Frage von berlineresser, 162

Sicheren Job kündigen und studieren - Spricht etwas dagegen?

Eigentlich steht meine Entscheidung zu 99% fest. Ich werde bald kündigen und zum Wintersemester anfangen zu studieren. Meine Arbeit langweilt mich zu Tode und es gibt keinerlei Perspektiven.

Auf der anderen Seite ist mein Job extrem sicher und sehr gut bezahlt (halb staatliches Unternehmen). Nirgendwo anders erhalte ich so einen Lohn bei so wenig Arbeit. Und eine hohe Pension ist auch sicher, wenn ich noch 40 Jahre durchhalte.

Trotzdem möchte ich kündigen und studieren gehen. Es ist aber ein merkwürdiges Gefühl, einen Job zu kündigen, wofür andere Schlange stehen.

Was würdet ihr mir raten? Ich habe Angst, nach meinem Studium gar keinen Job zu bekommen und noch tiefer als jetzt zu fallen. Aber das ist eigentlich ausgeschlossen, dennoch mache ich mir sorgen.

Antwort
von DerHans, 108

Die Gruppe der Akademiker ist am geringsten von Arbeitslosigkeit betroffen.

Die Befürchtung nach dem Studium arbeitslos zu werden, ist zwar berechtigt, aber wahrscheinlich unbegründet.

Antwort
von tommy40629, 126

Was willst Du studieren?

Wie lange bist Du aus der Schule raus?

Es gibt auch Fernunis, da kannst Du in Ruhe studieren.

Ich habe gerade das Gegenteil gemacht, ich gehe nicht mehr zur Uni, weil ich maximal mit 2,7 abschließen würde und lerne heftig für den Auswahltest bei der Bundeswehr und beim Finanzamt als Beamter. (Ok, aktuell mache ich 30 min. Pause)

Kommentar von berlineresser ,

Ich habe unmittelbar nach meiner Ausbildung eine berufsbegleitende Fortbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt begonnen und jetzt abgeschlossen.

Nun möchte ich BWL studieren und mindestens den Master machen, eventuell auch promovieren. Außerdem möchte ich das Studentenleben kennenlernen, da ich befürchte, es später zu bereuen.

Kommentar von tommy40629 ,

Also BWL ist zu machen.

Mache Dir aber klar, dass Du jedes Semester 30 CP's brauchst, sonst wird es nix mit der Regelstudienzeit.

Im Schnitt gibt es pro Vorlesung 6 CP, d.h. Du brauchst 5 Vorlesungen pro Semester, von denen einige 2 Mal die Woche stattfinden.

Dann gibt es noch zu jeder Vorlesung eine Übungsgruppe und die Übungsaufgaben.

Du hockst mit bis zu 700 Leuten in einer Vorlesung und wenn Du Pech hast, rasselt der Dozent nur den Stoff herunter.

Sehr gute Dozenten sind auch in BWL selten. Ich habe es im Nebenfach gehabt. Bei den Schlechten hatte ich 3-er und 4-er bei den sehr guten 1,0.

Und ganz ganz wichtig:

Wenn man BWL mit einer 1,0 abschließt, dann hat man wirklich gute Chancen.

Ich weiß aus Erzählungen von Leuten, die BWL-lern Nachhilfe geben, dass man mit einer 3,0 keine Chancen mehr hat.

Mit einer 2,0 sieht es auch nicht so toll aus.

Warum machst Du nicht bei einer Behörde eine duale Ausbildung?

Da gibt es doch so viele Möglichkeiten.

Antwort
von MaraMiez, 120

Ich persönlich würds nicht tun, sondern eher versuchen beides unter einen Hut zu kriegen. Schon allein weil man wärend dem Studium ja auch Geld braucht.

Antwort
von Zumverzweifeln, 109

Wie wäre es mit reduzierter Arbeitszeit und einem Studium?

Antwort
von Niklasdf, 115

Wie wäre es denn mit einem Abend/Fernstudium?

Antwort
von EdnaImmers, 104

Kennst du den Spruch  ------> Wer nichts wagt - der nix gewinnt.

Kommentar von tommy40629 ,

Das kann mega schief gehen.

Frag nur mal die, die im Mathe LK ein 1,0 hatten dann haben sie Mathe studiert und waren nach 2 Wochen weg wie 80% der Anderen.

Man kann "Schiffe verbrennen" aber dann nicht ins Blaue hinein.

Bei der heutigen Gesellschaft kann da schnell das Leben kaputt sein, Harz4 usw.

Kommentar von EdnaImmers ,

Habe ich gesagt, dass es gut gehen wird?

Das dumme an der Zukunft ist halt, dass man nicht weiß was passieren wird.

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