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Sind Atheisten schlechtere Menschen als Gläubige?

gefragt von MortimerMortimer am 23.11.2007 um 1:57 Uhr

Den Eindruck wird immer wieder vermittelt, Atheisten seien keine "gute" Menschen. Gläubige wiederum seien immer lieb und nett.

Deshalb: Sind Atheisten schlechtere Menschen als Gläubige? Und natürlich schreibt ihr dazu, warum?

38 Stimmen : Absolut! Atheisten landen in der Hölle... (1) ; Es gibt keine gute Menschen ohne Gott. (2) ; Am Ende zeigen alle Reue und konvertieren. (2) ; Glaube nur an den Weihnachtsmann! (1) ; Atheisten sind die besseren Menschen. (4) ; Gott ist in Rente gegangen. War müde von uns Menschen. (2) ; Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun (26)

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Frage beantworten


Mimi081
beantwortet von Mimi081 am 10. Dezember 2007 23:44
8x
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Wer hat das Riesen-Ding da geschrieben? Konnt noch nicht mal den Anfang finden?...

Auch Menschen, die fleissig Kirchgänger sind, haben schon jede Menge Unsinn angestellt

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 23. November 2007 06:41
7x
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Natürlich sind nicht alle Atheisten bessere Menschen; Fanatiker gibt es überall. Aber wenn der individuelle Atheismus nicht darin besteht, das Nichtglauben zu einer Glaubenssache zu machen (ich hoffe, es wird klar, was ich meine) ist er toleranter (das heißt natürlich nicht: Toleranz um jeden Preis) und damit moralisch überlegen.

abgestimmt für: Atheisten sind die besseren Menschen.
Kommentar von 47b6c1f72a1ba02a7d5d7909ab0a0e88smallvico9 am 30. November 2007 16:01

Ich glaube nicht, dass Gut und Böse allein von der Toleranz (lat. für „ertragen“, für "erdulden"...) abhängt ist. Man kann zu anderen tolerant sein und "trotzdem" Böses schaffen. Aber auch die Umkehrung ist ohne Weiteres möglich.

Ich glaub hier sollte eher "das Hinterfragen eigener Handlungen und Absichten" als Regel Nr1 für (wenn ich Deinen Ausdruck benutzen darf) "moralisch überlegen" stehen.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 23. November 2007 04:19
5x
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Ich behaupte das mal ganz proff - o -kativ...

Ein Atheist setzt sich jedenfalls intensiv damit auseinandre, was er glaubt, glauben zu können.

Und das ist immer noch besser als stumpfes Glauben

Gott ist nicht dazu da, um uns zu führen -er fordert uns, das auszuprobieren, was möglich ist. Und möglich ist alles: Krieg und Frieden, Hass und Liebe.

Wenn wir Glück haben in diesem leben: dann lernen wir, die Verantwortung für unser TUN selbst zu übernehmen und nicht auf Gott abzuschieben!

abgestimmt für: Atheisten sind die besseren Menschen.

Sophist
beantwortet von Sophist am 23. November 2007 07:35
5x
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Religion hat nichts mit gut oder schlecht zu tun. Christen behaupten, dass alles gut sei, was von Gott gebilligt würde; Gott selbst aber auch gut sei - was soll das bedeuten? Dass Gott von Gott gebilligt wird?

Ethik und Moral (die Frage nach gut oder schlecht) haben nichts mit Religion zu tun. Gut und Schlecht sind Begriffe der Philosophie, die je nach Ethikauffassung veränderbar und in der Gesellschaft ebenfalls verankert sind - mit Kirche haben diese Begriffe nie etwas zu tun gehabt - außer in der dunklen Zeit, in der die Menschen geglaubt haben, dass Religion eine Vorschrift ist.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun
Kommentar von E7b66e6b5d29f7f3b561e45078d26a04smallkiralee am 23. November 2007 07:52

@sophist - gibt es eine andere plattform, sich speziell mit dir auszutauschen?

Kommentar von Simple_avatar2smallratpacker am 23. November 2007 08:26

mailt euch doch privat!

Kommentar von E7b66e6b5d29f7f3b561e45078d26a04smallkiralee am 23. November 2007 08:52

hast du die maildaresse?

Kommentar von Simple_avatar2smallratpacker am 23. November 2007 09:37

nö, frag ihn doch einfach! oder gib ihm hier deine!

Kommentar von 646d62290fe67228a0b7c7ddafa57dabsmallSternenfee am 25. November 2007 18:19

Sorry, das ist doch Unsinn, die 10 Gebote kommen von Gott und sie sind sehr sinnvoll - übrigens gibt es nicht "die Christen", denn es gibt so viele unterschiedliche Christen wie Menschen!


solf1
beantwortet von solf1 am 23. November 2007 08:47
5x
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Wie ein Mensch wirklich tickt und was für finale Vorstellungen "überleben", zeigt sich erst in der Stunde des Todes.. Meine Meinung dazu! Gruss Solf

abgestimmt für: Am Ende zeigen alle Reue und konvertieren.
Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 23. November 2007 20:08

Hey, Solf, sei hier gegrüßt! Ich habe diese Umfrage gestartet, nachdem ich ein paar deiner Fragen und Antworten zum den Themen Gott, Glauben und Atheismus gelesen hatte, also wegen Dir! Und aus Neugier...

Kommentar von 3fbf5ae46c56cf6a0189124c48debdfcsmallWolfRichter am 24. November 2007 00:13

Deinem Text stimme ich weitgehend zu; der Aussage in Deiner Abstimmung nicht. Der eine oder andere mag konvertieren, aber nicht alle.


anonym
beantwortet von Bruno am 23. November 2007 02:06
4x
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Vorurteile lassen sich nie ausrotten. Jeder Mensch ist ein Unikat und geht seinen eigenen Weg. Laesst er sich beeinflussen von Missionaren, sein Problem.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

anonym
beantwortet von projekt9 am 23. November 2007 09:40
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Auf keinen Fall sind Atheisten schlechte Menschen!!!

Wir alle sind mies und schlecht und voller sünde - egal ob gläubig oder ungläubig!

Laut Evolutionstheorie sind wir Menschen sowieso von grundauf durchtrieben und böse!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. November 2007 10:01

"Laut Evolutionstheorie sind wir Menschen sowieso von grundauf durchtrieben und böse!"

Diese Behauptung ist schlichtweg falsch! Die Evolution hat mit böse, als auch mit gut, mit diesen beiden Schubladen nicht das geringste zu tun! Beschäftige Dich erstmal selber mit dem Thema bevor Du solche Sachen behauptest.

Kommentar von projekt9 am 23. November 2007 10:16

Beschäftige Dich lieber mal mit der Bibel!!! Da kannste mal dein Hirn anstrengen! Ich glaube das hast du noch nie gemacht!

Wenn man heute die europäischen Medien vorsichtig verfolgt, wird man häufig Nachrichten über die Evolutionstheorie von Charles Darwin antreffen. Große Medienkonzerne, weithin bekannte und “angesehene” Zeitschriften setzen diese Theorie regelmäßig auf die Tagesordnung. Wenn man sich dabei den verwendeten Stil ansieht, erhält man den Eindruck, als sei diese Theorie eine absolut bewiesene Wahrheit, über die sich keinesfalls diskutieren ließe. Die dabei am häufigsten verwendete Nachrichtenschablone sieht etwa so aus wie: “das vermißte Glied in der Evolutionskette wurde mit diesem neu gefundenen Fossil vervollständigt”. Und entsprechend dieser Nachrichten besteht der wirksamste Beweis für die “affenartigen Vorfahren” der Menschen, im speziellen aus einem, irgendwo in der Welt gefundenem, Schädel.

Alltägliche Menschen, die diese Nachrichten lesen, glauben danach natürlich, dass die Evolutionstheorie, genauso wie ein mathematisches Gesetz, eine sichere Tatsache sei. In ihren Köpfen entsteht dann ein Bild, welches so aussieht, dass alle Menschen, die an die Wissenschaft glauben, diese Theorie als ein Gesetz annehmen würden. Eine Theorie, die behauptet, dass das Leben aus der Folge einer Reihe von Zufällen entstanden ist... Anders ist jedoch die Wirklichkeit.

Denn die Evolutionstheorie ist sehr weit entfernt davon, die Entstehung der Lebewesen erklären zu können. Außerdem bringt jede neue Entwicklung, die im Bereich der Biologie auftritt, auch neue Probleme (!) hervor, die niemals mit Evolution erklärt werden können. Noch deutlicher erläutert; eine Erklärung dieser Probleme durch die Evolution wird auch zukünftig nicht möglich sein.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. November 2007 10:32

Schon mal 10 Minuten Flüsterpost mit 10 Kindern gespielt? Ja? Da hat es ein Buch, welches über Jahrhunderte von hunderten geschrieben wurde, ..ist im Ergebnis das gleiche.

Wie auch immer, bleib bei Deiner Mission, halt Dich weiter an Deinen rachsüchtigen Chauvigott. Hier gehe ich nicht weiter auf Dich ein. Wenn Du weiter über Deinen imaginären Freund diskutieren willst melde Dich im www.freigeisterhaus.de an.

Kommentar von Rizzo am 24. November 2007 03:57

@solipsist: Ich fand, er hat dich auch nicht beleidigt, warum so aggressiv? Bist doch ein guter Mensch, denke ich...? ;) Ich denke, das "noch nie gemacht" bezog sich nicht auf´s Hirn, sondern auf die Bibel.

Kommentar von Simple_avatar3smalludine am 24. November 2007 11:56

RIZZO!!!!

He, endlich mal jemand der beim lesen auch denkt!! Toll! Scheint hier eher die Mangelware zu sein

Kommentar von oldbag1 am 29. November 2007 19:24

Udine, geh' lieber Tauchen. Wer vom Atheisten zum Theisten wird, hat einen retardierenden Gen-Defekt.

Kommentar von Bruno am 23. November 2007 14:48

@projekt, wenn Du Dich wirklich je mit der Bibel befasst hast, dann ist die Bergpredigt an Dir vorbeigerauscht, nur so laesst sich Dein beleidigend erster Satz erklaren. Denke, dass sophsist sehr oft sein Hirn einsetzt.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. November 2007 15:16

Öha, Beihilfe und Komplimente. Herzlichen Dank.


anonym
beantwortet von Rizzo am 23. November 2007 02:07
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Wenn es keine höhere Instanz gibt, gibt es auch kein Recht, nach dem wir uns richten müssen, keine moralische Instanz und kein Unrecht. Atheisten sind nicht automatisch schlechtere Menschen. Aber die fehlende Anerkennung einer übergeordneten moralischen Instanz reduziert die Hemmschwelle, Unrecht zu verüben.

abgestimmt für: Es gibt keine gute Menschen ohne Gott.
Kommentar von Bruno am 23. November 2007 02:13

Ich glaube nicht an Gott. Glaube an eine Kraft, die ich nur deuten, nicht erklaeren kann. Gott ist eine Erfindung des Menschen, dass man sich dran festhalten kann. Die Kraft, nicht erklaerbar, stuetzt mich gut.

Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 23. November 2007 02:14

Muß Dich wiedersprechen. Besitze einen hohen Maß für Recht und Unrecht, riskiere auch mal deshalb Ärger, nur um Fremden zu helfen. Und das, obwohl ich Gott längst abgeschrieben habe. So denken übrigens viele meiner Freunden, die auch nicht glauben... Ich betreibe dies um die Menschlichkeit und den respekt der Anderen, nicht wegen christlicher Handlung...

Kommentar von Rizzo am 23. November 2007 02:38

Ich schrieb ja auch nicht, dass dies generell so wäre. Es ändert nur gewisse Grundvoraussetzungen. Im übrigen könnte ich auch mein Votum dahingehend umformulieren: Wenn du gläubig bist, dann heißt das für dich ganz selbstverständlich, dass es keine guten Menschen gibt ohne Gott. Und auch keine schlechten. Nämlich gar keine. Nicht mal Hunde. So betrachtet gibt´s nicht wirklich viele Abstimmungsoptionen für jemanden, der glaubt... ;)

Kommentar von Rizzo am 23. November 2007 03:10

Im Übrigen bezeichnet der Begriff Menschlichkeit ja auch eine Art moralischer Instanz. Ob du die unbedingt mit einem Gott in Verbindung bringst ist eine ganz persönliche Angelegenheit, die jeder nur für sich entscheiden kann und auch soll! Also bitte nicht missverstehen.

Kommentar von Bruno am 23. November 2007 03:41

Hemmschwelle, hatte ich uebersehen. Die hat man, oder hat man nicht. Gene. Religion bringt da gar nichts, ausser Verschlimmerung.Die Geschichte kennt die Verfehlungen im Namen Jesu. Schlimm, noch heute, Tag fuer Tag. Heilige Kriege. Priester die ihr Zoellibat vergessen.

Kommentar von E7b66e6b5d29f7f3b561e45078d26a04smallkiralee am 23. November 2007 06:14

Ich dachte, dazu gäbe es die Gesetze?

Kommentar von Bruno am 23. November 2007 14:41

@kiralee, Gesetze verhindern gar nichts, sowenig wie eine sogenannt hoehere Instanz, die auch oft genug missbraucht wird. Gesetze regeln nur die Bestrafung.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. November 2007 09:39

@Rizzo.

Also ohne höhere Instanz würdest Du raubend, plündernd, schändend durch die Welt gehen? Trauriges Bild welches Du von Dir und Deinen Kollegen hast.

Desweiteren: Nenne mir irgendwelche Terroranschläge, oder Terroristen der Weltgeschichte mit atheistischer Motivation. Es gibt sie nicht.

Wie es aber andersherum ist, ist hinreichend bekannt.

Kommentar von 06bfae7f485c331637156f22b5adcda0smallStarbuck am 23. November 2007 12:10

Doch, gab es. Die RAF

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. November 2007 15:15

Das mögen Atheisten gewesen sein. Ganz wie der ehrenwerte WohlfRichter schreibt: "Natürlich sind nicht alle Atheisten bessere Menschen; Fanatiker gibt es überall." Nur waren die Taten der RAF nicht atheistisch motiviert. Darum geht es.

Kommentar von Rizzo am 8. April 2008 18:12

Da geb ich dir Recht: Atheisten führen natürlich keine Glaubenskriege, genauso wie Fußgänger niemanden überfahren. Nach dieser Logik sind die besten Menschen eigentlich die Gleichgültigen, die tun keinem was.

Kommentar von Rizzo am 23. November 2007 19:12

Zitat: "Es rettet uns kein höh´res Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun..." Internationale. Auch nicht immer im Zusammenhang mit friedlichen Machtübernahmen bekannt geworden... ;) Es gibt immer für und wider... ;)


krucker
beantwortet von krucker am 23. November 2007 10:28
3x
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Stelle eine Liste zusammen, was alles im Namen Gottes an Kriegen geführt wurde, und Du wirst sehen, dass Gottesfürchtige nicht per se gute Menschen waren oder sind.

Wahre Gläubige sind in ihren Handlungen leicht auszurechnen, da diese von der Bibel bestimmt werden.

Kommentar von Rizzo am 23. November 2007 19:29

Und nenne mir ein atheistisches Land, das nicht in Form einer Kommunistischen Gewalt- oder Militärdiktatur regiert wird. ;) Wahren Frieden gibts immer nur dann, wenn alle Religionen, Konfessionen und auch Atheisten brav miteinander leben und ihrer Auffassung nachgehen dürfen.

Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 23. November 2007 20:16

Ganz einfache Antwort! Wie heißt dieser Nachbarland, wo ich herkomme? Ach ja, Frankreich. Dort leben zwar eine große Mehrheit von Katholiken, nur ist der Staat in seiner Konstitution von der Kirche strikt getrennt, also ohne Konfession, oder atheist... Und nein, es ist keine Diktatur, selbst mit unserem neuen Napoleon, der große kleine Sarkozy! ;-D


fender
beantwortet von fender am 23. November 2007 12:29
3x
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Fragen gibts !??!!!

abgestimmt für: Gott ist in Rente gegangen. War müde von uns Menschen.
Kommentar von Simple_avatar2smallfender am 23. November 2007 12:31

Sind diese Massentexte nicht schon Spam!

Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 23. November 2007 20:34

Und Antworten dazu, saaag' ich Dir...


wj2000
beantwortet von wj2000 am 23. November 2007 02:06
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Religion ist nicht entscheidend über den Menschen ein Urteil zu sprechen. Es gibt überall gute und schlechte Menschen egal welcher Religion sie angehören oder ob sie keiner angehören.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun
Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 23. November 2007 20:18

Geeenaaauuu das hoffte ich zu lesen! Ganz deiner Meinung...


kiralee
beantwortet von kiralee am 23. November 2007 06:12
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Jeder. der sich bewusst Atheist nennt, hat sich intensiver mit der Glaubensgeschichte und der Kirche auseinandergesetzt, als andere, die blind auf Gott vertrauen (sprich: auf das, was die Kirche ihnen von ihm erzählt). Sollte sich denn nicht jeder die Frage stellen, wo kommt denn dieser Glaube her? Die einzig gültige Antwort wird sein - er ist mir anerzogen worden. Das wiederum heißt doch - ich muss mich irgendwann doch mal eigenständig mit dieser Frage auseinandersetzen, um dann für mich zu entscheiden, brauche ich diesen Halt Gott oder bin ich ein eigenverantwortliches Wesen, das für sich Entscheidungen trifft und trägt.....

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun
Kommentar von Bruno am 23. November 2007 14:42

So ist es, auch in meinen Augen.

Kommentar von Rizzo am 24. November 2007 03:45

Entschuldigung, dass ich da mal korrigieren muss: ein eigenverantwortliches Wesen ist jeder Mensch, auch der Gläubige, denn er hat einen freien Willen, wie jeder andere auch. Das klingt ja, als wären gläubige Menschen eine Schar willenloser Idioten. Vielleicht haben einige nicht erkannt, dass auch der Glaube sich seit dem Mittelalter weiterentwickelt hat.

Kommentar von E7b66e6b5d29f7f3b561e45078d26a04smallkiralee am 24. November 2007 06:38

Da muss ich Dir Recht geben - das habe ich tatsächlich etwas unglücklich formuliert.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 23. November 2007 07:29
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ob ein Mensch gut oder böse ist..was hat das mit religion zu tun..wieviele sogenannte Gottesfürchtige haben einen Riesenschaden der Menschehit zugefügt..Jeder sollund kann an das Glauben, was seinem Herzen am nächsten ist und sollte sich darauf besinnen, das wir diesen Planet uns nur von unseren Kindern geliehen haben

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

Wenne
beantwortet von Wenne am 23. November 2007 08:02
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Ich kann auch ohne Glauben an eine höhere Macht (Gott oder sonsiges!) Achtung vor den Mitmenschen haben.

Wenn ich daran denke was für Verbrechen an der Menschheit im Namen der Religionen verübt wurden und immer noch werden dann wird mir schlecht.

Die Religionen reden von Nächstenliebe und so weiter. Wo war denn diese Nächstenliebe bei der Missionierung des amerikanischen und afrikanischen Kontinents?

Sind für die religiösen Fanatiker (früher und auch heute!) andere Menschen keine Menschen nur weil sie einen anderen Glauben vertreten?

Im Namen der Religionen (und damit meine ich nicht nur die Katholiken!) sind schon so viele Menschen umgebracht worden dass sich für mich genau diese Lehren ad absurdum führen.

Mir sind Menschen viel lieber die zwar keinen Gottglauben oder so haben, aber dafür wissen wie man mit anderen Menschen, auch aus anderen Kulturen, zusammenleben kann.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

ratpacker
beantwortet von ratpacker am 23. November 2007 08:29
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kurz bevor sie den löffel abgeben, haben auch atheisten ein ungutes gefühl und wollen nicht einfach so in der erde verrotten, frei nach dem motto "da muss doch noch etwas sein..."

abgestimmt für: Am Ende zeigen alle Reue und konvertieren.

Stephan7
beantwortet von Stephan7 am 23. November 2007 08:51
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Hiho, bis auf Rizzo,Wolf Richter und Raimund stimme ich allen zu. Ich glaube jeder kennt jemanden der wirklich menschlich das totale A. Loch ist und dann am Sonntag den Heiligen heuchelt ohne verstanden zu haben warum seine Religion ihm das eine oder andere vorschreibt.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

Solipsist
beantwortet von Solipsist am 23. November 2007 09:33
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So gern ich mich mal wieder inbrünstig zu diesem Thema hier auslassen wollen würde, mir fehlt heute leider die Zeit.

Ich empfehle Richard Dawkins "Der Gotteswahn" zu lesen, und/oder www.zeitgeistmovie.com anzusehen. Das erste drittel des Filmes (die letzten zwei behandeln völlig andere Themen) zeigt Ihnen die Ursprünge Ihres christlichen Glaubens.

An alle Christen: Fangt an zu denken. Dafür gibt es keine Strafe.

abgestimmt für: Atheisten sind die besseren Menschen.
Kommentar von projekt9 am 23. November 2007 10:28

Der Hauptgrund, warum die Evolution für diese Probleme - von denen ja täglich neue auftreten - keine Aufklärung finden kann, ist, dass das ganze Leben auf einer unendlichen Anzahl von empfindlichen Gleichgewichten aufgebaut ist; nämlich von Proteinen - die Bausteine des Lebens sind, bis zum menschlichen Körper - der der höchste Stand des Lebens ist. Die Evolutionstheorie, die das Wesen eines bewussten Schöpfers verweigert, kann der Frage “wie diese Gleichgewichte bewusstlos gebildet und geschützt worden sind”; keine andere Erklärung außer den “Zufall” bringen.

Indessen sind die Gleichgewichte die wir hier erwähnen so sensibel und so zahlreich, dass die Behauptung, dass sie durch “Zufall” entstanden seien, wirklich nichts mit einem gesunden Menschenverstand zu tun hat. Die Wahrscheinlichkeit der “zufälligen” Entwicklung von nur einem der Millionen Faktoren, die das Leben bilden, z.B. der Proteine, die die Grundstoffe der Lebenszellen sind, ist praktisch Null. Denn ein Protein entsteht aus 20 verschiedenartigen und durchschnittlich je 1000 - 1500 Aminosäuren, die nach einander in einer bestimmten Anordnung folgen.

Bei schon einem winzigen Fehler in dieser kettenartigen Aneinanderreihung, kann kein funktionelles Protein entstehen. Die Erstehung so einer bestimmten fehlerlosen Aufstellung als “Zufall” zu kennzeichnen, kann nur mit einem einzigen Wort beschrieben werden: Blödsinn. Einer der wichtigsten Verteidiger der Evolution, der russische Wissenschaftler A. I. Oparin gesteht in seinem Buch Namens “Origin of Life - Ursprung des Lebens”:

“Sogar die Einfachste dieser Tausenden von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Sauerstoff- und Stickstoffatomen, enthaltenden Stoffe (Proteine), die alle eine individuelle Form und Anordnung haben, und eine komplexe Struktur darstellen. Für diejenige die diese Struktur der Proteine genau untersuchen, ist das selbständige Zusammenkommen dieser Stoffe genauso unwahrscheinlich wie die Möglichkeit; dass es aus Buchstaben, die beliebig in die Gegend ausgestreut wurden, das Gedicht “Aeneid” des römischen Dichter Virgil entstand.” (A.I. Oparin, Origin of Life, Seite 132-133)

Welches ist nach ihrer Meinung vernünftiger? Zustimmen, dass ein Gedicht von einem bewussten Dichter geschrieben wurde, oder die Wahrscheinlichkeit annehmen, dass diese Schrift von Buchstabenschablonen die auf das Papier beliebig gestreut und danach mit einem großen Zufall an den richtigen Stellen nebeneinander gefallen sind, entstand? Noch ein anderer Evolutionswissenschaftler gesteht die Unmöglichkeit des zufälligen Entstehens eines Proteins mit einem unterschiedlichen Beispiel. Nach seiner Erklärung ist die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Bildung von nur einem einzigen Grundprotein (des Cythochrom-C's), welches für die Existenz von Leben unbedingt existieren muss, so gering, wie “...als wenn ein Affe, die Geschichte der Menschheit auf einer Schreibmaschine ohne irgendeinen Fehler zu machen schreiben würde (vorausgesetzt, dass der Affe die Tasten beliebig tippt)” (Prof. Ali Demirsoy, Vererbung und Evolution, Seite 16)

Solch eine Wahrscheinlichkeit unbezweifelt anzunehmen, bedeutet die Grundsätze eines gesunden Menschenverstands und Sinnes zu überfahren. Wenn man selbst nur einen einzigen, auf ein Stück Papier notierten, korrekten Buchstaben sieht, ist man vollkommen sicher das dieser von jemandem aufgeschrieben wurde. Und wenn man ein Buch sieht, in dem die Geschichte der Menschheit aufgeschrieben ist, ist man natürlich absolut sicher, dass diese von einem Schriftsteller aufgenommen wurde. Kein einziger selbstbewusster Mensch, der mit einem gesunden Verstand bedacht ist, wird behaupten, dass die Buchstaben in diesem riesigen Buch “zufällig” nebeneinander gekommen sind.

Jedoch ist es äußerst interessant, dass die Evolution genau diese unsinnige Behauptung verteidigt. Wobei noch zu bemerken ist, dass die oben genannten Beispiele nur Wahrscheinlichkeitsberechnungen für die zufällige Entstehungs-Wahrscheinlichkeit von nur einem einzigen Protein sind. Außerdem müsste man noch eingestehen, dass sich noch Millionen von “unmöglichen Zufällen”, wie dieser, einstellen müssten, damit der Prozess, von dem die Evolution spricht, sich abwickeln könnte. Evolution, ist ein anderer Name dafür, all diese Unmöglichkeiten blindlings zu akzeptieren.

An diesem Punkt muss unbedingt gefragt werden, warum die Evolutionisten diese unverständlich alberne Behauptung mit Beharren verteidigen und nicht nur das; eine andere Frage ist auch, warum sie versuchen, diese Lüge der Gesellschaft mit ihren Medien aufzuzwingen?

Der Wissenschaftler von wem wir eben das Beispiel von dem “mit einer Schreibmaschine tippenden Affen” zitiert haben, hat auch zu diesem Thema eine interessante Erklärung:

“Die Wahrscheinlichkeit, eine bestimmte Reihenfolge eines Cythochrom-C zu bilden, ist so gut wie Null. Man könnte das auch so ausdrücken: Wenn das Leben eine bestimmte kettenartige Aneinanderreihung erlangt, hat das eine derartige Wahrscheinlichkeit, dass es im ganzen Universum nur einmal entsteht. Oder es müssten bei der Bildung übernatürliche Kräfte mitgeteilt haben, die wir nicht kennzeichnen können. Aber diese letzte Tatsache zu akzeptieren, widerspricht der wissenschaftlichen Absicht. In diesem Fall muss man die erste Voraussetzung genau studieren.” (Prof. Ali Demirsoy, Vererbung und Evolution, Seite 61)

Aus diesen Zeilen verstehen wir, dass die Evolution in Wahrheit, eine nicht von wissenschaftlichen Entdeckungen unterstützte Theorie ist. Ganz im Gegenteil, diese Theorie ist vollständig aus Gedanken entsprungen und danach trotz wissenschaftlicher Gegenbeweise zu einem Dogma umgewandelt worden, wofür man versucht, Akzeptanz zu erhalten. Und wie man den vorangegangenen Zeilen entnehmen kann, haben diese ganzen Bemühungen auch noch eine “Absicht”. Wegen etwas viel wichtigerem, nämlich wegen dieser Absicht, muss das Erschaffen des Lebens von einem Schöpfer zwangsläufig geleugnet werden.

Diese Situation zeigt uns die wahre Mission der Evolutionstheorie: Diese Theorie wurde nicht aufgeworfen um die Wahrheit zu finden, sondern sie ist da, um die Wahrheit zu verfälschen und ihr größtes Ziel ist die Vernichtung des religiösen Glaubens.

Ja, aber warum bloß? Wer hat Vorteil von der Vernichtung des religiösen Glaubens, wofür eine so maßlose Lüge erfunden und in die Köpfe der Massen injiziert wurde?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. November 2007 10:41

Im Mittelalter hättest Du richtig Karriere gemacht!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. November 2007 10:49

Ach und noch was. Dein Schreimaschienen schreibender Affe, ist genauso wie die Dir sicher bekannte Boing 747 völliger Quark. Eine Themaverfehlung welche zwar gut klingt, aber am Kern der Evolutionstheorie vorbeigeht. Dir das zu erklären bringt aber per se nichts. An Fundis wie Dir reibt man sich nur auf. Leidvolle Erfahrung.

Kommentar von Bruno am 23. November 2007 15:00

@solisist je mehr einer redet oder schreibt, hat er etwas zu verbergen oder luegt, lenkt ,vom eigentlich Thema ab,glaubt wohl selbst nicht, dass das jemand liest. Gruss von der Insel, gehe jetzt an die Sonne

Kommentar von projekt9 am 23. November 2007 10:48

Der Mensch, wir Menschen, sind von Natur aus kritisch. Und ich nehme an, dass wir alle da keine Ausnahmen sind. Wir be-urteilen nicht nur gern und schnell, sondern ver-urteilen auch ebenso. Wir kennen das alle aus der Politik, der Arbeit aber auch aus dem familiären Bereich und nicht selten auch aus dem Raum der Gemeinde, wie viel kritisiert wird. Manchmal ist das sicher auch angebracht, wenn wir - wie es heute oft genannt wird - Dinge 'hinterfragen'. Aber das sollte immer mit dem nötigen Respekt gegenüber den Personen geschehen, mit denen wir zu tun haben. Das trifft besonders auf Gott zu, er wird am meisten kritisiert. Fast jeder Mensch glaubt, sich das gegenüber dem Schöpfer aller Dinge erlauben zu können.

Die Bibel sagt,: GOTT IST LIEBE !

Und hier setzt die vielfältige Kritik mancher Menschen ein. Wir kennen alle diese Aussprüche: " Wenn Gott ein Gott der Liebe ist, dann hätte er... " "Ja, dann hätte er meiner Meinung nach nicht zulassen dürfen, dass..." " Dann hätte er eingreifen müssen als..."

Und dann zählen sie alle Dinge auf, die Gott ihrer Meinung nach hätte tun müssen, die er aber nicht getan hat. Nun ist es nicht nur einfach und billig, jemanden nach dem zu beurteilen, ja zu verurteilen - denn kritisieren ist nur ein anderes Wort für verurteilen - was er nicht getan hat, aber unserer Meinung nach hätte tun sollen, sondern es ist auch ungerecht. Eine Person, also auch Gott, muss man gerechterweise nach dem beurteilen, was sie getan hat. Sonst schneidet selbst der beste Mensch schlecht bei einer Beurteilung ab. Um das ganz klar zu machen, ein Beispiel:

Wir könnten der "Mutter Teresa" kritisch vorhalten, dass sie sich nie um die Belange des Sports gekümmert hat. Damit hätten wir sogar recht. Aber gerecht wäre das nicht. Wenn wir sie aber nach ihren Taten beurteilen, ihrem selbstlosen Lebenseinsatz für die Armen in Indien, dann sehen wir die hervorragende Frau vor uns.

Wollen wir deshalb heute einmal Gott wirklich Gerechtigkeit widerfahren lassen und ihn nach dem beurteilen, was er getan hat und dann urteilen , ob er wirklich ein Gott der Liebe ist! Dabei wollen wir uns bewußt machen, dass es keineswegs selbstverständlich ist, dass der Gott der Bibel ausdrücklich ein Gott der Liebe genannt wird. Der Mensch hat viele Weltanschauungen und Religionen erdacht, aber niemand ist auf die Idee gekommen, Gott als personifizierte Liebe darzustellen. Die Götter anderer Religionen werden zwar zum Teil als barmherzig beschrieben, aber einen Gott der vollkommenen Liebe, der die Menschen letztlich mehr liebt als sich selbst, findet man nicht. 'Selig', errettet, wird man dort durch die Gesetzeserfüllung, nicht durch die Gnade eines liebenden Gottes. Erlösung heißt in allen anderen Religionen: Selbsterlösung. Man muss sich das Paradies durch gute Taten 'erkaufen'! Wer kann das?

Gar nicht zu reden brauchen wir in diesen Zusammenhang von den Göttern der sogenannten primitiven Religionen oder des klassischen Altertums, der Römer und Griechen. Hier waren die Götter eher Feinde des Menschen, deren Huld man sich bestenfalls mit großen Opfern erkaufen konnte. Wie ganz anders der Gott der Bibel!

Blicken wir nun einmal unvoreingenommen auf das, was Gott getan hat und lasst uns dann unser Urteil sprechen. Gott ist der Schöpfer des Universums, von Himmel und Erde. Soviel Menschen auch forschen und erkennen, die ganze Größe, Weisheit und Herrlichkeit, die in der Schöpfung sich zeigt, werden sie wohl nie voll ergründen. Selbst der wahrscheinlich größte Denker unserer Zeit, Albert Einstein hat vergebens versucht zu erklären, wie das Universum ist. Er sagt: Man muss sich das Universum vorstellen wie eine vierdimensionale Kugel. Das Problem: Kein Mensch kann sich eine vierdimensionale Kugel vorstellen, weil wir keinen Zugang zu einer vierten Dimension haben. Was Gott gemacht hat, ist einfach unbegreiflich! Aber staunend werden wir immer wieder feststellen: WUNDERBAR! Seit undenklichen Zeiten funktioniert das Universum - auch in der gefallenen Welt - wie ein gigantisches 'Perpetuum Mobile'.

Und schauen wir die Schönheiten der Erde an, die auch in dieser 'gefallenen' Welt immer wieder sichtbar werden: Das gewaltige Meer, die erhabenen Berge einerseits und die zarte, wunderbare Blüte und den ganzen Mikrokosmos andererseits. Die vielen verschiedenartigen Tiere, den herrlichen Sonnenaufgang und, und, und... Wir kennen alle die Herrlichkeiten der Natur, staunen über die Beständigkeit und Fruchtbarkeit unserer Erde, den geregelten Lauf der Gestirne und über vieles mehr, das uns täglich erfreuen kann, wenn wir mit offenen Augen und wachen Herzen durchs Leben gehen. Warum hat Gott alles so schön geschaffen? Uns zur Freude und:

Weil er ein Gott der Liebe ist !

Dann hat er die Engel erschaffen. Himmlische Wesen voll Kraft und Stärke, die nicht nur Gott, sondern auch uns dienen. Und damit sind wir bei uns, dem Menschen, der 'Krone der Schöpfung'. Das Beste, das Herrlichste das Gott geschaffen hat, ist zweifellos der Mensch. Von nichts wird sonst gesagt, dass es ihm, Gott, ähnlich sei, nach seinem Bilde geschaffen wurde. Und wozu ist der Mensch im guten Sinne fähig, in Kunst, Wissenschaft und Technik und in der Medizin! Es grenzt manchmal schon fast ans Wunderbare. Damit haben wir Menschen auch zweifellos eine große Verpflichtung gegenüber diesem Gott. Denn alles, was er erschaffen hat, war nach seinem eigenen Urteil 'sehr gut'. Auch der Mensch! Und Gott hatte ihn auch in eine sehr gute Umgebung gestellt: Ins Paradies. Ein Ort der Glückseligkeit im Angesichte Gottes.

Wir wissen aber, dass der Mensch ihm das nicht gedankt hat. Der Mensch - und das heißt nicht nur Adam und Eva sondern jeder von uns - hat gegen Gott gesündigt. Denn die eigentliche Sünde die im Paradies geschah war vorwiegend nicht, dass dieses Menschenpaar gegen ein moralisches Gebot verstoßen hat, sondern ihre Absicht und Gesinnung kam klar im Ausspruch der Schlange zur Geltung: Wenn ihr von diesem Baum esset, werdet ihr sein wie Gott!! Der Mensch, und betonen wir, das betrifft jeden Menschen, rebellierte gegen Gott, wollte Gott von seinem Thron stürzen. Er sollte nicht mehr Herr des Universum , des Himmels und der Erde sein und schon gar nicht über das persönliche Leben.

Und um dieses Ziel zu erreichen, verbündeten sie sich mit dem ärgsten Widersacher Gottes: mit dem Teufel. Und wenn wir heute voller Entsetzen vor den grausamen Taten stehen, die zu tun Menschen in der Lage sind, wie die Terroranschläge auf Amerika, dann erkennen wir doch, wo das letztlich seine Ursache hat: Der Teufel erhält durch Menschen, die sich von ihm gebrauchen lassen, Gewalt und Macht in dieser Welt! Und hier haben wir zum erstenmal wirklich einen Grund, Gott vorzuhalten und zu fragen, warum er etwas nicht getan hat, warum er den Menschen nicht sofort in den ewigen Tod gegeben hat, wie er es doch als Folge der Sünde angekündigt hatte: denn an dem Tage, da du von diesem Baum issest, musst du des Todes sterben. Wir wissen aber, dass das erste Menschenpaar nicht an diesem Tage starb. Sie wurden zwar der Sterblichkeit anheimgegeben und als Sünder notwendigerweise aus dem Paradies vertrieben, aber mit einer großen Verheißung:

Ich will Feindschaft setzen zwischen dir (dem Satan) und dem Weibe und zwischen deinen Nachkommen und ihren Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
(1. Mose 3. 15)

Denn dieses Gotteswort besagt schon, dass es eine Erlösung geben würde! DER soll dir den Kopf zertreten. Hier ist schon geweissagt und versprochen, dass einer kommt, der den Satan, den Vater der Sünde und Verführer des Menschen, überwindet. Und das bedeutet, die Macht der Sünde wird überwunden, das, was Menschen von Gott trennt, wird ausgeräumt durch den, den Gott von Anbeginn zur Erlösung bestimmt hat: JESUS ! Dabei wollen wir bedenken, dieses Wort sprach Gott nicht nach Tagen, Wochen oder gar Jahren nach dem Sündenfall, nach einer Zeit, wo sich sein Zorn und seine Enttäuschung über die Sünde des Menschen abreagiert haben könnte, wie es bei uns meist ist, wenn wir jemanden zu vergeben haben. Nein, er sprach diese Worte der Verheißung unmittelbar nach dem Sündenfall! Auch hier stellt sich die Frage, was ist das für ein Gott, der so schnell und bedingungslos auf Rettung sinnt ? Und auch hier gibt es nur die einzig logische Antwort:

Das ist ein Gott der Liebe !

Bedenken wir auch, was diese Entscheidung für den Vater-Gott bedeutete, als er uns die Rettung versprach. Denn er sprach hier nicht von irgendeinem Retter, er sprach von seinem Sohn! Und er sprach auch nicht von irgendeiner Rettungsaktion, die ihm vielleicht Zeit, Mühe und Nerven kosten würde, er sprach vom Tod seines einzigen, inniggeliebten Sohnes. Und er sprach auch nicht vom Sterben schlechthin, sondern von dem qualvollen und schmählichen Tod seines Sohnes am Kreuz! Und wiederum wollen wir uns die Frage stellen, was ist das für ein Gott, der um der Erlösung der Menschen willen, die es aufgrund ihres Handelns nicht verdienen, bereit ist, seinen Sohn für sie zu opfern?

Das ist ein Gott der Liebe !

Was muss dieser Vater-Gott an Herzeleid erduldet haben, als Jesus am Kreuz verblutete! Wer kann das ermessen ? Wir haben nun einen Blick in das Vaterherz Gottes geworfen und können nur ahnen, was Gott um unsertwillen auf sich genommen hat. Die Bibel lehrt, dass wir nur einen Gott haben, der sich aber in drei Personen offenbart: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dabei hat offensichtlich jede Person Gottes bestimmte Verpflichtungen und Aufgaben uns Menschen gegenüber übernommen. So haben wir gerade von Gott als den treusorgenden Vater gesprochen und den Opfertod seines Sohnes erwähnt. Versuchen wir nun uns auch bewußt zu machen, was es Jesus gekostet haben mag, diesen Weg zu gehen. Denn er hat die Aufgabe übernommen, uns Menschen von Schuld und Sünde zu erlösen. Dabei ist zu bedenken, dass Vater, Sohn und Heiliger Geist in solch einer vollkommenen Harmonie und Liebe zusammenleben, dass eben nur ein Gott ist. Um sein Erlösungswerk zu erfüllen, musste Jesus den Himmel, die Gegenwart und Gemeinschaft mit Gott dem Vater und dem Heiligen Geist, verlassen. Aber nicht nur das, er musste sich auch seiner Gottheit entäußern. Die Bibel schreibt darüber im Philipperbrief 2, 6 + 7:

Jesus, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht fest wie einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein anderer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden.

Wir alle wissen, was es heißt, sich von geliebten Menschen zu trennen. Viele Menschen in den Kriegsgebieten, die Aussiedler aus Osteuropa ebenso wie leider so viele Menschen, wo Beziehungen auseinandergehen oder der Tod eine Lücke reißt, haben das oft genug bitter erfahren müssen. Und wenn wir solch eine Trennung verhindern könnten, würden wir das sicherlich unter allen Umständen tun. Jesus hätte es verhindern können, aber er tat es nicht um unsertwillen.

Weil er ein Gott der Liebe ist!

Und dabei ist zu bedenken, dass er nicht Mensch wurde in der Weise, wie er uns vom Schöpfungsbericht vor Augen steht, der nur wenig niedriger als Gott war, sondern er wurde Mensch wie wir, kam in der Gestalt des gefallenen Menschen, der versucht wird zur Sünde. Er wird dem Vater der Sünde, dem Teufel, von Angesicht zu Angesicht gegenübergestellt, wie wir es in der Versuchungsgeschichte lesen, ohne der Sünde zu erliegen. Das sagt sich alles so leicht dahin. Aber was hat dahinter gestanden? Jesus, Gottes Sohn , dem nichts widerlicher ist als Sünde, läßt sich zur Sünde versuchen. Warum tat Jesus das ?

Weil er ein Gott der Liebe ist !

Jesus kam in diese Welt zu Menschen, die er aus Liebe erschaffen hat, die er aus Liebe erlösen will, und wie wurde er aufgenommen? Die Bibel sagt:

Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen, ihn nicht auf! (Johannes 1. 11)

Was hat das für den Gottessohn bedeutet ? Was hat an Demütigungen, an Leiden und Schmerzen ihm allein das gekostet. Er wurde beleidigt, verraten, verfolgt, als geistesgestört erklärt! Und bis heute gibt es mehr Menschen die ihn und seine Erlösungstat ablehnen als annehmen, und dennoch ist Gnadenzeit Gottes. Warum ist das so?

Weil er ein Gott der Liebe ist !

Die Bibel bezeugt, dass Jesus menschgewordener Gott und gottgebliebener Mensch war. Das heißt, dass er ganz Gott und zugleich ganz Mensch war. Das ist deshalb zu bedenken, weil manche Menschen meinen, dass Jesus als Gottessohn all die Enttäuschungen und den Verrat durch Menschen, die Schmerzen und Leiden und schließlich den Kreuzestod nicht habe so schwer ertragen müssen, wie jeder andere an seiner Stelle. Das Gegenteil ist einleuchtender. Ein kleines Beispiel soll das verdeutlichen: Stellen wir uns einen König vor, der sein Leben lang in allen Dingen königlich gelebt hat. Wenn dieser nun durch Feinde besiegt und gefangen gesetzt wird, werden ihm die Strapazen und Entbehrungen der Gefangenschaft sicherlich schwerer fallen als jemanden, der an ein entbehrungsreiches Leben gewöhnt war. So hat Jesus als wahrer Gott und wahrer Mensch die Herrlichkeit des Himmels und die Schrecklichkeit des Leidens besonders tief empfunden. Hören wir, was Jesus selbst dazu sagt::

Aber ich muss mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe, (und damit meinte er seinen Tod) und wie ist mir so bange, bis sie vollendet werde. (Lukas 12, 50)

Und von seinem Gebetskampf im Garten Gethsemane berichtet die Bibel:

Und es geschah, dass er mit dem Tode rang und betete heftiger. Es wurde aber sein Schweiß wie Blutstropfen, die fielen auf die Erde. (Lukas 22. 44)

Wahrhaftig, hier litt einer, wie nur ein Gott leiden konnte!

Und er war der Gottessohn, es hätte nur eines Wortes bedurft, und Jesus hätte vom Kreuz heruntersteigen können, wie es ein Spötter unter dem Kreuz aussprach, denn er war ja auch in diesem Moment wahrer Gott. Aber er blieb am Kreuz! Warum? Weil er nicht seine Verschonung von Leiden und Tod mit dem Verlust unserer Erlösung erkaufen wollte, das heißt letztlich wieder:

Weil er ein Gott der Liebe ist !

Abschließend wollen wir versuchen, die Gefühle des Heiligen Geistes in diesem Geschehen nachzuempfinden. Wir haben erwähnt, dass Jesus sich für seine Erlösungstat von der himmlischen Herrlichkeit trennen musste. Und wir sagen oft mit recht, dass Gott der Vater sich Jesus 'vom Herzen reißen' musste. Genauso das musste auch der Heilige Geist. Auch er musste 'Ja' sagen zu dem Erlösungswerk Jesu. Auch er liebte Jesus mit göttlicher Liebe! Allerdings: Jesus blieb in seinem Erdenleben vom Heiligen Geist erfüllt. An mehreren Stellen der Bibel wird das erwähnt, z.B. in Lukas 4, 14:

Er - Jesus - kam in des Geistes Kraft nach Galiläa.

(Nebenbei sei erwähnt, dass dies kein Vorrecht Jesu war, jeder Christ soll nach dem Willen Jesu mit dem Heiligen Geist erfüllt werden!) Am Kreuz aber ruft Jesus aus:

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen ? (Markus 15, 34)

Was bedeutete das? Nichts anderes als das, dass der Heilige Geist Jesus in der schwersten Stunde des Leidens verlassen musste. Warum? Weil Gott ihn, Jesus, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht hat. Am Kreuz hing die personifizierte Sünde! Alle Schuld aller Zeiten, der Jahrtausende vor und der Jahrtausende nach Jesus Sterben, die Sünde aller Menschen: Hass, Mord, Vergewaltigung, Betrug, Lüge eben alle Sünde lag auf diesen Jesus!

Bei einem Menschen aber, der mit der Schuld und Sünde einer ganzen Welt beladen war, konnte der Heilige Geist nicht bleiben. Die logische Konsequenz ist, dass Gott ihn verlassen muss. Jesus nahm die totale Gottverlassenheit auf sich, damit niemand, der zu ihm kommt, je wieder gottverlassen sein muss! In diesem Zusammenhang wollen wir uns noch vor Augen halten, was es Jesus gekostet haben muss, 'zur Sünde zu werden'. Als Unschuldiger nicht nur schuldig gesprochen zu werden vor seinem Vater, sondern auch hingerichtet zu werden. Und was mag der Heilige Geist empfunden haben, dessen Aufgabe es doch speziell ist, in schweren Stunden, in Not und Tod, dem Leidenden Beistand und Trost zu sein, ihm dann die Liebe Gottes zu vermitteln, und gerade Jesus in dieser schweren Stunde am Kreuz allein lassen zu müssen? Warum tat er das?

Weil er ein Gott der Liebe ist !

Machen wir uns bewußt, hätte Gott in Vater, Sohn und Heiligem Geist nicht diese Leiden auf sich genommen, gäbe es für niemanden eine Erlösung, kein ewiges Leben in Herrlichkeit, sondern nur Verdammnis. Wer von uns Menschen wäre bereit, seinen Sohn, auch unter einem geringeren Opfer als den Tod, für andere dahinzugeben, dazu noch, wie Gott es tat, zu einer Zeit, wie die Bibel ausdrücklich schreibt, als wir noch Feinde waren. Gott aber tat es, nur für uns! deshalb müssen wir noch einmal erklären, er tat es

Weil er ein Gott der Liebe ist !

Und nach all dem begreifen wir sicher die Wahrheit des Bibelverses in Johannes 3, Vers 16:

So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Wir haben hier nur die hervorstechendsten Taten Gottes im Laufe der Heilsgeschichte aufzeigen können. Von den vielen Wundertaten und Hilfe an das Volk Gottes, an Israel, wollen wir nur erinnern. Von Jesu Zeichen und Wunder während seines Erdenlebens die in der Bibel berichtet werden und den unzähligen Liebesbeweisen Gottes an uns Menschen, die im Laufe der Kirchengeschichte geschehen sind und von denen jeder ernsthafte Christ aus eigenen Erleben zu berichten weiß, gar nicht zu reden ! Wer möchte Gott nach alldem noch vorwerfen, dass er dieses oder jenes unterlassen hätte? Und wir wissen auch, dass Gott in den Lauf der Weltgeschichte eingreift, zu seiner Zeit.

Wodurch ist das Bollwerk Kommunismus bzw. der menschenverachtende Staat UdSSR vernichtet worden? Nicht durch Heer oder Kraft, sondern weil Gott das letzte Wort in dieser Sache gesprochen hat. Davon sind wir als Gläubige überzeugt! Und ebenso ist es in Bezug auf die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland. Abgesehen davon, dass Gott nicht nur immer wieder in das Leben einzelner helfend eingegriffen hat, sondern eben auch in den Lauf der Weltgeschichte, müssen wir den Kritikern auch vorhalten, dass die Mehrheit der Menschen gerade unserer Tage, nicht an Gott glaubt und sein Eingreifen auf keinen Fall wünscht. Wäre es anders, wäre die Welt anders! Es ist doch durchaus symptomatisch, dass zum Beispiel führende Politiker unseres Landes nicht einmal bereit sind, ihren Eid zur Regierung mit einem "So wahr mir Gott helfe" zu bekräftigen. Es ist doch ferner eine Tatsache, dass in unseren Schulen und Universitäten der Darwinismus, die Evolutionstheorie gelehrt wird, die nichts anders sagt, als dass es keinen Schöpfer Gott gibt! Wie soll da, um alles in der Welt, Gott eingreifen und helfen. Wir wollen es letztlich gar nicht! So aber trifft Gottes Wort zu recht eine Welt, die ohne ihn leben will.

Sie wussten, dass ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott, noch ihm gedankt, sondern haben sich dem Nichtigen zugewandt, und ihr unverständiges Herz verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden... Darum hat Gott sie auch dahingegeben ihn ihrer Herzen Gelüste. (Römer 1. 21 ff)

Wem dieses Urteil eines liebenden Gottes zu hart erscheint - dass er ein Gott der Liebe ist, haben wir gerade aufgezeigt - der kann das augenblicklich ändern. Wer sich in Schuld und Sünde mit dem Leiden Jesu am Kreuz identifiziert, so, dass er auch seine Sünde von Jesus gesühnt weiß, fällt unter kein Urteil mehr. Die Bibel schreibt dazu im Römerbrief 8, 33 + 34 :

Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.

Und im Kapitel 8, Vers 1, lesen wir:

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind!

Und wer diese Kraft Gottes, die Sünder zu Kindern Gottes macht, erfahren hat, der weiß es genau in Herzen und Verstand: Ich bin ein Kind Gottes und :

Gott ist wahrlich ein Gott der Liebe.

Wer dennoch kritisch, also beurteilend und verurteilend über Gott denkt, sollte sich ins Bewusstsein rufen, dass Gott nicht uns, seinen Geschöpfen gegenüber Rechenschaft ablegen muss, sondern wir ihm gegenüber. Natürlich bleiben manche Fragen offen, natürlich verstehen wir manches nicht. Aber ein Gott der Liebe hat seine guten Gründe, so zu handeln, wie er es tut. Darum sagt die Bibel in den Klageliedern 3, 39:

Ein jeder murre gegen seine eigene Sünde.

Und in Matthäus 7, Vers 1 heißt es:

Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet, denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden.

Wollen wir aber abschließend noch Konsequenzen aus all dem ziehen, für die, die sich mit Recht 'Kinder Gottes' nennen. Ich nehme an, es ist die Mehrzahl deren, die hier versammelt sind. Zwei Folgerungen sollten für uns selbstverständlich sein. Erstens, dass wir IHN, Gott, unseren Heiland Jesus Christus, lieben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit unserem ganzem Gemüte und mit all unserer Kraft, denn es heißt im 1. Johannesbrief 4, 19:

Lasset uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.

Und das schließt - zweitens - die Liebe zu unseren Nächsten ein! Und der Nächste ist nicht nur der, der mit mir im Gottesdienst den Herrn lobt, sondern das ist auch ganz besonders der, der noch keine Beziehung zu Gott hat, der noch einer Erlösung bedarf ! Die Bibel sagt nun, dass wir Botschafter an Christi statt sein sollen. Darum sollten wir aus Liebe zu dem wahren Gott der Liebe immer daran denken und danach handeln:

Jesus sendet nicht seine Engel um das Evangelium zu verkünden, er kommt auch nicht selbst um das zu tun, sondern er hat nur uns, seine Nachfolger beauftragt, die Frohe Botschaft weiterzusagen. Wenn wir es nicht tun, tut es niemand. Welch eine Verantwortung, aber auch, welch ein Vertrauen setzt Jesus da in uns !!!

Wenn wir das tun, sind wir ein gutes Zeugnis von der Tatsache:

GOTT IST DIE LIEBE

Kommentar von Simple_avatar3smalludine am 23. November 2007 18:20

Ich hab es mir durchgelesen! Bravo! Da hat endlich mal jemand hier sein Grips angestrengt!

Kommentar von Rizzo am 23. November 2007 19:38

projekt9 spricht mir wirklich aus der Seele. Im Übrigen fällt mir auf, dass die gläubigen Kommentare und Antworten nach meinem Empfinden den erklärten Atheisten gegenüber deutlich weniger feindselig sind als umgekehrt.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 24. November 2007 02:17

Wenn Du dies als angestrengten Grips begreifst, Udinchen, dann bleib bitte beim modelln. Du hast ja einigermaßen schöne Augen, aber die Nummer mit der Wissenschaft is nichts für Dich.

Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 15. Juni 2008 17:01

@Projekt19: falls Du jemals wieder bei Deinem etwas in der Länge geratenen... Werk, beichte ich dir, daß ich es nicht komplett gelesen habe.

Bei all den Zitaten und diesem Eifer vermute ich in Dir einen sehr militanten Gläubigen, Spezies, die ich nicht so sehr schätze. Die tragen mir viel zu großen Scheuklappen...

Daß Du (ganz nebenbei) meine Frage damit "verunstaltest" und vor allem sie schwer zu laden machst, sei auch noch erwähnt.

Erschreckend, was für Blüten meine Frage wachsen lassen hat!

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 3. Dezember 2007 11:08

Ja! Gotteswahn ist echt gut geschrieben und sehr gut strukturiert! DH

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 3. Dezember 2007 11:08

Ja! Gotteswahn ist echt gut geschrieben und sehr gut strukturiert! DH

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 3. Dezember 2007 11:08

Ja! Gotteswahn ist echt gut geschrieben und sehr gut strukturiert! DH


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 23. November 2007 15:46
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Ich kenne einige "Nichtgläubige", die handeln christlicher als Gläubige, die jeden Tag zur Kirche rennen und trotzdem AK's sind.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun
Kommentar von projekt9 am 23. November 2007 16:01

Ich würde mich als gläubig bezeichnen! Ich renne nicht in die Kirche! Nicht mal am Sonntag! Ein Atheist kann auch ein "GUTER" Mensch sein. Genauso wie ein gläubiger ein böser Mensch sein kann!

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 23. November 2007 16:04

Genau das habe ich mit meiner Antwort aufzeigen wollen. DH für Dich...

Kommentar von Rizzo am 24. November 2007 03:49

Ich kenne auch viele Fußballer, die keinen Ball stoppen können. Pfeifen gibts halt in jedem Verein.


anonym
beantwortet von Rizzo am 23. November 2007 19:48
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Wir werden hier sicher keine neuen Erfindungen machen, aber ich finde es allgemein gut, dass sich so viele Menschen mit diesen Themen engagiert auseinandersetzen. Allerdings muss ich doch das eine sagen: Es ist doch interessant, dass es in grundsätzlich im Glauben verankerten Gesellschaften solche Diskussionen geben kann, ohne dass die Gesellschaft daran zugrunde geht. Das ist in atheistischen Gesellschaften seltsamer Weise nicht der Fall. Da hätten wir hier schon längst einige Teilnehmer als politische Häftlinge verloren... ;)

abgestimmt für: Es gibt keine gute Menschen ohne Gott.
Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 3. Dezember 2007 11:09

Besser politischer Häftling, als verbrannte "Hexe"

Kommentar von Rizzo am 12. Dezember 2007 17:37

Tja, nur dass "wir" das nun schon seit ein paar Jährchen abgeschafft haben... ;)


Sternenfee
beantwortet von Sternenfee am 25. November 2007 18:21
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Okay, die Menschen die nicht an Gott glauben, lässt Gott nach ihrem Tod zu einem anderen Ort gehen - aber Atheisten sind nicht schlechter als Christen - denn JEDER Mensch ist ein Sünder ohne Ausnahme

abgestimmt für: Absolut! Atheisten landen in der Hölle...
Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 15. Juni 2008 17:02

Amen...?


Patron
beantwortet von Patron am 23. November 2007 08:03
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sind gute menschen religiös? sind schlechte menschen atheisten? woran könnte man beides merken? haben die fragen überhaupt miteinander zu tun?

Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 23. November 2007 20:43

Habe die Frage bewußt so gestellt, weil es zur Zeit in der Form überall wieder propagiert wird. Ich wehre mich vehement gegen diese meiner Meinung nach absurde Darstellung. Die gleichen Leuten unterstützen unter anderem Typen wie Mr. President Bush in seinem Kreuzzug gegen das Böse. Ich will ohne Gott oder Einmischung der Kirche mein Leben so leben, wie ich es will, im vollen respekt Anderer. Manche haben aber was gegen Leute, die nicht... glauben.


anna001
beantwortet von anna001 am 23. November 2007 08:05
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Das hat absolut nichts mit Religion zu tun. Es gibt viele Menschenk, die keiner Religion angehören und nur Gutes tun und im Gegenzug gab es schon immer Menschen, die im Namen Gottes Verwüstungen angerichtet haben. Und vor allem glaubt nicht jeder an Gott, der einer Religion angehört und nicht jeder der keine Religion hat ist ein Atheist. Menschen sind halt so - mal gut - mal schlecht - das ist das Leben und jeder ist mal auf der einen und mal auf der anderen Seite. Und manchmal merkt man erst viel später, dass man etwas nicht richtig gehandelt hat. Daraus lernen wir und machen es hoffentlich das nächst mal besser. Ob jemand gut oder schlecht ist, ist sowieso sehr schwer zu beurteilen. So kann es z.B. gut sein, ehrlich zu sein oder auch schlecht. Beides kann dem Gegenüber ein Trauma verpassen oder auch eien Hilfe sein. Lach - kompliziert - ich weiß. Hör jetzt lieber auf, wollte heute noch was anderes arbeiten :-)))

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

KleineFrage
beantwortet von KleineFrage am 23. November 2007 08:12
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Grundsätzlich denke ich auch, dass es nichts mit gut oder schlecht zu tun.

Ich wage aber auch zu behaupten, dass "Atheismus" und "Glauben" allein im Auge des Betrachters liegen. Meine Meinung ist, dass ich (da ich nicht getauft bin oder einer Kirchengemeinde angehöre) eine Atheistin (ich hoffe, ich habe die richtige Form gewählt) bin. Aber dennoch bin ich gläubig... Ich glaube nicht an Gott als eine Person, die mal gelebt haben soll, sondern ich glaube an Gott, um mir in schweren Situationen Linderung und Hoffnung zu schaffen und bin auch überzeugt, dass dies einer der Gründe ist, warum der "Glaube" erfunden wurde. Um unter anderem bestimmte Ereignisse zu begründen. Wobei ich meine genauen Gedanken im Einzelnen hier nicht wiedergeben kann, weil es einfach zu umfassend ist...

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

Marah
beantwortet von Marah am 23. November 2007 08:15
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Viele sprechen mir hier aus dem Herzen. Menschen die sich kritisch mit ihrem eigenen Verhalten auseinandersetzen und Rücksicht gegenüber anderen Lebewesen und ihrer Umwelt zeigen, brauchen keine Religion um gute/wertvolle Menschen zu sein. Natürlich ist es wesentlich weniger anstrengend, sich einem vorgegeben Glauben anzupassen. Schwach finde ich das!

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun
Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 15. Juni 2008 17:05

Jaaanz jenau meene Meinung! Sehr schön ausgedrückt. Spätes DH.


Starbuck
beantwortet von Starbuck am 23. November 2007 12:15
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Ja, die Atheisten müssen wohl die besseren Menschen sein, denn sie schaffen es ganz ohne Gott/Höhere Instanz gut zu sein und Gutes zu tun. Ich bekenne mich schuldig, dies ohne Gott nicht zu schaffen.

abgestimmt für: Atheisten sind die besseren Menschen.

schlossgeist
beantwortet von schlossgeist am 23. November 2007 20:46
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Mir ist nicht ganz klar, was Glaube oder Religion mit gut oder schlecht zu tun hat.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

anonym
beantwortet von Rolfe am 23. November 2007 23:22
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Im Gegenteil: ich kenne etliche angebliche Christen, die sich alles andere als christlich verhalten.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun
Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 15. Juni 2008 17:03

Den Verdacht hege ich schon längst...


Elster79
beantwortet von Elster79 am 24. November 2007 00:44
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Sndern eher die Erziehung und die gängigen Moralvorstellungen in einer Gesellschafft.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

anonym
beantwortet von izzy63 am 24. November 2007 19:15
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Sind Gläubige etwa schlecht?

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun
Kommentar von D4ad0e7ae10bd7a03a5b218f6bf4bd89smallicke666 am 16. März 2008 02:48

Niemals! Nur halt blöd! Grins!


Unchrist
beantwortet von Unchrist am 24. November 2007 22:59
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Viele Gläubige behaupten, dass man Gott braucht um letzte Instanz über die Moralfragen zu haben. Nun, mehr als Wunschdenken ist es meiner Meinung nach nicht. Wenn dann einem Noch Bibelzitaten zugerufen werden, dann fallen einem gleich stellen aus der Bibel, die..... nicht so nett sind ein. Woher sollen dann die Gläubigen nun wissen, was gut und was schlecht ist, wenn man aus der Bibel beides ableiten kann? Wahrscheinlich weil sie auch Menschen sind, wie Atheisten auch.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun
Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 2. Dezember 2007 20:23

Cooler Avatar, Unchrist, und sooo passend zu Dir. DH !


vico9
beantwortet von vico9 am 30. November 2007 15:51
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Wichtig ist allein die eigene Einsicht!!! Es gibt sehr gute Atheisten aber auch umgekehrt. Vielleicht gibt es weniger Gläubige Menschen, die gewissenlos planen würden einen Mord begehen, oder andere Menschen quelen würden, aber es gibt eine Menge Menschen darunter, welche ohne auch mit der Wimper zu zucken andere belügen, betrügen und benutzen. Im schlimmsten Falle nehmen sie ihre eigenen bösen Handlungen nicht mal wahr.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

anonym
beantwortet von mesie am 19. Dezember 2007 12:32
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Ich lasse jedem anderen Menschen seinen Glauben,egal an wen,egal an was,bin ich deshalb Atheist? Es sollte anderen Menschen auch egal sein,ob ich an etwas glaube,aber ich glaube,daß nach dem Tod nicht alles vorbei ist,glaube aber noch lange nicht an irgendwelche Götter und halte mich für einen guten Menschen,habe keinen umgebracht usw...

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

Sina5
beantwortet von Sina5 am 11. März 2008 14:28
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abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

CrazyDaisy
beantwortet von CrazyDaisy am 11. März 2008 14:35
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Und die Ablehnung von Religion schon gar nicht.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

icke666
beantwortet von icke666 am 16. März 2008 02:52
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Habe gebetet, habe Opfer gebracht! Nix! Habe geraucht und getrunken und...war total voll! Blasphemie forever

abgestimmt für: Glaube nur an den Weihnachtsmann!
Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 16. März 2008 02:54

In meine Arme, Kamerad!

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 22. März 2008 21:57

he, du wolltst dich doch schon lange abmelden...!? freut mich, dass dus noch nicht getan hast!


kannalles
beantwortet von kannalles am 19. Mai 2008 14:13
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ich kenne und kannte Atheisten, die sehr anständige verlässliche Menschen sind.Ich finde es eine Unverschämtheit, zu Glauben, das wir alle in den Himmel kommen. Was ist mit den Tieren, Bazillen, Bakterien? Können wir unser Leben nicht einfach als Geschenk der Natur sehen? Glaube ist eine Beackerung der Todesangst-Opium fürs Volk. Trost über ein schlimmes Schiksal etc.Wir wissen doch jetzt schon, was tot ist. Jede Nacht , wenn wir schlafen,können wir nichts tun.Aber die Erde dreht sich weiter, und die die gerade nicht schlafen, nehmen am Augenblicklichen Leben teil.

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 17. September 2008 10:59
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Kein Mensch ist besser oder schlechter als ein anderer, denn keiner ist frei von Sünde.

abgestimmt für: Es gibt keine gute Menschen ohne Gott.
Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 19. September 2008 18:38

Ich betrachte weder andere Menschen, noch mich als "Sünder". Jeder macht mal gute und böse oder schlechte Taten. Die, die viel Böses verbreiten, gehören geächtet, weil die weniger gesellschaftsfähig sind.

Das mit der Sünde aber halte ich für antikiert, weil wenig differenziert und daher sehr starr. Beispiel? Homosexualität sei laut Bibel eine Totsünde. Blödsinn, es geht nur um eine von vielen sexuellen Neigungen. Soll man deshalb Schwulen steinigen? Und dann, diejenigen, die "es" mit Licht an und offenen Augen tun?

Wegen solche Sachen habe ich mich längst von der Kirche und dem (katholischen) Glauben abgewendet. Und lebe sehr glücklich.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 20. September 2008 12:21

Einerseits gibt es Deiner Meinung nach keine Sünder - aber jeder macht auch Böses. Das ist ein Widerspruch in sich bzw. schöngeredet. Der Begriff Sünde ist alles andere als antiquiert - Sünde ist das, was uns selbst oder anderen schadet und damit liebloses Handeln ist. Schwule steinigen - natürlich nicht, obwohl es Sünde ist. Aber da keiner von uns frei von Sünde ist, hat auch kein Mensch das Recht, einen anderen zu verurteilen. Und was "es" angeht, ist es ein Geschenk Gottes an uns - innerhalb des Schutzraumes Ehe. Die Bibel ist auch absolut nicht sexfeindlich - lies mal das Hohelied.

Du solltest Gott nicht mit der Kirche gleichsetzen.


anonym
beantwortet von swchen am 13. Januar 2009 12:31
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abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

abiggi
beantwortet von abiggi am 4. März 2009 18:24
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Ob Atheist oder Gläubiger, jeder Mensch hat seine freien Willen und jeder sollte den Anderen so akzeptieren wie er ist, das hat nichts mit gut oder schlecht zu tun

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

abiggi
beantwortet von abiggi am 7. März 2009 19:15
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jeder hat den freien Willen, es ist jedem selbst überlassen ob er glaubt oder nicht

abgestimmt für: Religion hat nix mit Gut/Schlecht zu tun

Stephan7
beantwortet von Stephan7 am 20. Juli 2009 16:14
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Es wurde schon alles gesagt hier diesbezüglich. Da kann ich mich nur anschließen. Diese Antworten zeigen echt auf woran man glauben kann. (und woran nicht)

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gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 21. Oktober 2009 08:25
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Mortimer
beantwortet von Mortimer am 23. November 2007 02:21
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Ich sehe keine Spur Seiner Güte in unserer Welt. Es herrscht doch überall Profit, Habgier und Hass. Die, die nett und lieb sind, werden ausgenutzt oder unterdrückt. Selbst in der Kirche wird konspiriert und intrigiert. Gott hat sich längst abgewendet und was anderes gewidmet, falls Er jemals da war...

abgestimmt für: Gott ist in Rente gegangen. War müde von uns Menschen.
Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 23. November 2007 02:25

Habe geschafft, meine eigene frage nicht zu beantworten! Bin sprachlos. Also: Atheisten sind genauso gute Menschen wie Gläubige. Nur ehrlicher, weil von Doppelmoral nicht belastet. Meine Meinung.

Kommentar von Rizzo am 23. November 2007 02:42

Verstehe die Bedeutung von Doppelmoral nicht in dem Zusammenhang... ;)

Kommentar von Cc63b80c78f059dc5cf0d25a1d4c21c1smallStephan7 am 23. November 2007 09:00

Das haben oft christen. sie sind manchmal unkorekte Menschen (menschlich fehlerhaft)(Moral 1) Und rennen dann zum beichten in die kirche um sich ihre Menschlichkeit vom Pfarrer bestätigen zu lassen. (Moral 2). Hab ich das richtig verstanden?

Kommentar von Cc63b80c78f059dc5cf0d25a1d4c21c1smallStephan7 am 23. November 2007 09:06

Das trifft natürlich auf alle menschen zu. Egal ob Atheist oder welcher Gesinnung dieser angehört.

Kommentar von Rizzo am 23. November 2007 19:31

@ STEPHAN7: BINGO! Es klingt nämlich manchmal so, als ob das eine angeborene Eigenschaft ausschließlich von Gläubigen wäre... Deine Aussage ist richtig!

Kommentar von A59fcad20db57ac7f500d44e0c645515smallMortimer am 23. November 2007 20:37

@ Stephan7: So habe ich es tatsächlich gemeint, mit der Doppelmoral meiner... Brüder im Glauben. Bin immerhin getauft, auch wenn's mir nichts mehr bedeutet.

Kommentar von Rizzo am 24. November 2007 03:54

Zum Thema beichten: Die Beichte ist gerade keine Doppelmoral. In der Beichte bekennt der Gläubige, "gesündigt", also sich gegen die Vorschriften seines Glaubens verhalten zu haben und bittet um Verzeihung. Ein gläubiger, der meint, er müsste nicht um Verzeihung bitten, würde eine Doppelmoral leben. Denn der Mensch hält sich nie perfekt an das Gute. Kein Gläubiger und vermutlich auch kein Atheist.

Kommentar von projekt9 am 23. November 2007 09:43

Warum läßt Gott das Leid zu ? Diese Frage wird wohl am häufigsten von Menschen gestellt, wenn die Frage auf Gott kommt und das oft gerade von den Menschen, die keine Beziehung zu Gott haben. Natürlich ist diese Frage berechtigt. Oberflächlich gesehen sagt man sich, wenn Gott die Liebe und allmächtig ist, dann muss ihn das ganze Elend in der Welt doch jammern und er müsste Kriege, Mord, Lüge und Hass, Krankheiten und alles Böse verhindern.

Wollen wir aber versuchen, die Sache aus der Sicht Gottes zu sehen. Dazu ist es zunächst erforderlich nachzuforschen, warum es überhaupt Leid in der Welt gibt. Denn Leid in irgendeiner Form, seien es Krankheiten, Probleme zwischen Menschen, Naturkatastrophen und was sonst alles an Leidvollem in der Welt passiert, war nicht im Schöpfungsplan Gottes. Die Bibel sagt:

Gott sah alles an was er gemacht hatte und siehe, es war alles sehr gut! (1. Mose 1, 32)

Auch der Mensch war in jeder Beziehung sehr gut! Wann ist zum ersten Mal vom Leid unter Menschen die Rede? Erst nachdem der Sündenfall geschehen war. Wir lesen im 1. Buch Mose 3, 17 + 18

Und zum Manne sprach Gott: Weil du gehorcht hast der Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, - verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang.

Und weitere Beschwernisse und Leiden werden in diesem Kapitel aufgeführt. Von Arbeit, Stress, Schmerzen und Tod ist hier die Rede. Wie kam es dazu? Als Gott am 7. Schöpfungstag sein Werk betrachtete und beurteilte, kam er zu dem Schluss: Es war alles sehr gut, wie wir eben schon einmal bemerkt haben. Die ersten Menschen lebten in absoluter Bewahrung und Glückseligkeit.

Dieser Zustand war ihnen garantiert, wenn sie nicht gegen Gottes einziges Gebot, nicht von dem 'Baum der Erkenntnis zu essen', verstießen. Wir haben an anderer Stelle ausgeführt, daß das nicht bedeutete, daß sie wegen des Diebstahls einer Frucht in Schwierigkeiten kamen, ich glaube letztlich nicht einmal deswegen, weil sie gegen Gottes Gebot verstoßen hatten und ungehorsam waren. Man kann sich gut vorstellen, dass Gott diese Probleme anders gelöst hätte. Nein, das eigentliche Problem war die Haltung, die Gesinnung, die hinter dieser Übertretung stand. Den Ausschlag, gegen Gottes Gebot, nicht von dem Baum zu essen, zu handeln, war zweifellos die Aussage der Schlange: „Wenn ihr davon esset,... werdet ihr sein wie Gott!“

Was nichts anderes bedeutete, als daß Menschen gegen Gott rebelliert haben. Im Grunde genommen stand der Anspruch dahinter, selbst zu regieren, Gott zu entmachten, ihn nicht mehr als Herrscher über alles zu akzeptieren. Um das zu erreichen verbündeten sie sich mit dem ärgsten Widersacher Gottes, dem Teufel, der genau das Ziel verfolgt: Gott die Herrschaft streitig zu machen. Ganz klar, dass Gott mit diesen Menschen nicht mehr zusammenleben konnte!! Gott hatte eindringlich vor dieser Tat gewarnt und auf die verheerenden Folgen hingewiesen: „Des Tages müsst ihr des Todes sterben!“

Dieses Gebot, Gott als den alleinigen Schöpfer und Herrscher, gerade auch über unser ganz persönliches Leben anzuerkennen, haben wir Menschen übertreten, nicht nur Adam und Eva, sondern jeder Mensch, der nicht Gott in seinem Leben die volle Herrschaft übergibt.

Waren nun solch starke Folgen wie eben aufgeführt notwendig? Hat Gott da nicht überzogen? Was Gott als Folge des Sündenfalls verkündete, war nicht nur, und vor allen Dingen nicht vorrangig, Strafe, sondern logische Folge des menschlichen Handelns! Wenn Sünde Rebellion gegen Gott bedeutet, wie wir festgestellt haben, dann bedeutet Sünde zugleich Loslösung, Trennung von Gott. Denn mit dem, gegen den man rebelliert, kann man keine Gemeinschaft mehr haben. Gott aber ist Heil und Leben. Wenn man sich von Gott trennt, trennt man sich eben auch von Heil und Leben und Unheil und Tod sind die logische Folge. Nicht weil Gott es wollte, sondern weil der Mensch es sich selbst gewählt hat.

Ein Beispiel: Wenn ein Mensch an einem kalten Wintertag aus freien Stücken und ohne triftigen Grund sich aus der warmen Behausung in die Kälte begibt, ist das natürlich keine Strafe und kein Verhängnis, sondern lediglich die logische Folge seines Handelns!! Gott hat kein Interesse daran, den Menschen zu strafen, wie aus vielen Stellen der Bibel hervorgeht. Er hat vielmehr die Sehnsucht, den Menschen zu vergeben und sie zu retten.

Das ist sehr wichtig zu begreifen und festzuhalten:

Das Leid kam durch den Sündenfall in die Welt. Das Böse zu tun, produziert Leid, das ist eine Tatsache, die uns allen bekannt ist. Das ist eine äußerst wichtige Feststellung! Denn jetzt wissen wir, wer der Leidverursacher ist: Der Mensch, du und ich. Nun wäre es für Gott eine sehr einfache Sache gewesen, das Leid aus der Welt zu schaffen, nämlich indem er den Leidverursacher aus der Welt geschafft hätte, den Menschen vernichtet hätte, wie es ja auf Grund seiner Rebellion gegen Gott auch berechtigt gewesen wäre. Aber hier gab es für Gott das große Problem, dass er ein Gott der Liebe ist. Liebe läßt aber den, den er aus Liebe geschaffen hat, nicht ohne weiteres fallen und gibt ihn nicht in den Tod, auch dann nicht, wenn dieser ihn nicht anerkennt. Es gab nun für Gott zwei Möglichkeiten.

Erstens: Er hätte sich gegen das Leid und damit auch gegen den Menschen aussprechen können, indem er eben den Menschen grundsätzlich ausgerottet hätte. Dann wäre der Leidverursacher aus der Welt gewesen und mit ihm auch das Leid. Und damit hätte sich auch Gott viele Probleme und unendliches Leid erspart. Denn schließlich hat Gott in Jesus für alle Sünde und alle Ungerechtigkeit am Kreuz gebüßt.

Zweitens: Gott entscheidet sich für den Menschen, für den Leidverursacher und damit dann auch für das Leid. Denn so lange es Menschen gibt, werden sie auch hassen und lügen und Kriege führen und all die schrecklichen Dinge tun, die unser Leben oft so schwer machen. Eine andere Möglichkeit, das wird man bei ehrlichem Nachdenken zugeben müssen, gab es nicht. Für diese zweite Möglichkeit, für uns, für den Menschen hat sich Gott entschieden, weil er sich damit die Möglichkeit offen hielt, den Menschen wieder zu sich zurückzuführen und damit in der Ewigkeit für uns Menschen wieder einen Zustand zu schaffen, wo alles Leid getilgt wird und wir wieder Gemeinschaft mit ihm haben. Das war für einen Gott der Liebe die einzige Möglichkeit.

Natürlich blieb dadurch die Gewissheit, daß der Mensch weiter Leid verursachen würde. Hinzu kommt, daß der Mensch durch seine Sünde nicht nur sich selbst von Gott trennte, sondern auch die gesamte Schöpfung, soweit dies die Erde betrifft, also auch die gesamte Kreatur. Deshalb sagt die Bibel: Die Kreatur harrt mit uns der Erlösung. Und auch die physikalische Welt wurde in den Sündenfall einbezogen, so daß Naturkatastrophen die Folge sind. Das ist nur zu selbstverständlich, weil die Erde und die Natur die Herrschafts- und Wirkungsbereiche des von Gott abgefallenen Menschen sind.

Wir wollen aber auch bedenken, dass Gott, als er sich für uns Menschen entschied, ihm diese Entscheidung seinen Sohn kostete, der die Strafe auf sich nahm, die für Rebellion gegen Gott erfolgen muss: den Tod am Kreuz. Er entschied sich nicht nur für uns, den Menschen, sondern entschied sich damit gegen sich selbst. Denn daß Gott sich für uns entschied, brachte ihm das größte Leid! So zeigt uns gerade das Leid, daß letztlich alles von der Liebe Gottes zu uns bestimmt ist.

So bleiben wir in dieser Welt, auch als Christen, nicht von allem Leid verschont, aber weil die Liebe Gottes letztlich hinter allem steht, wissen Christen auch im Leid sich in Gott geborgen und empfangen oft vielfältig Kraft und Mut in Schwierigkeiten durch den Heiligen Geist. Und sie wissen sich getröstet von der Verheißung, die uns Paulus übermittelt hat und die vieles erklärt und ertragen läßt:

Ich bin ganz sicher, dass alles, was wir jetzt erleiden nichts ist, verglichen mit der Herrlichkeit, die wir einmal erfahren werden. (Römer 8, 18)

Und konkret beschrieben wird uns all das, was einmal geschehen wird für alle, die 'in Jesus sind', in der Offenbarung. Es kommt die Zeit, wo es heißen wird:

Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott, wird mit ihnen sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. (Offenbarung 21, 3 -5)

So werden wir zwar in diesem Leben nicht von Leid verschont bleiben, aber Jesus ist auch gestorben, damit Leidvermeidung durch Menschen möglich wird. Würden alle nach Jesu Gebote leben, gäbe es keinen Hass, Zank, Streit, Krieg und viele Krankheiten und vieles andere Negative nicht mehr. Wir sehen daran, daß wirklich der Mensch Leidverursacher Nummer 1 ist. Wenn nur das an Leid bliebe, auf das wir als Menschen keinen Einfluss haben, wäre die Welt fast schon ein kleines Paradies. Aber das ist so nicht , weil der Mensch auch heute noch grundsätzlich Gott nicht anerkennt. Man möchte den Menschen sagen, wenn sie schon die Forderung an Gott stellen, dass er eingreift wenn das Böse geschieht, dann wäre doch die erste Frage, warum sie dann diesen Gott nicht anerkennen als den Herrscher, vor dem man Buße zu tun hat und ihn als Herrn auch für das persönliche Leben anerkennt.

Genau das aber wollen die Menschen nicht tun. Sie wollen, dass Gott in bestimmten Situationen eingreift, aber nicht in ihr Leben. So finden wir in dieser Welt keine Bereitschaft, Gott die Ehre zu geben. Es ist schon erstaunlich, wie Adam und Eva nach dem Sündenfall reagierten. Eva weiß nur zu sagen: „Die Schlange betrog mich“ und Adam sagt: „Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mit von dem Baum und ich aß.“

Bei beiden keine Spur von Reue und Buße. Im Gegenteil, indirekt geben sie Gott die Schuld an ihrer Sünde. Von daher war es für Gott unmöglich, mit ihnen weiter im Paradies zusammenzuleben. Adam und Eva bekamen deshalb genau das, was sie wollten: eine Welt ohne Gott, eine Welt, in der sie bestimmten was gut und schlecht ist und in der auch der, der sie verführte, der Teufel, sich Fürst der Welt nennen darf.

Genau das finden wir heute in der ganzen Menschheit. Sie ist keineswegs bereit, Gott anzuerkennen. Wir wissen, wie schwer es ist, zu evangelisieren. Darum leben wir auch heute grundsätzlich in einer Welt ohne Gott, weil man ihn gar nicht will. Politiker lehnen es zum Teil sogar ab, auf Gottes Hilfe zu geloben. Was soll Gott da tun. Außerdem, wenn Gott in die Entscheidungen von Menschen eingreifen würde, müsste er gegen ein Prinzip verstoßen, der unumstößlich bleiben muss, wenn der Mensch ein moralisch wertvolles Wesen sein soll: er müsste den freien Willen des Menschen vergewaltigen.

Damit wäre der Mensch aber selbst nicht mehr verantwortlich und würde letztlich zur Marionette und zum Befehlsempfänger herabgewürdigt. So ist Gott für diese Welt zwar noch der Erhalter, denn ohne ihn könnte diese Welt nicht bestehen, aber er ist nicht mehr im umfassenden Sinn der Bewahrer. Deshalb läuft es in der Welt grundsätzlich nach den Naturgesetzen ab. Und die Bibel sagt uns, dass es mit der Welt nicht besser, sondern schlechter wird. Wir denken daran, was die Bibel über die Endzeit sagt. Letztlich wird die Welt untergehen und Gott wird eine neue Welt schaffen, wo endgültig Schmerz, Leid und Tod nicht mehr sein werden.

Und das ist das Evangelium, die frohe Botschaft: Alle können in dieser neuen, wunderbaren Welt leben, wenn sie es nur wollen, wenn sie sich zu Gott in Jesus bekehren. Gott hat einen Weg gefunden, die Schuld zu vergeben und die Gemeinschaft mit ihm wieder herzustellen. Dafür hat er Jesus Christus, seinen Sohn in den Tod gegeben, aber ihn auch wieder auferweckt zum Zeichen, dass er Herr über Leben und Tod ist und auch uns aus dem Tode erretten kann.

Bis dahin werden wir noch in dieser unvollkommenen Welt leben müssen und manche Ängste, Sorgen und Nöte durchstehen müssen, weil wir letztlich auch in dieser gottlosen Welt leben. Aber wir haben den Trost, dass Gott in unserem Leben, im Leben der Christen, Wunder tut. Manchmal das Wunder, dass er wirklich eingreift und das Übel von uns nimmt, oder aber, dass er uns Kraft und Mut gibt, Leid und Schmerz zu tragen. Aber wir wollen auch nicht vergessen zu sagen, dass wir als Menschen, die Vergebung erlangt haben und mit Gott in Frieden und Gemeinschaft leben, viel Freude und Liebe erfahren. Deshalb wollen wir die frohe Botschaft von Jesus weitersagen, wo wir es nur können.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. November 2007 09:58

Oh mein Gott! Ein Fundi! Da muss ich mich do gleich mal selbst zitieren. Hier noch mal eine meiner Antworten zu einem ähnlichen Thema:

Hallo. Ist nicht böse oder beleidigend gemeint, aber ich möchte Leute wie Dich immer schütteln, damit sie aufwachen. Ihr hängt immer an den Worten eines regressiven Buches, welches seit Jahrhunderten zur erfolgreichen Machtausübung benutzt wird und dessen zentrale Aussage lautet: Glaube gleich Himmel, Nichtglaube gleich Hölle. Mit anderen Worten: Traue Dich bloß nicht selber zu denken! Richte Dich nach dem was Dir "das Wort" sagt! Und komm mir bitte nicht mit Nächstenliebe, um mit meinem Nächsten liebevoll umzugehen, muss ich nicht religiös sein. Dazu braucht es nur Hirn, Kultur und Charakter. Nimm doch nicht alles an, was andere Dir vorkauen. Wobei ich weiß wie schwer dieser Schritt fällt. Du kannst ruhig einmal den Kopf aus seiner devoten Haltung heben und Dir ausnahmsweise ein paar eigenständige Gedanken erlauben. Du wirst in der Achtung Deines Gottes nicht sinken. Keine Blitze, kein Fegefeuer. Ein kleines bisschen selbst zu denken, vielleicht sogar im mikroskopischen Bereich kritisch zu denken, wird Dir sicherlich nicht als Rebellion ausgelegt werden. Der Mensch hat gemerkt das er auf diesem idiotischen Roationsellipsoiden namens Terra an der Spitze steht und es mit der Angst zu tun bekommen. Der Homo Sapiens hat Gott erschaffen. Jeder sehnt sich nach Geborgenheit. Und sollte ich dennoch falsch liegen, und es gibt "Deinen" Gott, wovor sollte ich Angst haben? Ich weiß die Liebe im allgemeinen und im speziellen zu respektieren und lebe sie auch. Und das Hirn, welches mir gegeben wurde benutze ich sogar. Schau mal einer an! Wenn es Deinen Gott gibt, glaube ich sind ihm jene die aufrecht gehen lieber, als diejenigen die da permanent auf den Knien herumrutschen. Sorry, ich will echt nicht provozieren, aber je älter ich werde um so mehr fuchst es mich wenn erwachsene Menschen dieses Theater nicht durchblicken. Gott ist Nikolaus für Erwachsene. Solipsist.

Kommentar von projekt9 am 23. November 2007 10:11

Bis vor 200 Jahren war man sich darüber einig, dass Gott die Erde erschaffen hatte. Darwins neue Lehre von der Entstehung der Arten über einen langwierigen Entwicklungs- und Selektionsprozess setzte sich nach 1860 nur allmählich, zusammen mit grundsätzlichen gesellschaftlichen Veränderungen durch. Inzwischen gilt die Evolutionstheorie als unumstössliche Tatsache. Doch es gab und gibt immer wieder Menschen, die an Darwins Erklärung über die Herkunft der Erde und des Menschen zweifeln.

Seit über 30 Jahren beschäftigt sich der deutsche Ingenieur Hans-Joachim Zillmer mit Fundstücken, die dem aktuellen Bild der Erde und der allgemein zugrunde gelegten Entstehungsgeschichte widersprechen. Zillmer weiss von einem Fingerhut, der in Kohle eingebettet war, genauso von einem Löffel in Sandstein, einem Eisenkessel, einer Goldkette oder einer Glocke in Stein. Diese Gegenstände wurden an Orten gefunden, an denen sie theoretisch niemals hätten gefunden werden dürfen. Ein in Kohle eingebetteter Löffel müsste ja mindestens so alt sein wie die ihn umgebende Kohleschicht und diese gilt als mehrere Millionen Jahre alt. Nach dem geltenden Weltbild, das auf der geologischen Zeitskala und der damit verknüpften Evolutionstheorie basiert, liegen aber zwischen der Entstehung der Kohle und der Entwicklung des technisch begabten Menschen viele Millionen Jahre.

1993 bereiste Zillmer den Mittleren Westen der USA. Er besuchte den "Dinosaur Valley State Park" und das "Somervell County Museum". In der Gegend von Glen Rose staunte er über die Fussspuren von Sauriern und die unzähligen Fossilien, die in der Gegend gefunden worden waren. Haifischzähne, Korallenstücke, Trilobiten, Schädelfragmente von Säugetieren, Knochen diverser Urtiere – alle diese Versteinerungen waren in den gleichen geologischen Schichten entdeckt worden. Das bedeutet allerdings, dass diese Tiere zusammen – und nicht in unterschiedlichen Zeitepochen – gelebt hatten. Hans-Joachim Zillmer realisierte, dass diese Fossilien der Entwicklungstheorie Darwins widersprachen. Sollten Säugetiere und Echsen zusammengelebt haben, dann ist die ganze Entwicklung und Abstammung der Arten in Frage gestellt.

Im "Creation Evidence Museum" von Carl E. Baugh fand Hans-Joachim Zillmer schliesslich, was er eigentlich gesucht hatte: den versteinerten Hammer. Er ist eingebettet in Sandstein, der als mindestens 140 Mio. Jahre alt gilt, andere Schätzungen reichen bis hinauf zu 400 Mio. Jahren. Sollten Funde wie der fossile Hammer tatsächlich echt sein, dann stellen sie unser Weltbild massiv in Frage. Das würde bedeuten, dass der Hammer unter Umständen sogar noch älter wäre als das Geschlecht der Dinosaurier. Ihre Ära soll vor 250 Mio. Jahren begonnen und vor 65 Mio. Jahren geendet haben.

Der Hammer sieht aus wie die bei uns bekannten Maurerhämmer. Sein Stiel ist versteinert, kristallin, hart, die Form intakt. Im Inneren ist er zum Teil porös, umgewandelt in Kohle. Die Kombination von Versteinerung und Verkohlung ist aussergewöhnlich. Ein sich mit dem Stein chemisch verbunden. John Mackay, Direktor der australischen "Creation Science Foundation", hatte den Hammer wissenschaftlich analysiert. Seinen Bericht veröffentlichte das Magazin "Creation Ex Nihilo". Eine Fälschung von Hammerkopf und Stiel wird darin ausgeschlossen.

Versteinertes Holz entsteht in Ablagerungen aufgrund von Überschwemmungen. Im Wasser aufgelöste Silikate wandeln das Holz in einem chemischen Prozess um. Erst ersetzen Silikate den Wasserstoff- und Luftgehalt des Holzes. Dann beginnt der Versteinerungsprozess, die Verkieselung (Silifizierung).

Der deutsche Sucher nach der Wahrheit der Ursprungsgeschichte unseres Planeten war verblüfft: Der versteinerte Hammer war echt – und er war alt. Zillmer fordert heraus: "Wer das nicht glauben kann, der soll darlegen, wie man einen versteinerten Holzgriff mit poröser Kohle im Innenteil mittels moderner oder auch antiquierter Methode herstellen kann." Weil das nicht möglich ist, stellt sich die nächste Frage: Nach wissenschaftlicher Erkenntnis sind die ältesten von Menschen gefertigten Werkzeuge nur einige tausend Jahre alt. Der fossile Hammer aus Texas zertrümmert demnach die gängigen Datierungen und die grossen Zeiträume in den vergangenen Erdzeitaltern. Ist die Menschheit nun so alt wie das Gestein, das den Hammer umschliesst? Lebten demnach Menschen mit Dinosauriern zusammen? Oder ist die Menschheit eben doch viel jünger? Stimmt die Gesteinsdatierung nicht?

Der Sandstein wird auf mindestens 140 Millionen Jahre, bis zu 400 bis 500 Millionen Jahre geschätzt. Würde dies stimmen, dann wäre der Hammer mindestens ebenso alt. Weil der Hammer Menschenwerk ist, müsste die Menschheit ebenfalls schon so lange existieren. Das alles hängt von der Datierung des Gesteins ab. Hans-Joachim Zillmer wurde immer aufgeregter: "Wird diese indirekte und direkte Zeitbestimmung erschüttert und weist man einen Fehler in der ihr zugrunde liegenden theoretischen Grundlage nach, dann könnte der Hammer und damit auch das umschliessende Gestein, in dem auch Dinosaurierspuren vorkommen, vielleicht nur um die 10000 Jahre alt sein." Als ihm schliesslich noch Ausgrabungen präsentiert wurden, wo in derselben geologischen Schicht möglicherweise Abdrücke von Menschen wie von dreizehigen Dinosauriern sind, kam es in seinen Gedanken zu einer Revolution. Ein Umdenkprozess begann, weg von der von ihm bis dahin akzeptierten Evolutionstheorie.

Hans-Joachim Zillmer begann sich mit den Methoden der Altersbestimmung auseinander zu setzen. Er stiess auf Unstimmigkeiten und grundsätzliche Fehler. Eine Fälschung des fossilen Hammers war aufgrund seiner Eigenschaften ausgeschlossen. Demnach hätte die Wissenschaft das Alter der Menschheit zu weit in die Vergangenheit zurückgelegt. Das brauchte sie, um die Theorie von der langsamen zufälligen Entwicklung des Menschen über lange Zeitepochen als Grundlage nehmen zu können.

Querdenker Zillmer ist inzwischen überzeugt, dass die Erdzeitalter im Sinne des Darwinismus und der geologischen Zeitskala frei erfunden werden mussten, um der vermuteten Entwicklung der Arten möglichst viel Zeit zu geben. Seine Untersuchungen und Überlegungen fasste er zu einem Buch zusammen. Der Titel: "Darwins Irrtum. Vorsintflutliche Funde beweisen: Dinosaurier und Menschen lebten gemeinsam." (Langen Müller, München). Das Buch stösst zum Unverständnis vieler Wissenschaftler auf grosses Echo. Inzwischen ist es in der 3. Auflage erschienen und in acht Sprachen übersetzt worden.

Seine Nachforschungen überzeugten Hans-Joachim Zillmer, dass die immer noch gelehrte Evolution so nie stattgefunden hat. Er ist überzeugt, dass vor höchstens 10000 Jahren eine weltweite Überschwemmung stattfand: "Es könnte sein, dass der fossile Hammer bei dieser Flut abgelagert und eingschlossen wurde." Für diese Vermutung würde das versteinerte Holz des Stiels und die mit dem Stahl des Hammerkopfs verschmolzene Kruste sprechen. Diese muss unter grossem Druck- und Hitzeeinfluss entstanden sein. Doch diese Erkenntnis hat Konsequenzen. Zillmer: "In diesem Fall muss man jedoch akzeptieren, dass das den Hammer umgebende Gestein auch jung ist!" Aber das würde wiederum die Altersbestimmung der Gebirge über den Haufen werfen. 140 oder gar 400 Millionen Jahre müssten ersatzlos gestrichen werden. Das ist ein Zeitraum, der innerhalb des Evolutionsschemas als die entscheidende Entwicklungsphase für Tiere und Menschen gilt. – Wie alt ist die Erde wirklich – oder würde die Frage besser lauten: Wie jung ist sie?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 23. November 2007 10:24

Dein Zillmer behauptet auch das die Inka-Kultur eigentlich ein Wikingerreich gewesen sei.

Kommentar von D4ad0e7ae10bd7a03a5b218f6bf4bd89smallicke666 am 16. März 2008 02:54

Hallo Projekt 9....Noch knapp zwei Zeilen und es wäre ein Buch daraus geworden!


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