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Sind Ärzte zur Zeit so geld und -raffgierig?

gefragt von PralinePraline am 04.09.2008 um 14:56 Uhr

Als Patient hat man schon immer Angst, daß die Fachärztin oder der Facharzt einem IGel (medizinische Zusatzleistungen) offeriert. Manchmal so zwingend, daß man zusagt, obwohl man davon nicht überzeugt ist. Diese Leistungen sind so überteuert, daß es schmerzt und ich habe immer den Eindruck, daß der Arzt in seiner Argumentation gegenüber dem Patienten mit seiner (der) Angst spielt.


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bambi2408
beantwortet von bambi2408 am 4. September 2008 15:02
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Entschuldigung, geht es noch??? Habt ihr eine Ahnung wieviele Ärzte pleite machen weil sie EUCH Patienten ab dem 1. Monat im Quartal schon KOSTENLOS behandeln, weil sie kein Geld mehr bekommen???? Ärzt arbeiten mehr als manch anderer...und je mehr Patienten sie behandeln, desto weniger Geld bekommen sie!!! Denkt mal daran wenn ihr wegen jedem Pups zum Arzt lauft...Sorry, aber bei sowas werd ich sauer. Ich bin Arzthelferin und wir überlegen hier jeden Tag wie wir nächstes Jahr noch existieren sollen!!! Und Igel, im übrigen, wenn man sich nicht übers Ohr hauen lässt (es gibt immer schwarze Schaafe) dient der Gesundheit und da kann man auch mal was investieren!!!!

Kommentar von Eefb199daa26ce2aedc51d6750943030smallMaron am 5. September 2008 00:00

Da kann ich nur zustimmen. Vielen Ärzten müssen ziemlich kämpfen (kommt aber auch auf die Fachrichtung an). Und dank solchen Sachen wie Praxisgeühr sind alle noch der Meinung, die wären die bösen. Mein Onkel hat seine eigene Praxis, die er schon seit sonst wievielen Jahren hatte, aufgeben müssen,w eil er immer im Minus war. Und man kann nicht behaupten, dass er keine Patienten hatte. Manche sollten sich mal überlegen unter welchem Druck Ärzte stehen. Sie sollen am besten 48 Stunden am Stück arbeiten und dabei noch lebenswichtige Entscheidungen treffen. Bis jetzt wollte mir fast jeder Arzt von meinem Medizinstudium (an dem ich weiter festhalten werde)abraten - ich denke das sagt schon alles...


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anonym
beantwortet von Mietnormade am 4. September 2008 15:14
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Die Ärzte in Deutschland sind so arm, dass darf man im Ausland gar nicht erzählen. Wenn ich die Rechnungen meines Arztes so betrachte, kann ich mir gar nicht vorstellen das der mit dem bischen Geld leben kann. Wenn es in Deutschland eine Berufsgruppe gibt die wirklich unterbezahlt ist sind das sicherlich die Ärzte und Krankenschwestern.

Kommentar von 78a67d5a1e6297b67b86800226da0f00smallbambi2408 am 4. September 2008 15:15

Danke!!!!! Danke danke!!!!!


gertrude2
beantwortet von gertrude2 am 4. September 2008 15:01
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soviel verdienen ärzte gar nicht. ich weiß ja nicht, was ihr für vorstellungen von ihren gehältern habt, aber kaum ein beruf ist so dermaßen unterbezahlt! sie stehen immer mit einem bein im knast, haben wahnsinnige verantwortung und manche von ihnen bekommen gerade man 1800€ netto!

Kommentar von 07b6983d22e967beab2f3a156800f5a1smallgertrude2 am 4. September 2008 15:03

-n + l

Kommentar von Faultier am 4. September 2008 15:08

ya right !


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 4. September 2008 15:01
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Erst mal bekommen Ärzte genau vorgeschrieben, wie viel Geld sie für einen Patienten und dessen Untersuchungen sie bekommen. Wenn das Budget ausgereizt ist, bekommen sie nichts mehr, auch wenn sie noch Patienten behandeln. Dadurch ist es heute nicht mehr so, dass Ärzte nur aufschreiben um Geld zu kassieren. Viele stehen genau wegen dieser Politik kurz vor dem Ruin und viele Ärzte musten deshalb auch schon ihre Praxen schließen.

Wenn dir ein Arzt komisch vorkommt, kannst du ihn ja jederzeit wechseln.


pippi60
beantwortet von pippi60 am 4. September 2008 15:03
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Vielen Ärzten bleibt unterm Strich nicht mehr viel übrig. Und wenn man bedenkt, wie lange die studiert haben und was sie für eine Verantwortung tragen und wie lange sie täglich/wöchentlich tatsächlich arbeiten, dann möchte ich kein Arzt sein. Und um ein Medizinstudium zu absolvieren, muß man sehr intelligent sein. Ich verstehe nicht, dass sich ein intelligenter Mensch dann diese Arbeitsbedingungen antut. Und ist sein Budget überschritten, dann arbeitet ein Arzt umsonst!


Moppelkotze
beantwortet von Moppelkotze am 4. September 2008 14:57
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Die Ärzte haben zwar 'ne Menge Merchandising-Artikel, aber raffgierig sind sie nicht.


rubensdario
beantwortet von rubensdario am 4. September 2008 15:51
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IGELn - das ist das neue Zauberwort für Ärzte. Ist gibt jedoch einen immensen Druck auf Ärzte und mir ist kein Berufsstand bekannt, der für andere -nämlich die Krankenkasse- haftet und für Budgetüberschreitungen in HAftung genommen wird.

Du kannst aber die IGEL-Behandlung ablehnen und wenn der Arzt Schwierigkeiten macht, Dich bei der KAV und der Krankenkasse beschweren.


Herzogin
beantwortet von Herzogin am 4. September 2008 16:02
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Ich würde mal sagen, dass man das pauschal nicht beantworten kann, weil es solche und solche gibt, wie überall. Die überwiegende Mehrheit der Ärzte ist sicherlich wirklich am Wohl des Patienten orientiert und als Laie weiß man ja nun auch nicht so was wirklich wichtig sein könnte. Wenn Du bei einem bestimmten Arzt ein ungutes Gefühl hast, dann suche Dir einen, dem Du vertraust. Das ist meiner Meinung nach sehr wichtig für den Behandlungserfolg.


anonym
beantwortet von tonks am 4. September 2008 14:59
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Nein, Ärzte sind nicht raffgierig. Sie nagen alle am Hungertuch - und dabei müssen sie doch noch ihre Häuser abbezahlen, da sollte man schon Verständnis haben ...


Ameise
beantwortet von Ameise am 4. September 2008 15:00
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wenn Du das Gefühl hast, daß ein Arzt mit Deiner ( DEINER ! ) Angst "spielt", musst Du zu einem anderen gehen. Es gibt solche und solche und wir haben freie Arztwahl


mikael
beantwortet von mikael am 4. September 2008 15:03
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Alle Ärzte würde ich nicht über einen Kamm scheren, ich sehe das wie Automechaniker oder Gas-Wasser-Schei.. Installateure, da kann man schnell an den falschen geraten.


Tremor
beantwortet von Tremor am 4. September 2008 15:07
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Die Ärte sind nicht raffgierieg im Gegenteil viele Leistungen können sie gar nicht mehr abrechnen. Da gibt es ein Punktesystem nach dem sie bezahlt werden. Da kannst Du sicher sein, das denen nichts geschenkt wird, im gegenteil sie werden "geknüppelt"


zahraa
beantwortet von zahraa am 4. September 2008 15:11
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jeder will gewinn machen leider auch die ärzte und die sind meist diejenigen die uns ausnutzen

Kommentar von 78a67d5a1e6297b67b86800226da0f00smallbambi2408 am 4. September 2008 15:13

Genau, und der Arzt gibt sein letztes Geld für Dich aus, damit du mit deinem Schnupfen zuhause bleiben kannst. Und dann willst du wahrscheinlich noch Massagen aufgeschrieben haben, weil es gut tut und ein Antibiotika weil es dich gesund macht. Der Arzt gerät dann in die Insolvenz, aber hauptsache du hast keinen Schnupfen^^

Kommentar von 45502f6b02563050eedcc750e383a0ffsmallzahraa am 4. September 2008 15:36

bin privat versichert muss selber zahlen daher mein kommentar.ich muss medikamende selber bezahlen und die sogenannten massagen ebenfalls also lass dein kommentar.die letzte arztrechnung(zahnarz) war fast 200 euro teuer nur für wurzelbehandlung.du ´kriegst die krankenkasse bestimmt bezahlt sonst würdes du dich nicht aufregen.hab noch 3 kinder für die bezahl ich auch.ich muss vorher überlegen ob ich gehe oder nicht.also sei ruhig

Kommentar von Simple_avatar4smallfraggle16 am 5. September 2008 09:36

dann hast du vielleicht sogar recht - Ärzte nutzen privat versicherte manchmal "aus", weil sie nur mit gesetzlich versicherten nicht mehr überleben können. Deshalb versuchen sie bei privat versicherten alles rauszuholen, was mit der entsprechenden Diagnose möglich ist. Der Arzt begeht damit aber lange noch kein Unrecht, und dass du dann in den A... gekniffen bist, weil du anscheinend so wenig wie möglich im Monat bezahlen willst, damit aber die Selbstbeteiligung so hoch ist, dass du die Wurzelbehandlung aus dem eigenen Portemonnaie bezahlen musst, ist sicher nicht Schuld des Arztes.

Ich frage mich im Moment, wieso ne Wurzelbehandlung keine 200 EUR kosten darf???


Agnes10
beantwortet von Agnes10 am 4. September 2008 15:18
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Bei diesen Zusatzleistungen sollte man wirklich ganz genau abwägen ob das wirklich nötig ist. Meine Freundin ist Gyn, sie sagte selber, das so einige Dinge in ihrer Praxis total überflüssig sind. Die Frauen es aber immer machen lassen, oft aus Angst. Allerdings bin ich auf der Meinung, daß einigen Ärzten die Dollarzeichen in den Augen stehen. Gilt natürlich nicht für alle. Überall gibt es Ausnahmen.


anonym
beantwortet von jamesbu am 4. September 2008 15:34
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Sicherlich verdienen Ärzte nicht mehr das was sie vor 15 Jahren verdienen konnten, aber den meisten geht es doch noch recht gut. Wenn ich mir meinen Hausarzt ansehe, Alter: 47 Jahre, 3 Autos, 4 Mehrfamilienhäuser etc. Letzte Woche stand noch ein Bericht im Stern was der Arzt im Durchschnitt (netto, nach Abzug aller Kosten) im Monat übrig hat - hier wurde von 8 bis 9500€ gesprochen. (Ausnahmen sind natürlich die armen Arzte im Krankenhaus, diese müssen z.T. wirklich mit weniger als 2000€ auskommem)

Kommentar von Mietnormade am 4. September 2008 16:22

So der Durchschnittsbürger hat auch 90K Sparguthaben und das Duchschnittseinkommen liegt bei fast 60K. Der Eckrentner bekommt über 1000 Euro Rente. Das bedeutet nicht das die Masse der Bevölkerung reich ist.

Kommentar von jamesbu am 4. September 2008 16:36

Sicherlich hast Du Recht - ich habe ja auch geschrieben => den meisten geht es recht gut

Kommentar von Mietnormade am 4. September 2008 16:56

Den meisten Ärzten geht es eher schlecht. Es gibt sicherlich einen Grund dafür, warum jedes Jahr mehrere 1000 Ärzte Deutschland verlassen. Und es ist nicht so das nicht genügend Geld im Gesundheitssytem versenkt wird. Versenkt ist da genau der richtige Ausdruck. Die Kassen machen da auf Kosten der Ärzte den fetten Reibach.

Kommentar von Simple_avatar4smallfraggle16 am 5. September 2008 09:46

vielleicht solltest du nicht alles glauben, was Journalisten so schreiben bzw. genauer hinterfragen.

dazu gibt es aktuell ne richtige Debatte von Ärzten, die sich ungerecht behandelt fühlen.

http://www.deutschland-debatte.de/2008/08/23/arztverdienste/


anonym
beantwortet von Rolfe am 5. September 2008 00:48
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Ich bin Privatpatient und ein bisschen stolz darauf, meinen Ärzten mit dem Geld lt. GoÄ ein bisschen helfen zu können, ihre Apparaturen finanzieren zu können - damit auch die Kassenpatienten etwas davon haben. Ich weiss definitiv, dass die Ärzte weit weniger bekommen (nicht verdienen - verdienen würden sie viel mehr!), als ihnen eigentlich zustehen würde. Insoweit finde ich die Forderungen der letzten Monate mehr als gerecht. Es gibt niedergelassene Ärzte, die nach Abzug aller Kosten weniger als 1500 EUR netto verdienen - das kann und darf doch wohl nicht wahr sein, oder?


anonym
beantwortet von pblaw am 16. Januar 2009 19:55
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In Nordrhein (NRW) bekommen die Ärzte pro Quartal und je Kassenpatient lt. Rheinischer Post (16.1.09) folgendes: Neurologen 53,34 Euro; Hausärzte 35,68; Chirurgen 30,88; HNO 30,62: Orthopäden 30,11:Kinderärzte 29,93; Urologen 26,05; Augenärzte 21,42; Hausärzte 19,31; Gynäkologen 15,96. Davon zahlen sie die Praxis, die Geräte, die Mitarbeiter. Ich glaube nicht, dass jemand von Geldgier sprechen kann, wenn die Ärzte mehr fordern. -- Würde irgendeiner in unserer Gesellschaft mehr Leistungen erbringt in dem Bewußtsein, dass er dafür nicht bezahlt wird. Und zu den Sonderleistungen. Was hilt einer Frau beim Frauenarzt nur ein Abstrich, wenn keine Röntgenaufnahme erfolgt (wird von der Kasse dank Ulla Schmidt (SPD) nicht bezahlt.


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