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Sind "ÄLTERE" die besseren Chefs?

gefragt von Vincent 1Vincent 1 am 12.06.2007 um 10:38 Uhr

Sind für die Chefposten eher unkonventionelle, junge Köpfe oder Grauhaarige mit mehr Übersicht gefragt.


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waterlilies
beantwortet von waterlilies am 12. Juni 2007 10:50
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Für mich ist ein guter Chef jemand, den ich respektiere und der die Mitarbeiter motivieren kann. Das ist nicht unbedingt vom Alter abhängig, bei jüngeren Vorgesetzten merke ich aber oft, dass ihnen die Erfahrung sowohl in der Arbeitspraxis als auch in der Mitarbeiterführung fehlt. Ältere Vorgesetzte sind oft schwer aus ihren eingefahrenen Gleisen herauszubewegen.

Der "bessere" Chef ist jemand, der bereit ist unkonventionell zu denken und der trotzdem die Übersicht hat.


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 12. Juni 2007 10:47
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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ältere Chefs zuverlässiger sind und besonnener auf Kriesen reagieren. Meistens wissen sie Arbeitskräfte mehr zu schätzen. Was nicht heißen soll, dass es nicht auch gute junge Chefs gibt.

Kommentar von 344c7f33ec5d90c2b730c1352202a760smallschurke am 12. Juni 2007 10:48

das sehe ich auch so


elkera
beantwortet von elkera am 12. Juni 2007 10:51
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Die besten Chefs die ich erlebt hatte, waren so um die 45 Jahre und hatten Erfahrung im Umgang mit Mitarbeiter. Teilweise sind sie irgendwann auf den Chefposten hochgestiegen. Jetzt habe ich eine Frau als Chefin, auch Mitte 40, die dabei ist noch einiges an Erfahrung zu sammeln. Aber sie ist auf dem besten Weg eine gute Chefin zu werden. Gute Chefs gehen auch auf Fortbildung, für eine gute Mitarbeiterführung.


Heartlight
beantwortet von Heartlight am 12. Juni 2007 10:43
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Ich glaube, das kann man nicht pauschalisieren. Die "Jungen Wilden" sind oftmals zu risikofreudig, die "Grauen Eminenzen" teilweise zu altmodisch... Nicht einfach, ein guter Chef zu sein!


loopwithme
beantwortet von loopwithme am 12. Juni 2007 11:32
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In der Regel sind "alte Hasen" erst mal besser geeignet, wenn sich der Betrieb gefunden hat und die Richtung mehr oder minder klar ist. Sie kennen ihr Geschäft, die Aufs und Abs und geraten nicht so leicht in Panik, behalten also auch die Ruhe, wenn es mal kritisch wird.

Das kann kippen, wenn es eine Krise gibt, die radikales Umdenken erfordert. Dann könnten jüngere Chefs mit neuen Ideen wesentlich besser sein als jemand, der in eingeschliffenen Bahnen denkt.

Natürlich gibt es auch Chefs, die ihren Zenit schon lange überschritten haben und stur auf ihrer Bahn bleiben, auch wenn die geradewegs in den Untergang führt.

Alles das sind Tendenzen, es gibt alte Chefs, die noch nie was getaugt haben und junge Chefs, die für ihren Job wie gemacht sind.

Kommentar von 906a0bbe98354ac23e7a8bb90821dd59smallWildeFee am 12. Juni 2007 11:51

schön analysiert! :)


Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^›
beantwortet von Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^› am 12. Juni 2007 11:18
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ab einem gewissen alter verlieren manche "grauhaarigen" den überblick und lassen nur noch arbeiten.

aber dadurch werden sie etwas geschmeidiger. :o))

würde meinen gern umtauschen :o))


anonym
beantwortet von dea71 am 12. Juni 2007 12:50
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Meine persönlichen Erfahrungen haben mir gezeigt, dass die jüngeren Chefs, die mir in meinem Leben bisher über den Weg gelaufen sind, viel umgänglicher und gerechter waren, als die "alten Hunde". Die Älteren waren so eingefahren und unflexibel und für neue Vorschläge nicht zugänglich, auch wenn diese Vorschläge noch so gut ausgearbeitet und offensichtlich effektiv waren.

Im Allgemeinen würde ich mir aber kein Urteil hierüber erlauben, denn es kommt immer auf den Menschen selber an. Wenn ich in jungen Jahren ein A... bin, dann bin ich das im Alter sicherlich auch noch. Es ist also meines Erachtens eine individuelle Geschichte...eben so wie der Mensch an sich ist.

Gott bin ich heute wieder kompliziert g.


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 12. Juni 2007 16:52
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Das kann man nicht pauschal beantworten. Junge müssen das was ihnen an Erfahrung und Wissen noch fehlt mit Übereifer oder erhöhtem Arbeitsaufwand kompensieren. Da bleibt manches auf der Strecke. Sie machen unter Umständen noch mal dieselben Fehler, die ein Älterer schon mal gemacht hat und nicht wieder machen würde.

Ältere Führungskräfte haben nicht nur mehr Übersicht, sie haben auch Erfahrung und kennen das Geschäft.

Ältere Menschen, dazu zählen auch Führungskräfte, werden immer als unflexibel, unbelastbar nicht kreativ, stur und träge hingestellt.

Das ist absolut falsch. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass ein Mensch der immer im Berufsleben stand durchaus kreativ, belastbar und sehr flexibel sein kann. Bis zum 80. Lebensjahr ist dies leicht möglich. Also bitte keinen Jugendwahn.

Kommentar von 0be3f38dc2e1d93bdb932d581b9a02easmallXy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^› am 12. Juni 2007 17:02

wenn der meine bei den wiss. untersuchungen mit berücksichtigt worden wäre,hätte es ein anderes ergebnis gegeben. :o))

aber sonst stimmt es schon


sonne55
beantwortet von sonne55 am 12. Juni 2007 21:52
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bin ganz der meinung von katzentatze und waterlilies. - vom alter hängt es nicht ab, sondern von der person bzw. persönlichkeit!




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