Frage von Schnipsel06, 95

Sieht eine Chilipflanze im April noch so aus?

Hallo! Ich habe Mitte März Chilis ausgesät. Am Anfang sind sie wie wild gewachsen, aber die letzte Zeit wachsen sie kaum noch. Wenn´s zur Zeit Nachmittag sonnig draussen ist stelle ich sie raus damit sie viel Licht bekommen. Es hat bei uns zur Zeit Nachmittags 15-20 Grad. Mich würde jetzt nur interessierren, ob die Chilis von anderen auch noch so klein sind und das normal ist daß die so langsam wachsen,oder ob nur meine solche Nachzügler sind und ich ihnen irgendwie helfen kann/sollte. Danke schonmal und schöne Grüße!

Bilder hab ich angehängt. Ach ja, es sind Habanero Caribbean red.

Da ich nicht finde wie ich Bilder anhängen kann, schicke ich sie gleich extra hinterher.

Antwort
von Rockige, 37

Hast du die Pflanzen aus Samen gezogen?

Das nicht jede Pflanze glleichermaßen toll wächst wie die andere ist eigentlich klar. Ich sehe es an unseren 4 Sonnenblumenkernen die wir gepflanzt haben. 3 Pflänzchen haben sich entwickelt, der vierte Kern ist nicht mal ansatzweise aufgegangen. Und diese 3 Pflänzchen sind unterschiedlich stark und unterschiedlich groß. 

Vielleicht reicht es, wenn du dich in erster Linie auf die starken Pflanzen konzentrierst.

Machst du das öfter bzw. hast du Erfahrung beim Heranziehen von Pflanzen?

Mir fallen noch Punkte ein wie: Beschaffenheit/ Nährstoffgehalt der Erde, zu trocken/ zu feucht gehalten, Raumtemperatur... Nur mal so als Brainstorming

Kommentar von Schnipsel06 ,

Ja, sind aus Samen gezogen. Bei Chilis hab ich noch keine Erfahrung. War Anzuchterde, da sind sie noch gut aufgegangen. Dann hab ich sie ( Wie Tomaten) umgetopft und etwas tiefer gesetzt, da die Hälse extrem lang waren. Konzentrieren auf einzelne Pflänzchen kann ich mich nicht. Ich hab nur die 4. Die sind eigentlich alle gleich weit.

Antwort
von Bitterkraut, 38

So lichtliebende Pflanzen vorzuziehen, wenn die Lichtverhältnisse noch nicht passen, macht meist nicht so viel Sinn.

Leider hast du die Pflanzen alle von oben fotografiert, so daß man eigentlich nix über den Wuchs sagen kann. Allerdings sieht man, daß sie über die Primärblätter kaum hinaus gekommen sind. Ich tippe mal auf zu nährstoffreiche und zu nasse Erde und zu wenig Licht. Von "wie wild" gewachsen ist da nix zu sehen.

Welche Erde hast du denn zur Anzucht verwendet? auf dem 3. Foto sehe ich Düngerschäden und ein Blatt zieht von der Spitze her ein, was auf schlechte Wurzelbildung bzw. auf Nässeschaden deutet. die gelbliche Farbe deutet auch auf schlechte Versorgung.

Kommentar von Schnipsel06 ,

Ich dacht, ich zieh sie vor, damit sich schon schön groß sind bis sie raus können. Sie sind in de Anzuchterde wie wild gewachsen und waren ca. 7cm groß. Drum hab ich sie beim Umpflanzen tiefer gepflanzt. Zu feucht könnte sein, ich schau immer, daß sie genügend Wasser haben.

Gedüngt habe ich sie noch gar nicht.

Also mal weniger gießen und evtl. wieder zurück in Anzuchterde? ( Die müßte nährstoffärmer sein)

Kommentar von Bitterkraut ,

Viel zu früh aus der Anzucherde genommen, zu gut gewässert. So kleine Pflanzen brauchen doch kaum Wasser, die haben ja keine Blätter, die all das Wasser verdunsten können. Die Erde soll nur leicht feucht sein, aber nicht nass. Das sind ja keine Sumpfpflanzen.

Je nährstoffreicher die Erde in dem Stadium ist, umso schlechter entwickeln sich die Wurzeln. Für Nässe gilt dasselbe. Laß sie jetzt mal etwas abtrocknen. Und hab Geduld. Schnelles Wachtum ist meist eher negativ. Pflanzen sollen eher langsam und solide wachsen.

Leider kann man nicht sehen, wie tief du sie getopft hast. Die Keimblätter sollten immer oberhalb der Erde bleiben bei Paprika.

Und nein, nicht zurücktopfen, sondern abtrocken lassen und das beste hoffen. Ein Wachstum von 7cm ist nicht "wild", das sind grad mal die Keim- und die Primärblätter.

Kommentar von Bitterkraut ,

Nährstoffarme Anzuchterde verwendet man, damit sich die Wurzeln gut entwickeln. Wenn sich die Wurzeln auf die Suche nach Feuchtigkeit und den darin gelösten Nährstofen machen müssen, breiten sie sich aus. Wenn sie alles  quasi vor der Haustür im Überfluss finden, bleiben sie auch da und gehen nicht weiter, um zu suchen - eine Erklärung für "Dumme", nicht persönlich gemeint.

Bleib locker, hab Geduld, gieß erst wieder, wenn die oberen 2cm der Erde völlig abgetrocknet sind.

Kommentar von Schnipsel06 ,

Ja, stimmt eigentlich. Hab sie jetzt doch nochmal rausgenommen. Es sind tatsächlich immer noch die paar kleinen Würzelchen unten dran wie vorher auch. Hab sie wieder in Anzuchterde und nur leicht besprüht. Mal sehen. Wenns gar nichts wird muß ich nochmal ein paar aussähen.

Aber vielleicht werden sie ja doch noch.

Danke auf jeden Fall!

Kommentar von Schnipsel06 ,

Ok, danke! Dann gieß ich sie jetzt mal nicht mehr und laß sie ein wenig offen stehen, damit sie trocknen. Ich hab sie bis knapp unterhalb der Keimblätter eingetopft.

Ein Bild dazu hab ich grad noch geschickt.

Antwort
von Schnipsel06, 34

Hier nochmal ein Bild von der Seite

Kommentar von Bitterkraut ,

für die Tomaten gilt das gleiche, zu nährstoffreiche fette Erde, und zu nass. die werden auch schon gelb.

Sieht aus, als hättest du die Chilis sehr tief getopft. Kann das Wasser aus diesen Behältern unten abziehen?

Kommentar von Schnipsel06 ,

Ja, kann es. Hab Blumenerde mit Sand gemischt. Die Tomaten wachsen seitdem auch kaum noch. Sind aber auch kleine Buschtomaten. Die "normalen" sind schon schön hoch.

Vielleicht die auch nochmal zurückpflanzen?

Kommentar von Bitterkraut ,

Nein, nicht zurücksetzen, aber nicht mehr wässern.

Kommentar von Schnipsel06 ,

Ok. Ich hab jetzt geschaut, auch die großen Tomaten haben vereinzelt gelbliche Blätter. Ich dachte, das käme von der Sonne. Also alle weniger wässern.

Danke!

Kommentar von Schnipsel06 ,

Hilft es den Chilis vielleicht, wenn ich Ihnen Folie drüber spanne, damit es etwas wärmer ist? Mögen die das?

Antwort
von Schnipsel06, 12

So sehen sie jetzt aus. Hoffentlich werden sie wieder

Antwort
von Schnipsel06, 54

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