Meine 14 jährige Tochter sitzt permanent am Internet und chattet mit ihren Freundinnen, sobald sie aus der Schule kommt (selbst im Urlaub), aber sie verabreden sich kaum noch. Soll man das immer zulassen?
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Es ist eine andere Art von Kommunikation, aber sobald die sozialen Kontakte sich aufs Internet beschränken, solltest du eingreifen. Eine Jugendliche braucht auch real greifbare Freunde und die Gefahr diese zu vernachlässigen ist groß. Mit unserem (auch 14 jährigen Sohn) haben wir eine Zeitbegrenzung vereinbart. Außerdem lasse ich mir von ihm zeigen, wo er im Internet chattet und mit wem. Ich fürchte ein wenig die von demosthenes angesprochenen Straftäter, die sich gerne in Chat's für Jugendliche herumtreiben. Bei einem Mädchen hätte ich noch mehr Sorge deswegen.
internetsucht ist ein ernstes thema. die jugendlichen verlieren sich immer mehr im virtuellen raum und gehen gar nicht mehr raus. gut, dass du dir sorgen machst, denn das thema ist bedenktlich. virtuelle kontakte können nicht die realen ersetzen und gerade die sprachlichen und auch schriftlichen fähigkeiten verkümmern, wenn jugendliche sich nur im chat aufhalten. informiere dich mal in deiner stadt gibt es bestimmt stellen, die sich mit dem thema auseinandersetzen. ansonsten solltest du ihr nur ein begrenzte zeit täglich erlauben, den pc zu nutzen.

Bist Du sicher, dass sie dort mit ihren Freundinnen chattet?
Ich würde da mal etwas auf die Bremse treten und auch mal mit ihr darüber sprechen, mit wem sie da eigentlich wirklich spricht.
In den USA sind gerade 29000 verurteilte Sexualstraftäter aus einem(!) Chatroom gelöscht worden, die sich da unter Pseudonym als "Jugendliche" herumtrieben.
In Deutschland wäre solche Aktion kaum möglich, weil verurteilte Straftäter bei uns vom Gesetzgeber so gut geschützt werden, dass überhaupt niemand weiss, wer sie eigentlich sind.
Habe mich mit genau dieser Frage mal intensiv beschäftigt (Diplomarbeit) Kurzes Fazit: Internet führt nicht zur Vereinsamung oder psychischen oder sozialen Defiziten. Wer dazu eine Disposition besitzt, würde diese früher oder später auch ohne Internet oder Chat entwickeln. Wo doe riesige gesellschaftliche Herausforderung besteht, ist der jungen Generation so früh als irgendwie möglich Handwerkszeug für den kompetenten Umgang mit diesem Medium mitzugeben, denn Gefahren (Pädophelie etc...) sind nicht wegzudiskutieren. Diese Gefahren gibt es allerdings auch im "realen" Leben. Rezept: Interessiert euch für eure Kinder, also auch für die Zeit, die Sie im Netz verbringen . Macht sie stark, um solche Gefahren zu erkennen und sich diesen entgegenzustellen. Vorbei die Zeiten, wo man Kinder nur davor gewarnt hat, von Fremden nichts Süßes zu nehmen... Weiteres Fazit des Diploms auch wenn ich es selbst nicht glauben wollte: Es gab noch nie soviele soziale Kontakte wie ohne world wide web...