Frage von DankeMerkel4, 273

Sieht die Scharia also die Islamische Rechtsprechung, eine Todesstrafe bei der Abwendung vom Islam vor, wenn Ja warum?

Denn im Islam gilt doch das keinen Zwang im Glauben gibt, das wäre doch ein Widerspruch?

Antwort
von oelbart, 86

Die Erklärung, die ich dazu mal gelesen habe:
Ein gläubiger, praktizierender Muslim tut vieles, was ihm auf seinem "Gute Taten"-Konto verbucht wird - beten, fasten, spenden, evtl die Wallfahrt,...

Wenn sich jemand jedoch vom Islam abwendet, ist davon auszugehen, dass er das nicht mehr tut. Nicht zu den vorgeschriebenen Zeiten beten ist sogar Sünde, ebenso wie Alkohol trinken etc. Dadurch lädt sich das "Sünden"-Konto auf.

Der Gedanke soll nun der sein: Töte den frischgebackenen Atheisten lieber sofort, solange er noch mehr "gute Taten" auf dem Konto hat als "Sünden".

Antwort
von YassineB87, 63

Ganz einfach-  Ja, weil: Die Scharia von "outdated" Muslims gemacht wurde und das basierend auf Überlieferungen ca. 100 Jahre später.

Die Scharia wurde und wird verändert. Man reimt sich etwas zusammen im Grunde. solche fehlschlüsse wie das töten eines abgewendeten ist von menschen gemacht. nicht vom Propheten oder Gott selbst. 

zumal es im gegensatz zu koranlehren steht. da steht für uns nicht drinne das wir töten sollen. gott sprach zum propheten selbst und ausschließlich, dass er in tabuk einmarschieren soll oder in Mekka. er war dazu bestimmt Gerechtigkeit zu bringen. nicht wir. ´dem propheten wurde es gestattet zu lebzeiten den himmel zu sehen. uns nicht. also nur weil dem propheten konkrete dinge befohlen wurden von gott selbst, heißt es nicht das wir diese konkreten situationen für uns verallgemmeinert nutzen dürfen. 

Ich halte mich an die Scharia solange es nicht gegen gottes konkreten gebote gegen uns verstösst. wie zum beispiel kein zwang im glauben und du darfst niemanden töten ausser in notwehr. darauf steht große strafe,

außerdem was genau soll das bringen einen zu töten wenn er kein moslem mehr ist? er wird doch eh sterben wie alle anderen auch und sich vor gott verantworten nicht vor uns...

was wäre wenn derjenige zum glauben zurückfindet und gott ihm vergibt? wer wäre derjenige der sich gott dafür in den Weg stellt....

Also lange rede kurzer sinn. wenn die scharia gewisse dinge beschließt folge ich der mehrheit unbd befolge diese. wenn ich aber im herzen spüre das passt nicht - dann nicht. dass aber mit der niyya ein guter mensch zu sein und nicht zu sagen, der alkohol ist vielleicht nicht verboten weil ich den gern trinken möchte. sondern übel abzuwenden. du wirst für deine Taten grade stehen müssen und dich nicht auf die scharia berufen können wenn du vor gott stehst am jüngsten tag. er wird dir sagen, dass er dir den Koran und den propheten zur rechtleitung gab und deinen verstand (Aql) um dem besten seiner verse zu folgen. nicht irgendwelche anderen menschen. 

möge er uns rechtleiten...

Antwort
von apfelesser7, 167

Ja, darauf gibt es die Todesstrafe, das ist etwa in Saudi-Arabien der Fall, nicht aber in allen muslimischen Ländern.

Antwort
von Giustolisi, 117

Wer sich von Allah abwendet, kann das laut den islamischen Schriften mit dem Leben bezahlen.
Einen ähnlichen Widerspruch gibt es auch im heutigen Christentum. Zwar betonen Christen sehr oft den freien Willen und die Entscheidungsfreiheit, predigen aber gleichzeitig, dass man in die Hölle kommt, wenn man sich nicht dafür entscheidet, an Gott zu glauben. Also gibt es auch da einen Zwang. Das ist nichts Neues, denn ohne Angst gibt es zu viele Abweichler.

Kommentar von earnest ,

Wo siehst du im HEUTIGEN Christentum eine Strafe im DIESSEITS für Apostasie?

Dein Vergleich hinkt - aber sowas von...

Kommentar von Giustolisi ,

Im Diesseits gibt es keine Strafe, aber das habe ich ja auch nicht behauptet. Deswegen habe ich den Widerspruch ähnlich genannt, da die Gläubigen auch mit Angst unter Kontrolle gehalten werden sollen.

Bitte leg mir keine Worte in den Mund, ok?

Kommentar von earnest ,

Ich lege dir nichts in den Mund. 

Aber wie kann man eine möglicherweise imaginäre Strafe in einem möglicherweise imaginären Jüngsten Gericht mit einer in bestimmten Situationen real drohenden körperlichen Strafe im real existierenden Diesseits vergleichen?

Wo ist da die Ähnlichkeit?

Kommentar von Giustolisi ,

Wo ist da die Ähnlichkeit?

Angst ist die Ähnlichkeit. Auch wenn es für einen Atheisten nur eine imaginäre Strafe ist, die Gläubigen hindert allein die Vorstellung daran, ihren Glauben anzuzweifeln.
das ist für mich und dich vielleicht schwer nachvollziehbar, aber für gläubige Menschen ist die Vorstellung umgebracht zu werden (wenn überhaupt)nicht viel erschreckender als der Gedanke, die Ewigkeit in der Hölle zu verbringen, denn sie halten die Hölle für real.

Kommentar von earnest ,

Dieser Punkt dürfte bei "modernen" Christen wohl keine große Rolle mehr spielen - Mittelalter war vorgestern. 

Bei "christliche Fundis" sieht die Sache aber anders aus. 

(Ich verstehe jetzt deinen Vergleich, bin aber, wie gerade geschrieben, beim zentralen Punkt "Angst" nicht deiner Meinun.)

Kommentar von earnest ,

-upps: bei "christlichen Fundis"; Meinung

Kommentar von Giustolisi ,

Dieser Punkt dürfte bei "modernen" Christen wohl keine große Rolle mehr spielen 

Ich meine ja Gläubige und nicht die, die es nur auf dem Papier sind.

Kommentar von earnest ,

Noch einmal: Welcher "moderne Christ" - und das sind ja auch "Gläubige" - glaubt heute noch an das Jüngste Gericht, an Hölle und Paradies?

Frag doch mal einen protestantischen Pfarrer in einer norddeutschen Großstadt... 

... und wundere dich nicht über eine ausweichende Antwort.

Kommentar von Giustolisi ,

Die heute verbreiteten Rosinenpicker glauben ja nur noch an die schönen Seiten.
In den Kirchen sitzen so viele Menschen, die nicht einmal die Bibel ganz gelesen haben. Die wenigsten wissen genug über die christliche Doktrin, um die wichtigsten Glaubensinhalte zu nennen.
Wenn ich gläubige Christen meine, dann meine ich evangelische und katholische Christen, die an die Lehren der jeweiligen Kirchen glauben. Die, die sich ihr eigenes Süppchen kochen, sind damit nicht gemeint. Hölle, Paradies und das jüngste Gericht sind zentrale Glaubensinhalte des Christentums. Ohne die würde der ganze Quatsch ja noch weniger Sinn ergeben.

Kommentar von tamara6666 ,

Ich glaube da dran. Steht doch in der Bibel, das mit dem Jüngsten Gericht.

Die Angst vor dem Jüngsten Gericht ist aber nicht der Grund, warum ich gläubig bin. Ich habe erlebt, wie reich das Leben mit Gott sein kann und wie armselig ohne Gott. Wenn man diese ganze Fülle einmal erlebt hat, will man nicht mehr zurück. Bei Gott ist alles so viel reicher und schöner. Das Leben ohne ihn kann auch schön sein, aber nur, weil man das Leben mit Gott nicht kennt. Im Vergleich dazu ist das Leben ohne ihn nichts.

Kommentar von Giustolisi ,

Mir ist die harte Realität lieber als eine schöne Illusion.

Kommentar von eddiepoole ,

"Wo siehst du im HEUTIGEN Christentum eine Strafe im DIESSEITS für Apostasie?"

Mit welcher Silbe hat er das denn angedeutet?

Er sagt nur, es gibt einen ähnlichen Widerspruch bezüglich der Willensfreiheit. Willst du seine Feststellung in Abrede stellen?

Kommentar von joergbauer ,

Es gibt keinen freien Willen! Wir haben einen eigenen Willen, aber das ist etwas anderes. Zu Gott kommt man nur durch Buße - und die bewirkt auch nur allein Gott! Der natürliche Mensch erkennt nichts von Gott und fragt auch nicht danach. Wir sind geistlich tot!

Kommentar von earnest ,

Wer ist "wir", joerg?

Ich fühle mich aber sowohl geistig wie geistlich recht lebendig, joerg.

Und es ist eine meines Wissens nicht beweisbare Behauptung, der Mensch habe keinen freien Willen.

Kommentar von KaeteK ,

Keine Ahnung, aber mitreden :-(((

Kommentar von Zicke52 ,

@Giustolisi: Ich sehe da aber schon einen riesigen Unterschied.

Alle Art von religiösen Strafen (dies- oder jenseitige) betreffen ja nur Ungläubige. "Recht"gläubige haben weder von ihren "Brüdern" noch Gott was zu befürchten.

Die Ungläubigen aber haben mit jeglicher Art von jenseitigen Strafen null Problem. Die Höllendrohungen z.B. des Christentums gehen ihnen am...vorbei, beeinträchtigen ihr Leben also in keiner Weise.

Ganz anders mit den diesseitigen Strafen des Islam. Die beeinträchtigen Ungläubige sehr wohl.

Kommentar von Giustolisi ,

"Recht"gläubige haben weder von ihren "Brüdern" noch Gott was zu befürchten.

Sie werden sich bemühen nicht zu zweifeln und immer schön zu glauben, eben weil sie auch an die unangenehmen Konsequenzen glauben. So hält man die Zahl der Abweichler klein.

Antwort
von Leonidas78, 139

Weil du dann zu einem abtrünnigen wirst und es schlechte promotion ist und dadurch vllt andere mit animierst auszutreten. . Damit das nicht passiert wirst gesteinigt

Antwort
von hutten52, 109

Ja, die Todesstrafe ist islamrechtlich bei Apostasie vorgeschrieben. 

Wikipedia:

In der Hadithliteratur ist der Befehl zur Tötung desjenigen, der seine Religion wechselt, in mehreren Überlieferungen verzeichnet. Nach der allgemein gültigen islamischen Rechtsauffassung wird der Abfall vom Islam mit dem Tode bestraft. Die älteste Rechtsquelle, die die Todesstrafe bei Apostasie legitimiert, ist, wie oben dargestellt, nicht im Koran, sondern – wie eingangs erwähnt – in der zweitwichtigsten Quelle der Jurisprudenz, im Hadith und in dem damit verbundenen Konsens (Idschmāʿ) der Rechtsgelehrten nachweisbar. Der Prophetenspruch: „wer seine Religion wechselt, dem schlagt den Kopf ab erscheint in der kodifizierten Rechtsliteratur erstmals im Muwaṭṭaʾ des medinensischen Gelehrten Malik ibn Anas mit einem zunächst unvollständigem Isnād als Rechtsdirektive Mohammeds.

In zahlreichen islamischen Staaten ist das auch heute Gesetz.

"Kein Zwang im Glauben" wird immer wieder als Beleg für die angebliche Toleranz des Korans angeführt, aber zu Unrecht. Die Koranstelle geht nämlich in Sure 2,257 so weiter: 

„Allah ist der Freund derer, die gläubig sind. Er bringt sie aus der Finsternis hinaus ins Licht. Die Ungläubigen aber haben die Götzen (Al-taaghuut) zu Freunden. Die bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternis. Sie werden Insassen des Höllenfeuers sein und (ewig) darin weilen“. 

Die  Koranstelle bezieht sich also nicht auf "Abtrünnige, Heuchler, Ungläubige" etc. 

Kommentar von Zicke52 ,

@hutten52: Zu deinem vorletzten Absatz (Sure 2,257):  Hier steht aber nicht, dass man Ungläubige töten soll, sondern dass Allah sie bestrafen wird. Das wäre ja kein Problem für Ungläubige, wenn die Moslems sich bloss daran halten würden!

Kommentar von hutten52 ,

Das stimmt für 2,257. Leider gibt es etliche Koranstellen, welche die Tötung von Ungläubigen schon im Diesseits anordnen. 

Beispiel:

4,89

Und wenn sie sich abwenden ( = eurer
Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Freund oder Helfer!

Kommentar von Zicke52 ,

@hutten52: Ja, das stimmt. Es gibt wirkliche Aufrufe im Koran, Ungläubige zu bekriegen und zu töten.

Es ging mir nur darum, diese Aufrufe von Höllendrohungen zu unterscheiden. Letztere gibt es auch in anderen Religionen, und sie sind kein Problem für Ungläubige.

Kommentar von hutten52 ,

Einverstanden.

Antwort
von Blitz68, 101

der Isalm sieht nicht vor, dass es eine Abwendung vom Islam geben könnte.

Der Versuch sich vom Islam abzuwenden  wird mit dem Tode bestraft.

Antwort
von DerBuddha, 51

den ganzen glaubenswahn sieht man in solchen zitaten und beispielen:

„Wenn sie die Todesstrafe bei Apostasie abgeschafft hätten gäbe es heute keinen Islam mehr.“
„Der Islam hätte mit dem Tod des Propheten aufgehört zu existieren.“
„Also hat das Festhalten an der Todesstrafe bei Apostasie geholfen, den Islam bis heute zu erhalten.“ Quelle:Yousef Al-Qaradhawi, einer der renommiertesten und populärsten Islamgelehrten unserer Zeit

In 13 Ländern auf der ganzen Welt, alle sind muslimisch, werden Menschen, die sich öffentlich dazu bekennen Atheisten zu sein oder die offizielle
Staatsreligion Islam ablehnen, nach Recht und Gesetz exekutiert. In diesem Jahr kamen sechs Länder hinzu, die vollständige Liste umfasst: Afghanistan - Iran - Malaysia - Malediven - Mauretanien - Nigeria - Pakistan - Katar - Saudi Arabien - Somalia - Sudan - Vereinigte Arabische Emirate - Jemen Quelle: http://derprophet.info/inhalt/abfall-vom-glauben-htm/

Sure 2, Vers 217:… Wer sich aber von euch von seinem
Glauben abtrünnig machen lässt und als Ungläubiger stirbt, deren Werke
sind verderblich hienieden und im jenseits, und des Feuers Gefährten
sind sie und verweilen ewig darinnen.

Sure 16, Vers 106: Wer Allah verleugnet, nachdem er an
ihn geglaubt, es sei denn, er sei dazu gezwungen und sein Herz sei fest
im Glauben – jedoch, wer seine Brust dem Unglauben öffnet – auf sie soll
kommen Zorn von Allah und ihnen soll sein schwere Strafe.

Sure 63, Vers 4: … Sie sind der Feind, drum hüte dich vor ihnen. Allah schlag sie tot, wie sind sie abgewendet.

Sure 4, Vers 89: Sie wünschen, dass ihr ungläubig
werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet
aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs
Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.

WER JETZT NOCH von einer friedlichen und menschlichen religion redet, davon, dass man nicht gezwungen wird, diese religion anzunehmen, oder nicht bestraft wird, wenn man diese religion nicht annimmt, ist ein heuchler.............!!!!!

Kommentar von reziprok26 ,

Diese Widersprüchlichkeiten im Koran sind erklärlich, man sollte keinen Analphabeten zum Propheten machen, sicher sitzt der Engel Gabriel dafür im Höllenfeuer.

Kommentar von Zicke52 ,

@DerBuddha: Von den erwähnen Suren ist aber nur die letzte (4, 89) relevant, da sie zum Töten Ungläubiger auffordert.

In allen anderen ist nur von Allahs Strafe im Jenseits die Rede. Die jenseitige Strafe gibt's in anderen Religionen auch, und damit können Ungläubige sehr gut leben.

Nein, das Alleinstellungsmerkmal des Islam ist, dass er Allah nicht vertraut und die Strafe ins diesseits verlegt. Sicher ist sicher.

Kommentar von DerBuddha ,

eigentlich ist es wurscht, ob in einem märchenbuch ein gott selbst bestraft oder zum bestrafen aufruft, denn fakt ist, dass in diesem märchenbuch vieles enthalten ist, was die märchen widerlegt, dass diese religion NIEMANDEM schadet...................:)

Kommentar von Zicke52 ,

@DerBuddha: Ich meinte nur, die Höllendrohungen tangieren einen Atheisten ja nicht, sind also keine Strafen für ihn. Wenn sich alle Religionen damit begnügen würden, hätte ich überhaupt kein Problem damit.

Die Charlie-Hebdo-Redakteure haben jahrzehntelang fröhlich und zufrieden mit Höllendrohungen gelebt und waren bereit, dass bis zu ihrem natürlichen Tod zu tun. Erst mit den sehr reellen Kalaschnikows hatten sie ein Problem.

Kommentar von DerBuddha ,

falsch, denn nicht redakteure dieser satire-zeitung hatten ein problem, sondern menschen, die einfach nur dumm in der birne waren...............zudem haben sie meine vollste zustimmung, denn glaubenswahn bekämpft man einfach am besten mit satire..................:)

Kommentar von Zicke52 ,

@DerBuddha: Also mir ist das nicht wurscht, ob mich ein Gott selbst bestraft (damit habe ich kein Problem) oder ein Mensch in seinem Auftrag (damit habe ich ein riesiges Problem!).

Ersteres ist eine fiktive, zweiteres eine reelle Strafe!

Kommentar von DerBuddha ,

im bezug zu märchenschriften, die man immer als friedlich bezeichnen will, ist es völlig wurscht, ob dieser dort beschriebene märchenonkel zum bestrafen aufruft, oder selbst mit beispielen bestraft, denn fakt bleibt trotzdem, diese märchenschrift ist weder friedlich noch menschlich....................:)

Kommentar von Zicke52 ,

@DerBuddha: Du willst es wohl nicht verstehen?

Dir ist es also völlig wurscht, ob dir jemand mit Höllenstrafen droht (an die du nicht glaubst) oder dich im Auftrag seines imaginären Gottes abknallt?

Mir ist das NICHT wurst! Im ersten Fall passiert mir nichts, im zweiten Fall sterbe ich eines gewaltsamen Todes. Und das finde ich nicht so toll.

Kommentar von DerBuddha ,

du scheinst es nicht zu verstehen................*fg*

die frage war, ob märchenschriften die todesstrafe vorsehen...................und so ist dann meine antwort auch geschrieben.............falls du es nicht verstehst, nochmal für dich:

"im bezug zu märchenschriften, die man immer als friedlich bezeichnen will, ist es völlig wurscht, ob dieser dort beschriebene märchenonkel zum bestrafen aufruft, oder selbst mit beispielen bestraft, denn fakt bleibt trotzdem, diese märchenschrift ist weder friedlich noch menschlich.."

Kommentar von Zicke52 ,

@DerBuddha: Neiiin, es ging um die Todesstrafe! Und das ist eindeutig eine irdische Strafe, die einen Lebenden in den Tod befördert!

Höllenstrafe ist keine Todesstrafe, sondern ewige Folter. Und ausserdem fiktiv. Tut einem Ungläubigen also gaaar nichts! 

Ich habe auch nie behauptet, dass die Götter der drei Monotheismen friedlich und menschlich sind. Aber der mittlere (Gott der Christen) verlegt seine Strafen wenigsten ins Jenseits. Und das finde ich konkret friedlich, wenn man an die Märchen eben nicht glaubt. Weil einem konkret nichts passiert.

Aber Götter, die ihre Anhänger zu irdischen Strafen auffordern, sind eine ganz konkrete Gefahr. Es nützt nichts, wenn man nicht an sie glaubt, denn man wird von ihren Gläubigen verfolgt und getötet.  Und DAS ist ein Problem!

Und ich wiederhole: mir ist das ganz und gar nicht wurscht, ob mir jemand mit der Hölle droht oder mich abknallt! Ersteres ficht mich nicht an und ist kein Hindernis für ein friedliches Leben.

Antwort
von KaeteK, 66

http://derprophet.info/inhalt/sharia-htm/

Lies den Artikel und informiere dich gut. lg

Antwort
von josef050153, 20

Im Islamischen Recht gilt die Todesstrafe für den Abfall vom Islam. Am 23.9.1978 hat der Fatwa-Ausschusses der Azhar ein entsprechendes Urteil gefällt.

Antwort
von muhamedba, 52

Ich bin mir nicht mehr ganz sicher aber diese Frage hatte ich in der Moschee selbst einmal gestellt (vor etwa 15 Jahren). Die Antwort: Damals gab es Menschen, die die Schahada gesprochen haben (das Glaubensbekenntnis) und 1-2 Tage später haben Sie den Islam verlassen, dann schlecht über den Islam geredet. Ihr Ziel war somit klar und da der Islam die Glaubensfreiheit garantiert haben diese Leute dies als Schutz genommen. So ist es zu diesem Vers gekommen. Jetzt konnten diese Leute so etwas nicht mehr tun, da Sie mit Ihrem Leben bezahlt hätten.

Kommentar von earnest ,

Wie darf man deinen letzten Satz verstehen; er kommt so nüchtern daher. 

Findest du das denn richtig, wenn sie, wie du so blumig sagst, mit ihrem Leben bezahlt hätten?

Kommentar von muhamedba ,

Dir wird die Wahl gelassen. Wenn du kein Moslem bist, dann überlegst du es dir doppelt und dreifach, ob das der richtige Weg ist und als Christ/Jude betrifft dich das sowieso nicht. Die Leute, die den Islam angenommen haben, um dann sagen zu können "wir waren ja selbst Muslime aber das macht alles keinen Sinn" sind danach "ausgestorben", da sich niemand mehr getraut hat so ein Risiko einzugehen.

Auf der anderen Seite kannst du den Islam ja verlassen aber du kannst das halt nicht an die Glocke hängen oder gar Geld daraus schlagen, wie Abdel Samad hier, obwohl ich nicht glaube, das dieser jemals den Islam angehört hat.

Kommentar von earnest ,

Nein, als Nicht-Muslim muss ich da keine Sekunde lang überlegen...

Wer ist denn "ausgestorben"?

Deine Unterstellung Samad betreffend finde ich übel. "Der ist ja kein Muslim und war nie einer" ist die übliche Ausrede der Leute, die sich mit dem, was er schreibt, nicht auseinandersetzen wollen. 

Oder es, mangels intellektueller Kapazität, nicht können.

Kommentar von Zicke52 ,

@muhamedba: "auf der anderen Seite kannst du den Islam ja verlassen, aber du kannst das nicht an die Glocke hängen"

Ach, wie großzügig. Es besteht gar kein Zwang zum Glauben, nur Zwang zum Heucheln. Aber werden Heuchler andererseits im Koran nicht aufs Übelste beschimpft und bedroht?

Aber es gibt keinen Widerspruch im Koran, nein.

Kommentar von Zicke52 ,

@muhamedba: "...und da der Islam die Glaubensfreiheit garantiert haben diese Leute dies als Schutz genommen"

Also wurde die Glaubensfreiheit wieder abgeschafft. Warum behaupten die Moslems dann aber heute noch, es gäbe keinen Zwang zum Glauben (was ohnehin durch Tatsachsachen widerlegt wird. Es gibt nämlich in keinem islamischen Land Religionsfreiheit)?

Antwort
von nowka20, 10

der IS sagt JA

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