Sind Depressionen sehr gefährlich?

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8 Antworten

Liebe/r toneRing

Eigentlich merkt man das, wenn man Depressionen hat, denn wer darunter leidet, dem geht es meist wirklich schlecht.  Er/sie sieht mitunter kaum noch Sinn im Leben, ist antriebslos, zieht sich möglicherweise zurück und kann an den Suizid denken. In besonders tragischen Fällen kommt es dann auch zum Suizidversuch bzw. zur Selbsttötung. Insofern stimmt das leider, was du  im Netz gelesen hast,  dass Depressionen schlimm sein sollen und sogar tödlich  verlaufen können.

Zur (teilweisen)  Entwarnug: Wenn dich die Dignose überrascht hat, scheint es sich in deinem Fall um keine aktue Form einer Depression zu handeln Falls die Diagnose wirklich in die richtge Richtung gehen sollte (auch das ist nicht 100% sicher), dann könnte es sich vielleicht bei dir um eine depressive Anfälligkeit halten, sprich es sind vielleicht in deinem Fall Anzechen festgestellt worden, dass du zu einem depressiven Empfinden bzw. Verhaöten neigen könntest. Aber dazu kann nur der behandelnde Arzt bzw. die Leute, die diese Diagnose gestellt haben, näher etwas sagen

Was dir auch Mut machen soll:

Depressionen sind  zwar eine ernst zu nehmende Krankheit, aber heilbar. Mann muss diese Krnkheit ernst nehmen und mit ihr umzugehen lernen (daran hapert es leider oft in unserer  eher oberflächlichen Spaßgeselslchaft). Wenn die Depression gründlich erkann und behandelt wrd, dann ist eine gute Prognose möglich.

Di schreibst:  Ich kann meine Depressionen nicht akzeptieren"

Die Gründe dafür kann ich gut nachvollziehen, wenn du schreibst, dass du Angst davor hast,  dass es dir immer so schlecht gegen wird und du dein Leben nur pessimistisch verbringen könntest .Es ist verständlich, dass diese Diagnose dir eine Angst vor deiner eigenen Zukunft  auslösen kann, aber diese Angst muss nicht zwingend begründet sein. Du kannst dein Leben in die Hand nehmen, die Depression bzw. das was zu ihr führen könnte überwinden.

Du schreibst ja, dass du nicht krank sein magst- das  erst einmal gut verständlich.Du schreibst auch , dass du deine Depressionen nicht akzeptieren kannst. Dazu möchte ich einwenden, dass du die Depression, sollte diese Diagnse wirklich auf dich zutreffen, besser nicht verdrängst. Du kannst dagegen eine Menge machen, das geht aber denke ich nur, wenn du das Problem (sollte es bestehen) erst einmal anerkennst. Anerkennen ist nicht akteptieren, damit meine ich, dass du sehr wohl ws gegen die Depression haben kannst udn solltest, dass du sie aber ernst nimmst und zwar so, dass du dich dem Problem stellst und Wege suchst, wie du es lösen kannst.

Wie das gehen könnte, kann ich dir so aus der Ferne nicht gt agen, mit Sicherheit kann dir helfen, dass du dich da erst mal von Fachleuten beraten lässt. Man müsste sehen, ws die Ursachen einer evtl. Depression sen könnten, ob es z.B. die Lebensunstände bzw. Erfahrungen in der Vergagenheit sind usw. Es kann auch an psychosoamtischen Ursachen liegen, da können dir Fachleute am besten helfen.

Wenn du noch Fragen hast der sonst was loswerden willst- nur zu.

Ich versuche gerne dir was hilfreiches zu schreiben, liebe Grüße, Thomas

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Kommentar von toneRing
29.11.2015, 20:43

Hallo Thomas

Danke für deine tolle Antwort 

Mir ging es auch richtig schlecht  das habe ich in meiner Frage wahrscheinlich nicht ausformuliert.  Mich hat es eben deswegen überrascht weil ich an alles dachte aber nicht Depressionen z.b Vitaminmangel  Stress Angstzustände ( da ich Panik Attacken habe) usw. 

Ja mir ging es zeitweise wirklich so schlecht dass ich kaum noch aufstehen konnte . 

In einer Verhaltensstherapie bin ich seit 6 Monaten  Medikamente nehm ich jetzt erst seit 3 Tagen ca. Werden eingestellt.

Das ganze geht seit fast 1 1/2 Jahren so daher wird es keine Phase mehr sein. 

Ich fühl mich halt krank.. und mag es nicht dies zu sein. Ich bin sauer und wütend dass es soweit kommen konnte und das nur weil jeder auf mir rumtreten konnte wie er wollte ( Thema mobbing usw)

Und nun hab ich Depressionen  .... fühl mich wirklich miserabel... 

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Also deine Frage hast du dir ja eigentlich selbst schon beantwortet ;-)

Ob du nun deine Depressionen akzeptieren kannst oder nicht, ist deinen Depressionen egal, sie sind so oder so da ;-)
Aber dir sollte das nicht egal sein, weil du dich mit Akzeptanz besser fühlen würdest und vor allem ab da etwas ändern könntest.

Depressive drücken zu oft und zu intensiv eigene Gefühle und Energien von Wut und Trauer nieder.
Folglich würde also das Daseinlassen dessen Heilung bringen.
Gefühle von Wut und Trauer haben wir Menschen nicht bekommen, um sie niederzudrücken, sondern um sie zu leben, hinterfragen, verstehen und dann in geeignete Bahnen zu lenken.
Beispiel: Mit einem Messer kann ich Gemüse schneiden oder jemanden umbringen. Beides davon ist eine aggressive Handlung. Welches davon ist wohl die geeignetere Bahn?

Das Leben hat dieses Stirb- und Werdeprinzip inne. Es geht immer so auf und ab. Altes geht, Neues kommt. Nichts bleibt, wie es war.
Ich gehe mal davon aus, dass du damit so deine Probleme hast. Beobachte dich mal!
Könntest du zu diesem Prinzip intensiver JA sagen, damit in Frieden kommen, dem stärker vertrauen, würde das u.a. deine Depression heilen.

Bei allem solltest du dir sicherlich helfen lassen, dafür gibt es jede Menge Menschen (Psychologen, Freiwillige, Seelsorge, Diakonie vielleicht.....), die das gerne übernehmen. Führe Gespräche und finde raus, wie andere Menschen über was denken.
Erkenne viel öfter all die Vorteile von vielem!, worüber du abwertend denkst.

Was du tun kannst?
Deine Gedanken ändern, Gefühle zulassen und hinterfragen (wir Menschen haben sie nicht, um sie niederzudrücken), Liebe (JA) geben und nehmen.
Deine Denke beobachten, und wenn sich gerade wieder abwertende und miese Gedanken anschleichen, sofort den Riegel davor schieben, Stopp sagen und die Wahrheit erkennen, nämlich, dass es besser ist, als du gerade schon wieder denken wolltest ;-)

Ja, ist in jedem Fall heilbar.

Du willst nicht krank sein?
Ooch, ich denke eher, der Mensch an sich ist krank. Aber das ist nicht sooo arg, gehört mit dazu. :-) Lerne einfach dadurch und gut :-)

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Zunächst einmal ist eine Depression heilbar. Schon weil die Erkrankung bei Dir bekannt geworden ist. Der Heilungsprozess dauert etwas an. Depressionen entstehen durch eine Summe von Ereignissen Deines Lebens die nicht verarbeitet worden sind. Zu einer erfolgreichen Behandlung gehören auch Gespräche mit Psychologen genauso wie auch eventuell Gruppengespräche mit Betroffenen. Das wichtigste was zu Deiner Heilung beitragen kann ist, dass Du Dich auf die Behandlung/Therapie voll einlässt und sie akzeptierst, Dich dabei öffnest, damit die Ursachen der Erkrankung schnell festgestellt werden können. Weitere Fragen kann ich dir gerne per Nachricht schreiben beantworten.

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Ja Depressionen können gefährlich sein. Ich hab auch lange verschiedene Diagnosen bekommen die bis auf die Angststörung einfach falsch waren. Erst meine Therapeutin gab mir Depression als Hauptdiagnose, ich hätte auf alles getippt aber nicht auf das. Das schlimme an der Depression ist ja das man alles schlechter sieht als es ist, und sehr oft denkt es wird nie besser. Aber das ist falsch. Mit Medis,  Therapie und deinem Willen wird es besser. Das ich nicht krank sein will hab ich mir auch oft gesagt aber das bringt halt garnichts. Und es gibt auch unterschiedliche starke und schwache Depressionen. Nimmst du die Medis schon länger? 

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Kommentar von toneRing
29.11.2015, 10:43

Hab erst am Donnerstag angefangen mit escitalopram  

Und da erstmal mit tropfen um es langsam einzuschleichen( 1 tropfen =1mg  und 10 tropfen = 10mg ) und dann nehm ich die Tabletten 10mg dosierung  

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Heilbar würde ich nicht sagen aber man kann lernen damit ganz normal zu leben

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Kommentar von PHoel
29.11.2015, 12:28

Klar sind Depressionen heilbar. Nur nicht immer gleich schwer/ einfach.

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Teilweise kannst du sie selbst kontrollieren wenn sie noch nicht so stark sind, immer hin hast du sie selbst noch nicht gemerkt.. Such dir RECHTZEITIG professionelle Hilfe :-) positive Gedanken, wenn man das richtig angeht, kann das ganze sich auch schnell wieder legen, mach dich nicht all zu verrückt damit :-) sprech mit jmd darüber :-) viel Glück!

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Bei mir hat vor Jahren ein Prof. Dr. med. eine Depression diagnostiziert, eine klare Fehldiagnostik. Wenn du also Zweifel hast, dann besorg dir eine zweite Meinung.

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Kommentar von PHoel
29.11.2015, 10:46

Oder denk einfach selbst drüber nach, ist ja nicht so das man es nicht mitbekommt, wenn man Selbstmordgedanken beispielsweise hat.

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Wenn du selbst der Meinung bist, das du nicht depressiv bist, hast du auch keine Depression. Egal was dir gesagt wurde, wenn du keine Selbstmordgedanken regelmäßig hast, ist die Diagnose absoluter Bullshit. Das die die Medikamente verkaufen wollen ist ja klar.

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Kommentar von Mikafan111
29.11.2015, 10:59

nur weil man keine selbstmordgedanken hat heißt nicht dass man nicht trotzdem depressionen haben kann

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