Eine meiner Freundinnen sucht dringend Arbeit und könnte jetzt eine Job in einem Discounter bekommen, bei dem 5,50 Euro pro Stunde gezahlt werden (für Auspacken und so was). Obwohl es sehr wenig ist, überlegt sie sich das gerade, aus der Not heraus. Weiß jemand, ob es da eine Richtlinie oder so gibt, die sagt, ob das ok ist oder nicht?
Eine Richtlinie kenne ich nicht.5,50 Euro ist nicht die Welt aber, wenn Du sagst sie ist in Not soll sie den Job erst mal annehmen.Danach kann sie sich ja immer noch umschauen ob es nicht etwas gibt wo sie mehr verdient.Ich finde es schrecklich, dass so viele Leute für ein Butterbrot und ein Ei arbeiten gehen müssen.Bzw. am Limit leben.

Wenn Deine Freundin so dringend einen Job sucht, dann sollte sie ihn annehmen. 5,50 € für eine Arbeit, wo das Hirn zu Hause bleiben kann, ist doch nicht schlecht.

Ich finde den Stundenlohn von 5,50€ unter aller Sau. DAS ist Sozialschmarotzertum, Ausbeutung und Skalverei in einem! Da werden Leute gezwungen zu einem Hungerlohn einen Knochenjob zu machen, nur um dann doch noch zur ArGe gehen muß, weil man mit dem Hungerlohn allein verhungern würde. Und die Bosse fahren unterdessen Rekordgewinne ein.
Und das größte Übel daran ist ja noch, daß unsere ReGIERung das auch noch unterstützt und duch die Staatsschergen (ArGe) überwachen läßt.
Nur für die die es interessiert:
Momentan gibt es in Deutschland 3.500.000 ArbeiterInnen, die Vollzeit 8 und mehr Stunden täglich arbeiten und trotzdem Hartz4 aufstockend beziehen müssen, weil sie sonst nicht überleben können!!
DH!

5,50 € für eine anspruchslose Hilfstätigkeit ist nun mal der Kurs. Annehmen, festhalten und weitersuchen. Wenn man einen Job hat, bekommt man schneller wieder einen neuen.
LG
Wieselchen
Sie soll den Job annehmen, und zuverlässig und fleißig sein. Vielleicht hat sie dann eine Chance auf mehr oder andere Arbeit und dadurch auch mehr Geld.
wim50 am 3. Mai 2008 05:35 Ja, so war das vor dreißig Jahren mal. Heute heißt es: auslutschen, fallen lassen!
Schlimm, daß es scheinbar Standard geworden ist, bei solchen Fragen auch zu behaupten, sie müsse mit sowenig zufrieden sein. Vom lohn LEBEN können ist das Ziel, und zwar so, daß der Staat zumindest bei einem Single nix zuschießen muß! Wenn deine Freundin es sich erlauben kann, sollte sie so'n Angebot ablehnen.

Ich finde 5,50 für eine relativ anspruchslose Arbeit völlig in Ordnung. Besser als ALG...

ist eine Bezahlung, die im Rahmen liegt und akzeptabel ist..

Für solche Aushilfstätigkeiten sind in unserer Gegend so um die 6,- Euro/Std. üblich! Also mit 5,50 Euro bist Du da nicht schlecht bedient!
Besser als nichts, aber zum Leben zu wenig. Sie sollte annehmen und sich was besseres suchen. Der Rattenschwanz kommt ja hinterher.Wenn Sie nach 1 Jahr arbeitslos wird, hat Sie zwar einen AGL1 Anschpruch, muß aber AGL2 beantragen da das Geld nicht reichen kann. Wird Sie Krank dasselbe. Und in die Rentenversicherung zahlt Sie auch nur ein, und bekommt nichts raus. L.G.
Zu so einem Fall gab es vor einiger Zeit ein Urteil, in dem die tarifliche Vergütung von 9,70 pro Stunde zugrunde gelegt wurde und eine Bezahlung (in dem Fall fünf Euro) als sittenwidrig bezeichnet wurde und der AG musste die Differenz nachzahlen. Deine Freundin soll sich gut überlegen, was sie tut!
Ich finde 5,50 auch völlig in Ordnung. Mher bekommt in meiner Region kaum ein Festangestellter im Handel. Packer werden hier noch viel mieser bezahlt.

Das ist viel zu viel fürs Auspacken. Der Mindestlohn ist nicht viel höher. Seid doch froh darüber.

Ob es ok, ist muss jeder für sich selbst beantworten. Ich kenne jemanden, der für diesen Job hier in Berlin 5 EUR/h bekommt.
Hallo ich finde für 5.50 die std. ist dass zwar nicht die Welt, aber ich mach es auch und es ist kein <Knochenjob>. Ich hab mit 4 euro angefangen und hab jetzt 6 euro.Also waru nicht.

Ich habe knapp 10 Jahre lang für so einen Hungerlohn gearbeitet, Jahr für Jahr wurden die Schulden größer, weil es hinten und vorne nicht gereicht hat und vom Staat gab es nichts, dafür habe ich "zuviel verdient". Und heute, wo alles noch teurer ist, ist es umso mehr eine Unverschämtheit, die Leute für harte körperliche Arbeit so billig abzuspeisen. Also ich würds nicht mehr machen. Solange diese Bonzen immer noch Freiwillige finden, werden die auch nicht mehr zahlen.
es ist sehr traurig das es so weit gekommen ist,aber das hier noch Meinungen sind die das unterstützen,finde ich unter aller Sau,das ist doch unmöööööglich.

arbeite bei netto dort bekommen auspacker etwa diesen lohn. sie haben allerdings pro palette nur eine stunde zeit zum abpacken. das ist manchmal ein unding. spreche aus erfahren habe auch so angefangen

ist es den nicht egal welche Arbeit man macht?.Wir sitzen alle im selben Boot. Jeder Mensch hängt von der Arbeit der anderen ab.Keiner kann sich anmaßen das durch seine Arbeit allein die gesellschaft am leben erhalten wirt.Ist das nicht das Werk aller.Deshalb Solde man eine Arbeit nicht zu jeden Breis annehmen wen man nicht davon leben kann.Leute die solche Arbeit annehmen geben den Halsabschneidern ja noch recht das bedarf da ist für solche hungerlohn jobs.Wen der Arbeitsanbieter die tätigkeit wahre auszupacken nur 5,50 wert ist dann soll er es doch selber mal ein Monat machen dann würde er es sich bestimmt anderst überlegen.
dito DH!