Frage von douschka, 90

Seltsame Rutenverletzung beim Hund, wer kann Rat geben?

Hallo liebe Hundefreunde,

seit zwei Tagen hängt die Rute meiner Doggenhündin wie taub herunter. Sie kann nicht mehr wedeln, auch ihr Gang sieht hinten wie verkniffen aus. Beim Abtasten ca. 10-15 cm unter Rutenansatz, starke Schmerzanzeichen, keine Schwellung.

Der TA hat ihr nun Spritzen an diese Stelle gegeben und für 7 Tage Phenylbutazon verordnet. Er will abwarten und dann weiter machen, wenn es nicht besser wird. In Betracht könnte CES gezogen werden. Mir ist starkes Anschlagen oder sonst. Verletzung nicht bewußt, dazu ist es auch zu weit oben.

Ich mache mir große Sorgen weil sie mich so verzweifelt anschaut und es ihr sehr weh tuen muss. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und wie ging es weiter?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Dackodil, 48

Auf das, was du beschreibst könnte auf die sogenannte "Wasserrute" zutreffen.

Dabei hat der Hund auch ganz plötzlich starke Schmerzen am Rutenansatz. Auslöser kann kaltes Wasser, sonst eine Verkühlung oder zuviel Arbeit sein. Manchmal bleibt die Ursache aber auch im Dunkeln.
Wie diese Schmerzen entstehen weiß man noch nicht. Die Behandlung besteht in Schmerzmitteln, Wärme und Geduld.
Insofern liegt dein Tierarzt ganz richtig.

Hier findest du mehr Infos:

http://www.bestehunde.de/wasserrute-hund.html

Gute Besserung.

Kommentar von Dackodil ,

Herzlichen Dank für das Sternchen :-)))

Ich hoffe, deinem Hund geht´s wieder richtig gut.

Schönen Sonntagsspaziergang wünsche ich euch beiden.

Antwort
von emily2001, 52

Hallo,

vielleicht wäre es ratsam, die Angelegenheit neurologisch zu klären, ob ein Wirbelkörper klemmt, oder ob es sich um eine Nervendegeneration handelt.

Es gibt Tierärzte, die sich auf dem Gebiet spezialisiert haben, man kann sie am besten in einer Tierklinik finden. Vielleicht wäre eine Untersuchung durchs "Rohr" (MRT oder CTM) anzuraten, um zu sehen, was wirklich los ist.

Wenn deine Hünden ihr Geschäft normal verrichtet, dann könnte es sich evtl. um einen Geschwür oder Tumor (muß nicht Krebs sein!), der an der falschen Stelle auf einem Nerv drückt, handeln. In dem Falle wäre eine OP eine option.

Emmy

Antwort
von Dackodil, 23

Noch eins: meinst du mit CES das cauda equina syndrom? (Leutz, könnt ihr nicht allgemein gebräuchliche Abkürzungen nicht in Langform verwenden?)

CES kommt nicht plötzlich sondern schleichend und es ist nicht bis wenig schmerzhaft.

Kommentar von douschka ,

Ehrlich, habe nicht daran geglaubt als das der TA in Erwägung zog. Aber man rechnet ja erstmal mit dem Schlimmsten. Denke, dass die Kuh erstmal vom Eis ist. Ging heute schon besser.

Kommentar von Dackodil ,

Na, da sind aber die Felsbrocken von deinem Herzen gepurzelt :-)))
Wie schön.

Antwort
von huldave, 51

Könnte eine sogenannte Wasserrute sein, schau mal hier

http://www.tierklinikennet.de/hunde/krankheiten/wasserrute-bei-hunden

Spreche deinen Tierarzt darauf an

Kommentar von douschka ,

Wäre ein Ansatz, doch mein Hund geht nicht ins Wasser. Habe sie am Sa bei der Hitze im Garten mit dem Wasserschlauch kurz geduscht und bei dieser Gelegenheit shampooniert, anschließend gut abgetrocknet. Das kanns nicht gewesen sein oder? Werde es beim TA ansprechen. Ansonsten wäre sie in dem Fall bereits gut medikamentös behandelt.

Kommentar von huldave ,

Der Hund muss für diese Diagnose nicht unbedingt im Wasser gewesen sein. Leider wird die Wasserrute nicht immer sofort erkannt. War ja auch nur als Tipp gedacht und den Tierarzt darauf hinzuweisen. Kann auch was anderes sein, auf jeden Fall alles Gute für deinen Hund

Antwort
von Gargoyle74, 39

Hatte sie einen Unfall oder wurde sie oder die Rute irgendwie eingeklemmt??Gab es eine Beisserei mit einem anderen Hund ?

Kommentar von douschka ,

Weder noch. Grüble und bin ratlos.

Kommentar von Gargoyle74 ,

Hm,ja dann ist ein CT wohl die beste Ursachenforschung. Alles Gute ... Und bitte berichte weiter,wie es der Maus geht ;-)

Kommentar von douschka ,

Danke, bleibe dran und werde berichten.

Kommentar von douschka ,

@ Gargoyle74

wie versprochen Zustandsbericht. Meiner Doggenmaus geht es wieder besser. Rutenhaltung fast normal. Als sie ungebremst ihre 5 Minuten (es waren nur Sekunden) hatte, war es zuviel mit kurzzeitig gleichem Krankheitsbild. Bin so froh, dass die Behandlung angeschlagen hat und sie auf gutem Weg ist. Bei mir schrillen gleich sämtliche Alarmglocken, weil ich in diesen Jahr meinen Doggerich (auch Dogge mit 10,5 Jahren) verloren habe und meine Hexe erst 6 Jahre alt wird. Atme erstmal auf. LG

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