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Sind Billigreifen empfehlenswert oder sollte man doch auf teure zurückgreifen?

gefragt von Enrico777 am 09.03.2008 um 23:56 Uhr

Muss mir demnächst neue Sommerreifen zulegen. Frage mich dabei, ob die "billigen" Reifen hinsichtlich Zuverlässigkeit und Qualität den teuren Reifen wirklich unterlegen sind. Was könnt ihr dazu sagen?


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Reply


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 10. März 2008 06:02
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Das hängt etwas von deinen Fahr-Gewohnheiten und deinem Reifen-Typ ab. Bei VR- oder ZR-Reifen (hoher Geschwindigkeitsindex) würde ich schon etwas kritisch und weniger preisbewusst sein. Bei den allgemen üblichen SR- oder auch HR-Reifen kannst du durchaus auch sehr preiswerte Reifen fahren, wenn du öfter den Luftdruck prüfst, nicht permanent mit Höchstgeschwindigkeit über die Autobahn oder Rennen fährst (zu niedriger Luftdruck führt zum Walken und damit Überhitzen). Billigste runderneuerte Reifen taugen auf Dauer nur in der Stadt oder als Winterreifen mit Geschwindigkeits-Beschränkung.


tradaix
beantwortet von tradaix am 10. März 2008 06:42
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Autoreifen - Altes Gummi neu verkauft | finanztest 04/2006

Käufer von Neuwagen oder von neuen Reifen sollten genau aufs Gummi sehen. Denn Händler dürfen auch ältere Reifen als Neuware verkaufen.

Reifenhersteller wie Continental gehen davon aus, dass ihre Produkte bei guter Lagerung auch nach drei Jahren noch als neuwertig anzusehen seien. Die Gerichte sind noch großzügiger. Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Krefeld dürfen selbst fünf Jahre alte Ladenhüter noch als Neureifen verkauft werden (Az. 82 C 460/ 02).

Tipp: Wir empfehlen, höchstens zwei Jahre alte Reifen zu kaufen. Das Reifenalter können Sie an der DOT-Nummer erkennen. Das ist eine vierstellige Ziffernfolge auf dem Reifen. Die letzten beiden ­Ziffern zeigen das Herstellungsjahr an, die ersten beiden die Herstellungswoche. Ein Reifen mit der DOT-Nummer 4501 ist also in der 45. Woche des Jahres 2001 aus der Fabrik gerollt.

(test.de)

Kürzlich habe ich in einer Service-Sendung einen Bericht gesehen, dass bei Billigreifen der Bremsweg 2 bis 3x länger ist als bei (teueren) Qualitätsreifen.


Qetan
beantwortet von Qetan am 10. März 2008 00:00
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Es sollten nicht die billigsten, müssen aber auch nicht die teuersten sein.


anonym
beantwortet von leander22 am 9. März 2008 23:57
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Insgesamt ist dabei zu sagen, dass du nicht zwangsläufig die ganz teuren Reifen holen musst, um anständige Qualität zu bekommen. So haben laut dem neusten ADAC Test viele Reifen des mittleren Preissegments im Schnitt gute Noten erhalten (siehe http://auto.t-online.de/c/14/35/14/38/14351438.html ). Vor den sogenannten Billigreifen ist aber im Regelfall zu warnen. Sie werden überdurchschnittlich oft nicht empfohlen.


lionbaby72
beantwortet von lionbaby72 am 10. März 2008 00:21
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Auf keinen Fall die billigen holen. Mit solchen Reifen hatte ich vor Jahren einen Unfall, weil sie nix getaugt haben. Seitdem kauf ich nur gute Reifen, nicht die allerteuersten, aber gute halt.





anonym
beantwortet von 3takter am 3. Mai 2008 17:06
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Lass die finger von den billigen Wir hatten im Versuch Dong Feng 24€ für nen 185/60 14 bei nässe fast doppelt so langer bremsweg wie der vergleichs Vredestein. In Zahlen aus tempo 100 in der ABS regelgrenze Dong Feng ca. 91m! Vredestein ca 50 m

LG 3Takter




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