Wenn der VoVo es schafft, genug zu erwirtschaften, dass er jedem 9,5% mehr geben kann, ist das doch super. Dass er dafür gut bezahlt wird ist auch ok. Wenn einer der Arbeiter so gut wäre, dass er das selbst hinbekommen würde, müsste er ja nicht für sein normales Gehalt + 9,5% arbeiten, sondern wäre ebenfalls Manager. Also geht das wohl in Ordnung ...
Ichwar eigentlich sicher, dass das eine Klaus Haase Frage wäre, wie man sich täuschen kann!
luperi am 19. Januar 2007 20:46 hi...hi...

Einmal ist 9.5% ja nun wirklich ganz ordentlich, wenn man es mal mit anderen Branchen und Betrieben vergleicht.
Zweitens hat Wendelin Wiedeking Porsche mal als Chef übernommen, als der Laden fast pleite war - und wo steht er heute?
Wenn er nicht so geschickt agiert hätte, stünden die Mitarbeiter von Porsche heute vielleicht vor dem Arbeitsamt oder verhandelten über eine Verlängerung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich.
Dies ist nach meiner Auffassung wirklich einer der ganz wenigen Topmanager, die ihr Geld wert sind!
Wenn ich bedenke, dass ich als Student nach 2er-Abitur und kurz vor 1er-Studienabschluss auch schon für 500 Euro im Monat bis zu 60 Stunden pro Woche gearbeitet habe, dann frage ich mich, wer in diesem Land eigentlich wirklich Grund zum Jammern hat.
Wenn der Vorstandsvorsitzende weniger verdient, wechselt er vielleicht zu Daimler. Wenn die Malocher bei Porsche statt dessen nur +8,5% mehr Lohn kriegen, können sie dennoch nicht zum Daimler wechseln - weil dort ist Einstellungsstopp. Alles richtet sich Angebot und Nachfrage und nicht nach der christlichen oder sozialistischen Soziallehre.
Ich finde 9,5% Lohnerhöhung sehr gut, von solchen Zahlen können die Gewerkschaften in den Tarifverhandlungen nur träumen. Wenn einer einen Konzern gut und profitabel führt, damit Arbeitsplätze erhält und für die Zukunft sichert, kann der Meinetwegen auch 150 Mio verdienen.
alles ist ok, was die Wettbewerbsfähigkeit fördert und die Produktivität widerspiegelt. Solange das Unternehmen am Weltmarkt seinen Marktanteil mindestens verteidigen kann und Mehrwert schafft, können alle daran partizipieren, die Mitarbeiter und der Vorstandsvorsitzende.
Lohnabschlüsse von 9,5 % sind vor allem dann gerechtfertigt, wenn auch der Kunde bereit ist, 9.5 % mehr für die Autos zu bezahlen, oder umgekehrt, wenn die Produktivität um 9,5 % gestiegen ist. Was der Vorstandsvorsitzende verdient ist philosophisch eine sehr interessante Frage,über die man lange und trefflich streiten kann. Leider ist sie überhaupt nicht relevant für die Kosten, weil es nur einen davon gibt. Relevant für den Erfolg ist sie allerdings schon, weil er sehr motiviert sein muss. Der Job ist beinhart, um den ihn keiner beneidet.
alles ist ok, was die Wettbewerbsfähigkeit fördert und die Produktivität widerspiegelt. Solange das Unternehmen am Weltmarkt seinen Marktanteil mindestens verteidigen kann und Mehrwert schafft, können alle daran partizipieren, die Mitarbeiter und der Vorstandsvorsitzende.
Lohnabschlüsse von 9,5 % sind vor allem dann gerechtfertigt, wenn auch der Kunde bereit ist, 9.5 % mehr für die Autos zu bezahlen, oder umgekehrt, wenn die Produktivität um 9,5 % gestiegen ist. Was der Vorstandsvorsitzende verdient ist philosophisch eine sehr interessante Frage,über die man lange und trefflich streiten kann. Leider ist sie überhaupt nicht relevant für die Kosten, weil es nur einen davon gibt. Relevant für den Erfolg ist sie allerdings schon, weil er sehr motiviert sein muss. Der Job ist beinhart, um den ihn keiner beneidet.