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Sicherheit bei Organspenden für den Spender

gefragt von schmideck am 30.09.2008 um 12:48 Uhr

Wenn jemand einen Organspendeausweis hat, bekommt er trotzdem noch alle lebensrettenden Maßnahmen, wenn es schon schlecht aussieht? Habe gehört, dass es vorkommt, dass mansche Maßnahmen gar nicht mehr eingeleitet werden, wenn ein Organspendeausweis vorliegt. Wie kann man sich trotz Organspendeausweis davor schützen?

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medic
beantwortet von medic am 30. September 2008 12:50
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nein, erstmal wird alles getan um dich zu retten bevor man an deine organe geht. du kannst natürlich auch bestimmte organe verweigern.


coyotincaos
beantwortet von coyotincaos am 30. September 2008 12:50
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Er bekommt alle lebensrettenden Maßnahmen, da vor der Organspende 2 unabhängige Ärzte von verschiedenen KH, die Situation beurteilen.


Claudine74
beantwortet von Claudine74 am 30. September 2008 12:55
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Die Ärzte haben den hipokratischen Eid abgelegt und müssen alles tun, um Dein Leben zu bewahren.

Ausserdem entscheidet nicht der behandelnde Arzt, ob Organe entnommen werden dürfen, sondern 2 unabhängige Ärzte.

Ich bin ziemlich sicher, dass da alles mit rechten Dingen zugeht-wahrscheinlich stirbt man nur leichter als Kassenpatient lach


russeliana
beantwortet von russeliana am 30. September 2008 12:51
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Es ist Gesetz, dass man erst eindeutig Hirntot sein muss. Alle anderen Funktionen werden am Leben gehalten um die Organe weiter durchbluten zu können. So lange, bis sie entnommen sind, werden die Funktionen aufrecht erhalten, dann wird abgeschaltet.


Helga80
beantwortet von Helga80 am 30. September 2008 12:59
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Du brauchst keine Angst haben, das ist ein Ammenmärchen, das z.B. verunglückte Motorradfahrer sofort zum Aufschneiden auf den Tisch gelegt werden, bevor überhaupt feststeht was die haben.

Zwei unabhängige Ärzte entscheiden darüber, ob der Patient tatsächlich hirntot ist und die Organe entnommen werden können.


cyracus
beantwortet von cyracus am 30. August 2009 07:34
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Genau vor einem Jahr hast Du Deine Frage eingestellt, die ich gerade zufällig sehe. - Vielleicht interssiert es Dich ja noch und auch meine Meinung.

Ich sehe dieses Thema sehr kritisch. Und ich finde es erschreckend, dass den Bürgern nicht die ganze Wahrheit schonungslos mitgeteilt wird. Aber würde die Organlobby dies tun, würde kaum noch einer einen "Spende"ausweis haben. Das Pro kriegst Du in den Medien ja rauf und runter. Der Organlobby kann man wirklich nicht vorwerfen, sie sei faul. - Das Problem ist ja, dass Du bei der Organentnahme nicht tot bist, nicht tot sein darfst, denn Organe von wirklich Toten sind unbrauchbar (außer der Hornhaut der Augen).

Zum Leben gehört auch, am Ende in Würde sterben zu können, anstatt vor dem tatsächlichen Ende ...

-

Hier ein paar Hinweise für eine krititsche Betrachtung:

Google mit

hirntod barnard vorwurf mord totschlag

und mit

gg-lahnstein hirntot fuchs laumann

und mit

odaischi da packt mich das grauen

Auch die Buddhisten wissen, dass Menschen bei der Organentnahme Schmerzen empfinden und starke Schmerzmittel benötigen, google mit

bodhibaum organspende starken schmerzmitteln

(Wörter genau so - wenn Du hier „Cache“ anklickst, hast Du sofort die Textstelle)

(Die wenigsten Kliniken sind übrigens bereit, bei der Organentnahme Schmerzmittel und Narkose zu geben. Denn damit müsste die Organlobby zugeben, dass die Organ"spender" während der Organentnahme nicht tot sind. Es werden meist nur muskelentspannende Medikamente gegeben, damit die Organ"spender" nicht so unangenehm „zappeln“ können.)

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Mir erzählte eine Frau von deren Freundin: Ihr Mann wurde im Krankenhaus als hirntot diagnostiziert, und sie sollte ihn zur Organspende freigeben. Sie wurde wütend und ließ ihn statt dessen in ein anderes Krankenhaus transportieren. Dort wurde festgestellt, dass er durch bestimmte Medikamente, die er in dem ersten Krankenhaus verabreicht bekam, nur so wirkte wie hirntot. - Als die Frau mir das von ihrer Freundin und deren Mann berichtete, sagte sie: Die Ärzte haben den Mann soweit wieder gesund gekriegt, dass er schon wieder laufen kann. Nur sprechen kann er noch nicht. Die Ärzte versicherten der Ehefrau aber, dass sie das auch noch hinkriegen.

-

Google mal mit

shortnews organspender wieder aufgewacht

-

Zu genau diesem Thema gibt es ein Buch mit dem Titel Bis auf den Grund des Ozeans: "Sechs Jahre galt ich als hirntot. Aber ich bekam alles mit." Das ist ein sehr gut geschriebener Erlebnisbericht von einer starken Frau. Dass die bei all dem bei klarem Verstand blieb, ist bewundernswert.

Hier ist eine ausführliche Buchbesprechung, google mit:

ciao ozean sechs jahre galt als hirntot

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Eine Insiderin, die jahrelang in einer Transplantationsklinik arbeitete, berichtet: (google mit)

zdf forum organspende hemme aus arbeitsrechtlichen gründen

(die Wörter genau so)

und klick dort gleich oben die Überschrift ZDF.de - Organspende an.

-

Falls Du einen Nicht-Organspendeausweis haben willst (er hat eine andere Farbe als der herkömmliche und ist auch in der eventuellen Hektik einer Transplantationsklinik deutlich zu erkennen), den findest Du hier:

organspendekampagne organspende einführung

(den Ausweis zum Runterladen findest du in der Mitte der Seite)

-

den Nicht-Ausweis ohne erklärenden Text, indem Du googelst mit

kritischebionetik nicht-organspendeausweis

-

Mit diesem Nicht-Organspendeausweis wird konsequent erklärt, dass man keine Organe „spenden“ und auch keine Fremdorgane erhalten will.

-

Bei diesem Thema darf man auch nicht den Organhandel außer Acht lassen. - Google dazu mal mit

organ china

organ falun gong

organhandel kinder

Organhandel Deutschland

-

Schau Dir das Video an, google mit

faz organraub die toten babys von kirkuv

-

Gehe in YouTube rein und setzt dort als Suchwort ein:

organhandel

hier kriegst Du reiche Ernte.


grisu05
beantwortet von grisu05 am 1. Oktober 2008 12:08
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Das sind alles Gerüchte. Ich arbeite beim Rettungsdienst und wir machen unsere Bemühungen sicher nicht vom Organspendeausweis abhängig. Das ist auch in einer Klinik nicht anders.


Questor
beantwortet von Questor am 30. September 2008 13:40
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Man kann sich niemals sicher sein. Meine verteilung regeln im Bedarfsfall meine Angehörigen - die müssten sowieso benachrichtigt werden.


sandra1981
beantwortet von sandra1981 am 30. September 2008 12:53
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wenn das so wäre würde niemand einen Organspenedeausweis mit sich rum tragen!!!!


anonym
beantwortet von Alinchen am 30. September 2008 12:52
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Sicher sein, kannst Du Dir als Organspender bestimmt nie... Aber ich würde trotzdem davon ausgehen, schon alleine weil die Ärzte dazu verpflichtet sind, dass alle lebensrettenden Maßnahmen zuerst ergriffen werden, bevor die die Organe entnommen werdeb. Allerdings ist es tatsächlich so, dass man noch nicht "komplett" tot ist, wenn die Organe entnommen werden, weil diese ansonsten nicht zu gebrauchen wären (Hab ich mal im TV gesehen).


america
beantwortet von america am 30. September 2008 12:51
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ich spende nichts, (hat aber mit meiner schwäbischen heimat nicht zu tun)

Kommentar von Simple_avatar5smallrusseliana am 30. September 2008 12:52

und wenn du selber was brauchst, dann dürftest du eigentlich nichts bekommen (nach deiner Einstellung)??

Kommentar von F938c93da3eeabf30a6679828dede59csmallamerica am 30. September 2008 12:54

dann hatte ich pech, sterben muss jeder einmal

Kommentar von Simple_avatar5smallrusseliana am 30. September 2008 12:59

hat nicht unbedingt mit Sterben zu tun, z.b. Hornhautimplantationen.

Kommentar von 115f50118f1c0b3c28a30a13aed2e48esmallHelga80 am 30. September 2008 13:02

Hast du Kinder? Dann sieht man das meistens anders, wenn man auf einmal vor Augen hat, daß das Kind stirbt, wenn es keine Organtransplantation bekommt


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