Setzt das anthropische Prinzip eine unendlich lange Zeitspanne voraus?

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3 Antworten

Interessante Frage. Das kann man leider nicht sagen,weil man nicht wahrnehmen kann was in den Phasen in denen wir kein Bewusstsein haben geschieht. Da ich der festen Überzeugung bin dass es ein "Bewusstsein"(nicht Leben!) nach dem Tod gibt, muss dies auch in allen Fällen erreicht werden. 

Also müsste es nach dem antrophischen Prinzip her eine unbegrenzte Zeitspanne geben, damit sich irgendwann die Verhältnisse ergeben in denen sich Bewusstsein bilden kann, da dies allerdings schon nach einer endlichen Zahl von Schritten eintreten würde, bräuchte man hier auch keine Unendlichkeit.

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Stell dir vor es gibt am Anfang des Universums 1000 Möglichkeiten wie so ein Universum entstehen könnte.

Jetzt stell dir vor es gibt aus diesen 1000 nur eines das Leben ermöglicht.

In allen anderen 999 Fällen gebe es niemanden, der sich fragen könnte, warum das Universum so ist, wie es ist.

Das heißt das eine Universum, indem wir leben, das so unwahrscheinlich ist, ist die einzige Möglichkeit, dass überhaupt jemand da ist der all das beobachten kann.

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Kommentar von Neutralis
04.10.2016, 22:48

Ja schon klar, aber dann ist es ja trotzdem einfach ein riesiger großer Zufall.

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Da gibt es mehrere Möglichkeiten:
-Multiversen
-ein sich wiederholendes Universum
-ein riesiger Zufall
-oder meine Lieblingsmöglichkeit: Gott

Ein unendlich lebendes Universum hat damit nichts zu tun bzw. Sehr wenig.

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