sind die schmetterlinge auch noch gefährlich vom prozessionsspiner?

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3 Antworten

Es geht für den Menschen nur Gefahr aus von den Raupen und den Gespinstnestern.

Giftige Raupenhaare
Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners
stellen eine akute gesundheitliche Gefährdung für Menschen dar. Ab dem
3. Larvenstadium wachsen den Raupen sehr feine Brennhaare, die leicht
brechen und bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite
Strecken getragen werden. Da die alten Larvenhäute nach der Häutung in
den "Nestern bleiben", besitzen diese ebenfalls eine hohe Konzentration
an Brennhaaren.

Dauer der Gefährdung
Die akute Gefahr ist während der Raupenfraßzeit des
Schädlings am größten. Alte Gespinstnester des
Eichenprozessionsspinners, ob am Baum haftend oder am Boden liegend,
stellen eine anhaltende Gefahrenquelle dar. Da die Raupenhaare eine
lange Haltbarkeit besitzen, reichern sie sich über mehrere Jahre in der
Umgebung, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs, an. Sie halten
sich auch an den Kleidern und Schuhen und lösen bei Berührungen stets
neue allergische Reaktionen aus.


http://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/066204/index.php

Für die Bäume ebenso:

http://www.med.kit.edu/downloads/Eichenprozessionsspinner-Information.pdf

Nahrung / Schadwirkung

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners ernähren sich vorwiegend nachts von Blättern (hauptsächlich von Eichen-, seltener Buchen- und Ahornblättern) und können dabei sog. Lichtungs- oder Kahlfraß verursachen, wobei dann teilweise nur noch Blattrippen stehen bleiben. Vom Raupenfraß betroffen waren bisher nur einzeln stehende Eichen in Wohngebieten, Alleen, Parkanlagen und auf Parkplätzen oder entlang von Waldrändern. Seit Mitte der 90er-Jahre jedoch beobachtet man ein flächendeckendes und mehrjähriges starkes Auftreten des Schädlings. Die Bäume werden direkt oder indirekt durch Folgeerscheinungen (z. B. Folgeschädlinge) geschädigt.
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Nur die Raupen sind gefährlich, sie besitzen giftige Nesselhaare die so klein sind das man sie mit dem bloßem Auge nicht sehen kann. Der Falter hat keine Nesselhaare. Die Haare der Raupen sind aber auch in deren Nestern enthalten und können nach 10 Jahren noch ihre unheilvolle Wirkung verbreiten. (Denk daran wie das vor einigen Jahren in Berlin war, das war eben dieser Falter bzw dessen Raupen!)

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Also für die Blätter und die Bäume sind eher die Raupen gefährlich.

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