Frage von sophie1235, 124

Sind die Leistungen bei einer privaten Krankenversicherung tatsächlich besser als bei einer gesetzlichen Krankenversicherung?

Angenommen, man solle sich unabhängig von den Kosten für eine Krankenversicherung entscheiden, entweder gesetzlich oder privat. Was spricht für welche Art von Krankenversicherung? Was sind die Vorteile, was die Nachteile? Welche Leistungen sind besser?

Expertenantwort
von Barmenia, Business Partner, 26

Hallo sophie1235,

erst einmal möchte ich noch genauer auf die unterschiedliche Kalkulation der Beiträge eingehen:

In der gesetzlichen Krankenkasse berechnet sich der Beitrag prozentual vom Bruttogehalt. Der Vorteil ist: Verringert sich dein Einkommen, verringert sich auch dein Krankenkassenbeitrag.

Verdienst du jedoch viel, zahlst du auch entsprechend viel, obwohl du die selben Leistungen bekommst wie jeder andere.

In der privaten Krankenversicherung richtet sich der Beitrag nach dem gewählten Versicherungsschutz, sowie nach Alter und Gesundheitsstatus bei Antragsstellung. Das Einkommen spielt dabei keine Rolle.

Du zahlst demnach wirklich nur das, was statistisch gesehen benötigt wird um die gewählten Leistungen dauerhaft zu erbringen. So kannst du deinen Beitrag sogar ein Stück weit mitgestalten, in dem du für dich entscheidest, was dir wichtig ist und auf was du verzichten kannst.

Der zweite wesentliche Unterschied bei der Frage "GKV oder PKV?" liegt bei den Leistungen.

In der GKV gilt: Gleicher Leistungsanspruch für alle. Dabei wird der Umfang der Leistungen vom Gesetzgeber festgelegt und kann auch jederzeit gekürzt oder gestrichen werden.

Die Leistungen der GKV sollen grundsätzlich "ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich" sein. Bedeutet leider häufig, dass nur eine Grundversorgung gewährleistet ist. In vielen Bereichen - gerade beim Zahnarzt oder wenn es um Vorsorgeuntersuchungen geht - zahlt man als Patient ordentlich drauf.

In der PKV hingegen hast du die Möglichkeit den Versicherungsschutz auf deine individuellen Bedürfnisse anzupassen. Die Leistungen werden dir darüber hinaus lebenslang garantiert.

Das heißt, dass du die Leistungen versichern kannst, die für dich persönlich wichtig sind. Ebenfalls kannst du Leistungen die dir nicht so wichtig sind niedriger absichern.

Auch für deine Angehörigen kannst du für jede Person individuell entscheiden, welche Absicherung gewünscht ist. Allerdings zahlt man hier auch - anders als in der GKV - für jede Person einen eigenen Beitrag.

Aus Sicht eines Versicherungsunternehmens ist die PKV natürlich die bessere Wahl. ;-) 

Aber man muss ganz deutlich sagen, dass eine private Krankenversicherung sehr beratungsintensiv ist. Wenn man es richtig anstellt, kann man sein Leben lang von den Leistungen als Privatpatient profitieren, ohne Nachteile gegenüber der GKV zu haben.

Dazu ist es wichtig, dass man sich die Zeit nimmt und sich von einem Fachmann persönlich beraten lässt.

Viele Grüße

Katharina vom Barmenia-Team

Antwort
von flareb, 63

Der Grundgedanke der privaten Krankenversicherung ist es, bessere medizinische Versorgung zu erhalten. Das können die einfachen Dinge sein, z. Bsp. Einbettzimmer, dass können aber auch andere Dinge sein, wie z. Bsp. offener Hilfsmittelkatalog, alternative Behandlungsmethoden, erweiterte Vorsorgeuntersuchungen, etc.

Die privaten Angebote unterscheiden sich sehr, sehr stark Privat bedeutet nicht gleich das alle Kosten übernommen werden. Dies lässt sich nur individuell berechnen und aus den Bedingungen herauslesen. Es gibt ganz klare Bereiche, in denen die gesetzliche Krankenversicherung auch hier und da mal mehr leistet als die private.

Es gibt immer noch private Verträge am Markt, welche aus meiner Sicht ganz weit von diesem Grundgedanken entfernt sind.

Kommentar von grubenschmalz ,

Bei den meisten privaten Krankenversicherungen muss ich das Einbettzimmer als Tarifoption dazubuchen. Kann ich bei einer gesetzlichen genauso.

Kommentar von flareb ,

Mehrmals nein!

Dazubuchen lässt es sich in der privaten fast gar nicht, da es heutzutage fast ausschließlich Kompakttarife gibt. Es ist also entweder mit drin, oder es ist nicht mit drin.

In der gesetzlichen können Sie kein Einbettzimmer dazu buchen! Wenn Sie das "buchen", dann schließen Sie immer einen Vertrag mit einer privaten Krankenversicherung ab. Egal ob bei der TK, Barmer, AOK oder wo auch immer.

Kommentar von kevin1905 ,

Mir fällt kein Wahltarif irgendeiner gesetzlichen Kasse ein, der dies abdecken würde.

Da gibt es meist Kooperationen mit einer privaten KV über die dann (ggf. vergünstigt oder mitfnanziert) private Zusatztarife abgeschlossen werden können.

Kommentar von Apolon ,

@Grubenschmalz,

Kann ich bei einer gesetzlichen genauso.

Nein dies ist nicht möglich, keine gesetzliche Krankenkasse bietet solch einen Tarif im eigenen Hause an.

Du kannst diesen natürlich jederzeit als zusätzlichen Tarif über eine private Krankenversicherung abschließen.

Kostet dann aber auch zusätzliche Euros, an denen sich der Arbeitgeber nicht beteiligt.

Antwort
von archibaldesel, 67

Du kannst dir die Leistungen in der PKV individuell zusammenstellen. Je mehr du bereit bist zu zahlen desto besser die Leistung. Du kannst von einer absoluter Basisversicherung bis zur Luxusabsicherung alles versichern.

Antwort
von reginarumbach, 41

da ich beides schon hatte : das beste ist die gesetzliche krankenversicherung ergänzt mit privaten zusatzversicherungen.

gesetzliche: leistungen sind tatsächlich nich so dolle wie in ner privaten. teilweise ist es aber heute schon so, dass man genauso gut betreut wird, vor allen in neuen praxen, wie ein privatpatient. denen werden oft sachen angedeihen lassen, die unnötig sind, einfach weil es da ums geld geht. außerdem: je älter man wird, desto horrender steigen die beiträge bei den privaten und man wird bei den arztrechnungen abgezockt, weils halt geht..

deshalb komme ich zu dem schluss wie oben beschrieben.

Antwort
von Apolon, 2

@Sophie1235,

es wurde ja schon viel hier über die Vor- und Nachteile geschrieben.

Nur bevor man solch einen Entschluss fast sollte man sich zuerst mal über die tatsächlichen Kosten die auf einen zukommen können Gedanken machen.

Dies ist natürlich auch davon abhängig, ob man als Selbständiger, oder Angestellter oder als Beamter tätig ist.

Solange man ledig ist, gibt es keine geldlichen Probleme die gegen eine private KV sprechen.

Nur wenn später mal eine Heirat ansteht und die Ehefrau wegen Nachwuchs zu Hause bleibt, kann es zu einem finanziellen Chaos führen.

Deshalb sollte man sich von einem Krankenversicherungs-Spezialist ausgiebig beraten lassen.

Man sollte auch nicht davon ausgehen, Geld zu sparen, sondern man sollte das gesparte Geld Monat für Monat in eine Altersversorgung einzahlen. Bei Angestellten würde ich eine Betriebliche Altersversorgung empfehlen. Dies kann man dann im Alter (Rente oder Beamtenversorgung) verwenden um die höheren Beiträge zu stemmen, bzw. die Beiträge im Alter komplett zu finanzieren.

Der größte Vorteil der für die PKV spricht, ist, dass ein Privat-Patient wenn es medizinisch erforderlich, auf die Schnelle einen Behandlungstermin, bzw. OP-Termin in einem Krankenhaus bekommt.

Bei GKV-Patienten habe ich schon öfters Klagen gehört über die lange Wartezeit für einen OP-Termin - teils sogar bis zu 3 Monaten.

Als PKV-Versicherter und dies bereits schon seit über 30 Jahren, würde ich immer wieder eine private Krankenversicherung abschließen.

Wenn weitere Informationen gewünscht werden ist auch ein Kontakt per PN möglich.

Gruß N.U.

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 26

Hallo!

Ich bin gesetzlich versichert & mit dem Leistungsportfolio sehr zufrieden. Es gab nie Probleme außer mit den "Kaffeetanten" in der Geschäftsstelle, denen man als mal höflich aber direkt die Meinung geigen muss, damit sie tun wofür sie bezahlt werden. Aber das ist vergleichsweise harmlos^^

Vom Modell der Privaten bin ich nicht überzeugt. Die im Alter steigenden Beiträge sind das Modell, das mich davon abhält. Ich habe mich mal dafür interessiert (eben wegen den "Kaffeetanten"), aber es verworfen -------> weil ich einen kannte, der sich im Rentenalter als bisher Privatversicherter die Beiträge nicht mehr leisten konnte & somit aus der Privatkasse flog, aber in der Gesetzlichen nicht mehr aufgenommen wurde. Das muss einfach nicht sein.

Inzwischen gibt's zwar, wie mir ein Freund der Physiotherapeut ist neulich mitteilte wohl Light-Versionen der Privaten die aufs Nötigste reduziert sind um auch im Alter die medizinische Grundversorgung zu garantieren --------> aber sorry, hey, das kann's doch auch nicht sein... denke ich mir da.

Es mag sein dass für junge, gutverdienende Leute die Privaten eine Option sind da sie entsprechende Vorteile aufweisen könnten bzw. bessere Leistungen, aber man sollte in die Zukunft schauen & da sehe ich die Privaten KV's im Nachteil.

Kommentar von ninja296 ,

In die Private KV können sowieso nur selbständige oder ab nem gewissen verdienst wechseln. Ja, während man in die gesetzliche dann um die 700 euro beitrag zahlen muss zahlt man in die private ca die hälfte und hat doppelt und dreifach bessere leistungen. Wer in der gesetzlichen privat versichert ist, zahlt auch im rentenalter einen hohen beitrag. Aus der Privaten KV rausfliegen kann man nicht. Selbst die Privaten Krankenversicherer haben dann einen tarif der nur die gesetzlichen leistungen abdeckt und wesentlich günstiger ist.

Kommentar von AlexChristo ,

Du hast unterschlagen, dass man in der PKV in der Tat geringe Beiträge zahlt, diese EInsparung jedoch sparen sollte, weil im Alter auch die Beiträge in der PKV unproportional anziehen. Es gibt viele, die sich den Beitrag in der PKV als Rentner nicht mehr leisten können und den "abgespeckten" Tarif nehmen, der jedoch noch immer höher ist als der in der GKV.

Außerdem heißt es nicht, dass die PKV bessere Leistungen bezahlt.

Und in Rentenalter in der GKV richten sich die Beiträge nach dem Einkommen. Das bedeutet, dass die Beiträge auch niedrig sein können, wenn das Einkommen niedrig ist.

Kommentar von Dickie59 ,

Das ist eine pauschale sehr sehr ungenaue und eigentliche falsche Antwort.

Wer damit involviert ist, weiß das lediglich die "Billigtarife" die  der Versicherte ausgescht hat, er und der Berater selber schuld dran haben, unproportional im Alter steigen, da in diesen Tarifen jetzt nur die Kranken zurückbleiben.

 Überhaupt wird hier nicht genannt, das der Versicherte das recht hat in der PKV nach §204 VVG innerhalb des Unternehmens in einen Tarif wechseln kann, in dem er auf Leistungsumfang verzichtet, dann aber nicht unter SGB V Gesetzliche Krankenkasse versichert ist.

Er bleibt der besser Versicherte gegenüber der Gesetzlichen Krankenkasse. 

Ferner versäumen hier vielfach die User auch zu berücksichtigen, das die Höchstbeiträge der GKV

1970  50€     zu     2009  auf 580€      ohne Pflegepflicht

mit Leistungsabbau gestiegen sind, das sind 1160% Steigerung

Kompakttarife der PKV jährlich im Durchschnitt 3-5% das sind 195%

Grafik stelle ich gern zur Verfügung

Unsere Kunden kennen das Problem nicht, sie haben neben Einkommenserhöhungen auch die Beitragserhöhungen akzeptiert, sind aber auch bei den richtigen Versicherungsunternehmen versichert, und ja, haben wir dennoch Wechsel kostenlos für Kunden nach §204 VVG vorbereitet.

Beste Grüße

Dickie59

Kommentar von Dickie59 ,

bezüglich deines Freundes solltest du ihn mal fragen, was er für einen Tarif als erstes gekauft hat, dann sage ich dir, warum dieser dazu verteufelt war, überdimensional in den Beiträgen zu steigen...

Dann wäre noch die Gesellschaft interessant, also Datenschutz wäre eingehalten.

Ich denke, dass der bestmögliche Spareffekt das Wichtigste damals für war...

 

Die privaten PKV`n haben die höchsten Rücklagen gebildet, gesetzliche höchstens Notrücklagen/Mindestrücklagen, weil dr Gesetzgerber ja auch jedes Jahr die Beitragsbemessungsgrenze anhebt und den Beitragssatz steigen lässt, darüber hinaus die Krankenkassen noch den Zusatzbeitrag regulieren.

Beste Grüße

Dickie59

Antwort
von kevin1905, 42

Wenn Geld keine Rolle spielt, ist die private natürlich zu bevorzugen. Je nach Tarifumfang kann da eine erhebliche Mehrleistung bei rausspringen.

Einziger Nachteil wäre dann höchstens In Vorkasse gehen zu müssen bei jedem Arztbesuch und dann die Rechnung einzureichen. Gibt Menschen denen das lästig ist.

Nun spielt Geld aber eine entscheidende Rolle bei der Systemwahl, wenn man überhaupt eine hat.

Kommentar von ninja296 ,

Aber du kommst tausend mal schneller an nen termin. bekommst ganz andere medikamente verschrieben und kannst dir aussuchen von welchem arzt du dich behandeln lassen möchtest. das kann man als gesetzl versicherter nicht 

Kommentar von AlexChristo ,

Das mit dem Termin stimmt. Das mit den Medikamenten nicht oder nur bedingt. Hier sollte man nur sagen, dass man bei besonderen Medikamenten sich schon mit der PKV auseinandersetzen sollte. Die Zeiten, in denen die klaglos alles bezahlt haben, ist vorbei.

Und als GKV-Versicherter hat man schon die freie Arztwahl.

Kommentar von Dickie59 ,

als PKV Versicherte habe ich freie Arztwahl (ausser Primärarzttarif) und benötige keine Überweisung zu einem Facharzt (ausser Primärarzttarif) Derjenige Versicherte dr Primärarzttarif haben möchte, sollte lieber in der GKV bleiben.

Antwort
von Menuett, 36

Unabhängig von den Kosten geht hier die Beurteilung aber nicht.

Ich kann bei einer privaten Krankenversicherung Tarife abschließen, die haben ähnliche Leistungen wie die gesetzliche Krankenkasse. Kosten auch nicht so viel

Und ich kann Tarife abschließen, da bekomme ich die feinste Rundumversorgung. Kostet aber auch viel.

Größtes Manko:

Ich heirate und bekomme Kinder. Da muß dann die Frau und die Kinder jeder für sich eine private Krankenversicherung bekommen.

Das kostet. Das kostet richtig. Das können sich auch die meisten Selbständigen nicht leisten.

Bei der gesetzlichen Krankenkasse ist die Familienversicherung im Beitrag mit drin.

Plus - ich kann Leistungen privat zukaufen, wenn ich will und ich es mir leisten kann.

Von daher - gesetzliche Krankenkasse und dann privat aufstocken.

Kommentar von kevin1905 ,

Da muß dann die Frau und die Kinder jeder für sich eine private Krankenversicherung bekommen.

Ginge auch freiwillig gesetzlich. Aber hälftiges Einkommen des PKV-Versicherten zählt mit bei der Beitragsbemessung.

Kommentar von Dickie59 ,

sachlich nicht richtig!

Der Nachteil, das die Kinder dann privat versichert werden müssen, muss nicht nur über den Zeitraum gesehen werden, bis ein Kind aufgrund von Ausbildung gesetzlich versichert wird, sondern über die gesamte Laufzeit.

Ein Kind kostet im Kompakttarif 160€ inklusiver Pflegepflicht

Wenn allerdings die Ehefrau dann zu hause bleiben soll, muss die reine Beitragskalkulation überprüft werden.

Aber wartet ab, der Gesetzgeber hat nach der Wahl die nächste Überraschung parat.

Im Übrigen, ich bin gesetzlich als Angestellter versichert, setze mich aber beruflich damit auseinander und war auch ehrenamtlich in den Selbstverwaltungsorganen der GKV und DRV tätig.

 

Beste Grüße

Dickie59

Antwort
von troppixi, 37

Private.

Warum? Ich bekomme alles was ich will. Wenn mir mein Rücken etwas weh tut, bekomm ich sogar Massagen verschrieben. Im Krankenhaus liegt man maximal in einem Zweibettzimmer und wird von Chefarzt betreut (gut, das bringt mMn nicht wirklich was). Wenn ich im Urlaub verunglücke werde ich in einem umgerüsteten Privatjet zurückgeflogen. Ich bekomme egal bei welchem Arzt innerhalb kürzester Zeit einen Termin und muss auch im Wartezimmer kaum warten.

Ist schon eine feine Sache ...

Kommentar von grubenschmalz ,

m Krankenhaus liegt man maximal in einem Zweibettzimmer und wird von Chefarzt betreut (gut, das bringt mMn nicht wirklich was).

Ist bei meinem Tarif aber eine Zusatzoption.

Kommentar von troppixi ,

Kann sein, weiß ich nicht. Bei mir ist es auf jeden Fall drin.

Kommentar von Apolon ,

@grubenschmalz,

als PKV-Versicherter kannst du bei jedem Versicherer deine einzelnen Tarife zusammen stellen.

Es gibt für Beamte noch weitere Tarife die wahlweise sind.

z.B. Krankenhaustagegeld, Kurtagegeld, Beihilfeergänzungstarif, stationäre Heilbehandlung im 2 Bett-Zimmer, stationäre Heilbehandlung im 1 Bett-Zimmer oder die Zusatz-Pflegetarife.

Antwort
von Topotec, 34

Gibt nichts besseres oder schlechteres, ihch bin privat versichert, hat auch Nachteile, die bessere Behandlung oder die rasche Terminvergabe sind auch nicht mehr so, wie viele sagen oder wie es früher mal war.

Antwort
von joheipo, 22

Bei einer PKV kann man den Leistungsumfang selbst bestimmen. Dafür muß man natürlich bezahlen.

Bei der GKV sind die Leistungen für alle Versicherten gleich. Wenn man mehr möchte, kann man sich durch Zusatzversicherungen bessere Leistungen kaufen.

Vorteile der GKV:

  • überschaubare Prämien, da gesetzlich festgelegt (gesetzlicher Anteil vom Lohn/Gehalt)
  • Familienversicherung - die Familie ist mitversichert, während bei der PKV jedes Familienmitglied einzeln versichert werden muß
  • Aufnahme in den Status "KdR" (Krankenversicherung der Rentner) bei Renteneintritt. In der PKV steigen die Prämien normal weiter, außer man zieht die Notbremse und wählte den PKV-Basistarif, der in etwa dem Höchstsatz der GKV entspricht. Weitere Familienmitglieder müssen weiterhin einzeln versichert bleiben.

Vorteile der PKV:

mir sind keine bekannt.

Kommentar von DolphinPB ,

Bis auf den Punkt Familienversicherung zeugt Ihre Antwort vor allem von deutlicher Unkenntnis der beiden Systeme, insbesondere der PKV.

Kommentar von joheipo ,

Dann mal her mit der Richtigstellung.

Ach nein, doch lieber nicht.

Ihr gf-Profil zeigt "Versicherungsmakler".

Kommentar von kevin1905 ,

Auch das System GKV erfährt nahezu jährlich Beitragsanpassungen, sei es durch steigende (Zusatz)beiträge oder weil Leistungen vom Gesetzgeber aus dem Katalog gestrichen werden.

Diese Möglichkeiten hat die PKV nicht, da die Leistungen vertraglich festgelegt sind.

Es gibt auch tatsächlich Leute, für die eine PKV günstiger ist. Gilt nicht in der Mehrzahl der Fälle, aber gibt es. Für mich z.B.

Kommentar von joheipo ,

Natürlich ist das so, Kevin.

Auch die Gesetzliche hat zumindest ihre Kosten zu decken, und da nun mal alles teurer zu werden pflegt, steigen naturgemäß auch die Beiträge.

Ebenso trifft zu, daß Vertragsleistungen der PKV Bestandsschutz haben und nicht mal eben durch Beschlüsse im Nachhinein verändert werden können.

Dafür aber langen PKV bei Prämienanpassungen auch zum Teil unverschämt zu. 10 % Prämienerhöhung im Basistarif gelten doch schon als branchenüblich.

Wie dem aber auch sei: die Mehrzahl der an dieser Diskussion Beteiigten scheinen (abgesehen von einem Versicherungsmakler, den ich mal außen vor lassen möchte), die Idealkunden einer PKV zu sein:

unter 40, mit einem Einkommen über der Pflichtversicherungsgrenze recht früh in die PKV zu sehr attraktiven Prämien eingetreten, und ledig.

Da kommt die GKV nicht mit. Erst so ab ungefähr 56, und dann ist man mit der PKV untrennbar verheiratet.

Antwort
von FrageSchlumpf, 23

Da ich die Möglichkeit hatte, habe ich mich vor etwa 10 Jahren privat versichert, weil ich glaubte, dadurch eine "bessere" medizinische Versorung zu erhalten.

Eines kann ich mit Sicherheit nacht der Zeit sagen : Wenn ein Arzt keine Ahnung hat, hat er die auch bei Privatpatienten. Sprich : Wenn man an einen guten Arzt kommt, ist es egal, ob privat oder kasse, im Zweifel muss man manche Leistung selber zahlen.

Wenn der Arzt nicht taugt ( Standard ), dann kotzt man als Privatpatient nur ab, weil man an der Rechnung genau sieht, wieviell Geld der Versager für seine "Nichleistung" bekommt.

Kommentar von AlexChristo ,

Dazu sollte man auch noch sagen, dass Ärzte "besonders" motiviert sind, weitere Untersuchungen bei einem Privatversicherten zu machen, weil das richtig Geld bringt. In wie weit das immer medizinisch sinnvoll ist, lass ich mal dahingestellt.

Antwort
von Dickie59, 6

Hallo,

ja, da die PKV eine Leistungsversicherung ist. Es werden mindestens die Leistungen der GKV bezahlt, in der Regel darüberhinaus alle, ausser bei Honorarvereinbarungen, die sind mit der PKV in der Regel abzustimmen.

Beste grüße

Dickie59

Kommentar von Dickie59 ,

Sorry, ich muss hier gegen einigen Ausführungen (Irrtümer aus der allgemeinen Presse) richtig gegenschiessen, da die tatsächlichen Gründe für ein Für und Wider nicht genannt werden. Lediglich auf der sachlichen Ebene wird man erkennen, das es für jeden Einzelnen eine Entscheidung ist, ob er sich gesetzlich, freiwillig gesetzlich oder für die Kostenversicherung in der privaten Krankenversicherung versichert.

Antwort
von basiswissen, 11

In vielen Bereichen - und je nach Tarif und Versicherer - ja.

Aber man muss schon sehr genau prüfen welchen Vertrag man sich holt.

Antwort
von grubenschmalz, 28

Ich bin privat krankenversichert, aber ich finde es zeitweise eher nervig, weil man wirklich höllisch aufpassen muss, dass man nicht irgendwelchen Mist angedreht bekommt. 

Antwort
von sonders, 30

Moin. Bei der privaten Krankenversicherung werden die Kosten in's Uferlose fliesen. In der gesetzlichen Krankenversicherung, kann man noch zusätzliche Leistungen dazutun, wenn man's braucht. Die Rente später, reicht für Private Krankenversicherung, n i c h t .Ab den, glaube ich 50-55 jährige, kommen n i c h t zurück, in die gesetzliche Krankenversicherung.

Die Leistungen sind quasi gleich. Im Rentenalter, möchten Sie bestimmt nicht nur für die Krankenversicherung, Ihre Rente hergeben???!  Markenzeichenvonmir.  In diesem Sinne sonders

Kommentar von MiaMaraLara ,

55 Jahre ist richtig

Antwort
von martinunfall, 32

coole frage.

habs vor 3 monaten selbst erlebt.

dachte immer ich sei privat besser dran.

nach fast-tod:

nur bedingt. du wirst vom chef operiert - wenn der da ist. ich nicht (samstag).

du wirst im kh asozial abgefertigt - auch als privater.

ich würds differenziert sehen und mit zb ne private zusatzversicherung kaufen für das was dir wichtig ist:

arzt ambulant

zahnarzt

krankenhaus

(arzt ambulant heisst halt schnell dafür aber auch schnell zur op bringt kohle).

über das thema könnte man bücher schreiben.

greetz

der stinkende alte sack

Kommentar von DolphinPB ,

Dann erklären Sie mal wo und wie Sie "ne private zusatzversicherung für arzt ambulant" kaufen wollen.

Sowas gibt es nämlich, außerhalb von sogenannten Kostenerstattungstarifen, nicht.

Kommentar von martinunfall ,

also mister

erstens fühl ich mich hier nicht gezwungen was zu erklären

von ihnen schon zweitens gar nicht

und

und drittens bietet zb meine pkv zusatztarife für gkv-versicherte an.

alles rotscha in kambodscha?


Kommentar von NamenSindSchwer ,

Hast du getrunken?

Kommentar von DolphinPB ,

Mal abgesehen davon dass Sie peinlicherweise und offensichtlich nicht ganz Herr Ihrer Sinne sind, es geht um ambulante Zusatztarife die Dich zum Privatpatietnten bei jedem x-beliebigen Arzt machen. Sowas gibt es nicht !

Kommentar von martinunfall ,

ach, die gibt es nicht. soso. na dann

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