergarten schickst, wirst Du wahrscheinlich erst einmal gar nicht wissen, mit welchen Krankheiten oder Viren sie nach Hause kommen. Das ist aber auch ganz unbedenklich. Bei ernsten Viren oder Krankheiten, wird der Kindergarten Dich informieren.

Das von Dir beschriebene "Hygiene-Kind" wird wahrscheinlich erst einmal alles mit nach Hause bringen. Aber danach wird es dem Kind sicherlich sehr gut gehen, da es dann gegen die alltäglichen Viren abgehärtet ist.


WildeFee
beantwortet von WildeFee am 19. Mai 2007 10:59
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Bedenklich ist das normalerweise nicht. Es ist eher typisch, dass Kinder, die in den Kindergarten kommen - und das ist in der Regel mit 3 Jahren - erstmal einen Haufen Infektionen mitnehmen. Das legt sich nach ca. einem halben Jahr.

Bedenken habe ich bezüglich der Haltung Deiner Freundin, denn wenn sie jetzt Angst hat, dass ihr Kind krank wird, wird sie möglicherweise alle Krankheiten, die die Tochter sich einfängt, mit Antibiotika behandeln lassen - leider sind auch Kinderärzte oft schnell dabei, diese zu verabreichen.


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 19. Mai 2007 12:06
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Gerade das ist ja gut daran - so hat das Kind bald alle Kinderkankheiten gehabt, die es auch als Kind haben sollte. Besser Windpocken als Kind wie als Erwachsener. Ich arbeite ja selbst viel in verschiedenen Kindergärten und bekomme mit, dass dort oft wirklich ALLE Kinderkrankheiten pro Gruppe mit einem 'Rutsch' bekommen und an auskuriert werden.

Ich habe das Gefühl, dass Deine Freundin eventuell Angst hat, nicht nur Arbeit mit dem kranken Kind zu bekommen, sondern auch Angst um den Arbeitsplatz, den Sie bekommt, wenn ihr Kind häufiger krank sein sollte. Das braucht sie doch nicht - bei Krankheit des Kindes kann sie kein Arbeitgeber zwingen, zur Arbeit zu kommen, da gibt es Gesetze.

Kommentar von 906a0bbe98354ac23e7a8bb90821dd59smallWildeFee am 19. Mai 2007 13:52

Das mit den Kinderkrankheiten ist leider vorbei, weil viele ihre Kinder gegen sämtliche Kinderkrankheiten impfen, was ich sehr kritisch sehe. Denn die Impfungen können - abgesehen von Impfschäden - dazu beitragen, dass ein Kind die Kinderkrankheiten eben nicht als Kind, sondern in viel schlimmerer Form als Erwachsener bekommt.

Selbst gegen Windpocken wird ja heute geimpft! Und das ist wirklich harmlos. Bekommt man diese Krankheit jedoch im Erwachsenenalter, ist das gar nicht mehr lustig, sondern sehr gefährlich.


anonym
beantwortet von Rolfe am 20. Mai 2007 19:57
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Die Krippe ist für die 3-jährige günstig. Die Infekte schärfen das Immunsystem. In der Schule später braucht sie dieses. Anzuraten ist ein kompletter Impfstatus. Masernpartys sind extrem gefährlich, da Masern auch sehr viele Spätwirkungen haben, die mit einer Impfung vermeidbar sind. Bitte fragen Sie den Kinderarzt.


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