Frage von Madison17, 66

Sichtweisen auf Jesus von Christentum und dem Islam eher Grundlage für Konflikte oder friedliches Zusammenleben ist ?

Hey, ich würde gerne wissen ob ihr glaubt, dass die unterschiedliche Sicht auf Jesus des Christentums und des Islams eher Grundlage für ein friedliches Zusammenleben oder für Konflikte ist.

Antwort
von ComteCagliostro, 16

Kann sowohl in die eine wie in die andere Richtung gehen.

Fundamentalistische Christen haben bei der islamischen Sicht das Problem, dass Jesus weder als Sohn Gottes noch als Messias gesehen wird. Allerdings halte ich das für ein vorgeschobenes Argument, um den Vourteilen gegenüber dem Islam einen Unterbau zu liefern. Denn schliesslich erkennt das Judentum dies genau so wenig an, und da wird weniger dagegen gewettert. Das Judentum sieht Jesus noch nicht einmal als Propheten, womit der Islam der Sicht des Christentums näher steht, als die eigenen jüdischen Wurzeln.

Ich sags mal so: Die Tatsache, dass Jesus vom Islam als Prophet gesehen wird, und wir alle wissen, welch hohen Stellenwert Propheten im Islam geniessen, kann eine Chance sein zur Verständigung. Man muss sie nur nutzen. Aber dazu sollten beide Seiten ein Stück Abstand nehmen von ihrer Rechthaberei und sich vor allem jedes Missionierungsversuches enthalten. Aber vom eigenen Dogma loszulassen fiel den Menschen schon immer schwer.

Kommentar von Bodesurry ,

Allerdings halte ich das für ein vorgeschobenes Argument, um den Vourteilen gegenüber dem Islam einen Unterbau zu liefern

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du diesen Satz ernst gemeint hast. 

Jesus Christus, der als  Sohn Gottes, für uns Christen am Kreuz gestorben ist, soll ein vorgeschobenes Argument sein? Tod und Auferstehung von Jesus  sind die wichtigsten Ereignisse in der Bibel. 

Ich greife auch keinen Muslim an, wenn er in Jesus nur einen Propheten sieht. Aber wenn  man mich zwingen würde, ihn Jesus nur einen Propheten zu sehen, würde ich meinen Glauben verleugnen. So etwas kann man auch von einem gläubigen Muslim nicht verlangen. Das hat dann nichts mit Rechthaberei oder Missionierungsversuch zu tun.

Wenn man die Geschichte des Judentums kennt, so ist es nicht verwunderlich, wenn die Juden Probleme mit der Stellung von Jesus im Christentum haben. Für mich ist es eine Tragödie, was Christen den Juden angetan haben. Von den Kreuzzügen bis zum Ende des 2. Weltkrieges. 

Bei den  Muslimen, die ich kenne, wird Isa/Jesus  als Prophet nicht groß beachtet. Dies hängt aus meiner Sicht genau damit zusammen, dass Jesus im Christentum so einen hohen Stellenwert hat. 

Kommentar von ComteCagliostro ,

Ich schrieb, dass fundamentalistische Christen mit der Sichtweise des Islam auf Jesus ein Problem haben und dass ich dies für ein vorgeschobenes Argument halte, und genau so meine ich das auch.

Ein nicht fundamentalistischer Christ sollte kein Problem damit haben, wenn in einer anderen Religion Jesus anders gesehen wird.

Ebenso wie er ja auch kein Problem damit hat, dass im gesamten Tanach kein Sohn Gottes Erwähnung findet. Trotzdem sei es den Christen unbenommen, die Existenz eines exklusiven Sohnes Gottes anzunehmen, wie es auch den Muslimen unbenommen sein sollte, in diesem "nur" einen Propheten zu sehen.

Verständnis entsteht nur, wenn Toleranz in alle Richtungen wirkt. Sonst droht der Konflikt.

Antwort
von Ryuuk, 37
Konflikte

Da historisch gesehen, weder Christen noch Muslime, mit sich selbst, oder miteinander klargekommen sind

Antwort
von arevo, 7
Konflikte

Zwischen Christentum und Islam gibt es keine Grundlage für ein friedliches Zusammenleben, weil auch Juden und Christen als Menschen zweiter Klasse angesehen werden. Das spielt die Sichtweise auf Jesus/Isa nur eine sekundäre Rolle.Isa des Korans hat nichts, außer dem Namen, mit Jesus des NT zu tun.Die Ummah gilt schließlich im Islam als die Gemeinschaften der besten Menschen.


Antwort
von Nightwing99, 34

Sehe da nicht die Sicht auf Jesus sondern wenn schon dann das gesamte alte testament als Problem

Antwort
von Xpomul, 19
Konflikte

Konflikt. Ohne jeden Zweifel. Die Moslems sind früher oder später gezwungen, dem Koran zu gehorchen. Und der befiehlt Mord.

Gott befiehlt das Gegenteil, nämlich Liebe.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community