Gerade erinnerte ich mich, wie mich vor vielen, vielen Jahren jemand gefragt hatte, welche Farbe denn ein Elektron hätte... ich zuckte damals mit den Schultern:gar keine Farbe, oder? Ich denke, es ist unsichtbar, durchsichtig.... wohl, weil es auch viel zu klein ist, um sich mit den Wellenlängen optischen Lichtes auflösen zu lassen.
Was aber, wenn wir (rein theoretisch) eine große Wand an nicht anregbaren, massiven Teilchen (z.B. Neutronen), die dicht an dicht sitzen (hey, Neutronenstern??) mit weißem Licht bestrahlen... Davon dürfte doch KEINE Frequenz reflektiert werden können, weil dies doch nur über Anregung von Bahnelektronen geht .... ergo würde ich sagen, man sieht diese Wand als "schwarz." ...oder hab ich da nen Denk-/Wissensfehler? Aber "absorbieren" können diese Neutronen die Frequenzen des weißen Lichtes dann ja eigentlich auch nicht, denn wo sollte die Energie schon hin? thermische Schwingungen der Neutronen? Phononen?.... was bleibt also über? komplette Transmission??... Wäre eine solche "dichte Anordnung vieler Neutronen" also optisch unsichtbar?? komplett durchsichtlich und farblos?
Bei dem ganzen Gedenke fällt mir die laienhafte Frage ein, ob an der vielen "schwarzen Materie" im Universum solche Phänomene beteiligt sind. Also längst bekannte Teilchen, die man einfach optisch nicht sehen kann.
eine wand rein aus neutronen wäre unsichtbar. Licht ist eine elektromagnetische welle und kann sich daher nur auf geladene Teilchen auswirken. Das Licht würde also durch die Neutronenwand einfach durchgehen. Wie die Wand allerdings zusammenhalten soll ist nicht ganz klar.
Die "schwarze Materie" ist übrigens nicht schwarz sondern dunkel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Materie
Da wird Deine Neutrinotheorie doch gleich auch widerlegt. Schade eigentlich ;-)
freie Elektronen wechselwirken nicht mit Licht, daher geht Licht als elektromagnetische Welle ungestört hindurch. Damit ist es durchsichtig/transparent.
Man kann im Übrigen auch andere Stoffe durch Sättigung transparant machen. Wenn man ein bestimmtes Energieniveau per Laser z.b. sättigt, ist es bzgl dieser Wellenlänge transparent.
die bisherigen Antworten sind echt daneben. Keiner hat verstanden, wie normales Sehen zustande kommt. Man sieht immer reflektiertes Licht. Eine "dichte" Neutronenwand würde alles Licht reflektieren, wäre also weiß. Allerdings kann soetwas unter hiesigen Verhältnissen nicht existieren, sondern nur im Neutronenstern oder im schwarzen Loch. Neutronensterne sind grell weiß, da sie alles reflektieren. Reflexion erfolgt nicht durch Anregung, sondern durch Streuung der Photonen.

Ich kennem ich da leidern icht aus, aber alles besteht doch aus Anreihungen von Neutronen Elektronen und Protonen oder? Und wenn genug gereiht sind gibt es eine Färbung. Also theoretisch könnte dann doch auch eine anhäufung von Neutronen definitiv eine Farbe zulassen?
so RICHTIG kenn ich mich damit ja auch nicht aus, sonst hätte ich wahrsch. nicht gefragt. ^^
Aber m.W. entstehen Farben (ausschließlich??) durch das Zurückfallen von Elektronen angeregter Atome, bei denen gemäß z.B. der Balmer-Serie u.a. eine ganz spezifische Energie freigesetzt, der eine bestimmte Farbe entspricht. Ein Proton/Neutron für sich allein hat aber erst mal keine gebundenen Elektronen, also auch nichts, worauf man eine Balmer-Serie anwenden kann. In die Richtung ging halt meine erste Frage.
Und die ZWEITE kam irgendwie "spontan"... weil um "schwarze Materie" so ein Wirbel gemacht wird, das wäre vielleicht was Mysteriöses, was man noch nicht kennt. Aber angenommen, es sind einfach viele freie Neutronen die im Universum durch die Gegend fliegen, dann haben sie durchaus Gravitation, ließen sich aber nach meinem Gedankenganz nicht mit Teleskopen (also optisch) nachweisen, und elektrisch ja schon sowieso nicht... wären als genau so "unsichtbar" wie die schwarze Materie, die alle suchen ;)
kasmoNLC am 22. April 2009 17:14 mh zur Schwarzen materie kann ich nur sagen das man sie "sehen" kann.. Ich habe vor einiger Zeit eine Dokumentation gesehen in der es darum ging. Und dort hieß es das Schwarze Materie licht minimal breche und sie sso durch berechnung angezeigt werden kan n ( zumindest ihr ungefährer verlauf )
Es köntne sein das sie daraus besteht.. Es gibt aber auch Leute die Sagen die Schwarze Materie ist das was man "Mana" oder "astralraum" nennt :) Also ein nach wie vor hübsches Geheimniss ^^
"minimale Lichtbrechung" kann natürlich durch die bekannte gravitative Wirkung kommen. Darum geht es ja letztlich... Man "sieht" sie also nur indirekt. Mit allg. Relativitätstheorie kenn ich mich GAR nicht aus, daher weiß ich nicht, ob eine diffuse (wie große?) Dichte umherschwirrender (optisch unsichtbarer) Elementtarteilchen diesen gravitativen Ablenkeffekt nach der ART hervorrufen kann. Aber "sehen" ist für mich was anderes. Okay, man kann die dunkle Materie "beobachten", weil ihre Gravitation eine Art Linsenwirkung oder so hat, aber "optisch" ist sie doch dann schwarz bzw. unsichtbar.
Mich würde halt ineteressieren, inwiefern bewiesen ist, dass es sich bei dunkler Materie qualitativ um was GANZ ANDERES als einfach ein paar bunt verteilte massive freie Elementarteilchen des bekannten Zoos handelt.
über dunkle Materie ist nichts bewiesen. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß man außer ihrer Gravitation noch nichts anderes, also keine Streuung, Dämpfung oder sonstige Wirkungen beobachten konnte.
Die Frage gefällt mir, auch wenn ich nicht mitreden kann. ;-)