Bei der Beantwortung der Dopingfrage, stellte sich für mich die Frage, ob diese hohen Gehälter eigentlich gerechtfertigt sind.
Werden die Sportler nicht auch durch die hohen Gehälter zum Doping animiert?
Denn nur wer gut ist und in der Weltspitze mithalten kann, verdient viel.
Wie ist Eure Meinung dazu?

meine Antwort lautet eindeutig NEIN..aber siehe auch die erste Antwort
Ich glaube die Verhältnismäßigkeit ist seit langen nicht mehr gewahrt..z. B eine Krankenschwester mit einem Haufen Verantwortung im Vergleich zu einem der (man möge mir verzeihen) in einem Auto irgendwo Runden dreht, dazu noch ausfällt und 2-stellige Millionensummen verdient..gilt auch für Golfer, Fussballer etc.)

Nicht die Firmen sind schuld, wie Eckhard Appel sagt, sondern wir selbst, die Zuschauer.Wenn ein Sport keine Zuschauer hat ist er auch für die Wirtschaft uninteressant. Wenn dann keine Gelder aus der Werbung bzw. von den Firmen mehr fließt, wird der Sportler auch nicht mehr so viel verdienen und somit die Gefahr des Dopings verringert.

Vielleicht sind wir das ja, die diese Gehälter bezahlen, indem wir bestimmte Waren kaufen. OK, ich bin auch noch nicht gefragt worden, ob ich bereit bin einen Sportler zu sponsern. Ob man da was über das Kaufverhalten regeln kann?? LG Lotusblume
Wenn man das mit dem Kaufverhalten regeln könnte, wäre es schön, dann würde ich nämlich manches nicht mehr kaufen. Aber so zahlen wir indirekt die hohen Gehälter mit.
Lotusblume12 am 8. Juli 2007 18:25 wir haben es halt auch noch nicht probiert, oder? Derzeit gibts ja einen schönen Rundbrief der das gleiche mit den Benzinpreisen versucht. Allerdings, wenn jeder gleich sagt, klappt eh nicht, kann es nicht funktionieren, ist halt wie im richtigen Leben. Bin mal gespannt, ob sich mit dem Kaufverhalten was regeln lässt. Es müssen halt viele mitmachen! LG Lotusblume
Solange es Firmen gibt, die es sich leisten können, werden diese horrenden Summen weiterbezahlt. Da will jeder den besten Sportler und dementsprechend werden die Prise hochgetrieben.
Die Einkommen einiger Spitzensportler sind, auch wenn sie außerordentliche Leistungen erbringen und dafür nur eine begrenzte Zeit körperlich imstande sind, im Verhältnis zum Einkommen aus normaler Erwerbsarbeit nicht berechtigt.
Nur nach wirtschaftlichen Mechanismen betrachtet wäre alles, was durch Angebot und Nachfrage ohne einen Rechtsverstoß entsteht und durch einen gesellschaftlichen Bedarf von Seiten eines Publikums getragen wird, in Ordnung.
Spitzensportler erzielen Einnahmen nicht nur durch Gehälter von Vereinen/Teams, sondern auch auf anderen Wegen wie Startgelder, Siegprämien/Preisgelder oder Werbeverträge.
Wo mit Spitzensport ein großes Geschäft betrieben wird, haben die Sportler an den durch ihre sportlichen Leistungen ermöglichten Einnahmen einen angemessenen Anteil verdient.
Auch andere Personen wie Funktionäre und Manager haben finanzielle Interessen am Spitzensport. Das viele Geld ist sicherlich eine Verlockung zu Betrug (wie Doping), die Initiative geht dabei aber nicht immer von den Sportlern selbst aus.
Daneben kann der Wunsch nach Ruhm als in den Medien gefeierter Star unabhängig von den Vermarktungsmöglichkeiten ein Motiv sein.