Sind die Deutschen ungläubig?

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26 Antworten

Zu einer nahezu identischen Frage habe ich heute schon einmal geantwortet, daher verlinke ich sie einfach mal, anstatt das Rad neu zu erfinden:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-finden-eigentlich-viele-europaeer-religion-schsse?foundIn=list-answers-by-user#answer-212228644

Auch die übrigen Antworten dort sind lesenswert - es geht im Wesentlichen um Rationalität, Aufklärung und die Ablehnung von blindem Glauben und religiösen Machtstrukturen, die Religion und Glaube für Teile der Menschheit unattraktiv machen.

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Kumuliert man die Religionen, so sind in Deutschland deutlich mehr Menschen gläubig (~65,5%) als ungläubig (~34,5%). 

Atheismus ist häufig Folge einer übersättigten Wohlstandsgesellschaft, die meint, alles wissenschaftlich entschlüsseln zu können. Als Wissenschaftler kenne ich allerdings die Halbwertszeiten solcher "Entschlüsselungen". 

Im Übrigen habe ich auch nie verstanden, warum Wissenschaft und Religion Paradoxa sein sollten. Ich bin Wissenschaftler und gläubig. Wie viele andere im Übrigen auch. Man denke z.B. an Newton, den wohl bedeutendsten Wissenschaftler der Geschichte. 

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Kommentar von Fabian222
02.07.2016, 16:20

Welcher Religion gehoerst du an?

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Kommentar von Omnivore11
02.07.2016, 16:44

Liegt vielleicht daran, dass diese uralten religiösen Märchengeschichten einen richtigen Wissenschaftler einfach nur behindern im freien wissenschaftlichen Denken.

Was soll bitte ein Biologe in seine Diplomarbeit schreiben, wenn er das Thema Evolution hat?! Soll er sagen "das gibt es nicht, das war alles ein ominöser Gott, der schnips gemacht hat?"

Genauso sieht es mit Astrophysikern aus. Wie die Erde entstand ist hinreichend bekannt. Einzige unbekannte ist wo teils das viele Wasser her kam. Aber selbst dafür gibt es gute Thesen.

Und das alles ohne diesen ominösen Märchengott.

Du solltest mal akzeptieren, dass es auch Menschen gibt, die aus nachvollziehbaren Gründen eben nicht an solche völlig abwegigen Märchengeschichten glauben! Ganz einfach: Wissenschaft und Glaube passt nun mal nicht zusammen.

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Die meisten "Deutschen"..die ich kenne.... also auch Migranten, die einen deutschen Pass glauben doch an Gott, oder einen Gott, oder eine Form von Gott... oder an "etwas Höheres".....

Allerdings haben Kirchen und sonstige Lehren keinen allzu großen Einfluss, weil man in der BRD üblicherweise nicht mehr so sehr mit "Angst" erzogen wird.

"Glaube an Gott" ist ja seltenst die "Liebe" zu Gott, sondern die Angst davor, in eine Hölle zu kommen... wo teils ( von den Religionen) drastisch geschildert, was einem in so einer "Hölle" alles blüht....

Beweise für die Richtigkeit einer Religion gibt es ohnehin nicht.

Gäbe es dafür einen Beweis, würde ab sofort kein Mensch mehr irgendetwas glauben... DENN: Es wäre Wissen !

aus allen Religionen gibt es welche, die sagen " ich glaube nicht, sondern -ich weiß-"

Wissen tun sie alle nichts, außer, dass sie wissen, dass sie etwas glauben.

Im Judentum mag ja Gott selbst noch zu diversen Menschen und Propheten gesprochen haben...und in Überlieferungen entsprechend festgehalten sein

Im Christentum verlässt man sich darauf, dass Jesus als "Erfüllung" des AT gekommen ist, einen neuen Bund schloss, und seitdem seine Regeln teils ergänzend und teils aufhebend dazu gekommen sind...

Im Islam glaubt man ausschließlich auf die Worte Mohammeds, da es KEINEN anderen gibt, der ebenfalls entsprechende "Offenbarungen" empfangen hat.

Selbst Mohammed schien wohl Zweifel zu haben, wurde aber durch seine erste Frau ermutigt... ruhig zu glauben, dass ein Erzengel ihm etwas offenbarte....

Mosleme glauben also, dass die erste Frau Mohammeds richtig lag, den Mohammed dazu aufzufordern... an den Jibril zu glauben.. bzw. dass dessen Worte den Willen Allahs wieder geben.

Also, was sollte dann ein "Deutscher", der angstfrei ist, glauben sollen ?...

... und aus welchem Grund ... ?

Diejenigen, die sich dennoch angstfrei einer Religion oder einem Gott zuwenden, sind sicher auf dem richtigen Weg....

.. die, die es aus Angst tun, liegen ohnehin falsch....

welcher " allmächtige Gott" würde schon wollen, dass man sich aus Angst vor seiner Strafe.... ihm zuwendet ??

Und vielleicht sind es wirklich nicht sehr "Deutsche"...viele.....die sich aus Überzeugung und angstfrei... "Gott" zuwenden

Jesus wies ja bereits darauf hin in:

Matth: 7/14

Textbibel 1899

aber eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.

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Kommentar von AriZona04
01.07.2016, 22:11

Glaubst Du oder glaubst Du nicht?

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Kommentar von Fabian222
01.07.2016, 22:22

Der Prophet Muhammad war traurig, weil die Leute ihn der Luege bezichtigt haben, wo er richtig lag. Er war besorgt, weil die Menschen unwissen waren. Er wollte sie wie ein besorgter Vater um sein Kind retten. Seine Frau Khadija gab ihm Mut und Hoffnung und sie war die erste Glaeubige. 

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Vielleicht weil Gott den Menschen die Freiheit lässt, nicht an ihn zu glauben?

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Einerseits steigt der IQ in Industrieländern (Flynn-Effekt), andererseits sind Menschen mit hohem IQ mit geringerer Wahrscheinlichkeit religiös. Pure Statistik also.

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Ich möchte auch mal meinen Senf dazu geben. Vorab aber: Ich habe keine Lust mich mit den "Allah ist der einzig wahre und er hat alles geschaffen"-Leuten rumzuschlagen, daher werde ich diese Menschen weitestgehend ignorieren. Ich habe Besseres zu tun, als mit Leuten zu argumentieren, die bis auf die Geschichten in ihrem Märchenbuch keine andere Realität zulassen wollen und andere Realitäten, Theorien oder wie auch immer grundlegend ablehnen, ohne sich auch nur ansatzweise damit befasst zu haben.

Ich bin Atheist, wie man sicherlich an dieser Aussage bemerkt hat. Denn Bibel, Koran und Co. sind für mich nur das, Märchenbücher. Schauen wir uns das an. Die Welt wurde in sieben Tagen geschaffen, der Mensch ist Gott ähnlich und soll über die Welt herrschen, um aus der Bibel zu zitieren. Da stellen sich mir ein paar Fragen.

1. Eine Welt soll in sieben Tagen erschaffen sein, aber einen Urknall, der alles erschafft, soll es nicht gegeben haben? Zwischen beiden liegen nur zwei Unterschiede: Erstens ist die Theorie des Urknalls mit Berechnungen belegt und es wird in ihr von einem logischen Standpunkt aus argumentiert, zweitens ist beim Urknall, wenn man das rein von der wissenschaftlichen Seite aus betrachtet, kein Gott dahinter.

2. Was war vor dem Urknall? Wir haben darauf keine Antwort. Aber zu sagen, der Urknall wurde von Gott eingeleitet, verschiebt das Problem nur eine Ebene weiter. Was war, bevor Gott existierte? Nun würde wieder damit argumentiert, dass Gott schon immer da gewesen wäre. Aber wieso sollte dann nicht der Raum und der winzige Punkt, der alles enthielt, aus dem unser Universum besteht und aus dem später der Urknall entstand, ewig da gewesen sein können? Ob man nun sagt, der Urknall geschah einfach, oder ob man sagt, Gott hat den Urknall eingeleitet/das Universum geschaffen, macht inhaltlich keinen Unterschied.

3. Wenn Gott uns nach seinem Ebenbild erschaffen hat, wieso sind wir dann machtgierig, unfreundlich, egoistisch, wieso gibt es so etwas wie Mobbing, oder Krieg, oder Massenvernichtungswaffen? Laut der Bibel ist Gott großzügig und er liebt uns alle. Wenn er uns doch alle liebt, und wir aus seinem Ebenbild entstanden sind, wieso können wir uns dann nicht auch alle lieben? Ein Widerspruch in sich.

Theoretisch ließe sich diese Liste noch ewig weiter führen, da ich allerdings nur ein für meine Verhältnisse kurzes Statement abgeben wollte, werde ich dies hier nicht fort führen.

Ob man nun sagt, das ist die Bibel, da ist klar, dass das nicht stimmen kann, im Koran steht viel besseres Zeug drin... Im Koran steht im Grunde genau das Gleiche drin, denn beides ist auf ähnliche Art und Weise entstanden - durch einen Menschen, der meinte, Gott habe zu ihm gesprochen. Würde man das heute sagen, würde man direkt in die Geschlossene eingewiesen werden.

Der größte Unterschied, der es mir auch unheimlich erschwert, eine Religion zu befolgen, ist, dass in der Religion einfach alles behauptet wird, während die Wissenschaft alles anhand Berechnungen, Beobachtungen etc. versucht zu belegen. Was nicht belegt werden kann und aus logischer Sicht nicht für richtig empfunden werden kann, findet in der Wissenschaft keine Bedeutung.

Ich bin gebildet genug, um zu bemerken, dass die Religionen Versuche von Menschen sind, das Universum zu erklären, ohne auch nur minimalste Ahnung von der Welt zu besitzen. Wann auch immer man etwas gefunden hat, was man sich nicht erklären konnte, musste ein Gott her halten, der all dies geschaffen hat und der die Fäden zieht. Außerdem, wem sollte man eher glauben, einem zweitausend Jahre altem Buch von einem Spinner, der meinte, Gott habe zu ihm gesprochen, oder Fakten und Belege aus der Wissenschaft, an der unzählige Menschen auch heute noch arbeiten? Die Wahl ist hier wohl eindeutig.

Ich lehne grundsätzlich alles ab, was man mir nicht vernünftig erklärt oder belegen kann. Auch aus der Wissenschaft lehne ich alles ab, was nicht belegt wurde. Aber ich muss auch anmerken, dass die Welt viel größer ist, als wir je begreifen werden. Es gibt viel zu viele Dinge, die wir auch heute nicht wissen, wir stellen Berechnungen mit Konstrukten wie schwarzen Löchern an, von denen wir nicht einmal wissen, ob sie überhaupt wirklich existieren, können aber nicht mal erklären, warum sich kaltes Wasser schneller erhitzt als warmes Wasser. Wir kratzen gerade mal an der Oberfläche von all dem, was wir noch begreifen müssen. Aber alles, was wir uns nicht erklären können, auf  einen oder mehrere Götter umzulenken verbessert das grundlegende Verständnisproblem auch nicht.

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Kommentar von Fabian222
02.07.2016, 00:35

Da wir gerade beim Thema "Wissenschaft" sind.

Der Islam ist die Religion der Wissenschaft. Der Prophet und seine Familie (Ahlul Bayt) waren die Wissendesten von allen. 

Die wissenschaftlichen Wunder von Imam Jaffar al Sadiq ( der 6. Imam der 12 Imame der Ahlulbayt)

Im Jahre 1968 in der Strasburg Universität in Frankreich wurde eine Konferenz über Imam Jaffar al-Sadiq gemacht. Viele westliche Wissenschaftler nahmen in diesem Konferenz teil. Im Jahr 1970 hat eine französische Publikation die Untersuchung dieses Konferenze veröffentlicht.
Die Wissenschaftler die an diesem Konferenz teilnahmen waren:

-Prof. Armand Abel
Universität von Brüssel

-Prof. Jean Aubin
Sorbonne Universität 

-Prof. Robert Branschvic
Sorbonne Universität 

-Prof. Claud Cahen
Sorbonne Universität 

-Prof. Enrico Gerulli
Italienische Wissenschafts Gremium

-Prof. Henry Serain
Universität von Paris 

-Prof. Francisco Gabrielle
Universität von Rome

-Prof. Richard Gramlion 
Universität von Hamburg 

-Prof. Ann M.S. Lambton 
Universität von London

-Prof. Gerard lecomte
Sorbonne Universität 

-Prof. Yvon Linatd De Bellefonds
Sorbonne Universität 

-Prof. Wilfred Madlung
Universität von Chicago 

-Prof. Henry Masse
Strasburg Universität 

-Prof. Georg Vadja
Universität von León 

-Prof. Charles Pella
Sorbonne Universität 

-Prof. Robert Arnaldez
Universität von León

-Prof. Aliash
Universität von Californien, Los Angels 

-Prof. Dorn Hingkelif
Universität von London

-Prof. Fraitzimier
Universität von Basel

-Prof. Joseph Manouse
Universität von Freiburg

-Prof. Hence Mouler
Universität von Freiburg

Dr. Hussain Nasr
Universität von Tehran

Mussa Sadr
Der Leiter des schiitischen Gremium in Libanon 

Das Wissenschaftliche Konzil über Imam Jaffar al-Sadiq endete mit vielen wissenschaftlichen Fakten wie diese:
Imam Jaffar al-Sadeq ist der Erste, der das Sauerstoff entdeckte

Imam Jaffar al-Sadeq ist der Erste, der das Wasserstoff entdeckteImam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der sagte dass die Erde um die Sonne rotatiert

Imam jaffar al-Sadeq war der Erste, der sagte dass die Erde um seine eigene Achse sich rotatiert

Imam Jaffar al-Sadeq ist der Erste, der die Theorie über die Geschwindigkeit des Lichtes setzte

Imam Jaffar al-Sadeq ist der Erste, der die Theorie über die Antimaterie setzte

Imam Jaffar al-Sadeq ist der Erste, der die Theorie über die Übertragung der Krankheiten über Strahlen setzte

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der die vier Elementen Theorie von Aristotele widerlegte

Imam Jaffar al-Sadeq ist der Erste der bewies dass die Komposition des Menschen Körper von der Erde gemacht wurde, und was auch immer im Menschlichen Körper ist, ist in der Erde.

Imam Jaffar al-Sadeq ist der Erste, der sagte dass die Strahlen vom Licht von verschiedenen Objekten ins Menschliche Auge kommt, und ihn nicht möglich ist dies zu sehen.

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der sagte, dass Licht durch verschiedene Objekte zu uns kommt, jedoch nur ein Teil von den Strahlen an unser Auge ankommt, das ist der Grund warum wir die Objekte aus der Distanz nicht eindeutig sehen.

Imam Jaffar al-Sadeq ist der Erste, der sagte dass die Sterne die wir im Himmel sehen, heller sind als die Sonne

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der sagte, dass die Umweltverschmutzung das Leben auf dem Planeten unmöglich machen würde.

Und viele andere wissenschaftliche Fakten die ich nicht alle erwähnen kann.

Diese sind wirklich ein wissenschaftliches Wunder, denn diese wurden von einem Mann gebracht der vor 1000 Jahren in einer Wüste lebte.

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Ich glaube du verwendest alte Zahlen. Unter deutschen Schülern glauben mittlerweile ca. 35% an Allah, der ja irgendwie auch "der liebe Gott" ist, und weitere 30% glauben als Christen an den lieben Gott. Nur 15% sind Atheisten. Der Rest ist bunt gemischt.

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Kommentar von ralphdieter
02.07.2016, 01:55

Quelle?

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Ich bin Christ und ich schreibe auch mit dem Profil einige Gründe/Argumente, um an Gott und das Christentum zu glauben.

Ich denke, dass viele Menschen nicht an Gott glauben wollen. Vielleicht ändert sich das bei einigen Menschen noch, wenn der Tod bevorsteht.

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In Deutschland glauben sehr viele an Gott. Es sind halt nur extrem viele zu faul, um in die Kirche zu gehen 

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Kommentar von rawierawie
01.07.2016, 21:38

Naja, Glauben bedeutet nicht unbedingt gleichzeitig, in die Kirche zu gehen. Bei mir ist das so. Ich bin ein gläubiger Mensch und bin nicht so oft in der Kirche, das hat nichts mit Faulheit zu tun!

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Das hat mit der negativen Geschichte Europas (Deutschlands)  zu tun. Der damalige Einfluss der Kirche, hat nur schlechtes mit sich gebracht. Wissenschaft wurde strikt untersagt und als ein Werk des Teufels angesehen. Was damals zählte war der spirituelle Teil und auch nur der. Erst mit der Trennung von Kirche und Staat, konnte Europa einen wirtschaftlichen Aufschwung erleben. Dieses Prinzip gibt es im Islam nicht, das Stichwort ist hier "Ruh wa mada", eine balance zwischen Islam und weltlichen Angelegenheiten. 

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Die Vernunft hält sie davon ab.

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Kommentar von KaeteK
02.07.2016, 10:06

Du meinst, ihre Torheit..

1. Korinther 1 18
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.

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Ich denke es glauben viele Menschen an einen Gott, aber nicht an die Kirche.

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Ich kann nur für mich sprechen und weiß, dass ich an Gott glaube, ebenso habe ich den Eindruck, dass die meisten meiner Freunde und Bekannten an Gott glauben, und dahingehend sind es schon so einige. Ich habe auch Freunde, die nicht an Gott glauben, aber da sind es nicht einmal im Ansatz so viele. Nur in meiner direkten Verwandtschaft hält es sich etwa die Waage.

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Warum sollte ich denn an einen Gott glauben? Man nenne mir einen logischen Grund, und ich fange sofort damit an.

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Die Frage solltest du eher andersrum stellen: Warum glauben so viele Menschen, die den im Mittelalter zurückgebliebenen Kulturen angehören noch an Gott? Allah ist groß.

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Kommentar von PeterLustig1999
02.07.2016, 11:24

Das passiert, wenn man den Like-Button drückt, bevor man die Antwort zu Ende durchgelesen hat. Ich nehm die positive Bewertung mal genug, hatte, als ich sie gegeben habe, noch nicht deinen letzten Satz gelesen.

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Sind die Deutschen ungläubig?

Die relative Mehrheit (33%) der Deutschen ist ungläubig und/oder konfessionslos.

http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/145148/religionszugehoerigkeit

Warum glauben in Deutschland nicht so viele an Gott?

Das hat mehrere Ursachen. Mit dem Beitritt der ehemaligen DDR zu dem Geltungsbereich der BRD kamen natürlich sehr viele Konfessionslose in die Bevölkerung. Zudem sind viele mit der Praxis der Kirchen nicht mehr einverstanden. Da sind vor allem die Diskreminierung von Homosexuellen, das Festhalten an alten Dogmen, Kindesmissbrauch in den Kirchen, steuerliche Verschwendung und das Walten von eigenem Arbeitsrecht Gründe für den Austritt vieler Bundesbürger.

Noch dazu kommt, dass Bildung ein Grund dafür ist, dass viele nicht an einen Gott glauben. Vor allem viele Wissenschaftler sehen da eine Diskrepanz zwischen Glaube und Wissenschaft.

Grüße
Omni

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Kommentar von JTKirk2000
01.07.2016, 22:06

Die relative Mehrheit (33%) der Deutschen ist ungläubig und/oder konfessionslos.

Und 67% sind demnach relative Minderheit? Irgendwie habe ich in der Schule etwas anderes gelernt.

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Wir werden mittlerweile frei im Denken erzogen. Auch, was die Religion angeht. Ich begrüße es, wenn man darüber nachdenkt, warum man seine Kinder konfirmieren lässt! Wir sollten noch viel mehr hinterfragen, finde ich.

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Kommentar von Fabian222
01.07.2016, 21:43

Es gibt aber andere Religionen wie z.B der Islam. Hast du dich schon mal damit beschaeftigt oder den Koran gelesen? 

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An Gott schon, aber bei der Religion, da kommt erst der Verstand und die Logik und da wird nicht jeder Unsinn mitgemacht.

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Kommentar von Fabian222
02.07.2016, 01:23

Also glaubst du an Gott aber lehnst alle Religionen ab?

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Gibt wichtigeres.

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Kommentar von suesstweet
02.07.2016, 11:41

Würd mich gern interessieren. Was?

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Kommentar von GravityZero
02.07.2016, 16:20

Gutes Beispiel. Die Liste ist aber lang: Familie, Freunde, Haus, Job, Finanzen, Gesundheit...warum sollte ich dann noch religiös sein und an eine irgend eine Geschichte glauben?

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Einst war mal der Glaube das Wichtigste im Leben..

Aber was ist jetzt die Priorität der Menschen? 

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Kommentar von AriZona04
01.07.2016, 22:09

Es war das wichtigste, weil den Menschen suggeriert wurde, dass sie glauben MÜSSEN. Heute sollte die 1. Priorität sein, selbst zu entscheiden, was man will (im Rahmen unserer Gesetze).

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