Frage von MarliesMarina12, 31

Sind Beutetiere immer ängstlicher und Raubtiere immer mutiger im Kontakt mit Menschen?

Es ist doch so, dass viele Beutetiere wie Meerschweinchen und Kaninchen immer große Angst haben und zittern , wenn ein Mensch sie hochhebt , weil sie dann denken ein Raubtier wie ein Adler oder ein Fuchs würde sie jetzt packen und fresen. Und daher mögen sie es nicht gerne angefasst zu werden und es bedeutet für immer großen Stress. Dagegen sind Raubtiere wie hunde und Katzen bei weitem nicht so ängstlich und immer viel mutiger und offener im Umgang mit Menschen. Denn sie haben es sogar gern, wenn man sie hochhebt und streichelt und brauchen den Kontakt zum Menschen um glücklich zu sein. Und Hunde und Katzen haben in der Natur auch selber keine Feinde und daher auch keine Angst. Oder zb in der Wildnis sind ja auch Pferde, Zebras usw also alle Fluchttiere immer ängstlich als Beutetiere aber Raubtiere wie Löwen, Tiger, Leoparden, Geparden zb sind immer viel mutiger und gelassener und liegen zb ruhig da und sonnen sich. Kommt das nur daher, weil Raubtiere an der Spitze der Nahrungskette stehen und selbst nichts zu befürchten haben?

Antwort
von Andrastor, 16

Und Hunde und Katzen haben in der Natur auch selber keine Feinde

Absoluter Schwachsinn.

Hundeartige und Katzenartige Tiere haben jedes Raubtier dass größer ist als sie selbst als Fressfeind.

Hunde und Katzen die es gerne haben gestreichelt zu werden sind bereits domestiziert oder haben andere positive Erfahrungen mit Menschen machen können.

Jedoch gibt es bei beiden Arten auch noch Wildtiere, die den Kontakt zu Menschen scheuen, eben weil sie Angst vor uns haben.

und liegen zb ruhig da und sonnen sich.

Und werden dabei nicht selten gefressen oder von größeren Tieren niedergetrampelt. Geparden zum Beispiel stehen ebenfalls auf der Speisekarte von Löwen und auch ein Löwe hat keine Chance gegen eine ganze Herde Gnus oder Büffel, die auch gerne mal geschlossen auf diese Räuber losgehen.

Was du in deiner voreingenommenen Aufzählung vergisst, ist das viele Beutetiere ganz und gar keine Angst vor den Raubtieren haben und sich ihnen zur Wehr setzen um sie zu vertreiben und ihnen die Jagdt zu verderben.

Kommentar von voayager ,

die Gnus, diese verängstigten Dummköppe kannste glatt vergessen, die sind nie ein Gegner von Löwen. die werden von ihnen geangelt, wo es nur geht.

Kommentar von Andrastor ,

https://www.youtube.com/watch?v=Z8zhV_5PmsE

Ein Gnu das trotz Verletzung Löwen abwehrt

https://www.youtube.com/watch?v=_rcXc5GV2So

Ein Gnu dass sich wehrt und entkommen kann

https://www.youtube.com/watch?v=n7xKrnXk5zM

Und noch ein Video in welchem ein Gnu gleich mehrere Löwen erfolgreich verjagen kann.

Also von wegen "verängstigte Dummköppe". Du solltest deine Informationen nicht ausschließlich aus Disney-Filmen beziehen, dann wüsstest du vielleicht dass Räuber nur eine ungefähre Erfolgsquote von 1:10 haben, also eine erfolgreiche Jagdt in 10 Versuchen.

(Mit Ausnahme des erfolgreichsten Jägers, aber der ist kein Löwe).

Antwort
von friesennarr, 7

Auch Hunde und Katzen sind ängstlich - würde eine Katze nicht vorsichtig und eher bisschen scheu sein, dann würde sie im Freigang nicht überleben. Auch für Raubtiere gibt es gefahren.

Hunde sind durchaus ängstlich gegenüber lauten Geräuschen oder heftigen Menschen und  sind durchaus nicht immer ein Fels in der Brandung.

Ich kenne Pferde, die total cool sind und vor gar nichts Angst haben. Pferde können auch gegen Raubtiere kämpfen und sogar siegen.

Löwen suchen das weite wenn man sie erschreckt bzw. wenn sie laute Geräusche hören.

Du hast deine Fakten irgendwie absolut nicht in Order.

Viele Hunde und auch viele Katzen mögen es überhaupt nicht hochgehoben bzw. getragen zu werden.

Es gibt durchaus Meerschweinchen und Kaninchen die gerne auf den Arm genommen werden.

Allgemein gehört gar kein Tier hochgehoben und getragen.

Antwort
von MARCINATOR1997, 12

In gewisser Weise stimmt diese Ansicht bis zu einem bestimmten Grad. Zunächst einmal sind Alles gezähmte Haustiere und keine Wildtiere mehr. Hunde und Katzen sind bzw. hatten Raubtiere als Vorfahren und sind somit mutiger oder sind historisch schon länger und intensiver mit dem Menschen in Kontakt getreten, da sie eben als Schutz-und Schmusetiere bzw. zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wurden.

Bei Kaninchen ist es so, dass sie schon immer Beutetiere waren und von uns nur gezähmt wurden, um ihr Fleisch zu essen also als Schlachttiere, oder eben zur Pelzgewinnung.

Allerdings spielt dabei auch das Wesen des Tieres eine große Rolle, bzw. die bisherigen Kontakte zum Menschen (auf das Individuum bezogen). D.h. ein Kaninchen, das mit schreienden, kreischenden Kindern aufgewachsen ist, wird sicherlich sehr sehr viel ängstlicher sein als ein Hund oder eine Katze, welche oft gestreichelt werden. Andersrum natürlich genauso

Antwort
von voayager, 8

Deine "Rechnung" geht nicht immer auf, nimm doch nur mal ein Wildschwein, wo iss das denn ängstlich? Das Gegenstück z.B. ein baummarder, der geht bestimmt nicht auf die Hand eines Menschen, auch der Wüstenfuchs ist ein recht scheues Tier.

Antwort
von ObniindO, 19

Naja. Raubtiere können sich halt zur wehr setzen.

Kommentar von friesennarr ,

Genau so können sich Fluchttiere zur wehr setzen.

Kommentar von ObniindO ,

Stimmt. Aber was verteidigt sich wohl effektiver? Ein Pferd oder ein Tieger? Und ein Pferd ist vermutlich noch das Fluchttier welches sich am besten verteidigen kann (war aber eh nur mein erster Gedanke, ich weiß nicht viel über andere Tiere)!

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