Frage von dentz123ick, 98

Senkt "Dauerkiffen" Risiko auf Krebs?

Da es ja sogar offiziell vom national cancer institute bestätigt wurde, dass Cannabis Krebszellen tötet, bedeutet dies ja eigentlich, dass "Dauerkiffen" die Chance auf Krebserkrankung deutlich senkt, oder zumindestens bei Ausbruch die Möglichkeit auf Erreichung des Endstadiums fast unmöglich macht?

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Antwort
von Thather, 69

Da greift der Spruch: Die Dosis macht das Gift.

Ja, Cannabiskonsum in ganz geringem Maß senkt das Krebsrisiko. Aber beim Dauerkiffen steigen die anderen Risiken so ins unermessliche, das es in keiner Relation zum Nutzen mehr steht.

Antwort
von Geschnetzeltes, 26

So einfach ist das leider nicht. Das Rauchen ist schädlich für die Lunge, besonders wenn man es mit Tabak mischt. Also müsste man es essen oder trinken oder verdampfen. Dann müsste es auch noch in gestreckt sein. Und selbst wenn man das alles bedenkt, kann dauerbreit zu sein auch unschöne Nebenwirkungen mit sich bringen. Also nicht zu empfehlen.

Kommentar von Geschnetzeltes ,

*ungestreckt meinte ich ^^

Kommentar von Bezzygun ,

Wenn du's mit nem Vaporizer konsumierst und in geringer Dosierung ist das richtig , das es das Risiko senkt

Kommentar von Geschnetzeltes ,

Ja, wie ich gesagt habe (...oder verdampfen.) Aber das andauernd zu machen, (wie es in der Frage stand) kann eben gewisse Konsequenzen nach sich ziehen.

Kommentar von dentz123ick ,

Haha ja da hast du Recht:) Ich suche zur Zeit nach Argumenten um meine Verwandte von der Chemo abzuhalten. Aber wenn man was von alternativen Heilmethoden sagt, vorallem wenn das Wort Cannabis aufkommt wird man immer blöd angeschaut. 

Kommentar von Geschnetzeltes ,

Naja ob ne Chemo sinnvoll ist und Cannabis wirklich das Wundermittel da bin ich mir nicht so sicher ^^ Wer das probieren möchte soll das auf jeden Fall machen, aber ich würde mich nich drauf verlassen. Kommt glaub ich auch drauf an, was für Krebs man hat. Aber Ich würde auf jeden Fall während der Chemo konsumieren. Regt den Appetit an, entspannt, hilft beim Schlafen und reduziert die Übelkeit.

Kommentar von dentz123ick ,

Interessant wäre hierzu eine Statistik wieviele Krebserkranke davor Cannabis und vorallem auch wieviel konsumiert haben. Desweiteren wäre eine Statistik interessant wieviel Krebserkrankte vor dem Ausbruch ein unzufriedenes oder ein Leben mit Konflikten und Stress geführt haben. Habe ähnliches jedoch noch nicht gefunden. 

Antwort
von Schnitty0815, 49

Nunja... 

Deine Lunge wird es dir jedenfalls nicht danken. 

Und bevor du Krebs bekommst wirst du dich sicherlich wg einiger anderer Erkrankungen (Psychose, verlangsamtes denken etc) in Behandlung begeben müssen. 

Wie bei allen Drogen kommt es natürlich immer auf die Menge an...Wer sich schon morgens dicht knattert, mit was auch immer, wird andere Probleme als Krebs bekommen. Diese sind natürlich nicht minder schlimm bzw gefährlich. 

Kommentar von dentz123ick ,

Wobei man dies meiner Meinung nach nicht pauschal sagen kann. Von ca 15 Dauerkiffern )1 mal pro Tag im Schnitt)  die ich persönlich kenn sind alle total lebensfreudige, offene, motivierte Leute die ihr Abi gemacht haben oder gerade eben schreiben, jetzt studieren und keine einziges Anzeichen zeigen, dass sie mit etwas nicht klarkommen oder sonstiges. Dasselbe kann ich auch von mir sagen. Klar gibt es den einen oder anderen Hänger, ist jedoch Mehr Ausnahme. Vorallem sind diejenigen meißtens vor dem Konsum nicht wirklich auf etwas motiviert gewesen oder hatten Bock irgendetwas zu machen. Cannabis verstärkt dies natürlich.

Kommentar von Schnitty0815 ,

Ja dazu müsste man das genauer definieren...heißt dauerkiffen jetzt über Jahre hinweg regelmäßig abends mein tütchen zu rauchen oder schon morgens statt Kaffee damit anzufangen und dann alle paar Stunden wieder? :-)

Antwort
von aXXLJ, 7

1. Man sollte wissen, dass es viele verschiedene Krebs-Arten gibt.

2. Man sollte wissen, dass Cannabis mitunter die lebensbedrohlichen Nebenwirkungen einer Chemotherapie (Appetitverlust u. Auszehrung) lindern kann.

3. Man sollte wissen, dass Cannabis im Laborversuch eine sog. "Apoptose" (programmierter Zelltod in bestimmten Leberkrebs-Zellen) herbeigeführt hat.

4. Man sollte wissen, dass Cannabis geraucht schädlicher ist als gegessener oder vaporisierter Cannabis.

5. Man sollte wissen, das Cannabis kein Krebs-Allheilmittel ist, aber in der Tat schon in einigen Fällen geholfen hat.

6. Das sollte man auch wissen:

Antwort
von Gaskutscher, 43

Stimmt. Denn viele mit drogenindizierter Psychose haben ganz andere Probleme bevor sich evtl. Krebs auf den Körper auswirkt.

Kosten vs. Nutzen abwägen.

Als Argument für Dauerkiffen in etwa so sinnvoll wie »Alkohol ist schädlicher« oder »ich kenne da jemanden, der jemanden kennt, der danach kein Krebs mehr hatte«.

Antwort
von Gamen1977, 17

Es kann zwar sein, das es das Risiko Krebs zu bekommen verringert. Trotzdem ist es nicht ausgeschlossen Krebs zu bekommen und durch zu viel Kiffen kannst du andere Krankheiten bekommen, die auch zum Tod führen können.

Kommentar von dentz123ick ,

Nenn mir bitte ein Krankheit die durch Cannabis ausgelöst wird und zum Tod führt. Bin ja mal gespannt auch wenn ich weiß, dass nichts kommen wird.

Antwort
von kgunther, 4

Krebserregend ist der Rauch, auch der Rauch von Hanfrauchen.

Die Hoffnung, durch Kiffen krebsfrei zu bleiben, ist also irrig. Gerade das Gegenteil ist der Fall.

Ob Cannabis, das auf andere Art dem Körperzugeführt wird, die Ü.wahrscheinlichkeit bei einer Krebserkrankung verlängert, weiß ich nicht. Trotz aller Gerüchte bin ich skeptisch. Eine wissenschaftlich einwandfreie Studie, die das bestätigen würde, gibt es nicht, sie wäre mir mit hoher Wahrscheinlichkeit bekannt geworden.

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