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Sind die Fenster die man im Notfall mit dem roten Hammer einschlägt, aus einem besonderen Material?

gefragt von KlausK am 21.08.2007 um 22:24 Uhr

Ich meine die Notfall-Fenster z.B. im Zug, die extra gekennzeichnet und mit dem kleinen roten Notfall-Hammer versehen sind. Kann man diese leichter einschlagen als andere?


Reply


vincent
beantwortet von vincent am 21. August 2007 22:25
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Nein, sie haben eine Sollbruchstelle.

Kommentar von Simple_avatar6smallIndy72 am 21. August 2007 22:26

Richtig!


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 22. August 2007 07:29
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Die Fenster haben zwar KEINE Sollbruchstelle innerhalb der Scheibe (wie sollte man die im Notfall finden?), aber man kann jede Scheibe mit einem spitzen Gegenstand (punktuelle Belastung) recht einfach einschlagen. Die Scheiben sind wie die Seiten- und Heckscheiben bei Autos aus "Krümel"-Glas, also nicht wie die Auto-Frontscheibe aus Verbundglas, so dass sie leicht brechen und dann ungefährlich "zerkrümeln". Die "Sollbruchstelle" im Rahmen-Bereich soll nur zusätzlich sicherstellen, dass die Scheibe bei Gefahr ganz herausfällt und auch am Rahmen keine Stücke stecken bleiben, an denen man sich verletzt.


Indy72
beantwortet von Indy72 am 21. August 2007 22:28
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Eigentlich sind diese "markierten Notausgänge" aus gleichem Material wie die anderen Fenster im Zug: Mehrfachgeklebte Glas-Folie-Scheiben. Sie sind allerdings speziell präpariert.

Kommentar von Simple_avatar6smallvincent am 21. August 2007 22:36

@Indy. DH klappt nicht.

Kommentar von Simple_avatar6smallIndy72 am 21. August 2007 22:39

Habs mal bei Kabel1 in einer Reportage mitgekriegt. Betriebsgehemnisse wurden dort zwar nicht veraten, aber zumindest hatte man das so erklärt.


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 21. August 2007 23:59
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Das ist so genanntes Sekuritglas. ist ist eine eine Markenbezeichnung des Glases.

Es handelt sich um ein vorgespanntes Glas und es hat keine Verbundfolie wie hier schon behauptet wurde. Denn sonst würde es ja nicht durchbrechen. Die Vorspannung wird durch eine spezielle Wärmebehandlung erreicht. Das Glas bricht nach Krafteinwirkung aufgrund der Härte in viele kleine Stücke. Damit wird die Verletzungsgefahr des Schneidens drastisch vermindert. Außerdem kann man es durchschlagen und ein Öffnung erzeugen. Heute werden daraus nur noch die Seiten- und Heckfenster beim Auto hergestellt. Früher war dies Glassorte auch in der Frontscheibe. Heute verwendet man hierfür nur noch Verbundglas mit Folien innen drin.

Kommentar von Curium am 22. August 2007 00:59

Da ist schon Folie dabei. Das mit den kleinen Stücken stimmt. Aber um die Verletzungsgefahr noch weiter zu mindern, eben Folie. Sonst wie beschrieben Sollbruchstelle am Rahmen. Gesehen ebenfalls in Reportagen. (K1 und N24)

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 22. August 2007 08:07

Nein. nicht beim Sekuritglas. Was du meinstr ist das Verbundglas. dies sind zwei Scheiben zwischen denen eine Folie ist. Lies hier nach. http://www.glas-maeder.ch/einscheibensicherheitsglas-sekuritglas.cfm Siehe ebenfalls Antwort von Knowledge.


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