ist dies sinnvoll? häufig erlebt man ja, dass gerade ältere menschen eher ein verkehrshinderniss darstellen. viele wollen den führerschein einfach nicht abgeben, da sie dadurch an mobilität verlieren. sollte es deshlab nicht eine art auffrischungsprüfung für senioren geben?
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Das fände ich außerordentlich sinnvoll. Und dies nicht nur wegen der Kenntnis neuer Vorschriften und technischer Entwicklungen, sondern auch wegen eventueller körperlicher Einschränkung (Seh-, Reaktions-Vermögen). Die regelmäßigen medizinischen Untersuchungen für Taxifahrer (etwas minimiert) könnten da Vorbild sein.
ich wär sehr dafür, diese audifahrer am sonntag mit 100 auf der linken spur sind echt eine gefahr. die jungen haben jetzt die null-promille-grenze. wieso dann auch nicht ein seniorenführerschein?!
xemex am 23. August 2007 11:23 so sehe ich das auch
Heeeschen am 23. August 2007 11:23 So quasi - wenn ich Einschränkungen habe, dann bitte auch die anderen? Alle Audifahrer auf der Linken Spur sind über 70? Da habe ich a) andere Erfahrungen und b) kann ich dieser Argumentation nicht folgen... Bin aber auch älter als Du (25?) :-)

Auffrischungsprüfung fände ich ok.
Meine Mam ist 73 und fährt noch recht gut und jeden Tag Auto. Sie sagt von sich selbst, dass sie aber doch in mancher Situation unsicherer ist, als noch vor einigen Jahren.
Sie würde diese Prüfung - zur Selbsteinschätzung - auch befürworten.
Beide sind wir der Meinung, dass die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer über dem Wunsch nach eigener Mobilität eines Einzelnen stehen muss.

Warum nicht - wie in den USA - generell in bestimmten Abständen eine Prüfung der Fahrtauglichkeit vornehmen? Da würden mit Sicherheit auch etliche 20- , 30-, 40-, 50- und 60-jährige durchfallen.....
Heeeschen am 23. August 2007 11:24 DH - fände ich auch gut!

Statistisch sind die Jungen Lenker das grosse Risiko der Versicherer..!! Also nicht gleich jeden Senior verurteilen.. Die fahren sicher und mit sehr viel Erfahrung! Aber ein seriöser Check ab 70 könnte wohl nicht schaden! Gruss Solf
Benjy am 23. August 2007 11:38 Ich denke, so ein Check wäre ab 60 nötig. Außerdem sind die insofern gefährlich, als das die auch mal mit ner halben Fl. Wein intus fahren.
solf1 am 23. August 2007 11:47 Du nicht, oder? Wirfst du den Ersten Stein?..
Heeeschen am 23. August 2007 11:50 OK - alle über 60 sind weinseelige, quartalssaufende Autokamikazes.... Möchten sich die hier angesprochenen vielleicht dazu äußern??
Shira am 23. August 2007 12:14 @Heeeschen: Soweit zu den sinnvollen, nicht beanstandungswürdigen Komentaren bei GF.
Hunley am 23. August 2007 11:48 Was hilft die Erfahrung wenn alle anderen Reaktionen zu langsam kommen? Können die mit ihrer Erfahrung z. B. ein schleuderndes Fahrzeug wieder einfangen? Ich kann die Erfahrungs-Ausrede nicht mehr hören. Sie fahren bei Unsicherheit einfach langsamer, aber da brauch ich auch keine Erfahrung dazu, das kann ein Fahrschüler auch.
solf1 am 23. August 2007 12:54 Die brauchen in aller Regel kein schleuderndes Auto einzufangen.. Weil die fahren so verantwortungsbewusst, dass es niemals soweit kommen kann!
Shira am 23. August 2007 13:26 @Solf: Das sagst du so einfach, mit den schleuderden Autos. Was glaubst du wie viele ich in meinem hohen Alter schon eingefangen habe.
HelmutRn am 23. August 2007 12:31 Wieso ne halbe Fl.Wein, ne ganze ist besser, man hat mehr Mut!

Einige Gedanken dazu:
LKW-Fahrer müssen ab 50 alle fünf Jahre eine aufwendige medizinische Untersuchung über sich ergehen lassen.
Die Unfallhäufigkeit älterer Fahrer ist deutlich geringer als bei den jungen.
Je älter ein Fahrer wird, desto mehr schränkt er nach meinen Erfahrungen seinen Radius ein - er fährt also hauptsächlich in ihm bekannten Gegenden.
Auf dem Lande gibt es häufig keine oder so gut wie keine öffentlichen Verkehrsmittel und auf dem Dorf natürlich meist auch keinen Supermarkt, geschweige denn einen Discounter. Wer da kein Auto (mehr) fährt, der wird extrem eingeschränkt schon im ganz normalen Alltag.
Hunley am 23. August 2007 11:49 Das mit der Unfallhäufigkeit kann vielleicht auch daher kommen, daß die Senioren nicht mehr täglich auf die Arbeit fahren, nur fahren wenn es sein muß und dann auch in der Dunkelheit nur selten unterwegs sind. Bei 3000 km im Jahr ist es klar daß die Häufigkeit zurückgeht.
demosthenes am 23. August 2007 12:55 @Hunley:
Deine Gedanken sind sicher nachvollziehbar, aber die Begründung ändert ja nichts an der geringeren Unfallhäufigkeit.
Hunley am 23. August 2007 13:18 Aber man kann die anderen nicht verurteilen, die 5x soviele km auf der Straße zurücklegen. Klar ist da das Risiko größer. Sind die Statistiken auch auf irgendwie mit Fahrleistungen verknüpft?
demosthenes am 23. August 2007 19:39 @Hunley zum zweiten:
Das sind sie sicher nicht, aber jeder Unfall kostet Geld und vielleicht kommen Menschen dabei zu Schaden - undabhängig von der Jahreskilometerleistung des Fahrers.
Auch wenn jemand in Flensburg zuviele Punkte gesammelt hat, dann muss er zur Nachschulung und auch da spielt die Anzahl seiner jährlich gefahrenen Kilometer keine Rolle.
Ich fände so eine Pflichtprüfung klasse. Mein Opa musste so eine Art Prüfung machen, da er der Polizei aufgefallen ist und angehalten wurde. Er ist über 75 Jahr alt.Er hat diese prüfung wo die seh- und hörfähigkeit usw. getestet wurde bestanden. Er ist aus dem Grund aufgefallen, weil er langsam gefahren ist aber wer tut das nicht wenn er merkt, dass die Polizei im Nacken sitzt ;). Außerdem fände ich für jeden eine Auffrischung in 1. hilfe in regelmäßigen Abständen eine klasse Idee.

Das ist wie bei allen Altersgruppen sehr unterschiedlich. Der eine über 70jährige ist noch fit und fährt, der andere sollte auf keinen Fall mehr fahren, tut es aber trotzdem. Ein Test, der jedes Jahr wiederholt wird, sollte eingeführt werden!!! Da sollten die Augen, die Reaktion und getestet werden und ebenfalls sollte der psychische Zustand überprüft werden.

Ein ehemaliger Nachbar hat sich mit knapp 90 Jahren noch ein neues Auto gekauft. Das fährt er heute noch sehr gut, mit 94. Ich kenne aber auch Leute von unter 70 Jahren, die sollten es lieber lassen!

Man kann das nicht unbedingt am Alter festmachen.
Nachdenkenswert wären Gesundheitsüberprüfungen in bestimmten zeitlichen Abständen; allerdings unabhängig vom Alter.
Bemerkenswert ist für mich, daß die Diskussion in Politik und Öffentlichkeit über Altersbeschränkungen beim Autofahren (es geht dabei sogat um Altersgruppen um 60) zeitgleich mit der Erhöhung des Rentenalters stattfinden.
Überspitzt ausgedrückt: Zu alt zum Autofahren, aber zu jung für die Rente. Hm...

Das wäre total super. Manche sind im Alter ja noch fit, manche aber auch nicht. LKW-Fahrer müssen ja auch immer so einen Test machen.

mein augenarzt hat letztens mit mir diskutiert. er meinte was da manchmal zu ihm kommt ist unter aller kanone. die sehen kaum die hand vor augen aber müssen mit gewalt noch auto fahren. ich bin auch dafür, her mit den test! die, die tatsächlich noch fit sind dürften ja keine probleme haben. alle anderen brauchen auch keine drei kilometer zum discounter fahren. auf drei kilometern kann viel passieren. und die unfallfreie zeit, die viele auf ihrer hutablage auslegen, belegt meist, dass sie andere unfälle auf dem gewissen haben die durch ihre fahrweise verursacht wurden. sorry für meine direkte meinung aber ich hab zu seniorenführerscheinen einen klaren standpunkt.

Ja, warum nicht, in den Niederlanden wird das schon eine ganze Weile so gemacht.
Meine 85-Jährige Tante fährt trotzdem "wie ein Henker", kennt aber alle Regeln, teilweise besser noch als die jungen...

Das ist Quatsch. Man kann nicht pauschalieren, das ältere Menschen schlechter fahren. Ich kenne 70 jährige die fahren viel besser als manche junge Leute. Die häufigsten Unfälle werden von Fahren gemacht, die seit 1-2 jahrenden Führerschein gemacht haben und dann meinen sie könnten fahren.
Ausschnitt aus http://dip.bundestag.de/btd/13/070/1307034.asc
Jeder vierte Pkw-Fahrer, der 1994 einen Unfall mit Personenschaden verursachte, hatte seinen Führerschein weniger als zwei Jahre oder besaß die erforderliche Fahrerlaubnis nicht; jeder fünfte Unfall mit Personenschaden wurde von einem jungen Pkw-Fahrer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren verursacht, nur 4 % der Unfälle dagegen von Pkw-Fahrern, die 65 Jahre oder älter waren.