Ich behaupte, dass ich als Atheistin moralischer handle, als so mancher Christ, weil meine Ethik reflektierter ist. Ich verfolge keine jahrtausende alten Dogmen und handle nicht aus Angst, sondern mit reinem Gewissen. Was sagt ihr?

Liebe/r Diamant1,
Deine Frage mag interessant sein, jedoch provozieren solche Fragen leider auch immer wieder religiös stark tendenziöse Äußerungen, die hier nicht erwünscht sind. Ich möchte Dich und auch die hier Antwortenden bitten, Rücksicht darauf zu nehmen. Die Beiträge werden sonst gelöscht.
Bitte schaut diesbezüglich doch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.
Vielen Dank für Euer Verständnis.
Und viele Grüße
Klaus vom gutefrage.net-Support

Definitiv! EIn Atheist handelt moralisch, so wie er es im Gefühl hat und nicht nach den Regeln einer anderen Person, Sekte, etc.! Außerdem hat die Religion uns nicht die Moral beigebracht - die Menschheit gibt es einige Jahre länger als die Weltreligionen.

Gläubige Menschen stützen ihre Moral auf Gebote eines Gottes. Aufgrund der Tatsache, dass sie Ungläubige für unmoralisch halten, weil sie nicht an einen Gott glauben, lässt vermuten, dass die Gläubigen nur deshalb moralich handeln, weil sie die Strafe für Ungehorsam fürchten. Das ist keine Basis für Moral. Es gibt einen bestechlichen Teil in dieser Gottes-Vorstellung, in welchem der Gedanke herrscht, dass du etwas Gutes tust, weil Gott dich dafür belohnt und gut über dich denkt. Und das ist ein schlechtes Konzept. Es ist viel besser, zu tun, was gut ist, weil es gut ist und NUR weil es gut ist. Das ist der einzige Grund dafür, es zu tun. Der Gedanke, man wird das erwärmende Gefühl bekommen "Gott ist mit mir heute wirklich zufrieden, weil ich das tat", nun das ist nicht Moral, wie sie sein sollte.
daddysdearest am 6. Juli 2009 15:21 Du liegst daneben. Christen sehen nicht auf andere Menschen herab, gehorchen nicht aus Angst oder um belohnt zu werden, sondern aus Liebe.
Kaffeesatz am 6. Juli 2009 20:38 Wohl kaum. Das trifft genau ins Schwarze.
daddysdearest am 7. Juli 2009 12:35 Das kann man gar nicht von außen beurteilen.
Kaffeesatz am 7. Juli 2009 15:24 Bitte erspar uns deine Phrasen.
Schon Deine überhebliche Einstellung zeigt, dass Du moralisch nicht besser bist als die anderen.
Im Gegenteil, Du stellst eine Behauptung auf, generalisiert sie, und urteilst über eine bestimmte Menschengruppe, dass sie moralischer schlechter handeln würde als Du.
Das ist eine faschistische Einstellung.
Es ist genau dasselbe wenn gesagt wird: Eine bestimmte Rasse ist schlechte als eine andere.
Du bist Dir anscheinend nicht bewußt welche menschen verachtende Aussage Du hier machst.
Ich bin ein gläubige Mensch, aber ich wäre noch nie auf eine solche Idee gekommen mich besser zu fühlen, nur weil ich mich bemühe den anderen Menschen positiv zu behandeln.
Je mehr ein Mensch versucht Gutes zu tun, um so weniger wird er sich darauf etwas einbilden.
Aber Du machst genau das Gegenteil. Du bist von Dir eingenommen und überheblich.
Ich würde Dich ersuchen, dass Du Dich im GF Forum bei den Menschen entschuldigst.
Damit kannst Du Deine moralischen Qualitäten unter Beweis stellen, dass es nicht richtig ist eine Menschengruppe generell abzuqualifizieren.
Solipsist am 6. Juli 2009 15:23 Ich bekomme manchmal das kalte ko.tzen, wenn ich Deine völlig derangierten Beiträge lesen muss.
Du, als Christ, dessen Heilsversprechen davon abhängig gemacht wird, ob der einzelne "das Richtige" glaubt, er wegen falschem oder fehlendem Glauben in das KZ Deines Gottes kommt, WAGST ES jemandem wegen Generalisierung den Faschismus zu unterstellen?
Du hast doch nicht mehr alle Katzen im Baum!
.
Entschuldige Du Dich lieber mal für all die Verbrechen die im Namen von Jesus Christus begangen wurden!
Das assimlieren von ganzen Völkergruppen und der damit einhergehenden VERNICHTUNG der kulturellen Vielfalt auf diesem Planeten an oberster Stelle.
Das jahrhundertelange Verfolgen und Vernichten von Andersdenkenden.
Die Ghettoisierung von Juden.
Die Pervertierung unserer Einstellung zur Sexualität.
Das weltweit geraubte Gold.
Die aufgrund der Befürwortung der Sklaverei der Bibel, den millionen von versklavten Menschen.
Die über die Rattenlinie außer Landes geschleusten Nazis.
Und, und, und. Man weiß nicht wo man aufhören soll.
.
Und komm mir nicht damit das wären alles keine Christen gewesen. Der Trick funktioniert nicht.
Mit dem Kniff haltet Ihr Eure Statistik schön sauber.
Lieber Solipsist!
Ich kann Dir in allen Punkten nur recht geben, die Du angeführt hast.
Menschen haben das getan und sich dabei auf Gott und auf den Namen Christi berufen.
Diese menschen verachteten Taten sind mit nichts zu entschuldigen.
Es ist beschämend was die Menschen gemacht haben.
Nur in einem Punkt kann ich Dir nicht recht geben:
Sie haben das nicht im Auftrag Christi getan.
Die Apostel selber haben nirgendwo Gewalt angewandt, oder die Menschen gezwingen Christen zu werden.
Sie haben niemand verfolgt.
Es war genau umgekehrt: Sie wurden verfolgt, eingesperrt, bedroht, geschlagen und zuletzt noch hingerichtet.
Mit dem was die spätere Staats- und Machtkirche getan hat, kann sie sich nicht auf Christus berufen.
Jesus hat über solchen Menschen gesagt, die gegen seinen Willen gehandelt haben: "ICH KENNE EUCH NICHT."
"DENN WER NICHT LIEBT, DER KENNT GOTT NICHT."
Wer nicht liebt so wie Er, der gehört auch nicht zu Ihm. Sie werden niemals im Reich Gottes sein.
Auch wenn sich die Menschen auf Ihn berufen.
Amen,sehr gut Stefek, Antipas
Was ja schon wiedern meine These bestätigt. Da stellt man eine rein philosophische Frage und wird als Faschist beschimpft... Weisst du eigentlich was das ist? Genau dieses Verhalten nenne ich únreflektiert und absolut unmoralisch!!!
Kein vernünftiger Mensch stellt sich hin und sagt: "ICH BIN BESSER WIE SO MANCHE ANDERE.
Dazu kommt noch wiedereinmal der Seitenhieb auf die Christen.
Warum hast Du Dir nicht eine andere Gruppe von Leuten ausgesucht?
Aus welchem Motiv machst Du machst Du das überhaupt?
Was willst Du damit beweisen? Natürlich, das Atheisten oft bessere Menschen als Christen sind.
Das ist umgekehrt bestimmt genauso der Fall.
Darum ist Deine Frage sowieso irrelevant und hat keine praktische Bedeutung.
PS Du hast keine philosophische Frage gestellt, sondern Dich selber bei dieser Frage mit eingebunden. Dann hättest Du die Frage anders stellen müssen.
niaweger am 16. September 2009 09:04 @ Stefek am 7. Juli 2009 00:26
>>Kein vernünftiger Mensch stellt sich hin und sagt: "ICH BIN BESSER WIE SO MANCHE ANDERE."<<
Diamant hat nicht behauptet besser zu sein als manch anderer - bevor DU solche Behauptungen aufstellst, solltest du erst einmal die Frage genau durchlesen und anschließend über die Antwort nachdenken!!!
DU hast eine Behauptung aufgestellt.

Was für eine Frage! Christen richten sich nach einem Codex, der feststeht. Atheisten, die ich kenne, basteln sich ihre Moral selber, ohne fest definierte Werte.
AchimS am 6. Juli 2009 09:19 Ja, und da es eher selten atheistische Selbstmordattentate, Hexenverbrennungen und Kreuzzüge gibt, hättest Du doch mit ja abstimen müssen. Nun ja, Gehrinwäsche funktioniert offenbar bei vielen ... http://antitheismus.de/archives/45-Gehirnwaesche-fuer-Krabbelkinder.html
Azizamasrya am 21. September 2009 07:54 Es sind auch weniger Atheisten, die Krankenhäuser, Schulen in Entwicklungsländern, Aufbaugilden und Hilfe für Arme entwickelt haben. Man sieht immer gern den Splitter im Auge des anderen, aber den Balken im eigenen Auge übersieht man gerne!

Beim Glauben an Gott geht es nicht um Moral! Jemand der Jesus liebt wird aus dem Herzen heraus Nächstenliebe ausüben. Deine Vorstellungen vom Glauben scheinen mir nicht realistisch zu sein - unterhalte Dich doch mal in Ruhe mit einem Christen.

Deine Vorstellung von Christen sind grundfalsch. Wir verfolgen keine Dogmen, sondern leben eine Beziehung mit einer Person, die wir von Herzen lieben und deshalb gern ihren Willen tun - auch weil wir wissen, dass das immer gut für uns ist.
Abgesehen davon verantworten wir unser Handeln nicht nur vor uns selbst und anderen, sondern auch und vor allem vor Gott - haben also eine moralische Instanz, die Atheisten fehlt.

Das kommt immer auf den Menschen drauf an, nicht ob und was für einer Religion er nachgeht.
Find ich nicht. Die Kirchen meinen ja, dass sie die Moral erfunden haben. Viele Menschen denken, dass es auf der Welt nur noch Mord und Totschlag geben würde, wenn es keine Religionen geben würde... Klar, sollte Religion viel mit der eigenen Identität zu tun haben.

Zwar läßt sich das nicht pauschalisieren (sicher gibt es auch ein paar miese Atheisten, und umgekehrt z.B. ein paar Christen, die sich nicht gar so christlich verhalten, sondern etwa gar die Mordgebote ihres Gottes nicht befolgen), aber im Prinzip ja, die Begründung hast Du ja selbst geliefert.
Allerdings könnte die Kausalität auch anders herum sein: wer zu ethisch akzeptablem Verhalten tendiert, wird sich natürlich eher vom religiösen Wahn abwenden, Atheist oder besser Antitheist werden, vgl. http://antitheismus.de/archives/2-Antitheismus,-ein-ethischer-Imperativ.html . Wenn's klappt, Theismus ist immerhin eine Psychose.
Bild/er:

Überheb dich nicht so über andere, das ist nicht moralisch.
wohl kaum, denn das ist ja auch oft der Grund für den Atheismus, das man tun kann was man will, ich jedenfalls habe nicht viele moralisch hochstehende Atheisten kennengelernt, es war eher so, je spöttischer ihre Haltung Gott gegenüber desto niedrige war auch ihre Moral

Ich bin kein Atheist, aber auch kein Christ. Aber ich glaube an Gott.
Ich verfolge keine jahrtausende alten Dogmen und handle nicht aus Angst, sondern mit reinem Gewissen. Und ich bemühe mich moralisch zu handeln.
Und ich versuche nicht anderen klar zu machen, dass mein Glaube der richtige ist.
"weil meine Ethik reflektierter ist"... auch Christen reflektieren Ihre Ethik / Ihren Glauben!!
ok, man reflektiert ihn, stellt fest es ist nicht gut, liest sein heiliges Buch, redet sich alles so zurecht wie man es braucht und kann mit gutem Gewissen weiterleben. Oder man stellt fest, dass da einfach nichts zu machen ist und fügt sich den göttlichen Gesetzen, obwohl man sie für falsch erachtet.

Du wirst immer genügend Beispiele für Deine These finden.
Du wirst immer genügend Gegenbeispiele finden.
Insoweit ist Deine Behauptung sehr pauschal.

Das kann jeder bestätigen, der die ausgewiesenen Atheisten hier bei GF kennt.
nein sind sie nicht, denn fast alle Atheisten versuchen ihren Ateismus zu beweisen damit sie in ihrer Unmoral ohne Störfaktor und und ein lästiges Gewissen fortfahren können. Sie kämpfen deshalb so für ihre Ansicht das es keinen Gott gibt damit sie keinen anerkennen müssen, der sie in ihrem Tun einschränken könnte. Ich habe in meinem Leben noch keinen einzigen Atheisten kennengelernt den sein Ateismus zu einem wirklich guten Menschen gemacht hätte.
niaweger am 16. September 2009 09:22 Kein Atheist versucht, die Nicht-Existenz Gottes zu beweisen - hast du dich schon mal mit Russels Teekanne auseinandergesetzt? Probier mal diesen Link:
Das kommt immer auf die Person an.

Das kommt NUR auf den Charakter eines Menschen an,sonst nichts.
goodboy21 am 5. Juli 2009 21:39 richtig! aber manche leute haben das anscheinend noch nicht verstanden
Ja, genau, weil die Kirchen ja jeden Menschen individuell behandeln... Klar, es steht in der Bibel, aber bei mir wird da mal ne Ausnahme gemacht. Logo

Die Moral wurde bereits in der Bibel definiert.
Kaffeesatz am 7. Juli 2009 15:27 Wer glaubt die Bibel gelte als moralischer Leitfaden, hat sie entweder nicht gelesen, oder nicht verstanden.
niaweger am 16. September 2009 09:17 Das was vor einer kleinen Ewigkeit moralisch richtig gewesen sein mag, muss es heute nicht unbedingt immer noch sein - nur weil es Leute gibt, die des Überzeugung sind, in der Bibel stünde die Wahrheit aufgeschrieben.
Ein Atheist kann sich nicht so einfach darauf berufen, dass dieses oder jenes in einem uralten (überalterten?) Lehrbuch steht und daher richtig sein muss - er ist darauf angewiesen, sich selber Gedanken zu den Themen zu machen und sich in die Mitmenschen hineinzuversetzen, um zu entscheiden, welches Verhalten moralisch vertretbar ist und welches nicht.
ich sage du kannst glauben was du willst genau was andere auch, gewissen kommt doch nich auf reli drauf an

Ob ich einer Religionsgemeinschaft angehöre oder nicht, hat keinen Einfluß auf meinen Charakter und mein Gewissen.

Jeder kann glauben, was er will solange er niemandem anderen damit schadet. So kannst auch du glauben, du wärest als Atheist moralischer als so manche Christen, weil..... Das ist dann halt dein Glaube!
coeleste am 20. September 2009 10:47 grinsgrins nicht schlecht
denn sie wissen nicht in welche Richtung ihre Anstrengungen gehen sollen. Aber versuchen tun sie es sicher.

Die christliche Lehre fordert ja geradezu dazu auf, unmoralisch zu sein: Denn egal, was du auch tust, beichte es und dir wird vergeben.
Der Atheist handelt nach seinem Gewissen - und das eigene Gewissen ist normalerweise der stärkste Feind aller Unmoral.

Du redest da von DIR!..... Gut Möglich das Atheisten anders ticken was das betrifft....aber ich würde keine Allgemeinen Schlüsse ziehen...jeder denkt wie er es für richtig hällt.....ob Religiös oder Atheist
lg

Ich denke und hoffe, reflektierte Atheisten sind eher weniger moralisch bis gänzlich amoralisch ;-))
.
"Moral ist das Rückgrat der Schwachsinnigen"
Francis Picabia

Da schaut sie wieder um die Ecke:Die Zwickmühle für uns Atheisten.Gehen wir mal davon aus,daß wir wissenschaftsGLÄUBIG sind;also die Natur für unseren Schöpfer halten.Dann entsteht unsere Moral aus rationalem Handeln.Und so bewerten wir unsere Handlungen und unsere Moral natürlich zu unseren Gunsten.Ich würde einfach sagen:Moralisch ist eine Sache, Handlung oder Haltung dann,wenn Sie Niemanden verletzt .
Die Frage sollten eher lauten: Kann man ohne an Gott zu glauben ein moralischer Mensch sein? - Ja
Da einzige was wissenschaftlich beweisbar ist, daß Gott überflüssig ist.
fast alle Atheisten versuchen ihren Ateismus zu beweisen damit sie in ihrer Unmoral ohne Störfaktor und und ein lästiges Gewissen fortfahren können. Sie kämpfen deshalb so für ihre Ansicht das es keinen Gott gibt damit sie keinen anerkennen müssen, der sie in ihrem Tun einschränken könnte. Ich habe in meinem Leben noch keinen einzigen Atheisten kennengelernt den sein Ateismus zu einem wirklich guten Menschen gemacht hätte.
niaweger am 16. September 2009 09:28 <<Ich habe in meinem Leben noch keinen einzigen Atheisten kennengelernt den sein Ateismus zu einem wirklich guten Menschen gemacht hätte.>>
Das geht auch gar nicht - denn nur als wirklich guter Mensch findest du einen Zugang zum Atheismus. Wahrscheinlich sind die Menschen, die du für Atheisten hältst, sowieso eher Agnostiker und nicht wirklich Atheisten oder Antitheisten.
JA ,weil atheisten aus eigener Moral handeln und es nich aus angst vor einem imaginärem wesen tun..... und die Moral entstammt sicherlich nicht der Religion
Ich als Rationalistin denke,dass die Welt ohne religiöse Fanatiker besser dran wäre (hallo, Herr Ratzinger!)- man denke nur an das Problem der Überbevölkerung!Ich kenne jedenfalls keinen Atheisten,der aus "moralischen" Gründen gegen Geburtenkontrolle ist... Allen Ketzern sei die religionsfreie-zone empfohlen!

umfrage an alle gläubigen und an alle atheisten würde immer noch nicht die frage beantworten.
Das kann gar nicht stimmen, weil Gefühle immer subjektiv sind und oft falsche Impulse geben.
Dann stimmt irgendwas mit deinen Gefühlen nicht, aber ich kann mich sehr oft auf meine verlassen!
Du scheinst eine sehr subjektive Wahrnehmung zu haben.