Frage von Slamist, 21

Sind Aktienkurse mit vielen Aktionären stabiler?

Antwort
von napoloni, 10

Nicht grundsätzlich, aber aus verschiedenen Blickwinkeln spricht einiges dafür.

Wenige Aktionäre hat man beispielsweise, wenn der Anteil der Großaktionäre hoch ist. Dadurch sind nur wenige Stücke verfügbar, der Markt wird "enger" und die Kurskapriolen verstärken sich.

Wenige Aktionäre in der Gesamtheit gibt es auch einfach bei kleineren Gesellschaften. Auch hier ist der Markt enger und die Schwankung größer (z.B. Behrens AG, Greiffenberger).

Nichtsdestotrotz geraten Kurse auch manchmal vollkommen aus dem Ruder, WEIL es so viele Aktionäre gibt und alle dasselbe kaufen. Das war insbesondere während der Internetblase der Fall, als jede blöde Hütte sich am Neuen Markt anmelden konnte und plötzlich von der Marktkapitalisierung her ein Großkonzern war^^

Antwort
von bitcoin34, 16

Das läßt sich nicht Pauschal sagen. 10 Leute die sich nicht einig werden können sind wahrscheinlich kaum so effizient wie einer mit einem guten plan.

Antwort
von Padericko, 4

Ich würde napoloni zustimmen. Die Aktien sind weder stabiler, noch schwankungsanfälliger. Nicht zu vernachlässigen ist aber in der Tat der Einfluss von Großaktionären und bekannten Investoren. Wenn Warren Buffet - wie kürzlich in Apple - investiert, hat das schon einen Einfluss auf den Kurs. Nicht aufgrund der erhöhten Kaufnachfrage, sondern weil diese Personen Einfluss auf den Markt haben. "Wenn Warren Buffet an Apple glaubt, dann sollte ich ja wohl auch investieren!" denken sich wohl viele (Klein-)Aktionäre.

Viele Grüße

Patrick

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