Ich würde sehr gerne mal wissen was jetzt wissenschaftlich dahinter steckt, genauso wie in der wissenschaft die liebe untersucht wird (im gehirn und in der gehirnchemie)
Es ist doch so das manche menschen frigiede oder impotent sind, verspüren diese menschen auch eine lust?
haben diese menschen weniger sexualhormone? verspüren menschen mit schlechter spermienqualität das gleiche verlangen? haben frauen die gebärfreudiger sind öfter sex als welche die nicht als solche gelten?
was denkt ihr? wo kann man sowas nachlesen?

du hast viele fragen, die ich dir auch nicht alle beantworten kann. aber ich kann es annähernd versuchen. ich bin wissenschaftlich nicht auf DIESEM gebiet tätig, bekomme aber so dies und das mit.
also zum einen kann ich dir sagen, daß DIE wissenschaft für diese fragen sicher nicht in jedem falle einheitliche antworten hat. aber ich würde dir raten, populärwissenschaftliche bücher zur sexualität anzuschauen. da findest du auf viele deiner fragen antworten. du solltest aber nicht so leichtgläubig sein und glauben, daß es auf alles EINDEUTIGE antworten gibt. die menschen sind verschieden und so verschieden sind auch die antworten. auch die wissneschaft kann nur näherungsweise antworten geben - und auch nur durch vereinfachung. also die gesamte komplexität kann auch die wissenschaft nicht so einfach darstellen.
nun zu deinen einzelnen fragen: frigidität gibt es nicht. das ist ein uraltes konstrukt aus den 50er jahren, welches sich leider hartnäckig hält. es gibt sicher paare, die nicht zusammen passen, und dann hat vielleicht die frau nichts von der sexualität mit ihrem mann und wird darum als frigide bezeichnet. mit einem anderen partner wäre sie vermutlich sexuall zufriedener. soviel in aller kürze zur frage frigidität.
frauen die mehr kinder gebären habe möglicherweise nicht mehr sex als andere. sie wünschen sich eben nur mehr kinder. die anderen frauen verhüten eben effektiver - und bekommen dann keine kidner oder weniger.
die spermienqualität dürfte mit mit dem sexualverlangen wenig zu tun haben. das sind zwei verschiedene dinge.
und dann, was steckt hinter dem verlangen. gerade hierfür gilt obiges: da sind sich die wissenschaftler ziemlich sicher nicht einig. je nach wissenschaftsschule haben sie ihre antworten. die einen sagen, das hat nur etwas mit der möglichst optimalen vermehrung zu tun (ganz einfach gesagt), die anderen geben auch zu, daß sexualität ein grundbedürfnis ist wie essen und trinken etc. viele wissenschftler, viele antworten.
wenn du JETZT antworten suchst, dann versuch doch mal im internet unter verschiedenen stcihworten nachzugoogeln.
aber ganz wichtig rate ich dir, dir aufklärungsbücher zur sexualität zu besorgen.

Das Verlangen danach ist ein menschlicher Urtrieb und ist vergleichbar mit dem eines Wolfes, der beispielsweise darauf aus ist, ein Beutetier zu erledigen.
mfg
Mit gebärfreudig ist eigentlich die anatomie (breiteres becken etc.)gemeint, aber das ist mein fehler das ich nicht darauf hingewiesen habe.
aber warum du am ende aufklärungsbuch geschrieben hast verstehe ich trotzdem nicht... ich hinterfrage nur die wissenschaftliche seite.
ok, entschuldige. deine fragen hörten sich teilweise so an, als ob bei dir in der schule oder so einiges an aufklärung versäumt wurde. mea culpa. mein fehler.
aber in diesen aufklärungsbüchern steht einführend tatsächlich so einiges, was dich auf die spur bringen kann (und wenn du neugierig genug bist, dann wirst du danach auch wieder neue fragen haben. so ist das meistens)
wenn du wirklich die wissenschaft hintefragen willst und es dir damit ernst ist, dann bleibt dir effektiv nur ein weg: du kannst in die bibliotheken gehen (ich weiß nicht, ob das internet so viel gutes an informationen zu dem thema abgibt oder nur viele voneinander abgeschriebene artikel (so wie in wikipedia viele artikel stehen, die anderswo bereits wenigstens z.t. abgeschreiben wurden oder umgekehrt), also in die bibliotheken gehen und dir artikel, bücher etc. zu deinen fragen suchst. dann wirst du merken, wieviele unterschiedliche meinungen es in der wissenschaft gibt. und kannst dir nach und nach eine eigene meinung bilden. das ist im wesentlichen dann auch schon das prinzip eines studiums, nur das dort etwas gezielter vorgegangen wird, also es einen rahmenplan gibt, thematisch, methodisch etc., so daß du am ende einen grundstock hast, der dich in die lage versetzt, selbst zu forschen (was auch ein ewiges arbeiten an den eigenen fähigkeiten und wissensstock ist). studium ist aber tatsächlich auch sehr viel selbsstudium, anders als in der schule.
ansonsten: bleib neugierig und stell fragen! kann ich nur unterstützen.