Frage von douschka, 48

Sind die Rosen zu retten?

Habe in den letzen 2 Jahren einige Rosen gesetzt. Ein kleines Experiment in 1000 m Höhe. Die old english tun sich schwer, Polyantha geht mit mäßigem Erfolg. Angehäufelt, mit Fichtenreisig abgedeckt haben sie den Winter überstanden. Leider haben die Hausgäste bei Schnee alles niedergetrampelt. Der Schnee ist endlich weg, habe Winterschutz entfernt. Sämtliche Triebe sind abgebrochen, dieser Anblick tut weh. Mir blieb nichts anderes übrig als die Brüche abzuschneiden und die wenigen noch vorhanden Triebe stark einzukürzen.

Habe den Boden gelockert, gedüngt, gewässert und um die Pflanzen gemulcht. Haben die Rosen noch eine Chance?

Bin kein Rosenzüchter, habe aber ein Faibel für Rosen und früher in meinem eigenen Garten Rosen aus aller Welt gepflanzt, gehegt und gepflegt.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von FionaAmann, 18

Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. Will sagen: Rosen sind sehr robust, auch Englische Rosen. Zu viel Dünger zur falschen Zeit machen Triebe eher lang und schwach. Ich würde die Rosen stark zurückschneiden und dann abwarten. Im Juni ein zweites Mal düngen und im August/September Kalidünger daran geben, damit die Triebe genügend Frostreife entwickeln. Im Spätherbst gut anhäufeln und mehr sollte nicht notwendig sein. Reisig hilft beim Schattieren im Winter, damit die Rosen bei starker Wintersonne nicht plötzlich motiviert werden, anzutreiben und dann beim nächsten starken Frost erfrieren.

Englische Rosen brauchen überall mindestens drei, vier Jahre, um sich richtig zu entwickeln. Also Geduld! 

Antwort
von Ispahan, 26

Da hilft jetzt nur Abwarten. Die Düngung hättest du dir noch sparen können. Wenn die Veredelungsstelle intakt ist, wird die Rose wieder austreiben. Hast du saubere, glatte Schnitte vorgenommen? Nebenbei: Englische Rosen in deiner Höhe sind ein keckes Wagnis. Such dir lieber solche, die sehr winterhart sind. Da gibt's ja viele.

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