Frage von SteffiSolo, 242

Seminararbeit. Pulsadern aufschneiden?

Ihr Lieben..

ich bin grade minimal am verzweifeln dank meiner Seminararbeit... ich muss das Buch 'Ich werde immer da sein, wo du auch bist' mit der Realität vergleichen. Kurz zusammengefasst: Beste Freundin bringt sich um, in dem sie sich die Pulsadern aufschneidet.. So, im Netz find ich keine "guten" Artikel dazu und langsam wird die Zeit eng.. meine Frage ist jetzt also.. ich hab bereits herausgefunden, dass sich die Pulsadern aufzuschneiden eher zu den heftigeren Methoden gehört (Mädchen aber eigentlich eher zu softeren Methoden wie Tabletten greifen) &, dass nur 5% der Menschen sterben, die sich die Pulsadern aufschneiden. Warum also ist das dann so heftig? Ist es wirklich so, wie im Buch dargestellt, dass man extrem viel Mut braucht, weil man so tief schneiden muss? bitte, bitte schreibt mir einfach alles, was ihr zu diesem Thema wisst!!! Mir würden auch irgendwelche Berichte etc helfen, wenn ihr vielleicht was findet!!

Eure Antwort würde ich dann natürlich mit in meiner Arbeit packen. Wenn ihr mir hier drunter nicht schreiben wollt/könnt, dann eben über Nachrichten.. aber es ist wirklich verdammt wichtig!! Dankeschön!

Antwort
von blvcks, 190

Natürlich ist sowas viel schwerer. Man weiß nicht, wie es sich anfühlt, wie sehr es schmerzt, und wie lange man dann noch leiden muss, bis das Herz endlich aufhört zu schlagen. Außerdem ist es doch viel einfacher  eine Überdosis Tabletten zu schlucken. Diese tun nicht weh, verursachen einen langsamen aber friedlicheren Tod und sind vielleicht auch nicht so auffällig? sagen wir mal, die Mutter würde rein kommen. Vielleicht denkt sie, ihr kind schläft, während es eigentlich Tabletten genommen hat und gerade am sterben ist? das weiß sie ja nicht. Aber würde man sein kind im Badezimmer mit einer klinge in der rechten und einem blutüberströmten Arm sehen, würde sie sicherlich sofort den Krankenwagen rufen, und dann könnte das Mädchen vielleicht gerettet werden, auch wenn sie das nicht möchte.

Kommentar von Cleolinchen ,

Tabletten versprechen, wie oft angenommen, nicht immer einen "sanften" Tod!

Mir hat jemand berichtet, der eine Überdosis Schlaftabletten genommen hat (mit der Absicht sich das Leben zu nehmen) und anschließend einen mehrstündigen Horror-Trip mit minutenlangen Krampanfällen, Erbrechen, Schweißausbrüchen, unerträglichen Bauchschmerzen und immer wiederkehrenden Bewusstseinstrübungen erlebt hat. Letztendlich hat sie überlebt.

Antwort
von LilaLarissa, 181

Ja viele (auch vermehrt Jugendliche) schneiden sich mit Glasscherben, Messern, Scheren, Klingen die Arme auf. So was nennt man ritzen und entsteht aus Depressionen heraus. Wenn sie dann noch Suizidgedanken haben, schneiden sie immer tiefer und tiefer, da man irgendwann dagegen abhärtet. Dann geht der Schnitt mal zu tief und man stirbt im schlimmsten Fall. Was viele aber nicht wissen : Wenn man sich die Pulsadern waagerecht auf schneidet, muss man ins Krankenhaus. Nur bei einem Längst schnitt stirbt man dabei. LG. Ritze mich selber seit mehreren Monaten.

Kommentar von LilaLarissa ,

Guck am besten unter Foren, selbst auf YouTube gibt es sehr viele Videos zu dem thema

Antwort
von LittleMistery, 173

Ich stelle mir das schon ziemlich schlimm vor.

Heftig ist es, weil man viel Kraft und Mut braucht, um sowas durchzuziehen. Es wird je nach dem Empfinden des jeweiligen Menschen sehr schmerzhaft. Es dauert sehr lange. Durch den Blutverlust den man dann hat wird man ja auch bewusstlos, wenn man sehr tief bzw. tief genug geschnitten hat. Wenn der Fall der Bewusstlosigkeit eintritt, kann man ja auch nicht weiterschneiden und wird, ob gewollt oder nicht, gefunden.

Ich will mich jetzt auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber manche denken nicht darüber nach wo (und vielleicht auch wie) síe es machen. Jenachdem an welchem Ort sie es machen, werden sie halt früher, später oder nicht rechtzeitig gefunden, sodass die Wahrscheinlichkeit gefunden und gerettet zu werden dann entsprechend hoch oder niedrig ist.

Also, sehr schmerzhaft, langwierig und alles in allem nicht zu empfehlen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Antwort
von Kikulana, 190

Es ist in dem Sinne schlimm, dass man sich sozusagen in den Tod quält. Man weiß ja nicht, wie sich diese Menschen fühlen. Kann ja auch sein, dass sie danach Panik bekommen, abbrechen wollen, und es dann zu spät ist.

Antwort
von Seanna, 242

Such nach wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Suizidalität und Suizidmethoden.

Da hast du auch brauchbare verlässliche Quellen, die du für jegliche Facharbeit benötigst.

Meinungen aus nem Laien-Forum sind unseriös.

Antwort
von Justaskingmanw, 140

Wenn man sich die Pulsadern aufschneidet, kann es ziemlich lange dauern bis man verblutet. Heißt also man kann gefunden und gerettet werden. Dazu kommt noch das es logischerweise schmerzhaft ist. Tabletten sind dafür ganz "angenehm". Und ich denke bei vielen ist ein Suizidversuch ein Hilfeschrei. Wer sich die Pulsadern aufschneidet kann das nicht kontrollieren. Bei Tabletten schon, ich kenne einen Typen der meinte er hätte einen "Suizidversuch" begannen weil er 4 Schmerztabletten geschluckt hat. (Das soll nicht abwertend klingen, auch solche Leute meinen es ernst.) 

Mehr fällt mir nicht ein.

Antwort
von Hainzelmann, 133

Die wollen es nicht wirklich oder setzen den Schnitt verkehrt an, denn wenn die Sehne nicht richtig getroffen wird, dann ist der ganze Aufwand für Nüsse.

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