Frage von lilalo45, 231

Sind Borderliner für ihre Mitmenschen gefährlich?

Hallo liebe Wissende rund um das Thema "Borderline"!

Also wie oben ja schon steht möchte ich wissen, ob Borderliner für die Menschen um ihnen herum gefährlich werden können, also ob sie die Menschen zum Beispiel verletzten würden, wenn sie gerade in so einer schlechten "Phase" sind.

Vermutlich lässt sich jetzt schon raushören, dass ich gar keine Ahnung von dem Thema habe, also seit bitte nachsichtig mit mir

Bitte die Antworten möglichst bald, ich habe es sehr eilig!

Tut mir leid für's Drängeln,

Viele Grüße, lilalo45

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Antwort
von schokocrossie91, 168

Es ist angenehmer für alle Beteiligten, einen Kranken nicht auf seine Krankheit zu reduzieren. Das fängt mit der Bezeichnung an und hört damit auf, einen Menschen und nicht nur eine Diagnose zu sehen. Ich habe Borderline und werde niemals ausfallend oder gar gefährlich, das würde mir niemals einfallen. Viele Erkrankte sind am gefährlichsten für sich selbst. Ein Diagnosekriterium sind übermäßige Wutgefühle, die manchmal nach außen ihren Ausdruck finden - oft ist die Diagnose Borderline da aber (noch) nicht gestellt. Nein, Borderline-Erkrankte sind nicht gefährlicher als jeder andere, der kein richtiges Ventil für seine Wut gefunden hat.

Antwort
von Dxmklvw, 159

Meinung:

Borderliner sind nicht zwangsläufig gefährlicher als es auch diverse andere Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten sind. Die Welt ist voll davon und steht immer noch.

Sehr viele Borderliner fügen mit ihrem Verhalten sich selbst Schäden zu, manchmal aber auch Gegenständen in ihrer Nähe. Schwerpunktmäßig stellen Borderliner auf die eine oder andere Weise eine Gefahr für sich selbst dar. Je nach Form des Auftretens können sie auch ganz erheblich ihre Umwelt nerven.

Doch die Dinge selbst sind relativ. Ein plötzlicher unbeherrschbarer Zornesausbruch kann natürlich auch eine erhebliche Gefahr für andere bedeuten, obwohl es kein Muß ist. Das gilt ebenso für riskantes Verhalten, bei dem Borderliner an die Grenzen gehen, um sich einen benötigten Kick zu verschaffen oder um einen emotionalen Stau zu entladen.

Anders besehen ist selbst z. B. ein Selbstmordattentäter innerhalb der Statistik seiner Lebenszeit ausgesprochen harmlos, denn wenn er z. B. 25 Jahre alt wird, bis es zum Knall kommt, dann war es von dieser Zeit lediglich eine Sekunde, in der er mit seiner Bombe Schaden angerichtet hat.

Es gibt für alles ein erstes mal, das man sogar in Statistiken zwängen kann, aber es gibt keine Statistiken, die zuverlässig aussagen kann, wann und ob überhaupt ein solches erstes mal eintritt.

Antwort
von Seanna, 127

Es ist 44 mal wahrscheinlicher von einem "Gesunden" ermordet zu werden, also von einem psychisch Kranken. (Soziale Psychiatrie 4/2015)

Solche Zahlen sagen dann schon aus, dass psychisch Kranke weit nicht so gefährlich sind, wie oft dargestellt.

Und wenn doch, betrifft das mehr die Antisozialen und Schizophrenen bzw Psychotiker, wobei Letztere idr Menschen aus ihrer engen direkten Umgebung angreifen in Verkennung der Realität, sehr selten jedoch Fremde. Sie glauben durch Paranoia und andere Gedanken, dass diese Leute "Ihnen was wollen" und meinen sich verteidigen zu müssen. Aus ihrer Sicht also Notwehr.

Speziell zu Borderlinern: gefährlich im körperlichen Sinne so gut wie nie (deutlich unter Durschnitt Normalbevölkerung), emotional oder verbal sicher häufiger ausfallend, aber eben nicht "gefährlich".

Im Sinne psychischer Gesundheit sollte man bei engem Kontakt gute Abgrenzungsfähigkeit und Geduld und Gelassenheit mitbringen. Dann gibt es idr keine Probleme.

Antwort
von Parnassus, 127

Du kannst das einfach googeln und wirst dabei viel über diese schwere psychische Erkrankung erfahren.

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen und meine das an Borderline erkrankte Menschen in der Regel für sich selbst die größte"Gefahr"darstellen.

Antwort
von Maturajunge, 128

Sie sind für sie selber am gefährlichsten, da sie ihr eigenes Leben ruinieren

Antwort
von Schneefall222, 96

Kommt drauf an.

Schweregrad und ob der Betroffene sowie schon gewisse Neigungen für Gewalt haben und so weiter.

Antwort
von Caila, 119

Nein sind sie nicht.  Wie kommst du auf den Gedanken?

Kommentar von lilalo45 ,

Ich habe in einem eingetragenem Verein auf der Website gelesen, dass Menschen mit Borderline am ehesten sich selbst verletzten und eben auch Angehörige. Auch bei Google kriegst du viele Ergebnisse die das belegen, wenn man "borderline" und "gefährlich für Mitmenschen" eingibt.

Kommentar von Caila ,

Dann liegt es an dir ob du gleich das erst Beste glaubst oder auch mal hinterfragst und dich besser informierst.

Jedenfalls mußt du keine Angst vor ihnen haben.

Kommentar von lilalo45 ,

Ich hab keine Angst vor denen, nur, wenn das ein richtiger Verein ist, sollten die sich doch eigentlich mit dem Thema auskennen, oder denkst du nicht? Außerdem, siehe da, ich habe es doch hinterfragt - nämlich hier, in diesem Forum!

Kommentar von Caila ,

Nun dann ist dieser Verein nicht der Beste. Ich kenne viele Borderliner und beschäftige mich mit dem Thema seit fast 10 Jahren.  Demnach kann ich sagen das Borderliner nicht mehr ihre Mitmenschen verletzen als "gesunde" Menschen. 

Wenn dich das Thema interessiert setz dich mal mit Betroffenen auseinander. 
Borderline hat soviele Fassetten

Antwort
von elli1996, 115

menschen mit borderline sind höchstens für sich selbst gefährlich

Kommentar von ybfans21 ,

Weibliche Bordis richten die Gewalt eher gegen sich und männliche Bordes richten die Gewalt eher gegen aussen, was aber nicht heisst das sie gefährlich sind.

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