Welche Konfession haben denn die Kinder wenn ein Partner evangelisch, der andere katholisch ist, die beiden aber nicht verheiratet sind?

Sie haben die Konfession, nach der sie getauft sind.

Das kommt drauf an ob und wie du die Kinder taufen läßt. Solange sie nicht getauft sind gehören sie auch keiner Konfession an.

Das kommt darauf an, für welche Konfession sich die Eltern bei der Taufe entscheiden. Mein Mann ist evangelisch, ich bin katholisch u.unsere Kinder ebenfalls.

In der Regel besteht die katholische Kirche darauf, daß die Kinder katholisch getauft und erzogen werden.
Einer meiner Onkel hat das nicht getan, worauf seine katholische Frau natürlich exkommuniziert wurde. Da sie daran glaubte, hat sie darunter gelitten. Da mein Onkel sie liebte, hat er dann eine sechsstellige Summe gespendet, worauf sie "in Gnaden" wieder aufgenommen wurde.
Kein Kommentar meinerseits.
einfach unglaublich. ich behalte auch meinen Kommentar für mich, aber gut zu wissen, was so geschied in der Kirche!!!!!

Die katholische Kirche weißt ausdrücklich darauf hin, dass ein Paar das konfessionsverschieden ist dafür Sorge trägt, dass die Kinder, die aus der Verbindung hervorgehen im katholischen Glauben erzogen werden. Bei konfessionsverschiedenen Ehepaaren wird dies sogar schriftlich verlangt. Daher sollten die Kinder katholisch getauft werden. Ohne Taufe allerdings sind sie konfessionslos!!!!
Das ist völliger Blödsinn. Ich bin evangelisch und mein Mann ist katholisch. Wir mussten bei unserer Heirat gar nichts unterschreiben (haben Ökomenisch geheiratet). Unsere beiden Kinder sind evangelisch getauft, da ich diejenige bin, mit denen sie am meisten zusammen sind und die sie erzieht. Daher halte ich es für ratsam, immer die Konfession der Mutter zu nehmen.
comarel am 14. Januar 2008 11:23 @Tanja Michels Das ist absolut kein Blödsinn!!!! Dann dürfte "euer" Pfarrer die Sache wohl nicht mit dem nötigen Ernst angefasst haben!!! In unserer Pfarrgemeinde und auch im Allgemeinen ist es so, dass der evangelische Partner eine Einverständniserklärung bei der Aufgebotsbestellung zu unterschreiben hat, dass die Kinder katholisch getauft und im katholischen Sinne erzogen werden. Auch in der Trauformel wird es ausgesprochen: Seit ihr gewillt, die Kinder, die Gott euch schenken wird im katholischen Glauben zu erziehen, was vom Ehepaar mit JA zu beantworten ist.
Natürlich wird es immer wieder mal auch nicht getan, obwohl unterschrieben wurde und obwohl die Frage mit JA beantwortet wurde, aber das soll dem Gewissen der Paare überlassen sein.
Evanfgelische oder konfessonslose Ehepartner sind gegenüber der katholischen Kirche zu überhaupt keinem Versprechen oder keiner Unterschrift verpflichtet. Sie sollten soch nicht "breitschlagen" lassen.
comarel am 19. Januar 2008 11:44 @toscolano Wenn sie (Kath.) kitchlich heiraten wollen, dann schon. Ansonsten würde allerdings auch bei nicht kirchlich Verheirateten bei unserem Pfarrer "Nachgefragt".
Das ist wirklich kein Blödsinn. Es kann sein, dass sich nicht alle Priester daran halten. Aber wenn ein Paar katholisch getraut wird und ein Partner nicht katholisch ist, wird in der Regel verlangt, dass die Kinder katholisch getauft werden. Ob man sich daran hält, ist eine andere Sache.

Das liegt in der Entscheidung der Eltern, wie sie das Kind taufen lassen wollen und ob es überhaupt getauft werden soll.
Die Kinder sind zunächst mal gar nichts, weder katholisch noch evangelisch. Wenn sich die Eltern für eine Taufe entscheiden, wird das getaufte Kind in der betreffenden Kirchengemeinde als Mitglied geführt und nach einige Jahren zur Erstkommunion, Firmung bzw. Konfirmation eingeladen.