Frage von Samuel70, 514

Sind Berechnung und Preis für 30€/m³ Warmwasser berechtigt?

Der Verbrauch für WW-Herstellung soll 30,80 betragen. Seit 2014 ist angeblich ein Wärmezähler(nicht Warmwasserzähler für Verbraucher) eingebaut. Mein Vermieter meint das durch den Wärmezähler genau gemessen wird wieviel Energie für die WW-Her-und Bereitstellung gemessen wird. Nach dessen Verbrauch wird knapp ein Drittel der gesamten Heizungsanlagenkosten für das WW verbraucht. Nach der Teilung 30%Grund und 70%Verbrauch ergibt das genannte 30,83€/m³ WW. Die Jahre vorher waren es nach einer Formel berechnet ca 12,00€ und 11% der Gesamtkosten. Unser Haus hat 30 Whg wovon nur ca. 14 belegt waren. Mein Verdacht nun das die für 30Whg ausgelegte Heizungsanlage aber ein nur halbbelegtes Haus viel "Wärmeschwund", also Energieverlust für Heizungsanlage allein für die "Bereitstellung" benötigt wird. Müssen wir Mieter nun auch alle der Kosten allein tragen ? Was können wir tun um realistische Warmwasserpreise nur zahlen zu müssen ?

Erwähnt wäre noch: Wir haben Fernwärme in WW-Aufbereitung im Haus. Weil Montagearbeiter, Arbeitsortduscher und Extremsparer haben wir auch proportional zu anderen Verbrauchern relativ geringen WW-Verbrauch.

Vielen Dank für Eure beratung bereits im Voraus.

Samuel

Antwort
von anitari, 414

Auch wenn Dir meine Antwort unintelligent, unsinnig und  nicht aussagekräftig erscheinen mag:

Ein geringer Verbrauch ist bei Fernwärme fast immer die Ursache für hohe Verbrauchskosten.

Denn, simpel gesagt, der Anlage in der Ferne ist es egal das wenig verbraucht wird, sie produziert Wärme und Warmwasser rund um die Uhr.

Fernwärme kostet im Schnitt 1,90 €/m², Gas- oder Ölzentralheizung dagegen "nur" etwa 1,50 €. Und hier würde sich ein geringer Verbrauch nicht so drastisch auswirken.

Was können wir tun um realistische Warmwasserpreise nur zahlen zu müssen ? 

Eine Wohnung mieten ohne Fernwärme.

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