Frage von SonOfTheDevil, 328

Sind christen nicht eigenlcih radikaler als muslime?

Ich weiss, terroranschläge hier, terroranschläge dort...aber denkt doch mal an die Kreuzzüge etc... so im allgemeinen. ist nur ne frage ^^

Antwort
von clemensw, 179

Rein geschichtlich standen Christen den Muslimen beim Thema Glaubenskriege in nichts nach. Beide haben recht fleißig ihre Religion mit dem Schwert verbreitet. 

Siehe z.B. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Islamische_Expansion als Gegenstück zu den Kreuzzügen. 

ABER:

Die Christen haben (größtenteils) vor knapp 400 Jahren damit aufgehört, sich wegen unterschiedlichen Auslegungen ihres Glaubens gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. 

Muslime tun das bis heute regelmäßig an vielen Orten.

Und daher auch der Vorwurf, der Islam wäre im Mittelalter stehen geblieben. 

Kommentar von soerensven ,

Die haben auch erstt 400 Jahre später angefangen

Antwort
von Eselspur, 170

Nicht nur, dass der letzte Kreuzzug 800 Jahre her ist: Wenn du dich mit der Geschichte ehrlich befasst, wirst du sehen, dass es nicht einfach so war dass "die bösen Christen, weil sie radikal waren", diese Kriege begonnen haben.

Im Christentum gab es innerhalb der letzte Jahrhunderte eine intensive Auseinandersetzung, wie wir mit Gewalt umgehen sollten. Das Christentum hat daraus gelernt.

Kommentar von bluestyler ,

Sage nur ,, Lord Resistance Army " :)

Kommentar von Eselspur ,

okay, ein paar Vögeln findest du immer! - Ich beziehe mich auf katholische, orthodoxe und evangelusche Christen, also wo es Theologie, ein reflektiertes Nachdenken über den Glauben gibt, nicht irgendwelche Sekten.

Antwort
von danhof, 179

Ein Christ im eigentlichen Sinne ist jemand, der Jesus nachfolgt und versucht, ihm ähnlicher zu werden. Er wird kaum andere Menschen töten oder zwangsweise bekehren wollen.

So wie es bei den ganzen Terroranschlägen nur oberflächlich betrachtet um den wahren Glauben geht, so war Kirche und Glauben auch damals nur ein vorgeschobener Grund. In Wirklichkeit geht es doch immer nur um Ressourcen, Macht und Geld.

Antwort
von Suboptimierer, 100

Wo im Allgemeinen gibt es heute noch Kreuzzüge?

Die heutigen Christen distanzieren sich von den Kreuzzügen.
Das ist ein bisschen so, wie wenn du Deutsche aus der NS-Zeit mit einem anderen, kriegerischen Volk vergleichen würdest, aber nur von "Deutschen" sprächest.

Kommentar von bluestyler ,

Lord Resistance Army

Wirdleider in den Nachrichten nicht gesagt, der ISLAM ist ja TOP THEMA zurzeit ;)

Antwort
von Agentpony, 167

Okay, ich denke mal an die Kreuzzüge... 8 einzelne Grosschlachten, über mehrere Jahrhunderte verteilt.

Wo ist das jetzt vergleichbar mit 1200 Jahren muslimischen Eroberungskriegen, die bis nach Frankreich führten?

Der europäische Schuldkomplex tendiert dazu, die Kreuzzüge völlig überzubewerten, dagegen herrscht kaum Bewusstsein über die jahrhundertelang Verbreitung des Islam mit dem Schwert. Die Muslime spielen diese Geschichtsverzerrung aus verständlichen Gründen gerne mit.

Man kann sicher über christlichen Fundamentalismus diskutieren, aber ich habe das Gefühl, dass deine Prämisse für diese Frage schon auf wackeligen Beinen steht.

Antwort
von nobytree2, 117

Sofern Christ-Sein Bezug zu Jesus Christus nimmt, gilt nicht nur "Du sollst nicht töten", sondern auch die Friedenslehre, das Gebot der Nächstenliebe etc. Unter anderem im Mittelalter gab es eine Verquickung von staatlicher und kirchlicher Macht, welche die christlichen Lehren verschoben haben. Das Urchristentum schätze ich als friedlich ein, das heutige ebenfalls.

Beim Islam müssen die Ursachen unfriedlicher Strömungen identifizieren, ob sie in religiösen Aussagen begründet sind oder in Auslegungen, welche den Einfluss anderer Interessen zu verdanken sind.

Insofern ist Deine Frage ein Einstieg in ein schwieriges Thema. Aber allgemein setzt die Entwicklung zum Frieden auch voraus, dass man mit den muslimischen Ländern fair umgeht, ihnen die Möglichkeit zur friedlichen Fortentwicklung zu menschlichen Gesellschaften nicht vorenthält. Man muss bedenken, dass in diesen Ländern ressourcenbedingt auch häufig politische / militärische Aktionen durchgeführt werden, welche Öl ins Feuer gießen (oder umgekehrt).

Antwort
von Karl37, 53

Was für einen Aufschrei unter den Muslims würde es geben, wenn Christen Mekka und Medina erobern würden und die Hatsch unterbinden.

Genau das ist 1071 passiert. Seldschuken erobern das heilige Land, zerstören die heiligsten Stätten der Christenheit.

Der oströmische Kaiser Alexios I. rief die Christenheit zur Hilfe, dieser Hilferufe wurde von Papst Urban II. in einer flammenden Rede in Clermont unterstützt.

Wenn man überhaupt von einem gerechten Krieg sprechen kann, dann waren es die Kreuzzüge, denn in dieser Zeit war der Islam auf imperialistischer Weise auf dem Kriegsfuß.

Antwort
von JustNature, 92

Die Frage ist sehr polemisch und abwegig. Zum Kopfschütteln oder zum aufmischen.

Die Kreuzzüge waren vor über 800 Jahren!! Niemand kommt im entferntesten auf den Wahnwitz, im Jahr 2016 auf Kreuzzug zu gehen. Die Kreuzzüge waren eine einmalige historische Fehlentwicklung und sind nicht "das Christentum".

Aber der radikale Islamismus geht 2016 auf heiligen Krieg. Das ist ein Riesenunterschied.

Kommentar von bluestyler ,

Okay? Was ist mir der Lord Resistance Army? Ich denke du solltest dich besser informieren. Die sind genau bzw. sogar schlimmer als der IS. Nur von dieser kranken Organisation wird nichts berichtet... Warum wohl... ;)

Kommentar von JustNature ,

Ich weise Polemik von "bluestyler" energisch zurück.

Die winzige Buschtruppe LRA ist nur auf einen kleinen Punkt im Raum Kongo beschränkt und nicht im geringsten repräsentativ für das Christentum. Sie hat keinerlei Legimentation vom Papst oder sonstigen Kirchen.

Mit dem IS ist diese Buschtruppe überhaupt nicht vergleichbar. Der IS betriebt internationalen Terror, hat in seinen besten Zeiten riesige Flächen beherrscht und hat hochmoderne Waffenausstattung - wohl tausend Panzer sowie Granatwerfer, automatische Waffen etc. ohne Ende.

Kommentar von robi187 ,

eine verrückte chistliche guppe und schaon sind alle chisten verrückt?

gilt das auch für ander religionen? dann sind alle verrückt?

gaube hat immer nur mit einem menschen zu tun und mit gott selbst an den er glaubt?

aber es gibt immer besserwissende gläubige?

Antwort
von onidagori, 147

Christen waren früher mal sehr radikal im Namen der Kirche. Das stimmt. Aber das Christentum hat sich inzwischen zum größten Teil zu einer friedlichen Glaubensrichtung entwickelt und eine, die auch andere Glauben akzeptiert. Meist sind die Moslems auch friedlich, aber es gibt da leider sehr radikale Gruppierungen. Man darf auf keinen Fall alle in einen Topf werfen.

Kommentar von nobytree2 ,

Gute Antwort!

Außer: Das Urchristentum war auch friedlich, erst mit der Vermengung Staat-Kirche ging es bergab und nach Loslösung von den staatlichen Interessen wieder bergauf.

Kommentar von robi187 ,

es menschelt in jeder religion?  deshalb hat gaube nie was mit andere menschen zu tun sondern nur mit dem einzelen und seinen gott an den er glaubt?

aber es gibt immer menschen die wissen was der rechte glaube ist? dies sprechen aber immer gerne von allmächtigen gott? dabei braucht ein allmächtiger doch keine führsprechende menschen?

Kommentar von onidagori ,

Ich verstehe Deinen Kommentar nicht. Eine Religion für einen einzelnen? Wie das? Hab ich noch nie gehört. 

Antwort
von joergbauer, 110

Ebenso, wie radikale Terroristen mit muslimischem Hintergrund, von den eigenen Glaubensgenossen nicht zwangsläufig als "Gläubige" in ihrem Sinne bezeichnet werden, und sie sich von deren Taten distanzieren, ebenso kann man auch die Söldner in den Kreuzzügen nicht als Christen bezeichnen, nur weil sie im Auftrag der damaligen Kirche handelten. Spätestens seit der Reformation Martin Luthers hat sich das christliche Bild in der Welt sehr verändert. Man hat sich wieder mehr an der Bibel orientiert (ohne kirchliche Politik und Doktrin) und diese Glaubensfundamente auch verteidigt - aber nicht mit Gewalt, sondern durch friedliche Mission und sicherlich auch manche kontroverse Diskussion (sieht man ja auch hier bei GF).

Leider verwechseln manche das mit Fanatismus und beschimpfen ernsthaft Evangeliums-Gläubige als verbohrte Menschen und als "Fundamentalisten", obwohl das ja im Grunde eher etwas Gutes ist, wenn man seinen Glauben nicht mehr durch kirchliche Instanzen und  theologische Unwägbarkeiten hindurch verteidigen muss, sondern sich allein an das inspirierte Wort der Bibel hält und daran glaubt. Es geht um Glaubwürdigkeit und Wahrheit - nicht um Politik und letztlich auch nicht um Religion, sondern um den Glauben an die Vergebung der Sünden und was damit zusammen hängt. Wer recht überlegt, wird dann zum gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes Jesus Christus, keine Alternativen finden können.

Kommentar von earnest ,

Deinem ersten Absatz stimme ich mit voller Überzeugung zu. 

Dein anschließendes Abschweifen von der Fragestellung und den damit verbundenen "Missionierungsversuch" finde ich problematisch.

Kommentar von joergbauer ,

Naja, immerhin bist du zur Hälfte meiner Ansicht - freut mich! Ich denke und antworte eben einerseits pragmatisch, und andererseits aus meinem gläubigen Herz heraus.

Kommentar von Mark1616 ,

Als ob naive Gläubige heutzutage anders gehandelt hätten. Diese Menschen sind selbst in der modernen Welt nicht dazu in der Lage sich differenzierte Informationen aus verlässlichen Quellen zu organisieren und hätten genauso auch in der damaligen Zeit den Anweisungen von Klerus, Adel und Papst blind gehorcht.

Genausowenig scheint dir nicht klar zu sein, dass du im Gegensatz zu diesen Menschen mittlerweile über die Bibelinterpretationen von über 1000 Jahren verfügst und der einzige Grund warum deine eigene Bibelinterpretation nicht zu deinem Tod führt ist, weil wir in Europa eine nicht-religiöse Aufklärung durchlaufen haben.

Die Arroganz die man besitzen muss um sich anzumaßen die damaligen Menschen wegen einer unterschiedlichen Auslegung von Märchen zu verurteilen muss grenzenlos sein. Ist Hochmut nicht eine Todsünde? ;)

Es geht um Glaubwürdigkeit und Wahrheit

Welche die Bibel in ihrer Gänze noch nie besessen hat.

Kommentar von joergbauer ,

Ich bin nicht katholisch. Die Bibel ist gar nicht so schwer auszulegen. Man liest einfach und denkt darüber nach - das kannst sogar du. Deine Beleidigungen ("naiv" und "hochmütig") kannst du dir bitte sparen. Deine Rückschlüsse zu deinen eigenen (aufgeklärten) Erkenntnissen, haben nichts mit meinem Glauben zu tun.

Kommentar von Mark1616 ,

Die Bibel ist gar nicht so schwer auszulegen.

Ach, wirklich? Wieso gibt es dann mehr als 50 (da hab ich zu zählen aufgehört) verschiedene christliche Glaubensrichtungen?

Nebenbei würde es mich wirklich zu sehr interessieren wie du eine lateinische Bibel lesen würdest, wenn der durchschnittliche Bürger zu diesen Zeiten noch nicht einmal eine deutsche Bibel hätte lesen können.

Deine Rückschlüsse zu deinen eigenen (aufgeklärten) Erkenntnissen, haben nichts mit meinem Glauben zu tun.

Nur weil man das "Sääälbäääär!!111" etwas eloquenter formuliert befindet man sich mit so einer Äußerung immer noch auf Kindergartenniveau.

"Als ob naive Gläubige heutzutage anders gehandelt hätten. Diese Menschen sind selbst in der modernen Welt nicht dazu in der Lage sich differenzierte Informationen aus verlässlichen Quellen zu organisieren und hätten genauso auch in der damaligen Zeit den Anweisungen von Klerus, Adel und Papst blind gehorcht."

Dieser Absatz gilt immer noch. Wenn man in der Zeit von unbegrenzt verfügbaren Informationen im Internet noch nicht dazu in der Lage ist sich eine vernünftige Meinung zu bilden, so hätte man es im "dunklen" Mittelalter erst Recht nicht geschafft. Wer etwas anderes behauptet lügt sich damit nur selbst die Hucke voll. Ist das eigentlich auch Sünde wenn man sich selbst belügt? ;)

Nebenbei sollte ich vielleicht noch anmerken, dass selbst aufgeschlossenere Menschen damals nicht viel besser abgeschnitten hätten. Es ist nunmal einfach anmaßend die Menschen dieser Epoche zu verurteilen, weil sie dem Adel und Klerus gefolgt sind, vor allem wenn man heute noch einem Buch voller antiker Mythen und Geschichten folgt.

Kommentar von joergbauer ,

Was du für vernünftig hälst muss ich noch lange nicht so sehen, oder hälst du deine Erkenntnisse für das Maß aller Dinge? Bist du der ultimative Volksaufklärer? So kommt es mir manchmal vor. Komme von deinem hohen Ross herunter! Es gibt nur ein echtes Evangelium und einen Heiland und einen Weg zur Erlösung (Johannes 14,6). Lies das Johannes-Evangelium - wenn du dann noch Fragen hast, kannst du sie gerne stellen. Aber vielleicht auch mal ohne Rundumschläge? Ich verurteile niemanden (wie kommst du nur darauf?). Wer von uns beiden sich selbst belügt, wird man irgendwann sehen - ganz einfach. Du kannst glauben und denken was du willst - ich ebenso.

Kommentar von Mark1616 ,

Es gibt nur ein echtes Evangelium und einen Heiland und einen Weg zur Erlösung

Und es gibt hunderte Religionen die dasselbe behaupten wie du. Wenn du dich hier, ohne einen einzigen belastbaren Beweis, tatsächlich für besser hältst als ein Großteil der restlichen Welt, dann bin es nicht ich der hier auf "einem hohen Ross" sitzt.

Was du für vernünftig hälst muss ich noch lange nicht so sehen, oder hälst du deine Erkenntnisse für das Maß aller Dinge? Bist du der ultimative Volksaufklärer?

Was ich sage ist völlig irrelevant. Das einzige was zählt sind die Fakten. Du würdest schließlich auch keinem Gott folgen, in dessen heiliger Schrift behauptet wird das der Himmel pinkfarben ist. Nur weil die wissenschaftlichen Erkenntnisse, denen die Bibel offen widerspricht, komplexer sind als die Aussage "der Himmel ist pink" ist es nicht weniger idiotisch an den widersprüchlichen Aussagen der Bibel festzuhalten.

Wer von uns beiden sich selbst belügt, wird man irgendwann sehen - ganz einfach.

Bei solchen Leuten wie dir würde ich es mir manchmal tatsächlich wünschen. Leider gibt es keinerlei Anzeichen dafür. Das Leben nach dem Tod ist genauso sehr wie die 72 Jungfrauen, der Hades oder die ewigen Jagdgründe eine menschliche Erfindung und du wirst es leider nie erfahren wie falsch du gelegen hast.

Du kannst glauben und denken was du willst - ich ebenso.

Hab ich da jemals etwas dagegen gesagt? DU kannst nur nicht erwarten, dass man dich zu jedwedem irrationalen Gedanken beglückwünscht. Wenn du deine Einstellung an die ÖFfentlichkeit trägst musst du auch damit rechnen das ihre Fehler kritisiert werden.

Kommentar von joergbauer ,

Ich halte mich doch nicht für etwas Besseres - wie kommst du darauf? Du hast nichts verstanden - weder von dem was ich sage, noch von dem, was die Bibel sagt. Du kritisierst was du nicht im Ansatz verstehst. Es ist ja in Ordnung, wenn du nicht an Gott und die Vergebung der Sünden glauben willst (nur darum geht es nämlich), aber du kannst mich nicht darum kritisieren weil ich das tue!? Mit welchem Recht? Und genau das tust du, indem du an meinem Verstand zweifelst, die Bibel für widersprüchlich hälst, und mich als "idiotisch" beleidigst. Kümmert mich aber wenig.

Was interessieren mich "Hunderte von Religionen"? Du hast nicht kapiert daß es darum nicht geht. Die Botschaft des Evangeliums ist einmalig und ich glaube nicht an eine Religion, sondern an Jesus Christus. Wenn du das alles meinst in einen Topf werfen zu können, bist du eben auf dem Holzweg, und hast es nicht erfasst wovon ich rede und was die Bibel uns mitteilt. Aber ich nehme dich nun auch gerne beim Wort. Du hast geschrieben: "Was ich sage ist völlig irrelevant"...! Ich berufe mich auf die Bibel, du auf die Wissenschaft. Du wärst erstaunt, wie wenig deine Vorurteile in der Hinsicht tatsächlich passen und berechtigt sind.

http://www.wort-und-wissen.de/

Kommentar von Mark1616 ,

Ich halte mich doch nicht für etwas Besseres - wie kommst du darauf?

Sagte er, während er noch im selben Text andere Religionen, andere Götter und andere religiöse Schriften als unwichtig und minderwertig bezeichnet, weil seine Religion ja so toll ist.

So wenig Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion hätte ich selbst dir nicht zugetraut. ;)

Du hast geschrieben: "Was ich sage ist völlig irrelevant"...! Ich berufe mich auf die Bibel, du auf die Wissenschaft.

Nein, falsch. Ich berufe mich auf die Fakten, die für jeden zugänglich sind. Diese Fakten ändern sich nicht, egal ob jemand sie nicht wahrhaben will.

Kommentar von robi187 ,

markt 1616 lese mal die geschichte von den salpeter aufstände im schwarzwald? dann sieht die welche begelichkeiten die klöster hatten? amen

Antwort
von 1988Ritter, 91

Ich empfehle den Kauf eines Geschichtsbuches.

Die Kreuzzüge waren eine Reaktion auf aggressive islamische Expansionen.

Kommentar von hummel3 ,

Richtig! - Das parallele Studium von Bibel (Neues Testament) und Koran könnte auch nicht schaden.

Kommentar von bluestyler ,

Achso, deshalb gibt es die Lord Resistance Army?

HAHA, ich bitte dich.

Diese Menschen sind krank, guck doch was die alles machen. 

Kommentar von 1988Ritter ,

HAHA:.......ja da gucken wir schon die ganze Zeit und haben diese Kranken isoliert.......HAHA.......sonst noch was ? HAHA.......wollen wir mal in die täglichen Vergleiche von Bestien und Abschaum gehen? HAHA....jala jala

Antwort
von jerkfun, 94

Sind,die Gegenwart.Bewerte das aktuelle Verhalten ,das Muslime an den Tag legen.Tolerieren Ihrer entarteten Führer.Verweigerung jedweder Auslegung,Relativierung oder gar Modernisierung Ihrer Religion:Muhammad und der hl.Kuran sind unantastbar.() Das Hauptproblem besteht darin,das nicht über eine Auslegung des Korans gestritten wird,sondern darin das sich unversöhnlich eine große Anzahl von Glaubensrichtungen derart verfeindet haben () das diese sich mit jedem verfügbaren Mittel bekämpfen.Da der Intellekt nicht größer ist als die Doktrin,wird sich daran nichts ändern.

Christen waren barbarisch,standen anderen Religionen in nichts nach.Da allerdings ein heutzutage  ( im sind,Gegenwart) Christ in erster Linie Europäer,oder Deutscher oder gar Hesse ist,dann ist er rechts oder links,oder liberal oder unpolitisch,und irgendwann in der Rangfolge ist er Christ.() Nebenbei ist er Lutheraner,röm.katholisch,orthodox oder freiheitlich oder gehört den adventisten an,was niemanden juckt.Dazu stellt er nicht einen Staat oder Gesetze als nicht legitim dar.

Der Muslim stellt äußerliche Symbole in den Vordergrund.Eine Frau ohne Kopftuch .() Eine Musik wird gehört,die nicht aus der Zeit des 8.JH n.Chr.stammt.() Jede Glaubensrichtung im Islam wird von deren Führern als die allein richtige dargestellt(). Somit sind nicht nur die "sogenannten" Ungläubigen die Feinde,sondern alle Ihre Glaubensgenossen.Allein die Diskussion ,wer ungläubiger ist,spaltet die Muslime ,ich schätze etwa hälftig.Die Koranlehre sagt hierzu schon einmal widersprüchliches aus.Einmal sind damit alle gemeint,die nicht einer "Schriftreligion " angehören.Also Koran,Thora,Bibel.Ein andernmal ist daran der Glaube und die religiöse Ausübung gemeint.() Noch immer nicht ist geklärt,ob der Islam die Ausbreitung auf der gesamten Welt als Ziel ansieht und wenn ja,mit welchen Mitteln dies erreicht werden soll.

Nur so ne Frage....ich hoffe Du wirst mit dieser Antwort Deine Augen öffnen!

Beste Grüße

Kommentar von nobytree2 ,

Christ in erster Linie Europäer,oder Deutscher oder gar Hesse ist,

Kommentar von Gugu77 ,

xD) nobytree

Antwort
von chrisbyrd, 32

Beides hat einen ganz wesentlichen Unterschied: Die Islamisten berufen sich meist auf den Koran, aber die Kreuzfahrer konnten sich niemals auf die Bibel berufen. Sie sind dem Aufruf des Papstes gefolgt, der behauptet hat "deus vult" (Gott will es) - er konnte aber keine Bibelstellen dafür angeben, dass Christen diese Kreuzzüge durchführen sollen:

Die Kreuzzüge konnten also niemals mit der Bibel legitimiert werden. Für Christen findet sich in der Bibel kein Auftrag, Jerusalem oder Israel zu erobern. Da Jesus Nächsten- und sogar Feindesliebe lehrte, hätte es für Christen ausgeschlossen sein sollen, die fürchterlichen Kreuzzüge durchzuführen.

Deshalb und aus anderen Gründen (die Grausamkeiten, die während der Kreuzzüge verübt wurden; das Versprechen des Papstes, dass die Teilnehmer an den Kreuzzügen Sündenvergebung erhalten usw.) kann man die Kreuzzüge als antibiblisch und antichristlich bezeichnen. Kein Christ, der die Bibel gelesen hat und an ihren Inhalt glaubt, dürfte dies bezweifeln...

Kommentar von hummel3 ,

Hallo chrisbyrd,

so richtig deine Antwort, bezogen auf die Kreuzzüge und die Fehler der Kirche dabei ist, möchte ich doch den Focus auch darauf richten, dass die Kreuzzüge nur eine Reaktion auf das kriegerische Vordringen des Islam in jüdisch-christliches Herzland und die heiligen Stätten der Christenheit war. - Ohne den Landraub des Islam hätte es also vermutlich auch nie die Kreuzzüge gegeben.

Verursacher und Auslöser der Kreuzzüge waren also Muslime und nicht die "bösen" Kreuzritter!

Und Muslime setzen sogar ihren Angriffsgriff mit unterschiedlichsten Mitteln bis heute "ganz legitim" fort. - Sie können sich dabei ja immer auf den "guten alten Koran" berufen. 

LG hummel3

Kommentar von hummel3 ,

Edit: Und Muslime setzen sogar ihren Angriffskrieg .....

Antwort
von Lazybear, 4

Nein, beide halten sich was die verdrehte weltanschauung angeht die waage! Man könnte denken, christen seien weniger gewalttätig, aber der KKK zeigt das gegenteil! Es ist nicht die religion sondern die dummheit der menschen! In russland gibt es ein sprichwort, "bringe einem idioten bei zu gott zu beten und er wird sich beim beten den kopf am boden zerbrechen"! Lg

Antwort
von Mark1616, 47

Hast du jemals von der islamischen Eroberung Indiens gehört? Selbst damals waren die Muslime beim Thema Extremismus, Gewalt oder Krieg vorne mit dabei.

Kommentar von Mark1616 ,

Bei der islamischen Eroberung Indiens wurde eine Menge an Opfern erreicht, welche bis ins 20 Jahrhundert und der Einführung von industrieller Kriegsführung ihresgleichen gesucht hat.

Nebenbei würde ich gerne einmal auf die "christlichen Terroristen" in Nordirland verweisen, welche sehr oft Vorwarnungen für ihre Anschläge gegeben haben. Denen ging es nicht um das Töten von Menschen, denen ging es darum eine Nachricht zu senden.

Antwort
von Stein1, 126

Es gibt bei allen Religionen radikale und friedliche

Kommentar von jerkfun ,

Ja,in Nordirland kann man da ein Beispiel für finden.Allerdings ist diese Relativierung die gefährlichste ,die Du in einer Religionsfrage nur machen kannst.Solche Aussagen sind nur möglich,wenn Dummheit mit Toleranz ,und Freiheit mit Blindheit und Taubheit verwechselt wird.

Kommentar von clemensw ,

Der Nordirland-Konflikt wurde zwar entlang eine Konfessionsgrenze ausgetragen (Protestanten vs. Katholiken), war aber nicht religiös, sondern politisch motiviert ( Einheit Irlands).

In so fern falscher Vergleich. 

Kommentar von hummel3 ,

Diese Antwort ist mir zu oberflächlich. Beim Einstieg ins Detail erkennt man, sowohl was die Lehren betrifft, als auch deren Anhänger, gewaltige Unterschiede.

Wenn es dir nicht zu aufwendig ist, sollest du dich also näher mit den Religionen der Welt befassen. Wissen ist immer noch Macht! Und die "Macht" ist beispielsweise gerade in der aktuellen Auseinandersetzung mit dem Islam, mehr als nötig. - Sonst läuft man  nämlich leicht Gefahr auch so dumme Sätze wie Herr Wulff oder Frau Merkel von sich zu geben.   

Kommentar von jerkfun ,

Sehr sehr gut! Tatsächlich sind im Nordirland Konflikt neben protestantisch gg.katholisch auch politische Gründe bestimmend.Aber das darf man dann auch nicht oberflächlich oder verharmlosend betrachten.Mein Vergleich war auch nur insofern gemeint,das sich das Christentum zwar heutzutage grundsätzlich weniger radikal generiert,es hier aber einen beispielhaft genannten Ausreißer gibt.Ehre und Andenken an die Kämpfer um die Abwehrschlacht der Türken vor Wien.Deren Bedeutung wird bald wieder in einem anderen ,angemessenen Lichte erscheinen.

Kommentar von Klaraaha ,

Schon lange vor der erfolgreichen Schlacht vor Wien mit Prinz Eugen, gab es den Karl Martell, der etwa im 7. Jhrdt. die Franzosen von den Arabern befreit hat. Dem ging es dabei auch weniger um Religion, sondern um den Erhalt seiner Gebiete.

Kommentar von Mark1616 ,

Ich finde den Vergleich zwischen islamistisch geprägten Terroristen und den in Nordirland tätigen christlich geprägten Terroristen wirklich interessant. Vor allem wenn man sich ihre Vorgehensweise ansieht. Die IRA & Co haben ihre Anschläge oft genug per Telefon angekündigt, was dazu geführt hat, dass der entsprechende Ort evakuiert werden konnte. Solchen Menschen würde ich vielleicht sogar noch zuhören wenn sie Forderungen oder Kritik stellen.

Wenn ich mir dagegen die Vorgehensweise des IS ansehe, so wird mir bei der Menge an toten Unschuldigen beinahe schlecht. Mit solchen Menschen, oder sollte ich lieber Monstern sagen (?), kann man nicht reden, geschweige denn verhandeln.

Antwort
von 1900minga, 69

Das ist schon Jahrhunderte her!

Antwort
von glaubeesnicht, 126

Wir leben jetzt und was jetzt passiert, betrifft uns und  nicht irgendwelche Dinge, die vor Hunderten von Jahren bei den Kreuzzügen passiert sind.

Kommentar von danhof ,

Das ist leider eine gefährliche Fehleinschätzung.

Wer aus der Geschichte nicht lernt, ist verdammt dazu, sie zu wiederholen.

George Santayana

Kommentar von glaubeesnicht ,

Ich habe nicht gesagt, daß man aus der Geschichte nicht lernen soll, natürlich muß man das. Die Kreuzzüge betreffen uns aber momentan nicht, die Terroranschläge schon - so war das gemeint.

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