Hallo,
was ist denn bitteschön, möchte ich einmal Fragen, das Besondere an Shetlandwolle?
Danke schon mal für gute Antworten, Grüßli, K.
Das ist ja intressant! Wo gibt es den Unterwäsche aus hetlandwolle zu kaufen? Würde ich auch gerne haben! Aber zum Thema. In den 70/80er Jahren waren Pullis und Strickjacken aus Shetlandwolle sehr modern, ich bin zu der Zeit zur Schule gegangen und hatte einige solche Pullis die ich ehrlich gesagt gehaßt habe weil sie so kratzten. Heute trag ich sie dafür um so lieber. Leider sind die nicht mehr so leicht zu bekommen. Ich fragte neulich mal in einem Bekleidungsgeschäft eine junge Verkäuferin danach. Die wußte nicht mal was ich wollte. Es sind aber sehr schöne, zeitlose Pullis die man eigentlich immer tragen kann.
Bild/er:

Shetlandschafe produzieren eine feine, kaum gewellte Wolle. Wärmt gut und ist robust. Das Shetlandschaf ist eine Schafrasse.
Shetlandwolle ist sehr warm, winddicht und recht kratzig. Ich habe lange Unterwäsche aus Shetlandwolle. Das Kratzen ist so heftig, man hält es nicht aus. Deshalb trage ich sie nur noch dann, wenn sie von meiner Erzieherin ausdrücklich angeordnet wird.
die kommt von den Shetland Inseln und zwar von den Schafen, die dort gezüchtet werden. (Nicht von den Ponies) Die Wolle ist leicht gekräuselt und sie läuft lang. D.h. sie ist recht leicht und sehr ergiebig. Shetland Wolle ist beliebt für ziemlich dichte Strickwaren. Die langen Fasern an der gesponnenen Wolle verfilzen nach dem Stricken und machen Kleidungsstücke richtig schön dicht und warm.

Hallo,
ursprünglich grobe Wollstoffe aus Shetlandwolle (von auf den Shetlandinseln gezüchteten Schafen), jetzt mittel- und grobfädige melierte, gewalkte und gerauhte Streichgarnstoffe (---> harris Tweed, Cheviot).
Das Islandschaf kam mit den ersten Siedlern im 9. Jahrhundert nach Island und hat nordische Vorfahren. Es stammt nämlich, wie auch das Guteschaf, Shetlandschaf und das Spelsau, vom nordeuropäischen Kurzschwanzschaf ab. Es ist seit der Besiedlung Islands im 9. Jh. genetisch unverändert geblieben. Einkreuzen anderer Rassen ist, wie auch beim Islandpferd, gesetzlich verboten. Allerdings war die Einfuhr nicht immer verboten gewesen, doch waren durch eingeführte Zuchttiere Seuchen auf die Insel gekommen, so dass die Einfuhr schließlich doch wieder strikt verboten und die eingeführten und von ihnen abstammenden Tiere geschlachtet worden sind. Somit ist das Islandschaf heute das vermutlich am längsten rein gezüchtete Schaf! Heute gibt es in Island etwa 475.000 Schafe, die durchschnittlich 24 kg Fleisch pro Einwohner produzieren. Island hat etwa 280.000 Einwohner. Schafe gibt es überall in Island, hauptsächlich jedoch im Süden, Westen und Osten, während im Norden mehr Pferde gezüchtet werden. Heutzutage liegt bei der Zucht das Hauptaugenmerk auf der Fleischproduktion, die Wolle spielt eine untergeordnete Rolle. Früher wurde buchstäblich das ganze Tier genutzt - Knochen, Horn, Fleisch, Wolle, Fell, Eingeweide. Für die Kinder stellte man aus den Hufen, Knochen und Hörnern Spielzeug her, aus Horn wurden Löffel geschnitzt, aus dem Leder die Seemannsbekleidung. Segel wurden ebenfalls aus Wolle gefertigt. Sogar der halbverdaute Mageninhalt wurde verwendet - als Dünger für die Wiesen, und für Menschen. Ungenießbares wurde gekocht und eingesäuert als Hundefutter im Winter. (Informationen und Fotos aus: husdyragardur.is) Bis zum Einzug der Neuzeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde auf jedem isländischen Hof sämtliche Bekleidung aus Wolle in Handarbeit hergestellt. Mit waschen, tog und þel trennen, kämmen, spinnen, färben, weben waren Männer, Frauen und Kinder in den dunklen, langen Wintermonaten beschäftigt. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts wurden in Island noch der Gewichtswebstuhl und die Handspindel benutzt.
Auffällig an der Islandwolle ist, dass sie verglichen mit anderen Schafwollen sehr wenig Fett enthält. Das bedeutet aber auch, dass man aus 1 kg Schweißwolle nach dem Waschen mehr Rohwolle übrig behält als von anderen, moderneren Rassen. Islandwolle eignet sich ganz hervorragend zum Filzen! Traditionell wird Kleidung, die winddicht sein soll, ja auch größer gearbeitet und dann gefilzt.
Quelle: www.dorisdiedrich.de/spindel/Faserbuch_Schafe.pdf
Gruß aus Hagen
Hinweis:
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WOLF1961 am 9. Oktober 2009 07:20 Danke für DH.

ist sehr vielseitig und ronust
Tust Du dafür ein Beispiel haben?
curafe am 8. Oktober 2009 12:44 die wolle kann per hand zu pulis, socken, mützen ect. verstrickt werden, oder als garn zu wollstoffe verwebt werden, daraus werden dann anzüge, mäntel, jacken ect, gefertig, die sind leicht aber sehr robust

Mir sind nur die Shetlandponys bekannt. Und davon gibt es auch Wolle?
nicht von den Ponys sondern von den Kaninchen
CrazyDaisy am 8. Oktober 2009 12:35 Shetlandkaninchen??? Gibt es die?
Wasserbetten am 8. Oktober 2009 13:47 Von Kaninchen, das ist aber Angora!