Frage von Robo267, 395

Sind Allah und Gott derselbe?

Sind das zwei unterschiedliche Götter oder wie ist das zu verstehen?

Antwort
von Dxmklvw, 34

Gegenfrage: Wo existiert ein Gott, dessen Eigenschaften von Menschen definiert sind und bei dem es Menschen sind, die Lehren über einen solchen Gott erschaffen und verbreiten?

Antwort: Ein Gott existiert in der Vorstellung derjenigen, die diesen Gott in sich "herbei glauben". Zumindest die Definition der Gotteseigenschaften existiert in den Köpfen der jeweils Gläubigen. Wenn nun einerseits ein Gott mit diesen und jenen bestimmten Eigenschaften definiert wird und andererseit ein Gott mit vielfach gleichen, aber in einigen Details doch gegensätzlichen Eigenschaften, dann gibt es zumindest verschiedene nicht miteinander zu vereinbarende Definitionen.

Somit können (aus der Betrachtung der Gottesexistenz im Kopf der Menschen) Allah und Gott nur völlig verschiedene Götter sein. Hierzu gibt es jedoch auch anders lautende Aussagen, die ich mir aber nur so erklären kann, daß Menschen dazu neigen, sich die Dinge zuerst schön zu reden und sie sich gleich danach auch noch unter Ausblendung logischer Widersprüche schön zu glauben.

Antwort
von voayager, 47

Beide sind der gleiche Himmelschef

Antwort
von AaronMose3, 119

Alle drei Götter (Judentum, Christentum, Islam) sind ein und derselbe und stammen von den ägyptischen Gottesgeschichten.

Es ist eine klassische Abkupferung oder nenne es auch Umschreibung anderer Gottesgeschichten. Jesus ist kein geringerer als der ägyptische Gott Horus.

Jesus (Gott) soll laut Bibel jeden Tag wiederbegonnen werden, und sich in den Wolken über uns sichtbar machen. 

Bibel Zitat:

Die Herrlichkeit Gottes, die vom Werke der Finsternis schützt. (Das ist die Sonne) 2 Kor. 4:6

Also ging Jesus heraus und trug eine Dornenkrone (Sonnenstrahlen) Johannes 19:5 

Und dann werden sie sehen des Menschen Sohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit. (Ist ebenfalls die Sonne) Markus 13:26 

Das ist nichts geringeres als die Sonne. Das heidnische Kreuz, nichts anders als ein Zeichen, stammend aus dem ägyptischen Sonnenkalender und Jesus nicht mehr als derselbe Gott, den auch schon die Ägypter hatten.

Hier ein paar Bilder zum Vergleich:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4a/Spas\_vsederzhitel\_sinay.jp...

(Jesus mit heidnischem Kreuz im Hintergrund, sein Kopf dazwischen = Sonne)

http://www.commdiginews.com/wp-content/uploads/2014/12/jesus-christ.jpg

(Jesus mit seinen Dornen = Sonnenstrahlen)

http://www.tauhid.net/cross-zodiac.jpg

(Heidnisches Kreuz des Tierkeiskreuzes)


Die christliche Religion ist eine Parodie der Sonnenanbetung, in welcher sie eine Figur namens Christus an die stelle der Sonne setzen und ihm jetzt die Verehrung zukommen lassen, die ursprünglich  der Sonne galt.

Thomas Paine 1737-1809


Sobald man das erkannt hat, fällt es gar nicht mehr so schwer, zu akzeptieren, das alles derselbe ausgedachte Mist ist. 


Kommentar von MarkusKapunkt ,

Richtiger wäre es, wenn du den Horus-Kult an den hypothetischen Anfang (da es vor Horus sicher ebenfalls schon irgendwelche ähnlichen Kulte gegeben hat) setzt und auf ihn  den Zoroastrismus, den Eliagabal-Kult, den Sol Invictus-Kult und schließlich den Christus-Kult folgen lässt. Der Horus-Glaube wurde nicht einfach umgedichtet, sondern entwickelte sich ganz langsam und bedächtig weiter, und zwar in mehrere Richtungen. Es ist ein ganz ähnliches Prinzip mit Ideen wie mit der Evolution: Mal wird etwas selektiert, mal entwickelt sich etwas neues, mal stirbt altbekanntes aus oder tritt später erneut in anderer Form in Erscheinung.

Religionen entwickeln sich über die Zeit. Manchmal drehen sie sich dabei auch im Kreis. Bestes Beispiel: Der Islam. Von einem Kriegsglauben in den Anfangsjahren mit dem Anspruch auf (gerechtfertigte) gewaltsalme Expansion zu einem friedlichen Fortschritts- und Akzeptanzglauben, in der die Wissenschaft und die Kultur erhalten und gefördert wurde, bis hin zu einem theokratischen Wahn, der letzendlich beim ISIS angekommen ist und schon sehr an die Ursprungszeit erinnert, in welcher die Araber die Nordafrikanischen und Zentralasiatischen Völker sysematisch zu ihrem Glauben zwangen und jeden Widerstand abschlachteten.

Kommentar von AaronMose3 ,

Der Horus-Glaube wurde nicht einfach umgedichtet, sondern entwickelte sich ganz langsam und bedächtig weiter, und zwar in mehrere Richtungen. 

Dann eben so ^^ Das ändert jedoch nichts daran, das das weiterhin historische Tatsachen sind, die ganz klar Belegen, das jede Religion lediglich aus einer vorherigen entstand und liest man so etwas, kann ich nicht verstehen, wie man weiterhin so tief verwurzelt in dem Glauben bleiben kann, der abrahamitische Gott wäre der eine richtige bzw. überhaupt existent. 

Aber sei es drum. 

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 49

Sprache

Das deutsche Wort "Apfel" und das arabische Wort "tafah" bedeuten genau das Gleiche. Das gilt auch für die Begriffe "Gott" und "Allah".

Ein arabischer Christ wird Gott in seiner Sprache also genau so als "Allah" bezeichnen, wie ein Engländer "god" oder ein Franzose "dieux" sagen würden.

Ideologie

Auch ideologisch handelt es sich um den selben Gott, da sich Judentum, Christentum und Islam auf den gemeinsamen Stammvater Abraham berufen.

Auf Abraham soll beispielsweise auch der gemeinsame Gebrauch der Beschneidung von Juden und Muslimen zurückgehen

Unterschiede

Man distanziert sich gerne von anderen Gottesbildern, um sich besonders hervorzutun, auch wenn religionshistorisch dafür kein Grund besteht.

Ein deutscher Christ findet außerdem die Vorstellung, das ständig von Islamisten gebrauchte Wort "Allah" bezeichne den gleichen Gott, womöglich wenig attraktiv.

An der Tatsache, dass die drei abrahamitischen Religionen eine gemeinsame religiöse Traditionslinie teilen und den selben Gott verehren, ändert das nichts.

Kommentar von danhof ,

Es ist NICHT derselbe Gott. Der Islam entstand erst Hunderte Jahre später. Der Christliche Gott beinhaltet den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Laut Islam hat Gott keinen Sohn. Es KANN also nicht derselbe Gott sein.

An Gott glauben irgendwie alle*, aber an Jesus scheiden sich die Geister. Und ein Christentum ohne Jesus GIBT es nicht.

*) Außer Atheisten natürlich

Kommentar von Enzylexikon ,

Das sind theologische Haarspaltereien. Religionsgeschichtlich berufen sich die drei Religionen praktisch aufeinander und auf die gleichen Gottesoffenbarungen des Alten Testaments.

Das Christentum sieht sich als Vollendung der jüdischen Messias-Verheißung und der Islam versteht sich als Rückführung an die ursprüngliche Gotteslehre, die zuvor verfälscht worden sei.

Die Legenden der Propheten sind aber letztlich mehr oder weniger voneinander abgeschrieben und ausgeschmückt worden. Dass es dadurch auch theologische Differenzen kam, ist klar.

Antwort
von Hamburger02, 83

Alle 3 Religionen (Judentum, Christentum, Islam) behaupten, den Gott Abrahams und Isaaks anzubeten und sehen in Moses einen der größten Propheten dieses Gottes.

Da Abraham aber nur einen Gott hatte, ergibt sich logisch, dass alle vom selben Gott sprechen.

Antwort
von ThomasJNewton, 42

Gegenfrage:

Wenn unterschiedliche Religionen oder Kulturen denken, dass es nur einen Gott gibt, wie kann man dann vermuten, dass es nicht derselbe ist, der eine halt?

Und wenn es doch geht, werde ich wohl nie verstehen, wie es geht.

Aus dem Alten Testament kann man vielleicht irgendwie herauslesen, dass DER Gott nur der der Israeliten ist, es also durchaus noch andere gibt.
Aber der, der die Welt erschaffen hat, war dann doch wieder nicht irgendeiner, sondern der wahre.
Ich denke nicht, dass moderne Juden ihren Gott nur als einen unter vielen ansehen, aber dafür ihren.

Davon abgesehen, dass Allah und Gott dassebe Wort ist, nur eben in unterschiedlichen Sprachen, das wurde ja schon erläutert.
Bei all den kleinen Nickeligkeiten hier im Forum hat sich jedenfalls noch keiner darüber aufgeregt, dass ich den muslimen Gott als Gott bezeichnet habe, nicht als Allah.

Kommentar von danhof ,

"Gott" ist einfach die Bezeichnung für den Schöpfer dieser Welt. Ob der nun Allah oder JHWH oder wie auch immer genannt wird. Das ist nur eine sprachliche Geschichte. Wir könnten uns auch auf "Chef" einigen. Das ändert nichts an seinem Wesen und auch nichts daran, dass es ein anderer Gott sein muss bei Christen und Muslimen.

Im Islam hat Gott keinen Sohn Jesus Christus. Und einen Heiligen Geist gibt es dort - meines Wissens nach, keine Garantie! - wohl auch nicht.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Jeder ist wohl schon mal auf den Unterschied zwischen dem selben und dem gleichen hingewiesen worde.

Selbst wenn man die gleiche Jacke wir der Nachbar trägt, ist es nicht sie selbe.

Bei Gott ist es genau anders rum, es ist der selbe, wenn es auch nicht der gleiche ist.

Antwort
von Bodesurry, 37

Die Vorstellung von Gott - Allah ist im zentralsten Punkt völlig unterschiedlich.

Jesus Christus ist als Sohn Gottes für Muslime völlig undenkbar.

Antwort
von muhamedba, 28

Im Islam gibt es nur einen Gott und Allah ist das arabische Wort für Gott. Wenn du jetzt eine Bibel auf arabisch liest, dann ist dort auch die Rede von Allah, weil das eben Gott bedeutet. Wenn du es genauer wissen willst, dann such nach 99 Namen Allahs bei Wikipedia.

Antwort
von fricktorel, 8

Es gibt einen Gott, der Seinen Sohn wegen unserer Schuld sterben ließ (Röm.6,23), um uns ewiges Leben zu schenken (Offb.20,4).

Wie soll man ihn nennen (Jes.45,22) ??

Antwort
von OnlytruthisGOD, 50

Zu viel Geschwätz hier im Room 

Fakt GOTT ist GOTT egal in welcher Religion und Sprache oder Kultur 

Zwar mögen die Leute GOTT andere Eigenschaften zuweißen aber ER ist und bleibt GOTT

Antwort
von josef050153, 13

Verglichen mit dem allmächtigen Gott ist Allah ein Gartenzwerg und genauso sind die Pseudoffenbarungen des Betrügers Mohammed.

Wieso soll man denn unbedingt seine Pflichtgebete auf arabisch runterleiern? Versteht Allah keine andere Sprache und ist er einfach zu dumm eine zu lernen?

Antwort
von hauseltr, 136
Kommentar von hauseltr ,

Streng
genommen ist die Frage, ob Christen und Muslime an denselben Gott
glauben, unsinnig. Denn wenn es nur einen einzigen Gott gibt, dann kann
es keinen anderen Gott geben, an den man auch noch glauben könnte.

Der Name Allah wird auch von Christen im Mittelmeerraum verwendet.

Kommentar von martinzuhause ,

wie kommst du denn darauf das es nur einen gott gibt? das ist unsinnig.

Kommentar von hauseltr ,

Lesen müßte man können: Wenn es nur einen einzigen Gott gibt, ...

Überigens bin ich Atheist! Mit geht der alte Hirtengott Jehova am Allerwertesten vorbei!

Antwort
von Andrastor, 139

Der Gott auf den sich Christen, Muslime und Juden beziehen ist der Gott des Abraham, einer fiktiven Figur, welche alle 3 Religionen als ihren Stammvater ansehen.

Daher nennt mandiese 3 Religionen auch die "Abrahamitischen Religionen".

Um es verständlich zu machen:

vor etwa 3.000 Jahren griffen die ersten Juden die Idee des Pharaos Echnaton auf und erschufen sich eine Religion um einen einzigen Gott.

Vor etwa 2.000 Jahren wurde das Judentum neu interpretiert und die Figur Jesus Christus als menschgewordener Gott(essohn), als Kopie des ägyptischen Gottes Horus erfunden.

vor etwa 1.400 Jahren wurde das Christentum von Mohammed neu interpretiert und "Islam" genannt.

Also nichts weiter als eine Verkettung von Erfindungen und fremdinspirierten sowie geklauten Ideen, welche das wackelige Gerüst bilden, das wir heute als "Abrahamitische Religionen" kennen.

Und an solche Märchen und Mythen glauben sogar heute noch Menschen.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Was soll die Klammer um Gottessohn?

Kommentar von martinzuhause ,

weil der papa vom kleinen jesus eigentlich der nachbar war.

Kommentar von Andrastor ,

Nicht ganz, die Klammer hat ihren Sinn, weil selbst im Christentum Uneinigkeit darüber herrscht ob Jesus nun der fleischgewordene Gott, oder nur sein Sohn, also rein menschlich gewesen sein soll.

Kommentar von AllwissendTino ,

Kritikpunkt vieler Christen, dass sie Jesus schon als ihren Gott ansehen.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Kein Christ dieser Welt sieht Jesus als Gott. Jesus ist Gottessohn.

Kommentar von AllwissendTino ,

Leider schon. "Fleischgewordener Gott".

Gottes direkter Sohn ist ebenfalls Gott. (So sehen es Christen, nicht ich)

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Sprich doch bitte nicht für die Christen. Im Christentum ist Jesus nichts anderes als der Sohn Gottes welcher uns den Glauben an unseren Vater (Gott) näher bringt.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Nein ist er nicht. Du kennst dich mit dem Christentum ja nicht besonders prächtig aus. Aber das ist okay... Die meisten religiösen Menschen haben eigentlich überhaupt keine Ahnung, woran sie glauben. Du bist also in guter Gesellschaft.

Kommentar von Andrastor ,

Kein Christ dieser Welt sieht Jesus als Gott.

Oh doch, viele sogar. Hast du eine Ahnung wie viele christliche Untergruppen es gibt? Römisch Katholisch, Protestantisch, Griechisch Orthodox, Lutheraner, Baptisten, True Catholic Church, Waldenser etc.etc.

Es gibt Christen die nur ihren Gott als Gott anerkennen, andere glauben an eine Dualität und erkennen Gott und Jesus als Gott an, andere sprechen von Dreifaltigkeit und inkludieren den heiligen Geist und wieder andere glauben dass Jesus selbst Gott ist.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Wie schon gesagt: Kein Christ behauptet, dass Jesus Gott ist.

Kommentar von Andrastor ,

Da liegst du eben falsch. Ich würde dir raten dich etwas genauer zu informieren, bevor du solchen Unsinn verbreitest.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

JEDER Christ beahauptet, das Jesus Gott ist. Jesus ist im Christentum der Sohn, also neben Vater und Geist eine der drei Trinitäten.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Abraham lebte zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Christus. Echnaton erst um 1350 v. Chr.

Wenn Sie der Meinung sind, dass es Abraham nicht gab, dann bringen Sie bitte einen Beweis.

Kommentar von Andrastor ,

Erstmal muss bewiesen werden dass es ihn gab, was bis heute nicht getan wurde.

Wenn du einen Beweis willst, dann sieh dir einfach mal sein Alter an. Abraham soll 175 Jahre alt geworden sein, in einer Zeit in der das Durchschnittsalter kaum über 40 ging.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Abrahams Existenz ist ebenso wenig bewiesen wie die von Herakles, Artus oder Rumpelstilzchen. Es gibt für alle mythologischen, ja vielleicht sogar für alle Märchen-Figuren eine historische Entsprechung. Deshalb ist es nicht unwahrscheinlich, dass es einen Mann namens Abraham einmal gegeben hat. Vielleicht war es sogar ein außergewöhnlicher Mann, der tatsächlich im hohen Alter noch einmal Vater wurde. Vielleicht ist auch einem Mann namens Herakles es einmal gelungen, einen Löwen mit bloßen Händen zu töten. Vielleicht ist einem Mann und Kriegsherren namens Artorius es tatsächlich einmal gelungen, ein besonderes Schwert aus einem Stein oder der Erde zu ziehen. Und vielleicht hatte irgendein Gaukler namens Rumpelstilzchen auch tatsächlich einmal einen Taschenspielertrick auf Lager, mit dem er seine Mitmenschen glauben machen konnte, er könne Stroh zu Gold spinnen. Alles möglich. Aber bewiesen ist davon nichts. Es sind Geschichten, die vielleicht einen wahren Kern haben. Aber um diese wahren Kerne wurde eine Menge bitteres und Unwahres Fruchtfleisch herumgesponnen, das keinen Anspruch auf irgendeine Authentizität hat. Wer etwas Gegenteiliges Behauptet, ist ein Narr.

Kommentar von danhof ,

Milliarden Narren auf der Erde. Mich eingeschlossen.

Kommentar von Andrastor ,

Tatsache. Daran erkennt man das erfolgreiche und gut durchdachte System der religiösen Indoktrination.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich weiß ja, dass du nichts von Religionen hältst, aber wenn du sie schon kritisierst, dann benutze bitte die richtige Aitiologie.

Zwar ist es richtig, dass Echnaton im 14. Jahrhundert vor Christus einen monothistischen Staatskult in Ägypten zu etablieren versuchte, doch wurde er nach seinem Tod schnell wieder abgeschafft. Das monotheistische Ideengut entwickelten die Juden viel eher in der Exilszeit in Babylon, wo sie mit dem Zoroastrismus in Kontakt gerieten. Das war aber nicht vor 3000 Jahren, sondern im sechsten Jahhundert vor Christus. Vier Jahrhunderte solltest du wirklich nicht unterschlagen, in dieser Zeit ist doch so einiges passiert. =)

Einen Bezug zwischen Jesus und Horus herzuleiten ist ebenfalls schwierig, da es eine plausiblere Aitiologie gibt: Die Gottessohnschaft ist anzulehnen an den Sol Invictus-Kult in Rom, wo sich der Kaiser seinerzeit ebenfalls als Sohn des unbesiegten Sonnengottes (den die Römer bei ihren Feldzügen gegen das Königreich Palmyra mitgebracht hatten) verehren ließ. Zwar kann der palmyrenische Eliagabal-Glaube (woraus sich der Sol Invictus-Kult direkt herleitet) wiederum von dem Horus-Kult inspiriert worden sein, aber es wäre doch ein bisschen stark um die Ecke gedacht, Jesus und Horus gleichzusetzen.
Die aitiologische Abfolge ist also im historischen Kontext betrachtet viel eher  Horus-Kult - Aton-Kult -Ahura Mazda-Kult und Zoroastrismus - Eliagabal-Kult - Sol Invictus-Kult - Jesus-Kult.

Das bei Religionen noch nie das Rad neu erfunden wurde, sondern wenn überhaupt nur einzelne Neuerungen im Kleinen dazu kamen, ist zwar nichts Neues, aber leider vielen religiösen Menschen bis heute immer noch nicht klar. Sie glauben, ihre Religion hätte als einzige Recht und alle anderen seien völliger Quatsch. Mit dem Atheismus ist es leider auch nicht anders. Das dumme ist nur, dass keine Religion oder Weltanschauung irgendeinen Anspruch hat, als alleinig wahr zu gelten. Bei Glaubensfragen gibt es solche Ansprüche nämlich nicht. Die Unfähigkeit, das einzusehen, ist der Grund für jeden religiösen oder weltanschaulichen Konflikt auf der ganzen Welt.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Immer noch: Nein. Es gibt Gott (Vater), den Sohn Gottes (Jesus) und den Heiligen Geist.

Kommentar von Andrastor ,

Das ist deine persönliche Meinung, es gibt aber Christen die anders darüber denken und das ist was wir dir hier zu vermitteln versuchen.

Im Übrigen solltest du im Konjunktiv sprechen, da die Existenz dieser Götterfiguren nicht nachgewiesen wurde.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Ich kenne nur Katholiken, Evangelen und griechisch Orthodox. Hier habe ich noch nie entnehmen können, dass irgendjemand behauptet, dass Jesus Gott ist. Sowas lese ich für gewöhnlich nur auf Islam Seiten, wenn sie über Christen sprechen. Mag sein, dass andere Untergruppen des Christentums ihn als eine Art Gott sehen.

Ich bin nicht wirklich gläubig. Das "Es gibt" war nur auf den Glauben bezogen.

Kommentar von Andrastor ,

Es ist okay nicht alles zu wissen. Kann ein Mensch gar nicht. Aber dann solltest du dich neuem Wissen nicht so verbissen verschließen.

Kommentar von danhof ,

Wenn jetzt Atheisten EBENFALLS im Konjunktiv sprächen, wäre ja alles OK. Oft genug höre ich aber, dass sie ihre Überzeugung für die einzig vernünftige halten und vehement gegen Andersgläubige verteidigen - häufig sogar unter Zuhilfenahme von Beleidigungen und Herabwürdigungen.

Es ist eben doch ein Unterschied, ob ich NICHT Tennis spiele, oder ob ich Tennisspieler 24/7 meine, der Lächerlichkeit preisgeben zu müssen.

Ich glaube nun mal, dass Menschen 175 Jahre alt werden konnten, oder sogar 900 Jahre. Ich glaube, dass es einen Schöpfer dieses Universums gibt. Ich glaube, dass Jesus für uns alle gestorben ist, um uns mit dem Vater zu versöhnen. Und ich glaube an die Bibel als die Grundlage von Gottes Willen. Das lass ich mir auch nicht von irgendwelchen dahergelaufenen, verbitterten Kritikern wie Dawkins oder Hawking oder irgendwelchen N24-Dokus madig machen. Für Nichtglaubende mag das fantastisch sein, aber ich glaube sogar, wenn die Bibel schreibt: "Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen". Was erklären es sich Atheisten? Ungefähr so: "Aus der Ursuppe fügten sich Aminosäuren etc. zusammen und beschlossen: ICH bin jetzt mal eine Zelle, habe Erbgut und kann mich selbst reproduzieren." - auch nicht besser, oder? Dabei waren wir in beiden Fällen nicht... und es konnte auch noch nie nachgestellt werden.

Jeder hat die Wahl, woran er glaubt. Und jeder darf auch entscheiden, Atheist sein zu wollen. Aber dieser ewige Streit führt einfach zu nichts. Jede Gruppe hat offenbar Missionierungsbedarf. Nur ist das oft genug vergebene Liebesmüh.

Sprich: leben und leben lassen.

Kommentar von Andrastor ,

Wenn jetzt Atheisten EBENFALLS im Konjunktiv sprächen, wäre ja alles OK

Nein, wäre es nicht. Etwas ist so lange als nichtexistent anzusehen, bis der Beweis seiner Existenz erbracht wurde.

Sprich es gibt keinen Gott, bis jemand das Gegenteil beweisen kann.

Es ist eben doch ein Unterschied, ob ich NICHT Tennis spiele, oder ob
ich Tennisspieler 24/7 meine, der Lächerlichkeit preisgeben zu müssen

Wenn Tennisspieler ständig im Tennis-Dress auf der Straße herumlaufen würden, an Türen anderer Klingeln und sie davon überzugen wollen ebenfalls Tennis zu spielen, wenn sie 24/7 der Öffentlichkeit demonstrieren dass sie Tennis spielen und dabei immer wieder betonen dies sei die beste Sportart, wenn sie riesige Tennishallen bauen, welche täglich mit akkustischen Signalen, die kilometerweit hörbar sind, ihr Revier markieren, wenn in den Schulen Tennisschläger an den Wänden hängen und schon den kleinsten Kindern beigebracht wird wie toll Tennis nicht doch ist, dann würdest du es auch für angemessen halten Tennisspielern 24/7 ihre Lächerlichkeit vor Augen zu halten.

Du tust gerade so als wären Religionen die Unschuld in Person, ohne dabei die Wahrheit zu erkennen.

Ich glaube nun mal, dass Menschen 175 Jahre alt werden konnten, oder sogar 900 Jahre

Nicht einmal heute, im 21. Jahrhundert, also mehr als 3.000 Jahre nachdem Abraham gelebt haben soll, werden Menschen so alt. Du glaubst dass in einer Zeit in der schlechte Zähne neben anderen Krankheiten und Parasiten die häufigste Todesursache waren, ein Mensch so alt werden konnte, dass er verlernt sich mit anderen zu verständigen?

Träum weiter.

Ich glaube, dass es einen Schöpfer dieses Universums gibt

und wer hat den Schöpfer erschaffen?

Ich glaube, dass Jesus für uns alle gestorben ist, um uns mit dem Vater zu versöhnen.

Also glaubst du daran dass Gott, Gott hat töten lassen um Gott zu versöhnen? Das macht natürlich sehr viel Sinn.

Und ich glaube an die Bibel als die Grundlage von Gottes Willen.

Wobei dieser Wille laut eben erwähnter Bibel mehrmals Massenmord beinhaltete anstatt den Menschen eine Möglichkeit zu bieten aus ihren Fehlern zu lernen.

auch nicht besser, oder? 

Doch allerdings.

Also ich bin lieber das Produkt eines jahrmillionen alten Prozesses, der nur die am besten angepassten Individuen hat überleben lassen, als das ich das Produkt reiner Willkür eines Wesens wäre, welches nicht in der Lage ist seine eigene Schöpfung entsprechend zu verwalten.

und es konnte auch noch nie nachgestellt werden

Die Entstehung von Aminosäuren aus anorganischen Bestandteilen ist bereits in Experimenten nachgestellt worden. Wir wissen organische Materie kann aus anorganischer Materie entstehen.

Wir wissen noch nicht alles über die Entstehung des Lebens, nähern uns den Antworten aber mit großen Schritten. Das würden wir jedoch nicht, wenn wir die Hände in den Schoß gelegt und uns mit der Antwort "Gott wars" abgefunden hätten.

Aber dieser ewige Streit führt einfach zu nichts.

Ja, weil es Leute wie dich gibt, die nicht auf Beweise und Logik hören und ihren Standpunkt ausschließlich mit Emotionen und Einbildung verteidigen.

Jede Gruppe hat offenbar Missionierungsbedarf.

FALSCH

Atheisten haben (zumeist) keinen Missionierungs-, sondern Aufklärungsbedarf. Wenn du jemanden siehst, der behauptet die Erde sei eine Scheibe, würdest du dann die Hände in den Schoß legen und zusehen, wie er andere versucht davon zu überzeugen? oder würdest du versuchen ihn aufzuklären?

Sprich: leben und leben lassen.

Ist in diesem Fall eine Frage nach Erlaubnis weiter die volksverdummenden kreationistischen Lehren über die Erkenntnisse von Wissenschaft zu stellen und die natürliche Neugier der Menschen mit der Universalbegründung "Gott wars" zu ersticken.

Nein Danke, ich bevorzuge eine Zukunft in der meine Kinder keine Märchen als Wahrheit aufgetischt bekommen!

Antwort
von Viktor1, 40

Allah ist nur das arabische Wort für Gott. Alle drei monotheistischen Religionen  haben (fast) gleiche Seins-Zuweisungen und Zuweisungen von Eigenschaften an Gott.

Antwort
von Ringerman, 10

Nein, sind sie nicht !!! Gott sagt in seinem Wort: Ich bin, der ich bin - ich bin Gott und neben mir ist keiner mehr.

Antwort
von OnkelSchorsch, 65

Absolut hundertrpozentig identisch. "Allah" ist nichts weiter als das arabische Wort für "Gott".

Christen in arabischen Ländern beten ebenfalls zu "Allah".

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Das hat doch nichts mit dem Namen zu tun. Ein Freund aus Schulzeiten heißt auch wie ich, trotzdem sind wir nicht ein und die selbe Person.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Herzlichen Glückwunsch. Du hast soeben den Preis für den wirrsten Kommentar des Tages gewonnen.

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Antwort
von hummel3, 65

Allah ist der arabische Begriff für Gott. Rein auf den Inhalt bezogen meinen also beide Wörter dasselbe. 

In westlichen Ländern (Ausnahme Malta) wird das Wort Allah allerdings ausschließlich als Bezeichnung für den Gott nach der islamischen Gottesvorstellung verstanden, welcher sich auf die verschiedenen Religionen bezogen, wesentlich vom Gott der Christen in der Bibel unterscheidet. 

Antwort
von chrisbyrd, 25

Sehr interessant, aufschlussreich und empfehlenswert dazu ist die logisch aufgebaute Argumentation der folgenden Seite: http://www.islamseite.de

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