Sind deutsche Muslime zu mutig, mutiger als die in B und F?

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10 Antworten

Ganz im Gegenteil.

Man darf nicht durch die terroristischen Aktivitäten schließen, sondern vielmehr über die Herkunft zu gewaltbereiten Organisationen.

Hunderte von deutschen Moslems haben sich zum IS bekannt, und sind dorthin um Greultaten im Namen des Islam zu vollziehen.

Hunderte, wenn nicht sogar tausende von deutschen Muslimen sind nach Bosnien-Herzigowina in muslimische Ausbildungscamps gereist.

Wenn man das Potential der salafistisch geprägten Muslime in Deutschland betrachtet, dann kann man zudem von mehreren tausend Muslimen ausgehen, die fundamentalistisch und radikalisiert ihre Glaubensanschauung vertreten.

Nimmt man diese Apsekte, dann ergeben sich zwei Möglichkeiten:

  1. Die gewaltbereiten Muslime in Deutschland betrachten Deutschland als Einfalls- und/oder Rückzugsgebiet zu Europa, und vollbringen keine Untaten, um nicht unnötig aus sich aufmerksam machen zu wollen.
  2. Man hat größeres im Sinn und hält sich aufgrund von noch nicht abgeschlossenen Planungsphasen zurück.

Ich gehe bislang von Punkt Nummer eins aus.

Weiterhin haben wir es auch unseren wachsamen Behörden zu verdanken, dass man hier rechtzeitig einschreiten konnte. Es waren Anschläge in Deutschland tatsächlich auch schon geplant, und sehr weit in der Vorbereitungsphase befindlich.

Letztendlich leben wir hier auf einem Pulverfass.

Anlass Deiner Frage war aber wohl auch mehr der Begriff:

Feiger Anschlag

Dieser Begriff bezieht sich auf die terroristischen Aktivitäten allgemein. Damit ist gemeint, dass Terroristen sich nicht gleichwertige Gegner suchen, sondern hauptsächlich darauf bedacht sind, sogenannte Weichziele zu treffen.

Unter Weichziele versteht man pauschal Anschläge auf die Zivilbevölkerung. Da dabei sämtliche Bevölkerungsgruppen betroffen sind:

  • Frauen
  • Männer
  • Kinder
  • alte Menschen
  • kranke Menschen

spricht man von Weichzielen.

Der Sinn bei der Wahl von Weichzielen ist der, dass einerseits Angst und Schrecken unter der Zivilbevölkerung angerichtet wird, und andererseits mit geringem Widerstand zu rechnen ist.

Dies wird dann gemeinhin als Feigheit angesehen.

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Kommentar von MarkusKapunkt
15.07.2016, 09:57

Auf den Punkt gebracht.

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Kommentar von RipeClown
15.07.2016, 10:08

Ist mir neu das Bosnien muslimische Ausbildungscamps hat. Gerade ein Land, das zur Hälfte aus serbische Republik besteht und der Bosnischen Föderation.

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Kommentar von AhlUsSunnah
15.07.2016, 13:11

So wie du hier redest, könnte man meinen, du hat das Protokoll der Weisen von Zion geschrieben.

In diesem antisemitischen Werk wurde Juden eine Weltverschwörung vorgeworfen und es war häufig Anlass für antisemitische Ausschreitungen und Pogrome. Es ist immer die gleiche Masche der Nazis: 

"Die da verschwören sich gegen uns, deswegen dürfen wir sie alle hassen und bekämpfen!"

Gestern hatten sie es mit den Juden gemacht, heute mit den Muslimen, wer weiß, wer morgen und übermorgen dran ist...

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Kommentar von 1988Ritter
07.08.2016, 22:48

Ich bedanke mich für die Auszeichnung.

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Man ist nicht automatisch mutig, wenn man etwas feiges nicht tut. Deine Frage ergibt keinen Sinn, schon deshalb nicht, weil für dich anscheinend Muslime automatisch Terroristen sind.

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Aus einer Floskel wird noch keine Erkenntnis. Der Begriff 'feiger Anschlag' kommt von Anschlägen aus dem Hinterhalt und wird fälschlicherweise auch auf Selbstmordattentate bezogen. Nur weil Kommentatoren dazu neigen, Sprachwendungen überzustrapazieren (z.B. wird auch ständig vom 'tragischen Tod' gesprochen, auch wenn weit und breit kein Bezug tragischen Verstrickungen zu finden ist) liegt darin noch lange kein Erklärungsansatz.

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Deine Frage müsste eigentlich lauten: "Gibt es in Deutschland keine fähigen Übersetzer?"

Dass das Wort "feige" gebraucht wird, geht einfach nur auf schlechte deutsche Übersetzer zurück, von denen es in den deutschen Medien nur so wimmelt.

Sehr oft werden englischsprachige Kommentare, in denen das Adjektiv "vile" benutzt wird, dilettantischerweise mit "feige" übersetzt. "vile" bedeutet aber "niederträchtig" oder "abscheulich". Ich habe unendliche Male in solchen Fällen die Originalaussagen gesucht und tatsächlich immer wieder "vile" im Originaltext gefunden. Anscheinend plappert ein mittelmäßiger Übersetzer - oder ggf. auch ein "Möchtegernübersetzer" in Form eines Journalisten - einfach den anderen nach, so dass aus "vile" immer wieder "feige" wird.

Das ist schon so oft vorgekommen, dass das deutsche Adjektiv "feige" so langsam aber sicher selbst eine neue Bedeutung anzunehmen scheint.

Ich finde es auf jeden Fall sehr dämlich und frage mich immer, ob die Verwendung von "niederträchtig", "erbärmlich", "abscheulich" etc. so schwer ist.

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Kommentar von WeicheBirne
15.07.2016, 13:36

Wenn Du es möglichst wörtlich übersetzen möchtest hast Du sicher Recht. Allerdings ist "vile attack" im Englischen ein Ausdruck, so wie im Deutschen "feiger Anschlag". Die Übersetzer haben eben nach einem ähnlichen, häufig gebrauchten Ausdruck im Deutschen gesucht -nicht nach einer möglichst wörtlichen Übersetzung. "Hinterhältiger Anschlag" hätte sicher auch noch gepaßt und käme Dir entgegen.

Daß man Ausdrücke nicht immer gleich wörtlich übersetzt, ist eigentlich gang und gäbe. Bei "vile attack" geht das vielleicht noch, aber "make haste" übersetzt Du ja sicher nicht mit "mach Eile". Wenn es noch metaphorischer wird, kann das wörtliche Übersetzen noch skurriler erscheinen. Heißt "I get you" wirklich immer "ich kriege Dich"? Und bedeutet "yellow jacket" wirklich immer "gelbe Jacke"?


Übersetzung ist eben immer auch eine Frage sprachlichen Ausdrucks und sprachlicher Gefühlswelt.

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Kein Attentat zu verüben, heißt noch lange nicht "mutig" zu sein. Sonst wären ja 99,99 % der Menschen mutig.

Gerade erklärte ein Sicherheitsexperte im Radio, dass unter den Moslems in F viel mehr Nordafrikaner als in D leben und dass aus dieser Gruppe deutlich mehr Islamisten hervorgehen als z. B. aus der Gruppe der türkischen Moslems.  

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Die Muslime v.a. in Belgien sind sehr wenig integriert. Vor allem von einheimischer Seite werden sie dort einfach abgelehnt und ob sie integriert sind oder nicht, interessiert viele Einheimische auch nicht.

Das könnte ein Grund sein, weshalb aufgrund dieser Diskrepanz auch eine höhere Bereitschaft zu solchen Aktionen ist.

Aus Sicht des Westens kann man sich aber vielleicht die Frage stellen, ob es feige ist, einen Konflikt herbeizurufen wie in Syrien und am Ende den humanitären Konsequenzen aus dem Weg gehen zu wollen.

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Naja ich würde nicht von mutig sprechen sagt dir der Begriff Sauerland Gruppe etwas schon mehr als einmal gab es versuche die alle aufgehalten wurden.

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feige ist daran, dass sich ein Terrorist nicht einem ebenbürtigem Gegner stellt, sondern sich schutzlose Zivilisten zum Ziel sucht. Und das mit Überlegenen mitteln (wie ein LKW oder Sprengstoff). Und sich auch nicht den Konsequenzen stellt, sondern mit dem eigenen Tod der Strafe 'entflieht'

Der "feige-mutig" Vergleich ist hierbei nicht auf Muslime zu übertragen. 

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Nicht jeder Muslime ist ein Terrorist, versteh das bitte. Mit feigen Anschlägen ist gemeint, wenn einer sich in die Luft Jagd oder ganz viele Menschen erschiesst und sich dann noch selber. Die die nicht mit den Konsequenzen leben können. Und weil sie unschuldige töten. 

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Interessanter Gedanke - und schlecht für die PEGIDAisten.

Aber generell gibt es ja viel mehr vernünftige Mitmenschen als die radikalen Idioten, die für das "Terroristen" sowie das "Nazi" Bild sorgen.

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