sich bedanken außer Mode?
Mir fällt auf, dass die Tendenz, sich zu bedanken gerade bei jüngeren gegen Null tendiert, egal, ob sie in einer Menge vorgelassen werden, ihnen die Tür offen angereicht wird Alle anderen nicken sich zumindest kurz zu.
Ist das wirklich so? Oder denke nur ich das? Woran liegt das?
PS(oder hier ihnen ein Rat gegeben wird. )
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Danke-Sagen ist eine ständige Herausforderung: wahrhaftiges Danken lässt sich nicht in Worte gießen, man ringt nach Ausdrucksoptionen, die wieder verfallen - bis sie untergehen, nicht selten in Scham oder Unbeholfenheit, bis man in der Tat beschämend und unbeholfen reagiert, indem man den Dank verschluckt.
Bei "alltäglichen" Gefälligkeiten wie Tür-Aufhalten, etwas für den anderen aufheben usw. nicke ich meistens auch "nur" zu, allerdings schon beobachtend, ob der dahintersteckende Dank ankam. Nicht Dankbar-Sein an anderen nehme ich kaum war, bei eigenen Nehmen achte ich allerdings darauf, dass - nicht auf inneres Kommando, aber mit der Zeit - der Dank in irgendeiner Form Ausdruck findet, bis einem etwas einfiel, als "nur" "Danke" zu sagen oder zu schreiben, bei Taten oder Gedanken, die mehr als ein flüchtiges Wort "verdienen". Langfristige Dankbarkeit spürt man im miteinander schon; ein undankbarer Mensch wird auch an anderen Stellen der Kommunikation hinken und Defizite aufweisen. Die meisten Menschen registrieren, wenn sie etwas nehmen und reagieren, wenn man sie fordert, im richtigen Moment ebenfalls mit Gegenangeboten.
Kommentar von Zierie 01.02.2012Und, was findest Du nun, ist es "außer Mode" oder nicht?!?
Kommentar von lichtschattenlichtschatten 01.02.2012@Zierie: Hab´ich bereits beantwortet. Dankbarkeit kann nicht "in Mode" sein oder "außer Mode", sondern empfunden werden oder nicht. Ich nehme Dankbarkeit bei Mitmenschen wahr und lebe sie auch selbst.
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ich muss sagen, dass ich diese empfindung schlichtweg gar nicht teile....
mir ist weder aufgefallen, dass leute sich weniger bedanken, noch dass sie sich weniger entschuldigen beim rempeln....
und ich würde eher behaupten, dass grade ältere mit einem gewissen altersstarrsinn sich unhöflicher verhalten, da sie meinen, in ihrem alter stehen ihnen mehr rechte zu.....
und wenn man jemandem die tür aufhält o.ä. und sich selbst artikuliert mit einem freundlichem "bitte, kommen sie erst mal durch", bedanken sich die leute fast automatisch und lächeln auch meist....
ich bedanke mich schliesslich auch lieber bei einem lächelndem menschen als bei einer person, die mir mißmutig notgedrungen die tür aufhält.
Kommentar von kinirokiniro 01.02.2012So geht es mir auch.
Am schlimmsten finde ich, wenn (kleine) Kinder einfach ungefragt beiseite geschoben werden oder noch nicht einmal "ich möchte gerne durch" gesagt wird.
Als wenn Kinder Gegenstände wären, die von A nach B gestellt werden.
Kommentar von akumuakumu 01.02.2012Die erste vernünftige Antwort, die ich hier lese! DH!
Ich persönlich kann keinen Verfall erkennen, sondern nur das Gefühl der älteren Generationen zu altern und die daraus resultierende Nostalgie, die sich darin äußert, die aktuelle Zeit abzuwerten.
Kommentar von AntwortNichtsAntwortNichts 01.02.2012Super Antwort DH!
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Ich glaube es kommt nicht auf das Alter an, es scheint allgemein nicht mehr viel Wert darauf gelegt zu werden.
Kommentar von AnnukAnnuk 31.01.2012ist es in bestimmten Alter vielleicht auch peinlich oder uncool? Das frage ich mcih gerade.
Kommentar von KappaAlphaPhiKappaAlphaPhi 31.01.2012also im virtuellen Leben bedanken sich auch die, die normalerweise kein Wort rausbringen, und sei es auch nur ein eingedeutschtes "thnx" (thank you)
deshalb glaube ich einfach an den Verfall der oralen Kommunikation im Allgemeinen. Hat nichts mit bedanken zu tun....
Kommentar von egl2091egl2091 31.01.2012Das sehe ich auch so, ein Beispiel dafür ist auch das Grüßen auf der Straße. Die meisten Leute laufen einfach mit gesenkten Kopf an einem vorbei, ein freundlichen "Hallo" würde aber wohl keinem schaden. Ich glaube nicht, dass es als uncoll gilt, es ist einfach eine Frage der Erziehung. Wenn man nie lernt, sich zu bedanken, woher soll man es dann wissen...
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Ich habe immer wieder mitbekommen, dass Eltern ihren kleineren Kindern einen mechanischen Gebrauch von "Danke" und "Bitte" versuchen anzutrainieren - ein schroffes "Wie heißt das?!" hört man öfter mal.
Ich erlebe selten, dass Menschen sich (gerade für solche Kleinigkeiten!) nicht bedanken. "Undankbarkeit" könnte man eher in anderen Gebieten und (größeren, gewichtigeren...) Zusammenhängen feststellen. Wobei der Impuls zum Vorwurf der Undankbarkeit meist ja in der eigenen (falschen...) Erwartungshaltung und dem eigenen "Sich-empören-Wollen" zu suchen ist.
Kommentar von AnnukAnnuk 01.02.2012Stimmt klingt erstmal komisch. Allerdings kommt das sich-bedanken ja nicht von ungefähr. Vermutlich muss das eingeübt werden. Gerade wenn kleine Kinder was geschenkt bekommen, sind sie davon sofort so abgelenkt, dass sie gar nicht daran denken, danke zu sagen oder danke zu lächeln. Eine Erinnerung daran sehe ich als Hilfe (solange sie nicht zu vorführend laut angebracht wird)
Kommentar von Zierie 01.02.2012Stimmt, "Danke" sagen hat schon einen gewissen kulturellen Aspekt. Man muss es sich erlernen.
Es regelt grundsätzlich Beziehungen. Kinder kennen die Tragweite von einem Sich Bedanken noch gar nicht. Sie wenden es, wenn sie es sagen nur aus Höflichkeit an oder um zu gefallen, wenn sie sonst gerügt werden würden.
Wenn ich mich bedanke, bin ich die Schuld, die ich beim anderen habe, los. Und ich kann mich dieser Person "neu begegnen". Daher sollten sich Menschen, in ihren engen Beziehungen mehr Dankbarkeit zeigen, statt vieles als selbstverständlich im Vorneherein anunehmen.
Ein Sich Bedanken beim Türaufhalten regelt allerdings keine Beziehung. Sie ist eine Höflichkeitsfloskel. Ein nettes Lächeln statt eines flüchtig hingeschmissenen Dankes kann manchmal auch Wunder bewirken. Ein Türaufhalter sollte keinen Dank erwarten, aber er wird ihn sicher von vielen bekommen.
Ich finde nicht, dass sich Menschen zu wenig bedanken. Es sollte nur bewusster, und ehrlicher gesagt werden, und öfter in engen Beziehungen, statt ein sprödes lediglich angelerntes Danke, wie ja das Wort oft verwendet wird.
Kommentar von AnnukAnnuk 01.02.2012Ein gelächeltes Danke, finde ich, gilt auch. Ebenso ein Nicken oder Augenplinkern. Aber keine Reaktion empfinde ich als stumpf und unsympathisch. Sozial wenig verträglich.
Das Einüben des Danks bei Kindern schützt sie auch vorm Anecken in der Gesellschaft.
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"Wie der Herr, so das Gescherr", sagt man bei uns.
Wenn es die Eltern einen nicht vorleben oder beibringen, wo soll es dann herkommen ? Das Jungvolk schreit eher nach seinen Rechten, denkt aber nicht an seine Pflichten und Höflichkeit ist uncoool.
Kommentar von SchafschafSchafschaf 31.01.2012Wie de Herr, so es Gescherr xD
Aus welcher Gegend kommste denn?^^
Kommentar von AntwortNichtsAntwortNichts 31.01.2012Höflichkeit ist nicht uncool! Ich versuche immer höflich zu sein und keiner sagt mir ich sei uncool.
Kommentar von kinirokiniro 01.02.2012Ich kenne diesen Ausdruck im Zusammenhang "Herrchen und Hund".
Kommentar von akumuakumu 01.02.2012Warum nur kommt mir das so bekannt vor? Genau, weil Sokrates vor fast 2500 Jahren genau das Gleiche gesagt hat...
Komischerweise nur sind meiner Meinung nach genau die, die sich so sehr über diese "böse, verkommene" Jugend ärgern, meist die, die es als selbstverständlich empfinden, dass man ihnen den Weg und Plätze freimacht und bei jedem Mucks sofort Leib und Seele riskiert, damit den ehrenswerten Herrschaften auch ja nichts missfällt. Aber ich will natürlich keine Unterstellungen machen.
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meiner Meinung nach ist das eine reine Erziehungssache.
Meine Eltern haben mir rechtzeitig beigebracht, wie und wann man eine andere Person grüßt und sich bedankt für was auch immer.
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Gegen Null tendiert würde ich nicht sagen; es gibt durchaus jüngere Menschen, die sich bedanken, sei es eine Tür aufhalten oder etwas anderes.
Ich jedenfalls finde ein ''Danke'' wichtig; was wohlmöglich auch der Grund dafür ist, dass ich mich immer bedanke. :-) LG
Kommentar von TolgaXDTolgaXD 01.02.2012sehr schön vorbildlich guuuuuut yaaaa .hööööhööhöh :D
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Ich glaube das ist ein Einzelfallproblem. Man ist ja sehr schnell im Urteile-Fällen über die Jugend. Kennt man drei schlechte Jugendliche die kein Danke gesagt haben, bleiben die im Kopf, während 100 Jugendliche die Danke gesagt haben oder zumindest ein Dankeschön mit der Körpersprache signalisiert haben verdrängt werden. Man hat vielleicht das Gefühl es sagen wenig Danke, weil man sich nur an die unhöflichen Undankbaren zurückerinnert, während Leute die Danke sagen, ja selbstverständlich sind und somit schneller in unser Unterbewusstsein gelangen. Ich glaube nicht dass es aus der Mode ist. "Danke" ist immer noch etwas was reflexartig aus den Mündern geschossen kommt, auch wenn die Eltern einem nicht beigebracht haben Danke zu sagen, so lernen wir es aus der Tradition der Gesellschaft, dass eben ein Dankeschön selbstverständlich ist. Es gibt aber hier zwei große Unterschiede. Ein Dankeschön nach dem ich einem die Tür aufgehalten habe ist ein anderes Dankeschön, als wenn ich einem bei einem schweren Problem helfe. Das Dankeschön dass kommt, weil man die Tür aufgehalten hat, ist bei den meisten sehr reflexartig gesagt. Wenn ich aber mit jemandem sehr lange ein Problem bespreche und ihn minutenlang unter die Arme greife, dann kann es sein, dass man dem anderen dankbar ist, aber man vergisst diesen Begriff auszusprechen, weil man sich die ganze Zeit auf die Hilfe konzentriert hat die einem in dem Moment wichtiger erscheint, als ein Dankeschön. So kann ich mich stundenlang darüber freuen wie ratgebend der Therapeut ist und trotzdem vergessen Danke zu sagen. Ich finde daher, dass es eben einfach passiert, dass man es mal vergisst zu sagen und das ist menschlich, das finde ich, hat nicht unbedingt mit der Erziehung der Eltern zu tun.
Kommentar von AntwortNichtsAntwortNichts 01.02.2012Super Antwort! DH! Du hast recht negative Beispiele bleiben leider besser in Erinnerung. Und es gibt viel zu viele Menschen, die dann von wenigen auf alle schließen :(
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Zwei Ansatzpunkte habe ich dafür:
zum einen werden einem Freundlichkeiten immer seltener entgegengebracht, und ich hab schon oft erlebt, dass man für eine freundliche Geste nur mit großen, ungläubigen Augen angeguckt wird (so mit dem Ausdruck: was war das denn jetzt) - da wird der Dank schon vor lauter Schreck vergessen ;))
zum anderen steht die fehlende Dankbarkeit für Kleinigkeiten möglicherweise auch in Zusammenhang mit der - auch hier - so oft gestellten Frage: was steht mir zu? Eine Frage der inneren Haltung zur Eigenverantwortung. Es wird anscheinend immer mehr zur Selbstverständlichkeit, dass andere für das eigene Wohlergehen verantwortlich sind - wozu dann also bedanken....ist doch schließlich angemessen? ;)
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Wirklich alle anderen?
Vielleicht ist mein Blickwinkel ein anderer: aber ich erlebe oft genug Menschen im Rentenalter, die den Mund fürs Bedanken oder andere Dinge nicht aufbekommen.
Kommentar von AnnukAnnuk 01.02.2012verrätst du, in welchem Teil Deutschlands du lebst?
Kommentar von kinirokiniro 01.02.2012In Hessen :)
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Was das Hänschen nicht lernt.. liegt wohl daran, dass in der Kindheit keinen großen Wert darauf gelegt wurde.
Kommentar von AnnukAnnuk 01.02.2012Gerade das mit der Tür, die aufgehalten wird, erlebe ich öfter bei Jugendlichen. Sie nehmen sie nicht ab, sie gehen einfach durch und lassen einen die Tür aufhalten, bis sie ganz durchgegangen sind. Wie eine Pforte für DSDS und sie sind schon der Superstar!
Kommentar von akumuakumu 01.02.2012Du hast grundsätzlich ein völlig verallgemeinerndes und abwertendes Bild Jugendlichen gegenüber. Du wirst auf deine Frage keine Antwort finden, wenn du das nicht ablegst.
Kommentar von AntwortNichtsAntwortNichts 01.02.2012Bitte. wir sind genau so höflich und nett wie alle anderen Menschen auch. Ich hasse Verallgemeinerungen :(
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Ihren Eindruck kann ich bestätigen, insbesondere wenn ich privat unterwegs bin. Zu vergleichen wäre m. E., dass kaum noch ein Mensch hierzulande nach einer Rempelei o. ä. sich zu entschuldigen für nötig erachtet.
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Das Problem haben aber nicht nur Jüngere, wobei es mir da auch verstärkt auffällt, grade hier auf GF. Da gibt es User, die jeden Tag Dutzende von Fragen raushauen, sich aber nicht einmal für eine Antwort bedanken. In unserer Gesellschaft ist es vielfach Mode, sich nur nach Oben zu orientieren. Andere haben mehr, verdienen mehr, fahren das größere Auto. Wozu bedanken, wo man doch selber zu kurz kommt? Nur bringt einen diese Einstellung nicht weiter. ;-)
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Ich hab auch schon öfters erlebt, dass sich nichtmal ältere Leute bedanken, wenn man ihnen hilft!
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Da denkst du völlig richtig, bei der heutigen Jugend ist es wirklich so, dass sie immer weniger manieren zeigen und sich für Aufmerksamkeiten nicht mehr richtig bedanken können. Natürlich gibt es noch anständige Jungedlichen aber die werden leider immer seltener. Kann viel an der Erziehung der Kinder liegen, also sind wahrscheinlich die Eltern schuld daran.
Kommentar von KappaAlphaPhiKappaAlphaPhi 31.01.2012Es gibt auch Anständige, aber Schüchterne. Die können nichts dafür. Sie denken es, aber trauen sich nicht es auszusprechen.
Kommentar von GoldFireDragonGoldFireDragon 31.01.2012Ja natürlich gibt es auch solche Leute, obwohl man sich für ein einfaches Danke ja nicht schämen muss, die andere Person würde sich dadurch bestimmt freuen sowas zu zören. Trotzdem denke ich, dass es mehr Leute gibt, die zu "cool" dafür sind einfach mal Danke zu sagen.
Kommentar von AntwortNichtsAntwortNichts 31.01.2012Bitte, bitte nicht verallgemeinern! Die allermeisten von uns Jugendlichen sind höflich aber die Unhöflichen fallen eben mehr auf. Das ist immer so das schlechte fällt immer mehr auf, aber gerade wir Teenager haben so ein schlechtes Image obwohl wir wirklich nicht schlechter sind als alle anderen Menschen. Es gibt natürlich Jugendliche die einfach nur sehr unhöflich sind, aber solche Menschen gibt es in allen Altersstufen. Warum haben wir nur so ein schlechtes Image? Es macht mich jedesmal traurig wenn ich so etwas lese
Kommentar von AnnukAnnuk 01.02.2012Da hast du völlig Recht, es trifft immer die Falschen! Es kommt aber auch darauf an, wo man sich aufhält, ich fahre zb viel mit der Bahn durch "sozialschwache" Bezirke. Da fällt dann eher derjenige auf, der sich nett verhält!
Kommentar von akumuakumu 01.02.2012Mensch, warum müssen sich die Älteren mit solchen Aussagen immer selbst den Respekt und die Bewunderung der Jüngeren verspielen?
Schon Jahrtausende vor dem heutigen Tag hat man sich darüber beschwert. Es ist nicht die HEUTIGE Jugend, die sich manches Mal nicht zu benehmen weiß.
Bedenke, dass die Generation deiner (Groß)eltern das Gleiche über dich gesagt haben wird. -
Antwort von Zierie 01.02.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Ich finde nicht, dass sich Menschen zu wenig bedanken. Es sollte nur bewusster, und ehrlicher gesagt werden, und öfter in engen Beziehungen, statt ein sprödes lediglich angelerntes Danke, wie ja das Wort oft verwendet wird.
Es regelt grundsätzlich Beziehungen. Kinder kennen die Tragweite von einem Sich Bedanken noch gar nicht. Sie wenden es, wenn sie es sagen nur aus Höflichkeit an oder um zu gefallen, wenn sie sonst gerügt werden würden. Deshalb zeigen jüngere auch selten ehrlichen Dank.
Wenn ich mich bedanke, bin ich die Schuld, die ich beim anderen habe, los. Und ich kann mich dieser Person "neu begegnen". Daher sollten sich Menschen, in ihren engen Beziehungen mehr Dankbarkeit zeigen, statt vieles als selbstverständlich im Vorneherein anzunehmen.
Ein Sich Bedanken beim Türaufhalten regelt allerdings keine Beziehung. Sie ist eine Höflichkeitsfloskel. Ein nettes Lächeln statt eines flüchtig hingeschmissenen Dankes kann manchmal auch Wunder bewirken. Ein Türaufhalter sollte keinen Dank erwarten, aber er wird ihn sicher von vielen bekommen.
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1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
in großstädten grüßen die leute sich sowieso nicht, das ist auch klar, man kann schließlich keine 1000 menschen täglich grüßen..im dorf grüßt jeder jeden, gibt natürlich auch ausnahmen...bei mir ists so, dass die leute noch ,,freundlich" sind
Kommentar von AnnukAnnuk 01.02.2012Grüßen war hier gar kein Thema!
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Ich finde nicht, dass sich bedanken außer Mode gekommen ist.
Im Gegenteil, ich erlebe das sogar sehr häufig, auch bei jüngeren Leuten - und sogar im Autoverkehr! Das Einzige, was sich verändert hat, ist, dass man heute auf ein Dankeschön eine andere Antwort bekommt als früher.
Heute kommt als Anwort auf ein Dankeschön - "Gerne". Früher hörte man in gleichem Fall "Bitteschön" oder nur "bitte".
Es bedarf daher einer Umstellung im Umgang mit dem Wort "Danke". Oftmals bekommt man auch nur mittels einer Handgeste aufgezeigt, dass sich jemand bedankt.
Dieser unterschiedliche Umgang mit Bitte und Danke täuscht vielleicht über das generelle Verhalten in Sachen Bedanken hinweg.
Letztendlich liegt es ja auch an uns Eltern, wie wir die Kinder oder späteren Enkelkinder erzogen und beeinflußt haben hinsichtlich solcher Höflichkeitsformen.
Junge Leute von Heute sind in ihrer Grundanlage nicht schlechter als junge Leute von Gestern !!!!!
Auch Höflichkeit will gelernt sein, und so kommt den Lehrmeistern die tragende Rolle zu.
Wie heißt der Satz so schön "Die Kinder werden uns ähnlicher als es uns oft lieb ist"!
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Ich bin immer zu schüchtern um i.was zu sagen . . .
Ich lächel dann immer so schüchtern auf den Boden :D -
Ich hab das Gefühl Kinder bedanken sich öfter als Erwachsene ...
Kommentar von Zierie 01.02.2012weil sie es so gelernt haben. Antrainiert, nehme ich an.
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Also ich glaube nicht dass man das aufs Alter schieben kann. Ich bin 14 und bedanke mich immer und habe das auch immer getan. Natürlich vergesse ich es manchmal aber das passiert mir nur sehr selten. Auch hier im forum sage ich immer danke wenn die Antwort mir geholfen hat. Und das meine ich dann auch so. aber es gibt eben Menschen die es sich angewöhnt haben sich nicht zu bedanken. Ich glaube nicht dass diese Menschen absichtlich unhöflich sind, es wurde ihnen vielleicht einfach nur nicht so vorgelebt. Und mit vorgelebt meine ich nicht nur die eltern sondern die ganze Gesellschaft. Bedankt man sich beim Dschungelcamp oder bei DSDS? ^^ In vielen Sendungen gerade von RTL aber auch von anderen Sendern und in vielen Magazinen wird auf Höflichkeit kein Wert gelegt. Viele lassen sich sicher, ob bewusst oder unbewusst, von diesen Dingen beeinflussen.
LG AntwortNichts
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Kommt auf die Einzelperson an, denke ich. Klar gibt es viele die gute Manieren vermissen lassen. Das geht einem höflichen Menschen schon gegen den Strich. Aber sich darüber aufregen ist verlorene Zeit. Man sollte sich einfach darauf besinnen, dass man selbst nicht so ist un sich danach benhemen und wenn möglich andere positiv zu beeinflussen. Ansonsten... immer weiterlächeln. Aber der Sittenverfall ist schon merhfach diskutiert. Da kann man auch vorerst nichts gegen tun, Statistiker allerdings behaupten, es würde zu gegebener zeit wieder zunehmen. Es ist ein Auf und Ab, das sich durch die Jahrzehnte zieht.
Liebe/r Manguma,
Deine Frage ist durchaus interessant und originell zu lesen. Leider trifft sie nicht wirklich den Kern unserer Plattform. gutefrage.net steht für das Suchen, Geben und Finden von gutem Rat und dem Helfen bei echten Problemen aus dem Alltag. Alles weitere, beispielsweise interessante Erörterungen und originelle Sachverhalte usw. können und sollen besser in unserem Forum besprochen werden: http://www.gutefrage.net/forum
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Herzliche Grüsse
Amelie vom gutefrage.net-Support