Frage von Nordlicht82, 181

Sind der Erziehung eines Jagdhundes durch seine Gene Grenzen gesetzt?

Moin Community,

ich bins wieder.

Wir sind stolze Besitzer eines 1 1/2 jährigen, unkastrierten Jagthundes.

Seit Welpe an fixiert er Objekte seines Begehrens, Tiere, Menschen oder eben Objekte mit Blicken und bewegt sich dann entweder keinen Millimeter mehr oder zieht mit aller Macht drauf los.

Ablenken mit Leckerlie klappt nicht. Egal, ob es Leberwurst oder ähnliches ist. Ablenken mit Spielzeug klappt nicht. Dazwischen stellen, sozusagen abschirmen, klappt nicht. Er haut entweder an mir vorbei oder nimmt eine andere Position ein. Abbruchwort "nein", welches sonst wunderbar funktioniert, klappt nicht. Hundepfeife- er reagiert nicht.

Ich wechsel dann die Richtung oder bleib einfach stehen, bis sich das Objekt entfernt hat. Wenn ich die Richtung wechsel, muss ich ihn regelrecht hinter mir herziehen. Das ist für beide doof.

Laut unserem Hundetrainer sind die Jagtgene in unserem Kurzen halt sehr stark vertreten, da er nun mal ein Jagthund ist. Er blendet dann alles um sich herum aus. Dem kann man, wenn überhaupt, nur bedingt entgegenwirken.

Draußen machen wir oft Aportiertraining mit einem Dummy. Das liebt er :) Wir lassen ihn auch Spuren verfolgen, Löcher buddeln und unter Gebüsche kriechen. Er darf sich ausleben. Wenn wir dann das Signal "nein" geben, unterbricht er sofort. Ohne Leine lassen wir ihn nur in eingezäunten gebieten laufen, da der Rückruf noch nicht perfekt sitzt. Ansonsten ist er mit der Schleppleine unterwegs oder an einer normalen Leine.

Wenn man da nichts machen kann, dann ist es eben so :) Er ist trotzdem der großartigste Hund der Welt.

Was für Erfahrungen habt ihr gemacht?

LG Nordlicht

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von beglo1705, 69

Super, dass du den Jagdtrieb mit Dummytraining, suchen, Löcher buddeln und Nasenarbeit umlenkst, denn Kopf und Nase benützen macht Hunde müder als spazieren zu "rennen".

Ich würde an deiner Stelle an dem "Nein/Aus" üben, bis das tadellos sitzt. Am besten an einer Schleppleine, solang bis er in wirklich jeder Situation auf euch hört, was natürlich bei Jagdhunden in speziellen Situationen dauern kann...

Wir haben mit unserem Mantrailing begonnen, das hat uns ehrlich gesagt sehr viel enger zusammen gebracht, als ich dachte.

Den Jagdtrieb ausmerzen bei eine Jagdhund ist eher schwierig, da liegt viel an eurer Geduld und den Jagdtrieb anderweitig umzuleiten, eben Dummy oder Mantrailing o.ä. wo dein Wauz die Nase zu gebrauchen muss.

Ich hab vor ner Zeit eine ähnliche Frage gestellt und hab eine Antwort dazu bekommen, wo ein/e Hundehalter/in seinen Hund als Geldspürhund ausgebildet hat.

Wenn´s dich interessiert, hier wäre der Link:

https://www.gutefrage.net/frage/welche-hobbiesaktivitaetensport-macht-ihr-mit-eu...

Kommentar von Nordlicht82 ,

Super :) Vielen Dank. Wir möchten, dass er seinen Neigungen als Jagthund, welcher er ist, nachgehen kann und versuchen ihm, viele Alternativen zu beten. Apportier- und Suchspiele begeistern ihm am meisten. Demnächst will ich im Feld eie Leberwurst-Wasserspur legen. Bin gespannt, wie es ihm gefällt.

Der Jagttrieb ist stark in unserem jungen Skywalker (*gg), wir möchte ihn keinesfalls unterdrücken, sondern in andere Bahnen lenken.

Hey, mir fällt grad was ein :) Anstatt "nein" kann ich ja versuchen, ihn mit Leckerlies und  "such" aus deinem Hyperfokus zu holen. Suchen liebt er :)

Kommentar von beglo1705 ,

Ja auch eine gute Idee. Alles was suchen, schnüffeln, vielleicht sogar auch Wasser , Hauptsache Nase beinhaltet, macht meistens auch Spaß. Na dann, möge die Macht mit euch sein, junger Skywalker mit Frauchen *lol*.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Die Macht ist sehr stark in uns. Bei mir nennt es sich Sturheit und bei ihm Jagttrieb *lach :)

Wir beherrschen auch die Jedi-Gedankenbeeinflussung: Ich sage "such" und er sucht. Er legt sich auf den Rücken und wir kraulen seinen Bauch :)

Kommentar von Berni74 ,

Das müßtest Du machen, bevor er in den Hyperfokus kommt. Andernfalls belohnst Du ihn ja dafür.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Ich kann es nicht immer verhindern. Wenn vor uns jemand um die Ecke kommt, ist er augenblicklich im Hyperfokus. Oder wenn hinter uns ein Radfahrer mit Hund in sehr hohem Tempo angeradelt kommt.

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 39

Jagdverhalten läuft in Sequenzen ab. Wesentlich ist, dass Du lernst, Deinen Hund zu lesen und frühzeitig zu erkennen, dass er etwas Interessantes entdeckt hat. An dieser Stelle musst Du dann eingreifen.

Wenn die Jagd begonnen hat, ist es zu spät, weil der Hund im Hormonrausch ist und Dich nicht mehr wahrnimmt. Jagdverhalten/ Hetzen ist selbstbelohnend und richtig schwierig wird es, wenn Dein Hund einen Jagderfolg gehabt hat. Deshalb würde ich Dir dringend dazu raten, den Hund vorerst nur noch an der Schleppleine laufen zu lassen und mit ihm zu trainieren. Schau Dir dazu mal dieses Buch an: http://ecx.images-amazon.com/images/I/41LJfVe7HvL._SY445_.jpg

Meine Hündin hat einen sehr starken Jagdtrieb und ich habe es mit konsequentem Training geschafft, sie zuverlässig abzurufen und sie dazu zu bringen, dass sie nicht mehr hetzt, sondern anzeigt und sich damit mir und nicht dem Wild zuwendet.

Eine gute Option ist auch Reizangeltraining. Das solltest Du Dir allerdings unbedingt von einem Profi zeigen lassen, der Dich und den Hund beobachtet. Das Timing ist hier extrem wichtig und es ist anfangs kaum möglich, sich auf den Hund und zeitgleich auf sich selbst zu konzentrieren. Bei diesem Training lernt der Hund, dass er nur dann Erfolg hat (und die Beute bekommt), wenn er ruhig ist. Sobald er hetzt, geht er leer aus.

Guck mal, ob es in Deiner Nähe eine Hundeschule gibt, die einen Workshop anbietet

Kommentar von Nordlicht82 ,

Super, vielen Dank :) Werde mit unserem Hundetrainer ein Anti-Jagt-Training besprechen. Und hier gibt es einige Hundeschulen, will da wegen Mantrailing anfragen. :)

Aber als allererstes werde ich mich mit der Körpersprache der Hunde auseinandersetzen, mi Literatur besorgen und Videos anschauen. Damit ich ihn und andere Hunde besser einschätzen kann :)

Kommentar von Naninja ,

Es gibt auch eine DVD zum vorgenannten Buch.

Ich habe mit dem Buch gearbeitet und finde, dass es eines der besten Bücher zu diesem Thema ist. Im Anhang findest Du auch Tabellen, mit denen Du das Training für Dich dokumentieren kannst. Also kein reines Lese-, sondern ein Arbeitsbuch.

Antwort
von Weisefrau, 34

Hallo, auf jeden Fall bist du ein guter Hundehalter! Das ist hier schon die Ausnahme.

Ich sehe es etwas anders als die anderen und möchte auf den Ursprung deiner Frage eingehen. 

Klares Ja, einer Genetisch stark festgelegten Rasse sind in der Erziehung Grenzen gesetzt. Dazu sind Rassen ja auch da.

Viele Jagdhunde die nicht Jagdlich geführt werden sind meiner Meinung nach nicht wirklich glücklich.

Daher kann ich es nicht verstehen, das Züchter ihre Hunde zB Weimaraner, Münsterländer, Labrador, Setter usw an Nichtjäger verkaufen. Die Elterntiere werden in diesen Fällen auch Jagdlich geführt und sind keine Showhunde.

Die Jagd-Gene sind in diesen Fällen so stark das die Besitzer an und mit ihren Hunden scheitern. 

Das lässt sich auch auf Hütehunde usw übertragen. 

Es geht im Endeffekt nur um das liebe Geld das sich mit Hunden verdienen lässt! Das Tier ist eine Ware und überall zu bekommen alles andere wird hintenangestellt.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Moin, ich versuche, ihm so gut es geht, das zu geben, was in seinen Genen liegt :) Es wäre für mich und meinen Mann vollkommen ok, wenn er weiterhin so ist, wie er ist. Aber wenn ich ihm etwas Gutes tun kann, damit er seinen Genen entsprechend arbeiten kann, z.B. Dummytraining, Spurensuche, Mantrailing, etc, dann tun wir das :) Wir wollen keinen 100%tig angepassten Superhund, sondern einen glücklichen Individualisten, kurzum: unseren Hund :) Er kennt und kann sitz, platz, rechts, links, hier, zurück, hol, gib und noch mehr. Das reicht, um ein gutes Zusammeleben zu ermöglichen :)

Kommentar von Nordlicht82 ,

Bevor ich es vergesse: Nein kennt er auch, und zwar so gut, dass ich ihm Knochen aus dem Mäulchen nehmen kann und er nicht mal dabei mit der Wimper zuckt. :)

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 91

Was würde er machen, wenn Du ihn in solch einer Situation "abdrängst", also ihn quasi mit Deinem Körper weg schiebst?

Kommentar von Nordlicht82 ,

Ich kann dir sagen, was er tut- er ändert die Position und schaut an mir vorbei :) Egal, welche Leinenlänge wir nutzen. Haben wir schon probiert, er fixiert weiter.

Kommentar von Berni74 ,

Macht er das nur in Situationen, wo er im Jagdtrieb ist, oder beispielsweise auch, wenn Euch jemand mit einem Hund entgegen kommt, den er gerne kennenlernen möchte?

Kommentar von Nordlicht82 ,

Sowohl als auch :) Manchmal ist er absolut bewegungslos, manchmal wedelt seine Rute wie ein Propeller. Das zeigt er nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Menschen. Wenn er mit freundlicher Stimme von einem Passanten, Nachbarn oder anderem Hundebesitzer angesprochen wird, geht die Propellerrute natürlich eher. Er hat von Welpe an die Erfahrung gemacht, dass ihm Menschen freundlich gesonnen sind und möchte sie begrüßen. Dann hört er aber auf ein nein.

Kommentar von Berni74 ,

Und in welchen Situationen hört er nicht mehr auf das Nein? Bei Hunden, wenn er im Jagdtrieb ist oder bei beidem?

Ich würde mich mit der Situation nicht abfinden. Auch ein Jagdhund (vor allem wenn er jagdlich geführt ist) muß kontrollierbar sein.

Ich würde, wie Du es schon gemacht hast, die Richtung wechseln. Entweder würde ich ihn körperlich abdrängen, in dem ich vor ihn gehe und ihn mit meinem Körper in die andere Richtung schiebe (was ich persönlich favorisieren würde), oder ich würde ihn an der Leine einfach "mitnehmen". Dabei kannst Du ja auch das Tempo erhöhen und beispielsweise ein Stück rennen. Sobald er dann auch nur einen klitzekleinen Moment mit dem Blick vom Objekt seiner Begierde abläßt und zu Dir schaut, würde ich ihn ansprechen und loben.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Er hört in dem Moment nicht mehr auf das nein, in dem er fixiert und sozusagen "einfriert. Das passiert sowohl bei anderen Tieren, bei Menschen und bei unbelebten Objekten wie z.B. Baggern.

Nein, er wird nicht zur Jagt eingesetzt :)

Ihn an der Leine hinter mr herzuziehen ist stressig für mich und er hält total dagegen. Da hätte ich, wenn möglich, gern ene Alternative :) Abschieben führt bei ihm lediglich dazu, dass er die Position wechselt.

Kommentar von Berni74 ,

Eine Alternative fällt mir da nicht ein und wird es wahrscheinlich auch nicht geben. :-/

Offenbar fällt es ihm sehr schwer, sich unter Ablenkung auf Dich zu konzentrieren. Dort würde ich ansetzen. Ich würde mir einen netten Hundeverein oder eine Hundeschule suchen, wo ich regelmäßig in einer Gruppe trainieren würde. Dann lernt er, daß er auch mit Dir zusammen arbeiten kann, wenn andere Hunde drumrum sind, und dies kann man dann auch auf andere Ablenkungs-Situationen übertragen.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Wir trainieren jeden Tag und es gibt von Anfang an immer weitere Fortschritte :) Nur halt bei diesem Thema nicht. Unser Hundetrainer sagte mir, so weitermachen wie bisher, die Pubertät und das damit oppositionelle Verhalten werden sich mit der Zeit legen.

Aber ich bin offen für weiteren Rat :) Auch wenn unser Trainer sehr kompetent ist, kann er nicht alles wissen.

Antwort
von batux, 78

Also 1. Dein Stand ist wichtig, werde nicht nervös. Nervösität wird von einem Hund direkt wahrgenommen und das vorallem von Jagdhunden.

Diese Fixierung musst du gleich unterbinden, es darf dazu nicht einmal kommen. 

Durchführung:

Gehst du spazieren, dann schau auf diese Zeichen:

Ohren Augen Rute Nase.

Sind die Ohren aufgestellt was ich vermute ist er aufgeregt aus diesem Zustand  musst du ihn rausreißen bevor er den gegenüber fixiert, d.h. Sobald Blick Kontakt oder augenkontakt gesucht wird einfach mal aus diesem  Modus rausreißen zb. Einfach mal mit 3 Fingern leicht in die Seite(kurz an der Leine ziehen) so das er zuckt und davor ein kräftiges aber ruhiges ''pssscht'' dann ihn mit der Hand in die Stellung Sitz bringen und bei jedem wieder suchen des Kontaktes von Augen ... Zum gegnüber das gleich(am besten schaut er danach direkt in eine andere Richtung ). Sobald er die Nase einsetzt und ruhiger ist(meistens Maul offen am hächeln), dann die Leine wieder  lockerer lassen und belohnen. 

Wörter so wenig wie möglich benutzen, denn das schürt nur die Aufregung des Hundes.

Bei Fragen gerne noch zu Verfügung 

Kommentar von Nordlicht82 ,

Vielen Dank :)

Er reagiert auf taktile Reize überhaupt nicht mehr, wenn er diesen Hyperfokus hat bzw. drin ist. Habe es schon mit anstupsen in die Seite versucht- er reagiert nicht. In eine sitzende oder liegende Position kan ich ihn auch nicht bringen. Im Normalfall reicht es aus, wenn ich mit zwei Fingern leichten Druck über der Rutenwurzel ausübe, wenn er dem Kommando nicht folgt. Im Hyperfokus ist er wie ein hübscher Holzklotz.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Leider ist es mir nicht möglich, immer aufzupassen, dass es nicht dazu kommt. Zum Beispiel biegt ein Hundehalter samt seinem 4-beinigem Gefährten um die Ecke- der Kurze erstarrt.

Ich drehe mich oft um und "sondiere" die Umgebung, wenn wir unterwegs sind. Aber wenn ein Radfahrer mit Hund in schnellem Tempo hinter uns auftaucht, bin ich da machtlos.

Antwort
von icebear375, 39

Mit Jagdhunde kann ich mich ja nicht so aus aber ich denke was den jagdtrieb angeht kannst du da viel mit Training machen du wirst mit Training zwar nie aus nem huetehund nen Jagdhund oder umgedreht machen aber mit Training und Geduld geht viel

Kommentar von Nordlicht82 ,

Danke dir :)

Antwort
von 1Paradise1, 73

Meine ist auch ein Jagdhundmix. Aber gut abzurufen und gehorcht topp. Ich mache mit ihr stattdessen Auslastung in Art von Mantrailing,Suchspiele und Agility. Du musst Alternativen für sein Jagdtrieb finden,dann bekommst Du es in die richtige Bahn gelenkt.Auf keinen Fall apportieren. Damit förderst Du seher seinen Jagdtrieb,

Kommentar von Nordlicht82 ,

Dankeschön, das werde ich beherzigen :) Vor allem das Mantrailing interessiert uns. Brauchen wir dazu die Anleitung unseres Trainers oder können wir uns dazu das Wissen mit Büchern aneignen?

Kommentar von 1Paradise1 ,

Sowohl als auch. Ist eigendlich recht einfach. Und nochwas,versuche,wenn er fixiert etwas vor seine Augen zu halten,wenn Du ihn nicht abdrehen kannst. Nimm ihn die Sicht auf das Objekt seiner Begiergde.  Ist er wieder bei Dir ,dann lobst Du im gleichen Moment. Versuch das mit anderen Gassiegehern mal zu üben,das aneinander vorbeigehen und das er DICH dabei anschaut. Belohne auch erstmal mit Leckerchen. Mögen einige hier nicht gut finden,aber für den Anfang klappt das ganz gut.  Dann bist DU nämlich der interessanere Part ;-) Lass  ihn am Rad mitlaufen,damit nimmst Du schonmal die angespannte Energie heraus. Hier mal eine Reihenfolge,die es zu beherzigen gibt :  Bewegung-Gehorsam-Zuneigung,wenn Du verstehst was ich meine.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Moin, ihm ist es egal, was ich ihm vor die Nase halte- selbst getrocknete Pferdeleber ist dann uninteressant.

Wir haben das Kommando "See", also sehen. Er schaut mir dann normalerweise in die Augen. Das funktioniert leider nicht, wenn er im Hyperfokus ist.

Kommentar von 1Paradise1 ,

Haha,Du sollst Ihn auch keine Leckerchen vor die Nase halten,dann belohnst Du ihn ja für diese Situation. Du sollst ihn was for die Augenhalten,damit er nicht fixieren kann. Jacke,Tasche,Schirm-irgendwas....

Kommentar von Nordlicht82 ,

Aufgeklappter Regenschirm, Handtasche, Jacke (wie beim Stierkampf), Koffer, Zeitschrift... er verändert seine Position.

Ha ha.

Kommentar von 1Paradise1 ,

Ein wenig erinnert mich das  auch an einem Stierkampf ;-))Ich würde ihn glatt die Jacke übern Kopf packen. Da kann er sich drehen wie er will........Lass Dir was einfallen,aber sei dabei energisch,konsequent,aber souverän und ruhig dabei.

Kommentar von Berni74 ,

Paradise, das wollte ich auch grad schreiben :-)

Kommentar von 1Paradise1 ,

Oh,sorry das ich vorweg genommen habe ;-))

Kommentar von Berni74 ,

Mantrailing würde ich nur unter fachkundiger Anleitung aufbauen. Du kannst ja dazu mal einen Kurs besuchen, auf den Du dann aufbauen wirst. Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst, aber Nordlicht klingt nach Norden. :-) Vielleicht ist das hier ja bei Dir in der Nähe: http://www.ratzeburger-hundeschule.de/

Ira Bock ist eine ausgezeichnete Trainerin.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Jacke übern Kopf? Ok, das ist eine Möglichkeit, welche ich bisher noch nicht probiert habe. Und dabei ist es total offensichtlich :) Wenn er (hoffentlich) keinen Röntgenblick hat, muss ihn das aus seine Erstarrung reißen.

Sehr cool, velen Dank :)

Ja, ich komme aus Norddeutschland, wohne 10 Minuten von der Ostsee entfernt. Ich erkundige mich mal hier bei de Hundeschulen nach einem Kurs.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Moment... mir fällt grad nochwas ein. Ich kann mich vor ihn hocken und versuchen, seinen Blick so auf mich zu richten. Hab das noch nie zuvor gemacht, das kann ihn dann so irritieren, dass er sich aus seiner Erstarrung löst und mich wieder wahrnimmt.

Kommentar von MiraAnui ,

Mantrailing ist super und stärkt die Bindung.

Aber dazu solltest du eine gut ausgebildeten Trainier aufsuchen. Man muss da so viel beachten. Von der Richtigen Leinenhaltung bis zum Positionieren.

Ich mach seit kurem mit meiner Dicken Mantrailing. Bei jemand der früher Hunde für die Rettungshundestaffel ausgebildet hat. Eine sehr kompetente Frau.

Mir raucht jede Stunde der Kopf, weil man so viel beachten muss.

Leider gibt es viele die es komplett Flasch gelernt haben und so machts keinen Spaß.

http://www.mantrailing-saarpfalz.de/

Du kannst Carmen einfach mal anschreiben und fragen ob sie jemand in deiner Nähe empfehlen kannst.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Vielen Dank, dass werde ich tun :)

Kommentar von Berni74 ,

Jupp - ging mir bei dem Seminar bei Ira ähnlich. :-)

Aber man kann auch viel falsch machen, selbst wenn man (wie ich) jahrelange Erfahrung in Flächen- und Trümmersuche hat. Mantrailing ist was völlig anderes. Das macht wirklich nur mit Trainer Sinn...

Kommentar von Nordlicht82 ,

http://www.hundezentrum-schleswig-holstein.de/

Hab eine Schule hier gefunden, welche Mantrailing anbietet *freu :)

Antwort
von Nordlicht82, 44

Update:

Ich strebe ein professionelles Mantrailing mit dem Kurzen an und werde ihn mit dem Kommando "such" versuchen abzulenken.

Danke euch :)

Kommentar von 1Paradise1 ,

Viel Erfolg und vor allem SPAASSSS

Kommentar von Nordlicht82 ,

Spaß ist die Vorraussetzung :) Was mir noch eingefallen ist, ich kann versuchen, ihn zu irritieren, indem ich komische Geräusche mache oder singe. Er schaut mich immer sehr aufmerksam an, wenn ich etwas tuhe, was er nicht gewohnt ist.

Kommentar von 1Paradise1 ,

Ist super!! Mach ruhig den Clown,aber mach DICH interessanter als alles andere ;-)) Find ich gut. Würd gerne mit Dir mitmachen ;-)) L.Gr.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Ich kann auch Szenen aus der Rocky Horror Picture Show nachstellen *lach :) Hab da keine Schmerzen mit. Früher schon, jetzt nicht mehr.

Kommentar von 1Paradise1 ,

Du bist echt ne coole Sau! Hätte als Gassiegeher mit unseren Hunden echt spass inne Backen mit Dir ;-))

Kommentar von Nordlicht82 ,

Dankeschön.

Kommentar von Nordlicht82 ,

Schau, was ich gefunden hab: http://www.hundezentrum-schleswig-holstein.de/

Mantrailing wird angeboten :)

Kommentar von 1Paradise1 ,

Ja super. Wenn das in Deiner Nähe ist,nichts wie hin...

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