Sind die Eltern von Teenager alle tatsächlich so konservativ?

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6 Antworten

Hallo Sunnyhyde,

ich kann gut verstehen was du meinst. Ich finde diese Moralaposteleltern auch unmöglich. Alles samt Unschuldsengel, die auf Pflicht und Ordnung pochen. Meine Kinder haben auch nie feste Schlafens/Essenzeiten gehabt, durften  sich ausleben und versuchen. Wir reden sehr viel und akzeptieren auch bessere Argumente als unsere. Auch wir haben offen über unsere Jugend gesprochen, was wir gemacht haben und welche Konsequenzen folgen können. Nach dem ersten richtigen Suff meiner Tochter mit 15 hat sie draus gelernt. Elternabende nehme ich gar nicht wahr, seit Grundschule weil es mir völlig egal ist was andere Kinder essen oder trinken sollen. Wenn  meine ein Nutellabrot wollen dann ist das ok.

Mach weiter so, ich auch und am Ende sind unsere Kinder auch mit 40 noch gerne bei uns, ohne Qual.

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Kommentar von sunnyhyde
26.06.2016, 22:12

weißt du, dadurch das wir mit den kindern und ihren macken gelebt haben, musste ich nicht mal groß sagen tu dies oder das, vieles machen/machten sie schon von selbst.ob es aufstehen war oder kochen (eben wie kinder aber egal) wir hatten/haben immer ne gute zeit ohne stress gehabt.egal ob ketchup an der tapete klebt oder wir abends zusammen ein bier trinken oder was auch immer

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DU wirst das auch mal vergessen, bzw vor deinen Teenies  nicht zugeben. Zumindest nicht alles. Und nein ich habe keine Drogen genommen.

Klar kommt es in dem Alter zu Reibereien. Manche Eltern könnte wirlich mehr erlauben, es fällt ihnen halt schwer loszulassen. Auf der anderen Seite sind oft die Sorgen schon berechtigt.

Und die "Kinder" fühlen sich oft schon soooo erwachsen. Sind es aber eben noch nicht. Zumindest nicht wenn sie eben unter 18 sind. Und auch am 18 Geburtstag wird eben kein Schalter umgelegt, wo man dann auf einmal alles kann.

Mist gebaut habe ich schon auch mal, auch schon als Kind. Aber immer noch in gewissem Rahmen. Vermutlich auch WEIL ich Ärger bekam.

Heute bin ich meinen Eltern dankbar dafür, vor allem wenn ich mir so manchen anschaue der alles besser vieles durfte.......

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Kommentar von sunnyhyde
26.06.2016, 17:34

wahrscheinlich hast du noch nicht mitbekommen das ich 42 bin und zwei söhne 18, 21 habe..und ja, die haben trotz lockerer erziehung ihren weg gemacht, und ja, wir gehen heute noch zusammen auf ne hüpfburg, machen party zusammen und machen das, was spaß macht, auch wenn man das in "unserem" alter ja nicht mehr macht. Ärger gabs nicht, sondern alternativen und gespräche und somit bin ich heute noch gern gesehener gast bei meinen jungs und deren freunde

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Na ja, irgendwie sieht das alles sehr nach Einzelschicksalen aus, und andererseits nach Verallgemeinerungen. ich habe selbst kleine und groessere Kinder. Und ganz ehrlich gesagt, ich finde die werden immer konservativer. Ich stamme wohl aus der Hippy Generation, und da ist doch viel Anarchistisches haengengelieben. Und wenn ich da meine jugendliche Tochter, und vor allem ihre Freundinnen beobachte, erscheinen mir die eher sehr konservativ, im Vergleich zu meiner, und meiner gleichaltrigen Freunde Lebensseinstellung. Fuer uns ist, und war offene Kommunikation sehr wichtig. Jugendliche heute scheinen wenig or gar nicht miteinander, oder mit anderen Altersgruppen zu kommunizieren, sondern versuchen sich einer globalisierten Uniformierung im denken anzugleichen, ohne irgendetwas zu hinterfragen. Individualismus, und Bereitschaft, auch mal ein Risikio zu experimentieren, oder gar Verantwortung fuer eigene Entscheidungen und Handlungen zu akzeptieren? Fehlanzeige. man wuerde ja nicht mehr dem entsprechen was gerade angesagt ist. Ich stehe ja hinter meinen Kindern, und vor allem auch, wenn sie mal Mist bauen. Aber sie tun es ja gar nicht. Bloss immer Mainstream. Das Schlimmste ist mal Coma Saufen, weil es ja alle tun. Aber bitte bloss Vodka, weil das ist gerade INN. Natuerlich laestere ich dann. na, beim letzten Mal nicht genug gehabt? Aber zum Glueck sind sie intelligent genug um zu erkennen, dass es nach drei Mal auch kein positiveres Erlebnis beim vierten Mal wird, und verzichten von sich aus drauf, ohne dass ich mit dem Hammer drohe. Andererseits vermuten sie Gefahren, wo es nicht wirklich welche gibt. Aber ein echtes Risiko, z.B. im Verkehr bei Autorasen unter Drogen, DAS erkennen sie nicht als gefaehrlich. Auch nicht als Mitfahrer. Es gibt wirklich nur ein Mittel. Kommunikation unter allen Generationen, ueber deren diverse Lebenserfahrungen. und daraus das Passende individuell fuer sich nutzen. und Tolerant gegenueber anderen Ideen sein, egal aus welcher Altersklasse

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Das Problem ist, die meisten DENKEN ihre Eltern seien konservativ. Hätten die meisten hier tatsächlich so langweilige und konservative Eltern, will ich nicht wissen was Ich hab.. :D 

Ich bin fast 18, darf mich nicht nach 18 Uhr mit Freunden treffen, eine Beziehung oder männliche Kontakte kann ich ganz vergessen, Alkohol und Drogen/Zigaretten sowieso und Kleidung die kürzer als bei Oberteilen Hüfte und bei Hosen mitte des Oberschenkels sind auch. Noten dürfen nur 1&2 sein und ich darf in keine Diskos. ^^

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Kommentar von sunnyhyde
25.06.2016, 23:49

ich habe sowas bei meinen kinder nie verboten..warum auch, wenn man ihnen vertraut..und wenn mal mist gebaut wird, ok, da haben sie draus gelernt..aber hast du deine eltern mal gefragt warum sie das so mit dir machen..?

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Du wirbst also dafür, dass die Eltern ihren Teenagern Alkohol und Drogen erlauben????

Die meisten Verbote der Eltern haben einen Sinn!

Und nein, ich habe noch nie Drogen genommen und auch nicht gegen meine Eltern rebelliert, da ich die Verbote, die bestanden haben auch VERstanden habe!

Das gleiche erwarte ich auch von meinen Kindern. Es gibt hier gewisse Grundregeln und die sind von ALLEN  einzuhalten!

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Kommentar von sunnyhyde
26.06.2016, 20:13

dann hast du mich falsch verstanden...ich finde  nur die meisten eltern total übertrieben abgefuckt wenn sie auf moralapostel machen und vergessen das sie vielleicht auch mit 15 heimlich zigaretten und alkohol probiert haben und das nicht wenigstens zugeben...wenn ich das hier lese waren sogut wie ALLE, die jetzt kinder haben in ihrer jugend pünklt. zu hause, nie lange auf party, haben nie alkohol, zigaretten oder mal nen joint probiert, haben erst gevögelt als sie volljährig waren und nie was gemacht was damals vielleicht verboten war...haben aber immer alles getan was ihre eltern wollten..ist doch totaler bullshit seine eigenen kinder so zu belügen und das bei ihren eigenen kids nicht zu verstehen

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Es ist doch völlig normal, dass Kinder und Jugendliche die Eltern konservativ empfinden. Es ist doch notwendig, dass sie Grenzen setzen, um ihre Kinder zu schützen. Natürlich haben sie Mist gebaut. Aber da sind auch Sachen passiert, die sie aus als Erwachsenensicht sehr gefährlich beurteilen und heilfroh sind, dass sie damals gut ausgegangen sind.
Genau aus dem Grund wollen sie verhindern, dass ihren Kindern etwas passiert. Sie sind ja auch dafür verantwortlich.

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Kommentar von sunnyhyde
25.06.2016, 23:52

ich bin 42..und ich habe meinen kinder immer alternativen geboten aus denen sie wählen können..und erfahrungen sammeln, auch wenn sie mist  waren haben sie doch nur selbstständiger gemacht..essenzeiten, schlafenszeiten etc gabs bei mir nicht und sie sind trotzdem aufgestanden etc

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