Frage von zockdevil, 46

Sind das Nebenwirkungen von der Katzenepilepsie?

Mein TA hat bei meinem 6 Jahre alten Kater Katzenepi diagnostiziert. Aber ohne weiteres Röntgen/Ultraschall, weil es bisher nur 2 Mal aller halben Jahre aufgetaucht ist und es immer stressbedingt durch unseren 2-wöchigen Urlaub aufgetreten ist. Nun hatte mein Kater (lt. Internetrecherchen meinerseits) einen Cluster-Anfall. Freitag hatte ich so ein Gefühl, dass er einen Anfall hatte - war mir aber nicht sicher. Samstag Abend hatte er wirklich einen Anfall und heute ist Sonntag und ich muss auf morgen warten, um den Tierarzt zu meiner genauen Frage zu befragen:

Mein Kater humpelt seit Freitag, wo ich nach Hause kam und dachte, dass er einen Anfall hatte. Jetzt humpelt er auch noch und scheint schmerzen zu haben. Er kann sich nicht richtig hinsetzen und schlafen tut er sowieso die ganze Zeit nur, wegen dem Anfall. Ich hoffe, dass es nur Muskelkater ist. Aber ich möchte gerne von euch Experten wissen, ob es solch einen schlimmen Muskelkater überhaupt geben kann. Das er davon müde wird, Charakterveränderungen zeigt und viel frisst und trinkt ist mir klar. Das er geschwächt ist und kaum aufstehen kann, seit gestern, verstehe ich auch noch. Aber warum er seit Freitag sein linkes Bein nachzieht, humpelt und bei jeder Berührung oder seiner Bewegung schreit, verstehe ich nicht. Ich habe nun Angst, dass er einen Schaden davon getragen hat. Dazu wäre vielleicht noch wichtig zu wissen, dass der eine Anfall, den ich mitbekommen habe nur ca. eine halbe Minute ging. Und ich vermute auch, dass er vor ca. 1 Woche auch einen Anfall hatte. Ich war mir aber auch da nicht sicher, weil er sich einfach nur komisch verhalten hat an dem Tag. Und wegen sowas geht man nicht zum TA. Weil ich nicht sagen kann, gut geht es ihm, aber der ist so komisch. Ich sollte erst zum TA kommen, wenn die Anfälle länger andauern oder häufiger auftreten. Ich danke euch schon jetzt für eure Hilfe. Sonst überstehe ich den Tag nicht bis morgen mit warten.Und bitte nicht nur antworten, geh zum Tierarzt. Das ist kein lebensbedrohlicher Notfall und mit sowas geht man nicht Sonntag nach den Sprechzeiten zum TA. Ich habe das schon mit der Klinik besprochen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Lauterbello, 16

Das mit der Pfote muss nicht zwingend etwas mit einem Anfall zu tun haben, besonders da er Schmerzen hat, hört sich das eher an, als hätte er sich verletzt, das kann beim einem Anfall passieren ist aber einfach nur Pech und müsste getrennt von dem Anfall behandelt werden.

Durch röntgen oder Ultraschall kann ein Anfall meines Wissens nach nicht abgeklärt werden. Bei Menschen jedenfalls macht man ein EEG. Ich denke sowas ist bei einem normalen Tierarzt gar nicht möglich. Er wird seine Diagnose nach deinen Beschreibungen stellen.

Auch wenn die Anfälle selten vorkommen, wenn sie doch recht gravierende Folgen haben, würde ich mit dem Tierarzt darüber sprechen, ob nicht doch besser ein Medikament gegeben werden sollte.

Antwort
von elfriedeboe, 20

Das hört sich alles nicht gut an ich kann dir da garn nichts raten ! 

Wenn du morgen zum Tierarzt fahrst wird er dir eh sagen was er hat!

Ich hätte nicht solange gewartet und wäre schon bei einen Anzeichen davon zum Tierarzt gefahren, ich hab eine FIB Titer Katze und einmal brechen ist OK macht sie das zweimal bin ich schon am weg zum Tierarzt!

Antwort
von zockdevil, 2

Für alle, die dieses Forum ausgesucht haben, weil Sie vielleicht bei einer eigenen Frage über Google hier hergelotst wurden  - die Aufklärung.

Mein Kater hat nun wirklich bestätigte Katzenepilepsie. Die letzten Anfälle waren wohl der eindeutige Beweis dafür. Am nächsten Tag war ich natürlich gleich beim Tierarzt.

Sofort fing ich mit den Tabletten an. Schaut mal aufs Datum - bis heute KEINEN Anfall mehr!!! Juhuuuuu!!!!

Und was das Humpeln angeht - der kleine Racker hat sich lt. meinem Tierarzt das Knie verdreht. Er ist wahrscheinlich von unserem deckenhohen Kratzbaum bei einem Anfall runtergefallen oder es hätte auch bei einem Anfall im Liegen passieren können.

Wegen den Tabletten hatte ich erst anfangs Angst. Wie verabreiche ich das? Schaffe ich das jeden Tag? Was ist, wenn ich mal was vergesse?

Jetzt hat sich alles eingepegelt. Da mein Kater ziemlich beleibt ist, bekommt er eine viertel Tablette jeden Morgen. Das lässt sich einfach mit einer Klinge auseinander brechen.

Ich habe extra breite Katzensticks, die ich jetzt immer kaufe. An einem Ende knietsche ich die Tablette rein, schmier bissel Katzenmalz drauf (damit es nicht rausfällt und mein Kater nicht auf die Idee kommt, es eklig zu finden) und werfe es ihm hin. Da mein Kater diese Sticks ÜBERALLES liebt, achtet er nicht auf den Inhalt.

Cool oder? Jetzt hab ich auch keine Angst mehr, dass eine Vertretung das nicht schafft. Das ist einfach. Achso, und für das Bein gab es nur Schmerzmittel. Da half nichts anderes. Es gab keine Schiene oder dergleichen. Sollte einfach nur ausheilen. Aber mein doofer Mietzekater ist natürlich trotzdem überall hoch und runter "gekraucht". Deswegen hat das ausheilen ziemlich lange gedauert.

Also Kopf hoch! Katzenepilepsie ist nicht schilmm, wenn es das wirklich ist und wenn ihr die Medikamente gebt. ABER es ist natürlich immer wichtig, welche Ursache das hat. Ich weiß, dass es jederzeit vorbei sein kann, denn es ist bei Katzen meist was neurologisches. Ich habe aber bei meinem Kater Hoffnung. Für einen Tumor ist er lt. meinem Tierarzt zu jung. Es könnte wirklich wegen dem Stress nur ausgelöst wurden sein.

Antwort
von Calim8, 10

Ich verstehe nicht, dass ein Nottierarzt dir abrät zu kommen. Wäre mit dem Tier schon längst in einer Tierklinik wo er auch mal durchgecheckt werden würde, ob er Epilepsie hat oder nicht. Man kann die Krankheit mit Medikamenten behandeln. Aber akut hat dein Tier Schmerzen und da trödelt man nicht rum.

Antwort
von Ostereierhase, 25

Doch wenn dein Tier akute Schmerzen hat und bei Berührung deswegen schreit, geht man damit zum Nottierarzt! Was, wenn er sich was beim Anfall am Freitag die Pfote (an)gebrochen hat?

Du weißt nicht, wo er saß, u.U. ist er irgendwo runtergestürzt oder gegen etwas geknallt, als die Krämpfe losgingen.
Die Epilepsiediagnostik kann man auch morgen ausführlich angehen, aber die Schmerzen solltest du jetzt abklären lassen.

Kommentar von zockdevil ,

Danke erstmal für die Antwort. Ich habe gerade nochmal den Notarzt angerufen. Die machen für mich nicht die Praxis auf. Er kann noch laufen. Und das wäre nicht lebensbedrohlich. Und ich soll bis morgen warten. Wenn er laufen könnte, wäre es nicht gebrochen. Das ist kein Witz. Ich soll nicht kommen.

Kommentar von Ostereierhase ,

Dann frag bei jemand anderem nach. Selbst wenn es nicht lebensbedrohlich ist, hat dein Schatz Schmerzen. Bedauerlich, dass dein Tierarzt sich da so quer stellt.

Kommentar von zockdevil ,

Wir haben 2 Notärzte. Beide sagen das selbe. Ich soll bis morgen warten. Mein TA ist keiner von beidem. Ich habe bereits die Notärzte seit Freitag 18 Uhr kontaktiert. Vorher wusste ich nichts von dem Zustand meiner Katze. Leider. Sonst wäre ich auch sofort zum TA gefahren. Das mache ich auch sonst bei jedem kleinen bisschen.

Kommentar von Ostereierhase ,

Was sind denn das für Nottierärzte O.o Jemand vielleicht in der weiteren Umgebung, der sich mal die Pfote anschauen kann? Ist ja schlimm, dass sie den armen Kerl einfach mit den Schmerzen rumsitzen lassen *kopfschüttel*

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community