Frage von HukkaShakka, 52

Serviceberater in der KFZ-Branche lohnenswert?

Hallo,

Und zwar möchte ich mir derzeit überlegen, ob die Arbeit als Serviceberater nicht was wäre, was ich in Zukunft machen könnte.
Ich arbeite sehr gerne mit Kunden zusammen, aber auch das erstellen von Aufträge und und und liegen mir schon sehr nahe.
Allerdings ist meine Frage, ist dieser Beruf lohnenswert? Was ist der Verdienst? Wie sieht so eine typische Arbeitswoche aus?
Ein ehemaliger Kollege riet mir grundsätzlich ab... Weil er meine da sei man nur der Depp... ._.

Antwort
von HKS2010, 36

Bei mir ists genau andersherum. Die Serviceberater bei uns führen sich eher auf wie die Könige als die Deppen vom Dienst. 
Aber der Frage schließ ich mich an.
Ich lerne als KFZ-Mechatroniker aus und habe vor als Serviceberater weiterzumachen, weil ich in zu vielen Dingen körperlich und motorisch an meine Grenzen gehe und mit Kunden bisher bestens zurechtkam.

Kommentar von HukkaShakka ,

Bei mir liegt es daran, ich habe zwar Kfz Mechatroniker gelernt, aber habe diese Stabilität beim arbeiten nicht... Also diese Selbstsicherheit. Der Beruf macht mir zwar Spaß, aber nicht in der Werkstatt :/ darum würde ich gerne Serviceberater machen.

Was ich bisher gehört habe, sei dies aber ein echter Knochenjob. Du hast eine 47,5h Woche. Du fängst 7:30 an und hörst 18 Uhr (aber scheinbar nicht pünktlich) auf. Überstunden sind Programm. Außerdem bist du der Zentrale Knotenpunkt. Soll heißen: du musst die Werkstatt bei Laune halten. Aufträge schreiben, nicht Zuviel, aber auch nie zu wenig! Du musst die Abläufe koordinieren. Und die Kunden zufrieden stellen. Probefahrten durchführen, aber auch die Annahme der Fahrzeuge mit dem Kunden besprechen & anschauen.
Das Problem: unzufriedene Kunden. Ein ehemaliger Kollege meinte: Faustregel 8 von 10 Kunden meckern oder sind unzufrieden. Die 2 wo nett sind, gehen allerdings völlig unter.. Er hatte zudem Kauf Pause... Wie auch? Kunden warten. Fahrzeuge zur Abnahme warten. Dann dauern einige Fahrzeuge länger obwohl der Kunde da ist - musst du denen so erstmal erklären können usw. Er meinte Pause ist zwischen den Aufträgen - kurz ins Brötchen beißen... ._.
}man muss dazu sagen, er war Serviceberater in einer VW Vertragswerkstatt. Soll heißen ob es über all so extrem ist, bezweifle ich, sonst würde dieser Beruf niemand freiwillig machen, ohne in x-Jahren völlig kaputt zu gehen...

Daher hab ich auch diese Frage hier gestellt, um hoffentlich eine gute Antwort zu bekommen, am besten mehrere, um mir ein Bild zu machen!:)

Antwort
von BiturboFan, 22

Das ist wirklich eine Marktlücke! Ich habe bis jetzt keinen einzigen erlebt, der nicht seine auswendig gelernten Texte mir gegenüber vorlas. Ich finde es nämlich erschreckend, dass der Serviceberater vor und nach einem Werkstattaufenthalt keine Ahnung davon hat was er da sagt und ich spreche nur von der Vertragswerkstatt.

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