sonnenschein000 am 28.10.2009 um 16:41 Uhr
In der Bibel steht ja:
""Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Reich der Himmel."
Was soll das heißen? Ich versteh das so, das die dummen Leute in den Himmel kommen und die schlauen nicht. Aber warum? Das ist doch volle unfär!
Oder heist das das nur Leute die nicht so schlau sind an gott glauben und dann in den himmel kommen? und die schlauen kommen nicht in den himmel weil sie meinen das es den nicht gibt?
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Man blicke in den Urtext: "Glücklich sind die Bettler um den Geist (Gottes)" mit anderen Worten: Selig sind die, die sich bewusst sind, dass sie geistige (religiöse) Bedürfnisse haben (Quelle: Kingdom interlinear Transaltion)

Nun, das hat mit schlau oder dumm herzlich wenig zu tun. Sonst hieße es vermutlich: die dümmsten Bauern ernten im Himmel die dicksten Kartoffeln ;-))
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Naaaa ... auf den Punkt und dann eine Einwortantwort gebracht bedeutet das:
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Freiheit von allem Wirken und Wollen sowie allen Bewegungen des Verstandes, des Herzens und des Ego's.
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Stille im Geiste und im Herzen.
SEIN.
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Sehr ausführlich nimmt sich der Scholastiker Meister Eckhart der tieferen Bedeutung an. Und vielleicht stelle ich deshalb die Schlussworte zu dieser Predigt besser voran ;-))
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Wer diese Rede nicht versteht, der bekümmere sein Herz nicht damit. Denn solange der Mensch dieser Wahrheit nicht gleicht, solange wird er diese Rede nicht verstehen. Denn es ist eine unverhüllte Wahrheit, die da gekommen ist aus dem Herzen Gottes unmittelbar.
Daß wir so leben mögen, daß wir es ewig erfahren, dazu helfe uns Gott. Amen.
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Beati pauperes spiritu, quia ipsorum est regnum coelorum
(Matth. 5, 3)
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Bischof Albrecht sagt, das sei ein armer Mensch, der an allen Dingen, die Gott je erschuf, kein Genügen habe, - und das ist gut gesagt. Wir aber sagen es noch besser und nehmen Armut in einem höheren Verstande: Das ist ein armer Mensch, der nichts will und nichts weiß und nichts hat. Von diesen drei Punkten will ich sprechen, und ich bitte euch um der Liebe Gottes willen, daß ihr diese Wahrheit versteht, wenn ihr könnt. Versteht ihr sie aber nicht, so bekümmert euch deswegen nicht, denn ich will von so gearteter Wahrheit sprechen, wie sie nur wenige gute Leute verstehen werden.
Zum ersten sagen wir, daß der ein armer Mensch sei, der nichts will. Diesen Sinn verstehen manche Leute nicht richtig: es sind jene Leute, die in Bußübung und äußerlicher Übung an ihrem selbstischen Ich festhalten, was diese Leute jedoch für groß erachten. Erbarm's Gott, daß solche Leute so wenig von der göttlichen Wahrheit erkennen! Diese Menschen heißen heilig auf Grund des äußeren Anscheins, aber von innen sind sie Esel, denn sie erfassen nicht den eigentlichen Sinn göttlicher Wahrheit. Diese Menschen sagen zwar, das sei ein armer Mensch, der nichts will. Sie deuten das aber so: daß der Mensch so leben müsse, daß er seinen Willen nimmermehr in irgend etwas erfülle, daß er danach trachten solle, den allerliebsten Willen Gottes zu erfüllen. Diese Menschen sind wohl daran, denn ihre Meinung ist gut; darum wollen wir sie loben. Gott möge ihnen in seiner Barmherzigkeit das Himmelreich schenken. Ich aber sage bei der göttlichen Wahrheit, daß diese Menschen keine armen Menschen sind noch armen Menschen ähnlich. Sie werden als groß angesehen in den Augen der Leute, die nichts Besseres wissen. Doch ich sage, daß sie Esel sind, die nichts von göttlicher Wahrheit verstehen. Wegen ihrer guten Absicht mögen sie das Himmelreich erlangen; aber von der Armut, von der ich jetzt sprechen will, davon wissen sie nichts.
Wenn einer mich nun fragte, was denn aber das sei: ein armer Mensch, der nichts will, so antworte ich darauf und sage so: Solange der Mensch dies noch an sich hat, daß es sein Wille ist, den allerliebsten Willen Gottes erfüllen zu wollen, so hat ein solcher Mensch nicht die Armut, von der wir sprechen wollen; denn dieser Mensch hat einen Willen, mit dem er dem Willen Gottes genügen will, und das ist nicht rechte Armut. Denn, soll der Mensch wahrhaft Armut haben, so muß er seines geschaffenen Willens so ledig sein, wie er's war, als er nicht war. Denn ich sage euch bei der ewigen Wahrheit: Solange ihr den Willen habt, den Willen Gottes zu erfüllen, und Verlangen habt nach der Ewigkeit und nach Gott, solange seid ihr nicht richtig arm. Denn nur das ist ein armer Mensch, der nichts will und nichts begehrt.
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So denn sagen wir, daß der Mensch so arm dastehen müsse, daß er keine Stätte sei noch habe, darin Gott wirken könne. Wo der Mensch Stätte behält, da behält er noch Unterschiedenheit. Darum bitte ich Gott, daß er mich Gottes quitt mache; denn mein wesentliches Sein ist oberhalb von Gott, sofern wir Gott als Beginn der Kreaturen fassen. In jenem Sein Gottes nämlich, wo Gott über allem Sein und über aller Unterschiedenheit ist, dort war ich selber, da wollte ich mich selber und erkannte mich selber, diesen Menschen zu schaffen. Und darum bin ich Ursache meiner selbst meinem Sein nach, das ewig ist, nicht aber meinem Werden nach, das zeitlich ist. Und darum bin ich ungeboren, und nach der Weise meiner Ungeborenheit kann ich niemals sterben. Nach der Weise meiner Ungeborenheit bin ich ewig gewesen und bin ich jetzt und werde ich ewiglich bleiben. Was ich meiner Geborenheit nach bin, das wird sterben und zunichte werden, denn es ist sterblich; darum muß es mit der Zeit verderben. In meiner Geburt wurden alle Dinge geboren, und ich war Ursache meiner selbst und aller Dinge; und hätte ich gewollt, so wäre weder ich noch wären alle Dinge; wäre aber ich nicht, so wäre auch Gott nicht: daß Gott "Gott"ist, dafür bin ich die Ursache; wäre ich nicht, so wäre Gott nicht "Gott".
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Ein großer Meister sagt, daß sein Durchbrechen edler sei als sein Ausfließen, und das ist wahr. Als ich aus Gott floß, da sprachen alle Dinge: Gott ist. Dies aber kann mich nicht selig machen, denn hierbei erkenne ich mich als Kreatur. In dem Durchbrechen aber, wo ich ledig stehe meines eigenen Willens und des Willens Gottes und aller seiner Werke und Gottes selber, da bin ich über allen Kreaturen und bin weder »Gott« noch Kreatur, bin vielmehr, was ich war und was ich bleiben werde jetzt und immerfort. Da empfange ich einen Aufschwung, der mich bringen soll über alle Engel. In diesem Aufschwung empfange ich so großen Reichtum, daß Gott mir nicht genug sein kann mit allem dem, was er als Gott ist, und mit allen seinen göttlichen Werken; denn mir wird in diesem Durchbrechen zuteil, daß ich und Gott eins sind. Da bin ich, was ich war, und da nehme ich weder ab noch zu, denn ich bin da eine unbewegliche Ursache, die alle Dinge bewegt. Allhier findet Gott keine Stätte in dem Menschen, denn der Mensch erringt mit dieser Armut, was er ewig gewesen ist und immerfort bleiben wird. Allhier ist Gott eins mit dem Geiste, und das ist die eigentlichste Armut, die man finden kann.
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 17:10 boah. das ist viel.
holodeck am 28. Oktober 2009 17:26 Ja, gelle?
Das ist viel!
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Deshalb das Wichtigste aus dieser Predigt (was bei unseren GF Glaubensfreaks für einen allgemeinen Aufschrei des Entsetzens ausreichen dürfte):
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Das ist ein armer Mensch, der nichts will und nichts weiß und nichts hat
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Solange der Mensch dies noch an sich hat, daß es sein Wille ist, den allerliebsten Willen Gottes erfüllen zu wollen, so hat ein solcher Mensch nicht die Armut, von der wir sprechen wollen; denn dieser Mensch hat einen Willen, mit dem er dem Willen Gottes genügen will, und das ist nicht rechte Armut.
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Denn, soll der Mensch wahrhaft Armut haben, so muß er seines geschaffenen Willens so ledig sein, wie er's war, als er nicht war. Denn ich sage euch bei der ewigen Wahrheit: Solange ihr den Willen habt, den Willen Gottes zu erfüllen, und Verlangen habt nach der Ewigkeit und nach Gott, solange seid ihr nicht richtig arm. Denn nur das ist ein armer Mensch, der nichts will und nichts begehrt.
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Alles andere ist Ausdruck des "selbstisches Ich" = Ego ;-))
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 17:32 Also soll man nix wollen und dann kommt man in den Himmel?
holodeck am 28. Oktober 2009 17:45 Ja, so ungefähr ...
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Es heißt Hingabe und akzeptieren, was ist.
Jetzt und in jedem anderen Moment.
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Wobei keiner behauptet, das sei leicht.
valentin301 am 28. Oktober 2009 18:30 Oweh Holo, da sind wir ja noch weit entfernt vom Himmel..... ich glaube ich will noch zu viel.... und akzeptieren, was ist.... Hmmm, meinst Du, es hilft, wenn ich in jenem anderen thread aufhöre zu widersprechen und alles hinnehme und akzeptiere, was der dings.. Du weißt schon wer... sagt?
valentin301 am 28. Oktober 2009 18:32 Auf jeden Fall hast Du schon genau das gesagt, was ich auch antworten wollte, lieber Holo, jetzt weiß ich gar nichts mehr zu antworten :-((
holodeck am 28. Oktober 2009 18:43 Aber na ... das ist die Zwickmühle.
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Sagen wir so: tun, was zu tun ist, sagen, was zu sagen ist. Und dann loslassen. Nicht mehr aber auch nicht weniger ;-))
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Aber jener andere thread ist ja eh schon geplatzt, ich jedenfalls kann den ob permanentem 504 error überhaupt nicht mehr öffnen. Egal.
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valentin301 am 28. Oktober 2009 19:04 Jaja, das ist Fügung eben ... hat bestimmt sein Gutes.....
Und zum anderen heißt es doch so schön: Gott gebe mir den Mut, zu ändern, was ich ändern kann, die Gelassenheit, hinzunehmen, was ich nicht ändern kann und die Weisheit, die beiden Fälle zu unterscheiden. :-)))
Ohmygod am 31. Oktober 2009 21:35 Hey Holo, Deine Kommentare hier fand ich hochinteressant! Habe das noch nicht so gesehen, bisher. Aber wenn man von großer Genialität der Bergpredigt ausgeht, sind ja vielleicht sogar mehrere Interpretationen, gleichzeitig möglich...? (Also auch die etwas einfacheren hier genannten) Ich habe mir zuvor noch nie so professionelle Bibel-Auslegungs-Gedanken gemacht, sah das bisher auch immer eher in dem Kontext, daß die "Letzten die Ersten sein werden" usw., also ganz wischiwaschi gesagt: so eine Art tröstende ausgleichende Gerechtigkeit. Aber jetzt bin ich schlauer...
holodeck am 1. November 2009 16:24 Wie heißt es so schön?
Ein guter Übersetzer ist immer auch ein guter Dichter!
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:-))

Das Problem ist hier die Übersetzung. Es heißt nämlich in Wirklichkeit:
Mt 5,3 Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
Geistlich arm bedeutet nicht dumm, sondern im Wissen darum, auf Gott angewiesen zu sein.
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Überhaupt ist die Vorstellung, man müsse dumm sein, um zu glauben, selbst außerordentlich dumm. Man muss nur eines sein: bereit, sich der Sicht Gottes zu stellen und sich nicht selbst in die Tasche zu lügen.
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 17:33 Aber wer lügt sich denn in die tasche?
und ich mein, man kann doch mal was falsch verstehen so einfach ist die bibel auch nicht geschrieben.
@sonnenschein: klar, man kann mal was falsch verstehen, das ist ja auch nicht schlimm. Ich glaube aber, dass daddydearest dich nicht angreifen wollte
daddysdearest am 29. Oktober 2009 15:45 Du warst auch nicht gemeint.
Ja, das ist korekt was daddydearest sagt. Interessanter link auch hier: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchive.fpl?ArtikelID=1037313
Jesus benutzte in einer seiner bekanntesten Predigten eine Formulierung, die manchmal wiedergegeben wird mit: „Selig die Armen im Geiste“ (Matthäus 5:3). Dadurch entsteht leicht ein falscher Eindruck. Durch die wortwörtliche Wiedergabe könnte man meinen, hier sei von Personen die Rede, die nicht ganz zurechnungsfähig sind oder ein schlichtes Gemüt haben. Jesus lehrte seine Zuhörer aber etwas ganz anderes. Glücklich würden sie nicht dadurch, dass sie ihre materiellen Bedürfnisse befriedigten, sondern indem sie sich bewusst machten, dass sie Gottes Anleitung brauchten (Lukas 6:20). Durch Wiedergaben wie „die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind“ oder „die erkennen, dass sie Gott brauchen“ wird der Sinn dieser Aussage viel deutlicher vermittelt (Matthäus 5:3, The New Testament in Modern English).
Die Schwierigkeit mit dieser Stelle steckt an zwei Stellen. Einmal, ob mit oi ptochoi reale Armut (wirtschaftlich / sozial) gemeint ist, oder ob es metaphisch (demütig / niedrig) zu verstehen ist.
Das zweite Problem steckt in dem Dativ to[i] pneumati. Versteht man ihn als Dativus auctoris, bedeutet es "durch den Geist arm" - entweder durch den eigenen Geist, also freiwillig, oder durch Gott verursacht. Versteht man ihn als Dativus possesivus, dann bedeutet es "arm an (göttlichem?) Geist". Es kann aber auch als Dativ des Gemütszustandes interpretiert werden. Dann kommt als Bedeutung heraus: die sich als arm im Geist (Gottes?) verstehen.
Solche Interpretationsbreiten tauchen im neutestamentlichen Griechisch an vielen Stellen auf. Und vielleicht sind sie auch als solche gedacht. Die Hauptaussage steckt im Anfang: makaroi (glücklich / selig - eigentlich "den Göttern gleich") sind ...
dann dürfen sich alle die angesprochen fühlen, die sich als arm erleben ... Denn - und das ist der Zielsatz - : Für euch ist das Reich Gottes vorgesehen! - Das ist so ähnlich wie bei einer Gedichtinterpretation. In einer großen Variationsbreite gibt es je nach Bezugsgröße eine stärkere und eine schwächere Interpretation - aber ganz beliebig ist die Interpretation dann doch nicht.
Vielen Dank für die differenzierte Antwort - ich möchte daran anknüpfen: Meiner Ansicht nach sind mit den ptochoi die wirtschaftlich Armen gemeint, so wie die "Verfolgten" wohl wirklich verfolgte waren, nicht nur in einem spirituellen Sinne. Den Dativus auctoris von to pneumati kann man auch anders deuten, und zwar in Bezug auf makarioi. Vom Geist her gesehen sind die Armen (trotzdem) selig zu preisen, daher gehört ihnen das Himmelreich. Ich sehe in dieser Stelle keine Spiritualisierung, sondern eine Verheißung für die real Armen - was übrigens zu der verwandten Stelle bei Lukas passt.
sonnenschein000 am 29. Oktober 2009 11:11 das ist viel zu kompliziert. kannste das auch einfach?

Im Grunde hat Holo schon perfekt geantwortet. Ich füge meine eigenen Worte noch hinzu... Wennst wieder bist, wie a weißes Blatt Papier... (das ja nicht dumm ist, sondern einfach nur leer!), entspricht das der Armut im Geiste... also hilft nur Radiergummi und Tintenkiller.... und nicht wie manche glauben, ne besonders teure Tinte zu nehmen (golden noch am besten :-) und es damit zu beschreiben....
sonnenschein000 am 29. Oktober 2009 11:13 ist dann denn alles aus dem kopf weg? ist man dann nicht tot?
Angel84 am 29. Oktober 2009 11:27 Oh, nein.... lebendiger denn je ;-))) Stell dir ne Leinwand im Kino vor... Während der Film läuft, ist da Farbe, Form, Bewegung.... Ist der Film aus, ist die Leinwand einfach nur weiß... Bringst du dies auch mit Tod in Verbindung?
sonnenschein000 am 29. Oktober 2009 11:36 jedenfalls langweiliger. Oder nicht?
oder auch einfach nur freier, also nicht an den film gebunden. sozusagen eine Leinwend auf der noch kein kleks farbe ist und die in alle richtungen WERDEN kann.
Aber ist damit auch gemeint das die erinnerungen weg sind?
Angel84 am 29. Oktober 2009 11:41 Jaaa, du kommst DEM näher...Ersetze "langweilig" durch "friedvoll, still, Hingabe"... Und ersetze um nächsten Satz "WERDEN" durch "SEIN". Erinnerungen sind nicht weg, aber du hältst nicht mehr daran fest, sondern kannst sie betrachten, wie einen Film. Du weißt, was sich in dem Film abspielt, weißt aber auch, dass du nicht der Film bist!

Mit den Armen im Geiste sind in dieser Redewendung diejenigen gemeint, die nur einen geringen Intellekt besitzen. Demzufolge soll das sprichwörtliche: Selig die Armen im Geiste soviel bedeuten wie: Glücklich die Dummen.
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Man kann diesen Gedanken auch noch weiter spinnen, dann kommt man zu folgender Ein- bzw. Ansicht: Das Christentum ist die Religion der Dummen, von Dummen erfunden, von Dummen angenommen, von Dummen weitergegeben.
Ich zähle mich nicht zu den Dummen!
NaHallo am 31. Oktober 2009 09:52 echt super antwort..... lach
sonnenschein000 am 31. Oktober 2009 17:27 Also sind alle die glauben dumm?
Das glaub ich nicht. Meine eltarn sind auch nicht dumm.
Ohmygod am 31. Oktober 2009 21:50 Wenn Du schon in diese Richtung interpretierst, kann man das aber auch ins Positive verdrehen: Du meinst die Naiven, die auf alles hereinfallen. Wenn man aber voraussetzen würde, daß diese "Blödis" tatsächlich in den Himmel kommen, dann wäre es doch ein seliger Zustand, einfach ALLEM zu vertrauen und in kindlicher Ehrlichkeit durchs Leben zu gehen. Wenn man dann betrogen wird, ist es ja nicht die eigene Schuld, man selbst ist dann eher so ein unschuldiges Lämmchen und am Ende wird man von Gott gerettet, weil man nichts dafür konnte, daß man ungerecht behandelt wurde... (Hm, in diese Interpretation paßt aber nicht, daß man ja auch durch Dummheit schlimme Taten vollbringen kann - allerdings wird man wegen Unzurechnungsfähigkeit später freigesprochen...)
Ohmygod am 1. November 2009 11:05 ...man könnte das also fast so interpretieren: Unschuldig wie ein Tier, weil "dumm" - im Sinne von "nicht erkennnisfähig" - wie ein Tier. (Tiere sind keine Sünder, weil sie keine Sünder sein können - die haben ja auch nicht vom Baum der Erkenntnis gefressen und somit keine moralische Entscheidungsfreiheit und keine Qual der Wahl.)

GG Genau nur Leute die nicht so schlau sind glauben an Gott breites fieses grinsen aufsetz^^
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 16:44 Und warum?

Gottfried Benn meinte: "Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück."
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 16:45 Häh?
heureka47 am 30. Oktober 2009 00:34 Gottfried Benn war unsauber in seiner Sprache - oder in seiner Gesinnung. "Dumm" sein macht nicht wirklich glücklich. Wer "dumm" im wahrsten Sinn des Wortes ist, ist empfindungsarm, desorientiert, gestört. Es wäre besser, allenfalls von "unwissend" zu sprechen. Da fehlt nur "Wissen". Das hindert den Menschen nicht, Gott wahrzunehmen und sich ihm zuzuwenden / hinzugeben.

Je dümmer die Leute sind und je weniger Fragen sie stellen desto einfacher ist es, sie mit religiösen Vorschriften im Griff zu halten.
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 16:46 und warum schreibt gott das in der bibel?
will der das die menschen dumm sind?
Elster79 am 28. Oktober 2009 16:47 jepp.. aber gott hat nicht die bibel geschrieben.. sondern menschen und häufig in politischem intresse... und ja, denen waren dumme menschen lieber, die sind leichter zu lenken
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 16:48 aber müssen die das nicht geheim halten?
Ohmygod am 31. Oktober 2009 21:54 ...(lol)...
Nyctaline am 28. Oktober 2009 16:49 Die Bibel wurde ja nicht von Gott geschrieben, sondern von der Kirche, die daran interssiert war, ihre Macht zu behalten.
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 16:50 aber dann können die doch nicht ihr geheimnis verraten!
Wenn die Bibel von der Kirche geschrieben wurde - warum hält sie sich selbst nicht dran? Z.B. berichtet die Bibel von der Schwiegermutter des Petrus (Zölibat), davon, dass man nicht töten darf (vgl. Militätgeistliche), ... noch mehr Beispiele gefällig?
Marat am 28. Oktober 2009 16:52 Die Kirche will die Menschen dumm halten; jahrhundertelang hat sie das erfolgreich getan. Je klüger die Menschen wurden desto weniger Macht hatte die Kirche über sie. Religion ist in erster Linie ein Herrschaftsinstrument. Um das zu erkennen, darf man nicht allzu "arm im Geist" sein.
Marat am 28. Oktober 2009 16:58 Das Lesen der Bibel war Nichtpfaffen streng verboten. Nicht einmal diese "Bildung" wurde dem Volk zugestanden. Damit hat erst Luther aufgeräumt.
heureka47 am 30. Oktober 2009 00:36 Aber geholfen hats wenig. Vllt. eher im Gegenteil. Die symbolischen Geschichten jedenfalls: Wer oder wieviele / -wenige Menschen verstehen das denn??
Ohmygod am 31. Oktober 2009 22:05 Du kannst oder willst wohl nicht scharf differenzieren...? Ich schreibe hier zwar immer für den naturwissenschaftlichen Fortschritt z.B. gegen die Kreationisten, aber diese Bibelstelle hat bestimmt nichts mit dem Ausnutzen von Dummheit zu tun. Außerdem ist heute höchstens das Wissen größer, die Menschen sind noch lange nicht schlauer als die im Mittelalter und auch nicht als noch frühere Zeitgenossen. (Schau Dich doch allein mal auf GF um...)
Ohmygod am 31. Oktober 2009 22:22 P.S.: Für Deine Theorie müßte man mal genauer wissen, wann das Neue Testament zuende geschrieben/zusammengestellt wurde und wie sich parallel dazu oder danach die Kirche entwickelt hat... (Klar wäre es schön, wenn wir Jesus selbst fragen könnten, wie er es gemeint hat...)

Das hat nix mit dumm zu tun.
Die Armen sind nur in Gadanken arm, denn sie haben das Himmel(reich).
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 16:48 wie in gedanken arm?
Bause2404 am 28. Oktober 2009 16:54 Die haben zwar nix, und das wissen sie auch, aber sie haben das Himmelreich und sind dadurch doch reich!
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 16:55 aber da steht doch arm im geist?
Bause2404 am 28. Oktober 2009 17:00 Da steht:...sind die Armen im Geiste...
Also, wenn du auch noch so eine arme Wurst bist, kannst trotzdem in den Himmel. Und allein aufgrund der Tatsache, dass du in den Himmel kannst, bist du reich. Vorausgesetzt natürlich du benimmst dich entsprechend. Auch als arme Wurst kannst du Gutes tun.
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 17:02 und was ist mit den reichen würsten?
Bause2404 am 28. Oktober 2009 17:05 Für die gilt das Gleiche, die müssen auch Gutes tun um in den Himmel zu kommen. Man kann sich da nicht rein kaufen.
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 17:08 aber wrum steht von denen da dann nIX?
Ohmygod am 1. November 2009 00:02 Also, Jesus sagt zwei Seiten weiter in der Bibel, daß man nicht dem Geld und Gott gleichzeitig dienen kann und nach der Parallelstelle zu der oben genannten im Lukasevangelium sagt er zu den Reichen: "Aber dagegen wehe euch Reichen, denn ihr habt euren Trost dahin." " Wehe euch, die ihr voll seid; denn euch wird hungern."

zuviel geist verstellt die sicht auf den himmel.ein einfacher logischer geist nicht.
sonnenschein000 am 29. Oktober 2009 11:12 aber da steht doch wenig geist + himmel..?
Also es ist ja wirklich wunderbar welche Gedanken sich hier gemacht werden, über eine Aussage der Bergpredigt....hier hat jemand sehr gründlich erklärt, das es sich in der übersetztung, um den bettelnden handelt. Es heißt als nicht, alle dummen kommen in den Himmel, sondern die die sich bewußt sind, das sie vor Gott nichts vorzuweisen hätten, um selig zu werden....seien es noch so gute und liebe Werke....es ist und bleibt eine Tatsache, das kein Mensch so gut wäre, das er sich den Himmel verdient, nur einer war es, aber er war auch Gottes Sohn...Jesus Christus....Das ist so befreiend, denn wenn man bedenkt, das Du Gottes Maßstäben und seiner Heiligkeit gerecht werden müßtest aus deiner eigenen Kraft, dann ist das nieder schmetternd....ich denke fast jeder der Jesus ernsthaft nachfolgt, steht in dieser Gefahr, wieder in solch eine Schiene getrieben zu werden....und da sind wir gefragt, ob wir unser unvermögen Gott gerecht zu werden eingestehen und sein Geschenk der Gnade in Jesus Christus annehmen....leider wohlen das millionen von menschen nicht...sie versuchen immer noch Gott zu überzeugen wie gut sie sind....traurige Welt...ich will lieber zerbrochen vor meinem Schöpfer liegen und ihn um Vergebung bitten, als ihm ständig vormachen zu müssen wie gut ich eigentlich bin...liebe Grüße Marcus

Liebe(r) sonnenschein000 Deine Kernfrage ist: >Was soll das heißen?< Lasse Dir bitte Deine Frage direkt aus dem Buch, aus dem Du Dein Zitat aus Matthäus 5:3 hast, aus der Bibel nämlich, beantworten. Denn: • >Sind Deutungen nicht [Sache] Gottes? …< Joseph in 1. Mose 40:8 und sie bestätigt diese Aussage noch einmal: • >Denn dies wisst zuerst, dass keine Prophezeiung der Schrift irgendeiner privaten Auslegung entspringt. Denn Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden.< 2. Petrus 1:20-21 Eine der Voraussetzung zum Verständnis biblischer Aussagen ist Ernsthaftigkeit: • >...denn wer sich Gott naht, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn ernstlich suchen, ein Belohner wird..< Hebräer 11:6 Nicht unbedingt eine einzelne Aussage der Heiligen Schrift, wie Dein Zitat zum Beispiel, gibt eine erschöpfende Antwort zu einem Thema sondern: • >..Die Summe deines Wortes ist Wahrheit.. < Psalm 119:160. Die Gesamtzahl aller Aussagen zu einer Angelegenheit also. Und diese Summe findest Du nur heraus, wenn • „.. wenn du danach [nach einem Verständnis der Bibel] fortwährend wie nach Silber suchst und du wie nach verborgenen Schätzen ständig danach forschst, dann wirst du die Furcht Jehovas verstehen, und du wirst die wahre Erkenntnis Gottes finden. Sprüche 2:4-5 Unvoreingenommenheit kann dabei sehr hilfreich sein: • >.. In jener Stunde traten die Jünger an Jesus heran und sagten: Wer ist in Wirklichkeit der Größte im Königreich der Himmel? Da rief er ein kleines Kind zu sich, stellte es mitten unter sie und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie kleine Kinder werdet, so werdet ihr auf keinen Fall in das Königreich der Himmel eingehen..< Matthäus 18:1-3 Wenn Du so vorgehst, kann es sein, dass es Dir so ergeht, wie dem Apostel Petrus: • >Bestimmt merke ich, dass Gott nicht parteiisch ist, sondern dass für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist. .< Apostelgeschichte 10:34-35. Sei also unbesorgt, Gott ist nicht unfair. Vor diesem Hintergrund lies doch bitte noch einmal Deinen Text aus Matthäus 5:3, den man auch so übersetzen kann: • >..Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört..< Warum sollte man sich der Tatsache, dass man für einen erfolgreichen Lebensweg Anleitung von unserem Schöpfer benötigen, bewusst sein? U.a. weil: • >.. Die ganze Schrift … von Gott inspiriert ist und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk..< 2. Timotheus 3:16-17 Übrigens, dass das so kompliziert zu sein scheint ist kein Zufall, es steckt sogar System dahinter! Die Bibel erklärt das so: • >..Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, unter denen der Gott dieses Systems der Dinge [der Teufel] den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurch strahle..< 2. Korinther 4:3-4 Ich hoffe, das hilft Dir weiter.
Nein, das bedeutet, dass im Himmel alle gleich sind und somit die Armen im Geiste nicht mehr ganz unten sind.
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 16:44 Wie liest du das daraus? Wo steht das?
Ich würde sagen eine Aussage übers Geld. Arme haben nichts und geben trotzdem, wärend reiche haben und nicht teilen.
Etwas über einen Kamm gescherrt aber so ist die Relegion.
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 16:45 Das steht doch gar nicht in dem zitat!
Applaus. Interpretationssache. Demnach sollte dir der Begriff Ironie ja auch nichts sagen.
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 16:55 ich weiß was ironie is. ich bin nciht arm im geist. aber ich kenn mich nicht gut mit der bibel aus. deswegen frag ich doch du hammel.

Wurde im Volksmund uminterpretiert zu :Selig sind die geistig Armen. Was dann natürlich bedeutet, dass dümmere sich besser fühlen, weil sie sich weniger Gedanken machen. Selig sind die Armen im Geiste bedeutet, dass Leute, die nicht viele Dinge besitzen, fester im Glauben verankert sind und somit mehr auf Gott vertrauen.
sonnenschein000 am 28. Oktober 2009 16:48 also wenn man dumm ist und keine kohle hat, dann glaubt man an gott?

Unterstellt, bei der Bibel handelte es sich, ihrem eigenen Anspruch an sich selbst, um Gottes an den Menschen gerichtetes Wort, wäre es dann nicht an der Zeit, daß er neu zu lebenden Menschen spricht, auf das die Bibel fortgeschrieben werden kann, um den heutigen Menschen wieder verständlich zu werden?
Bause2404 am 29. Oktober 2009 09:01 Hast recht, eine einfach formulierte Fassung der Bibel ist längst überfällig. Wobei eine andere Formulierung ja auch wieder Auslegungssache wäre. Da streiten sich hier ja schon die Geister über einen einzelnen Satz.
Muckusch am 30. Oktober 2009 09:22 Hi Bause, mir geht es weniger um die Frage, die Bibel neu zu fassen, Deine Bedenken greifen durch, es wäre nur eine neue Übersetzung, neue Auslegung der alten, ungenauen Worte. Ich frage mich aber, ob es nicht für Gott an der Zeit wäre, wie früher, wo er laut Bibel offenkundig "alle Nase lang" sein Wort an die Menschen richtete, dieses mal wieder zu tun, mir ist unerklärlich, warum die Bibel, wenn Gott sich dem Menschen doch täglich auf wundersame Weise neu offenbart, nicht fortgeschrieben wird: Warum müssen wir tausende von Jahren alte menschliche "Zeugnisse" auslegen, warum nimmt man nicht einfach aktuelle menschliche Zeugnisse göttlicher Offenbarungen? Nun, leicht beantwortet: Die Bibelschreibung wurde auf einem vatikanischen Konzil für endgültig abgeschlossen erklärt (naja, gilt solange, bis sie sie für fortzusetzen erklären). Aktuellen Zeugnissen begegnet ganz erhebliches kirchliches Mißtrauen, sie erkennen bislang keine jüngere göttliche Offenbarung (Therese v. Konnersreuth z.B. o.ä.) etwa österlich aufbrechender Wundmale Christi bei Gläubigen als authentisch an, was Wunder, es wurde zumeist Schwindel nachgewiesen. Doch dieser wurde bei den biblischen Zeugnissen ja auch niemals ausgeschlossen.....

wahlich, ich sage euch..... einzig und alleine sind geistigkranke menschen gemeint! warum fragst du nicht einen pfarrer? der wird es dir bestättigen. lg
Entschuldigung aber das ist defintiv Falsch ! Aber ich glaube, du hast die ganzen Postings nicht gelesen.
NaHallo am 29. Oktober 2009 11:04 ich hab die postings gelesen und auch gelacht. krank im geiste was heißt das? hmmmm? natürlich geisteskranke logisch, oder? sie können für ihr tun und handeln nichts dafür. darum ist ihnen das himmelreich sicher. jeder gesunde mensch, arme wie reiche, kann für sein tun und handeln nachdenken. geisteskranke* nicht. das ist damit gemeint. lg
sonnenschein000 am 29. Oktober 2009 11:19 da steht aber nicht krank sondern arm.
NaHallo am 29. Oktober 2009 11:29 arm im geiste heißt krank im kopf überstzt. ich weiß nicht, wie alt du bist. aber wenn du zeit hast, spaziere in die nächste kirche und frage dort den pfarrer. ich denke du bist noch sehr jung. nimm dir eine freundin mit. dann läßt es sichs besser fragen.
kopfschüttel Irren dann diese Bibelübersetzungen? >Bible in modern englich, Gute Nachricht, Luther 1984, Elberfelder 1999, Hoffnung für alle, Bruns, Reinhart, Luther1545 (!) Und wie sieht es mit der Parallstelle in Lukas aus? da steht nicht von Arm im Geist sondern nur von "Arm" ...
Aber ich denk, wir lassen es dabei - "jeder nach seiner Fason...auch du " ;-)
NaHallo am 29. Oktober 2009 12:18 sonnycom, ist gut wenn du kopfschüttelst, vielleicht tut sich dann was. lach... als die bibel geschrieben worden ist, hatte man eine andere satzstellung. übersetzt wurde sie x-male. wir zwei leben aber 2009. da sollte man ja glauben, dass wir uns verstehen. du verstehst mich aber nicht. lies auch von Bause2404 . es hat mit arm und reich nichts zu tun, nicht finanzielles. nur arm im kopf.... und arm im kopf ist krank im kopf. und nochmals: es hat nichts mit armut oder reichtum zu tun. versteht es hier wirklich niemand, ausser 2-4 user????????
Hallo NaHallo [klingt gut ] - es hat natürlich nichts mit Armut und Reichtun in finanz. Hinsicht zu tun. Ein Wort oder eine Formulirung kann je nach Zusammenhang Unterschiedlichs bedeuten.Zum Beispiel hat das hebräische Wort, das normalerweise für „Hand“ gebraucht wird, eine ganze Reihe zustzlicher Bedeutungen. In einem entsprechenden Kontexxt kann es zB. mit „Macht“ oder „Leitung“, aber auch mit „Freigebigkeit“ übersetzt werden (Sprüche 18:21; 1. Chronika 25:2; 1. Könige 10:13). Ich will mich jetzt nicht wiederholen - lies einfach weiter oben. Du sagst richtig, dass sich die Redeweisen geändert haben. Woher willst du dir sooo sicher sein, dass deine Interpretation auch damals so verstanden wurde? Oder ist es so, dass die Gräzisten und Translator sich viel Mühe geben, den Sinn zu erhalten? Und wie ichoben ausführlich schrieb [Zitat: Bible in modern englich, Gute Nachricht, Luther 1984, Elberfelder 1999, Hoffnung für alle, Bruns, Reinhart, Luther1545 (!) -- Zitate daraus poste ichauf Wunsch gerne] geben genannte Bibeln den Gedanken NICHT so wieder, als dass man daraus eine Geisteskrankheit ableiten könnte. Aber eine Frage hätte ich auch noch: Du sagst "Arm im Kopf = krank im Kopf": Erklär mir doch dann die Parallelstelle in Luk 6:20. Obwohl ich wichtig finde, dass du auf genannte Bibelübersetzungen einmal eingehst. Nette Grüße, sony
NaHallo am 29. Oktober 2009 20:46 glaub was du willst, es ist deine sache. ich mache es genauso.
selig sind die armen im geiste.....
Hab ich doch oben schon gesagt!! Interessant, dass du dennoch Antworten schuldig bleibst!! Ich für meinen Teil beende das jetz hier.

Gott meint damit, dass die, die kompliziert zu denken gewohnt sind, dadurch gehindert werden, dem "Reich Gottes" teilhaftig zu werden.
Muckusch am 31. Oktober 2009 19:44 Lies´ bitte mal (statt vieler, es gibt tausend ähnliche Belegstellen) Röm. 9, 11 und18 ff. und Du wirst sehen, daß nicht Deine Taten, Worte und Werke, auch nicht Dein Geisteszustand Dich am "Reich Gottes" teilhaftig werden lassen, sondern "Erwählung in undenklicher Vorzeit": Das nennt man Prädestination, sie ist eines der größten Probleme der angeblich "frohen Botschaft".
gottesanbeterin am 31. Oktober 2009 20:20 Was hätt´ich denn davon, wenn ich diese Bibelstelle lese? Ich habe meine 2. Geburt real erlebt bin in der Lage auch jemanden, der es wirklich wünscht dazu zu verhelfen; weiß also aus eigener Erfahrung, welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind.
Viel Bla Bla und Wichtigtuerei!
Erstens hat Gott überhaupt nichts gesagt oder geschrieben - das sind und waren immer Menschen, die andere Dümmere veräppeln und unterdrücken wollten mit allerlei Kunststückchen... Was aber der Autor diese Zeilen einst ausdrücken wollte ist ganz klar dieses: die natürlichste und edelste Form des Menschseins ist die des Menschen ohne Falschheit, Hintergedanken und Heuchlerei. Kurz um, des ehrlichen, direkten geradlinigen Wesens, wir wir es heute nur noch bei jungen Kindern und geistig retardierten Menschen vorfinden können.
Der Fall Sarazin zeigt, wie die Menschheit auf Geradlinigkeit heutzutage reagiert - sie kann sie gar nicht ertragen!
Ohmygod am 1. November 2009 11:14 ...Der Fall Sarrazin zeigt, wie geistig arm (oder aber wohl eher hinterhältig) manche Politiker sind. Es ist doch das typische an Vorurteilen, daß sie wegen einem Teil einer Gruppe die ganze Gruppe verurteilen. Außerdem wird so abfällig geredet, als wären die Leute selbst allein schuld, was nun einmal nicht stimmt. Diese Art der Undifferenziertheit und Schuldzuweisung ist etwas anderes als kindliche Unschuld!

Der vom rationalen Verstand dominierte Mensch hat schlechtere Chancen, ins Himmelreich einzugehen, weil "Das Reich Gottes ist kein Reich der Worte, sondern ein Reich der KRAFT".
Wer mit dem Fokus einer Bewußtseinsenergie zu viel, zu oft, zu lange usw. im rationalen Denken (linke Hirnhälfte) ist, schneidet sich von den wichtigen Wahrnehmungs- / Erkenntnismöglichkeiten der rechten Hirnhälfte ab. Bzw. schneidet er sich davon ab, das höhere - göttliche - Bewußtsein, das "Höhere Selbst", zu erreichen. Der intellektdominierte Mensch bleibt auf der Stufe des niederdimensionalen Bewußtseins ("Ego") stecken und ein Ego geht nicht ins Himmelreich ein!
Siehe ergänzend meine TIPPS hier bei GF oder bei gesundheitsfrage.net z.B. zu "Kollektive Zivilisations-Neurose" / "Krankheit der Gesellschaft" - zu finden über mein Profil.
coeleste am 30. Oktober 2009 11:22 stimme ich zu.
sonnenschein000 am 30. Oktober 2009 11:26 kannst du das einfach erklären? du benutzt immer so viele komplizirte wörter.
ich bin ja kein professar!;-)
heureka47 am 30. Oktober 2009 14:06 Zu viel - logisches - Denken, zu viel Sprache, zu viele Buchstaben und Zahlen, halten Menschen von wichtigen anderen Dingen ab: Wahrnehmen; Gefühle, Bedürfnisse, auf den Bauch oder die innere Stimme hören - und/oder von der Verbindung zu Gott!
Wer im logischen Denken "gefangen" ist, kann Gott nicht fühlen...
sonnenschein000 am 30. Oktober 2009 15:13 also ist logik schlecht?
heureka47 am 31. Oktober 2009 02:23 Nein, Logik ist ein tolles Werkzeug. Ich schrieb doch: ZU VIEL Denken, Sprache, Buchstaben, Zahlen halten den Menschen von WICHTIGEN anderen Dingen ab.
sonnenschein000 am 31. Oktober 2009 17:26 was sind das denn für andere sachen? soll man nicht denken?
und wie soll das denn gehen?
heureka47 am 1. November 2009 20:49 Ich hab den Eindruck, du liest meine Antworten/Kommentare nicht.
Ich lese "geistig arm" als "im Hinblick auf sich selbst bescheiden", wonach selig diejenigen wären, die sich nicht für die Größten, Besten, Schönsten und Klügsten halten, sondern sich ihrer Fehler und Schwächen bewusst sind. Sie sind subjektiv arm, was sich nur auf ihre Fähigkeiten beziehen kann, da man schwerlich subjektiv weniger haben kann, als man objektiv hat.
Schon vor rund 2000 Jahren lehrte Jesus Christus einen Lebensstil, der wohltuend anders ist und Stress reduziert. Im Kern seiner Lehre stand eine einfache, aber tiefe Wahrheit: „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind“ (Matthäus 5:3). Damit forderte Jesus seine Zuhörer auf, sich auf ihr größtes Bedürfnis zu konzentrieren: die Wahrheit über unseren Schöpfer zu kennen und zu wissen, was er mit uns vorhat. Jesus benutzte in einer seiner bekanntesten Predigten eine Formulierung, die manchmal wiedergegeben wird mit: „Selig die Armen im Geiste“ (Matthäus 5:3). Dadurch entsteht leicht ein falscher Eindruck. Durch die wortwörtliche Wiedergabe könnte man meinen, hier sei von Personen die Rede, die nicht ganz zurechnungsfähig sind oder ein schlichtes Gemüt haben. Jesus lehrte seine Zuhörer aber glücklich würden sie,indem sie sich bewusst machten, dass sie Gottes Anleitung brauchten. Durch Wiedergaben wie „die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind“ oder „die erkennen, dass sie Gott brauchen“ wird der Sinn dieser Aussage viel deutlicher vermittelt (gemäß The New Testament in Modern English).
Die hier zum Ausdruck gebrachte Gesinnung ist keine oberflächliche Frömmigkeit, sondern beeinflusst das ganze Leben. So jemand beachtet gern Gottes Anleitung. Diese Gesinnung zeigt sich in unserer Bereitschaft, auf Gott zu hören und uns von ihm belehren zu lassen, da er uns viel besser kennt als wir uns selbst. Schon gute zwischenmenschliche Beziehungen tragen zum Glück bei, wie viel mehr dann ein gutes Verhältnis zu Gott! Wer ernsthaft liebt, was recht ist, und bereitwillig die göttliche Leitung annimmt, kann also wirklich glücklich genannt werden.
Warum? Weil wir Menschen — im Gegensatz zu Tieren — geistige Bedürfnisse haben. Geschaffen im Bild Gottes, können wir bis zu einem gewissen Grad göttliche Eigenschaften wie Liebe, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Weisheit entwickeln und pflegen Zu unseren geistigen Bedürfnissen gehört unter anderem, dass wir einen Sinn im Leben verspüren müssen.
Wie können wir solche geistigen Bedürfnisse befriedigen? Nicht durch transzendentale Meditation oder reine Introspektion (auf das eigene Bewusstsein gerichtete Beobachtung). Jesus sagte vielmehr: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht“ (Matthäus 4:4). Wie buchstäblicher Hunger, der uns daran erinnert, dass wir essen müssen, erhält uns das Wissen um unsere geistigen Bedürfnisse den Appetit auf die geistige Speise. Der Mensch hat von Natur aus ein Verlangen nach dieser Speise, weil sein Leben dadurch einen Sinn erhält. Ist uns aufgefallen, dass Jesus sagte, Gott sei die Quelle „jeder Äußerung“, die für uns lebenswichtig ist? Es gibt Fragen, die wir nur mit Gottes Hilfe beantworten können. Dieses Verständnis ist angesichts der Vielzahl von Theorien über den Sinn des Lebens und den Weg zum Glück heute besonders zeitgemäß. In Buchhandlungen stehen ganze Abteilungen voll von Büchern, in denen dem Leser Gesundheit, Wohlstand und Glück verheißen wird. Es gibt Internetseiten, die sich eigens mit dem Thema Glück beschäftigen.
Allerdings ist das menschliche Denken auf diesen Gebieten häufig fehlgeleitet. Es kommt oft selbstsüchtigen Begierden oder dem Ich entgegen. Die Erkenntnisse und Erfahrungen, auf die sich dieses Denken stützt, sind begrenzt; überdies geht es häufig von falschen Voraussetzungen aus. Tatsache ist: Jegliches Streben nach Glück, das sich auf eine Theorie stützt, die die Rolle unseres Schöpfers außer Acht lässt, kann unmöglich fruchten und wird letztendlich zu Enttäuschung führen. Ein Beispiel: Was würde mit einem Marathonläufer geschehen, der nach einem Wettlauf das Verlangen seines Körpers nach Wasser ignorieren würde? Müsste er nicht schnell mit einer Dehydratation und mit anderen schlimmen Folgen rechnen? Ebenso würden wir schließlich „verdorren“, was unseren Glauben betrifft, wenn wir unser Bedürfnis nach geistiger Ernährung nicht stillten. Das würde den Verlust der Freude und des Glücks nach sich ziehen. Das Glück wächst also in dem Maß, wie man Schritte unternimmt, seine geistigen Bedürfnisse zu erkennen und dann auch zu befriedigen. Wie kann man dabei vorgehen? Hierbei erweist sich die Bibel als nützlich. Warum? Weil nur sie Fragen beantwortet, mit denen sich viele befasst haben, ohne eine zufriedenstellende Antwort zu erhalten. Jemand mag sich zum Beispiel schon gefragt haben: Was ist der Sinn des Lebens? Wozu sind wir hier? Was wird die Zukunft bringen? Außer den befriedigenden Antworten, die die Bibel auf diese und viele andere Fragen gibt, bietet sie noch Hilfe zur Lebensführung, wodurch schon Millionen Menschen mit den vielschichtigen Problemen fertig werden konnten, vor denen wir heute alle stehen und die uns oft daran hindern, glücklich zu werden. Das griechische Wort ptōchós, das Jesus gemäß dem Bericht des Lukas (16:20, 22) für den Bettler Lazarus gebrauchte, beschreibt jemanden, der sich duckt und bückt, und bezieht sich auf den ganz Armen, den Mittellosen, den Bettler. Der gleiche Begriff wird in Matthäus 5:3 mit Bezug auf diejenigen verwandt, „die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind [„die, die Bettler um den Geist sind“, Fn.]“ („die da geistlich arm sind“, Lu). Ein solcher ist sich seiner Armut deutlich bewusst. In dem Werk Word Studies in the New Testament von M. R. Vincent (1957, Bd. I, S. 36) heißt es zum Gebrauch des Wortes ptōchós an dieser Stelle: „. . . eine sehr plastische und passende Bezeichnung für die völlige geistige Mittellosigkeit, deren sich bewusst zu sein dem Eingang in das Königreich Gottes vorausgeht und der durch eigene Anstrengungen nicht Abhilfe geschaffen werden kann, sondern nur durch die allen zugängliche Barmherzigkeit Gottes.“ Das ist mehr als bloßer Wissensdrang. Nach dem Wortlaut der New English Bible ist es ein „Bedürfnis nach Gott“ — das Bedürfnis, Gott näher kennen zu lernen und seinen Vorsatz zu verstehen. Jesus wies darauf hin, dass ein wichtiger Grund für sein Kommen als Messias darin bestand, „den Armen gute Botschaft zu verkünden“ (Luk. 4:18). Das soll nicht heißen, es bestehe ein besonderes Verdienst darin, arm zu sein, oder die Armen hätten automatisch Gottes Gunst. Doch in der Hauptsache kamen diejenigen, die Jesus nachfolgten und die Hoffnung hatten, an den Segnungen des Königreiches Gottes teilzuhaben, aus den Armen oder aus dem einfachen Volk (1. Kor. 1:26-29; Jak. 2:5). Jene Unterdrückten wussten selbst, dass sie auch „bezüglich des Geistes“ (in geistiger Hinsicht) arm waren. Sie ließen sich nicht durch die äußeren Umstände verbittern, sondern wurden „sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst“ und erkannten deutlich ihre Abhängigkeit von Gott. Eine Fußnote in der New World Translation (Ausgaben von 1950 und 1963) lautet daher: „Glücklich sind jene, die Bettler sind um den Geist.“ In der Bruns-Bibel lesen wir: „Glücklich zu preisen, die sich innerlich arm wissen im Geist.“ Was meinte Jesus, als er sagte, dass solche Menschen glücklich wären? Das griechische Wort makarios, das im Urtext an dieser Stelle steht, bedeutet nicht fröhlich oder heiter, wie wenn man sich vergnügt. Sondern es hat den Sinn von höchstem Wohlsein, denn sowohl von Gott als auch von Jesus Christus wird gesagt, sie seien „glücklich“. — 1. Tim. 1:11; 6:15. Man kann auf verschiedene Weise zeigen, dass man sich seiner geistigen Bedürfnisse bewusst ist, zum Beispiel, indem man sich über seine Abhängigkeit von Jehova stets im klaren ist und der Aufforderung Jesu gemäß handelt: „Bittet fortwährend, und es wird euch gegeben werden; sucht unablässig, und ihr werdet finden; klopft immer wieder an, und es wird euch aufgetan werden.“ Solche Personen sollten u. a. um Gottes heiligen Geist bitten. Jesus sagte, sein himmlischer Vater sei eher bereit, seinen heiligen Geist denen zu geben, die ihn darum bäten, als irdische Eltern bereit seien, ihren Kindern gute Gaben zu geben.
Ich wollte zu dieser Diskussion ja nichts mehr schreiben. Aber wo hast Du denn das herrauskopiert? Obwohl ich dir im großen und Ganzen zustimme ...

Damit ist gemeint, selig die sich nicht auf ihren logischen Verstand verlassen!
Wer sich nicht auf seinen logischen Verstand verlässt, sondern auf sein Herz hört, hat zwar in der Welt kein Ansehen, tut aber Gottes willen viel mehr, als die Menschen die nur nach logischem Denken gehen!
und warum haben die das geändert?
Das ist eine Interpretation der Zeugen Jehovas.
WAS???
die immer an den Türn klingln?
Die sind voll gefährlich oder? Mein papa sagt jedenfalls immer ich darf denen auf keinen fall die tür aufmachen!
Doch auch nur weil die, obwohl sie anderen nicht auf den nerv gehen sollen, unheimlich aufdringlich sind und teils nur dummrumschwatzen und du sie nicht los wirst!
Geändert hat sich die Sprache. Das Zitat stammt meines Wissens noch aus der Zeit von Martin Luther. Dort nannte man eine Frau auch noch "Weib" oder "Dirne" - heute etwas ganz anderes. In zeitgemäßen Bibelübersetzungen findet man hier auch eine korrektere Widergabe. Deswegen ist ein Blick in den Urtext immer hilfreich.
Den Urtext gibt es nicht – auf was man sich heute stützt, ist der sogenannte Grundtext.
Die tatsächlichen Originale der Schreiber gibt es wirklich nicht mehr. Dennoch wird das, was Du "Grundtext" nennst, auch als Urtext bezeichnet. Eine neue wissenschaftliche Ausgabe des „Neuen Testaments“ in Griechisch wurde von der Deutschen Bibelstiftung in Stuttgart vorgestellt. Ein interkonfessionelles Team von fünf Forschern hatte sich bemüht, den griechischen Urtext zu rekonstruieren, und legte nun das griechische „Neue Testament“ in einer Textgestalt vor, „die für die Zeit um 200 nach Christi bezeugt ist“. Es wird in Fachkreisen „Nestle-Aland“ genannt. Der Einheitsübersetzung und der Nachrevision des Neuen Testaments der Luther-Bibel von 1974 wurde bereits dieser neue griechische Text zugrunde gelegt.
Wenigstens einer, der weiß, worum es geht :-)
Danke ;-)
Beati pauperes spiritu, quia ipsorum est regnum coelorum
(Matth. 5, 3)
.
Von welchem Urtext redest Du? Wann wurde denn der geschrieben?
Der Urtext ist griechisch. Das Matthäusevangelium wurde wahrscheinlich etwa 80 n.Chr. geschrieben.
Das weiß ich!
Mir geht's um dieses Zitat, was er da oben in seiner Antwort nennt.
Das ist nicht! Urtext.
Meines Wissens. .
Sondern Interpretation und freie Übersetzung.
Das eigentliche Neue Testament wurde in koine (dmalige griechische Umgangssprache) geschrieben. Davon ist aber so gut wie nichts mehr erhalten. Damals kopierte man (auch diese) Texte durch berufsmäßige Abschreiber. Deren Schriften sind in eineer Vielzahl zumindest fragmentweise nochvorhanden und schlummern oft in irgendwelchen kirchloichen Archiven oder nationalem Museen wie Louvre oder british museum etc. Das meine ich mit Urschriften. So z.B. der "Text des Erasmus", "Textus receptus" etc. Gräzisten wie Dr. Tischendorf oder J.J. Griesbach stellten dann "interlinear-Translations" zsammen - Wort für Wort Übersetzungen des damaligen griechischen in das in einer dritten Spalte das ganze in umgangssprachlichem Text geschrieben wurde. So z.B. auch der Text von Text von Westcott und Hort. Wort für Wort klingt immer holprig, man übersetze nur mal etwas vom Englischen ins Deutche Wort für Wort mittels Google z.B. ... da merkt man schnell, dass die Umganggsprache wichtig ist. (Nagel mich bei den angeführten Gräzisten nicht 1000 % ig fest, Details muss ichauch erst weider nachlesen)
"Glücklich sind die Bettler um den Geist (Gottes)"
.
Wer hat das übersetzt?
In welcher Bibel steht das so?
Von wann stammt diese Ausgabe?
.
Ich halte das für eine interpretierende Variante!!! Nicht für Urtext.
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Der Urtext, auf Lateinisch, lautet:
Beati pauperes spiritu, quia ipsorum est regnum coelorum.
.
Der Sinngehalt Deiner Variante ist ein gänzlich anderer, deshalb.
Wenn wir vom Urtext reden, dan nicht vom LATEINISCHEN sondern vom GRIECHISCHEN - wie ich oben schrieb.
Hier mal das Original: μακαριοι οι πτωχοι τω(ι) πνευματι, οτι αυτων εστιν η βασιλεια των ουρανων makarioi oi ptôchoi tô(i) pneumati, oti autôn estin hê basileia tôn ouranôn
Wort für Wort: glückselig die Bettelnden dem pneuma [nach], denn ihrer ist das Königreich der Himmel
Pneuma = Geist , kann auch Geist Gottes, heiliger Geist bedeuten.
Die Allioli Bibel gibt das meines Wissens auch so wieder.
Der Bettler πτωχοι ist ein rein figurativer Ausdruck und keineswegs substantivistisch zu lesen. Es läuft also nach wie vor auf die Variante hinaus, die gemeinhin gilt:
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Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich.
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http://openscriptures.org/prototypes/manuscript-comparator/?passage=Matthew+5%3A3&view=parallel&strongs=1
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holodeck, du schriebst: "Der Bettler πτωχοι ist ein rein figurativer Ausdruck und keineswegs substantivistisch zu lesen" --> na klar, und das ist doch kein Widerspruch zu dem was ich sagte - oder verstehen wir das Wort figurativ unterschiedlich? Ein Wort oder eine Formulirung kann je nach Zusammenhang Unterschiedlichs bedeuten.Zum Beispiel hat das hebräische Wort, das normalerweise für „Hand“ gebraucht wird, eine ganze Reihe zustzlicher Bedeutungen. In einem entsprechenden Kontexxt kann es zB. mit „Macht“ oder „Leitung“, aber auch mit „Freigebigkeit“ übersetzt werden (Sprüche 18:21; 1. Chronika 25:2; 1. Könige 10:13). Es stimmt, bei absoluter wortwörtlicher Widergabe kann (kann!) das so übersetzt werden - aber ich erinnere an mein Beispiel der "Wort-für-Wort-Übersetzung" via Google, oder gerne auch "zu Fuß" mittels eigenem Kopf. Da kommt nicht immer ein veständlicher Sinn herraus. Hätte Jesus die geistig Behinderten gemeint - wie würde sich das mit anderen Stellen der Bibel decken, an denen Jesus zur hohen "Bibelbildung" ermuntert und diese mit dem "himmelreich" gleichsetzt) Das bedeutet natürlich keinesfalls eine Diskrimierung geistig behinderter Menschen !!! Der Zusammenhang, die Parallelstellen bei den anderen Evangelsten und die Gesamtaussage von Jesus geben das Bild so wie es die Bibel "The new testament in modern englich" widergibt: "...die erkennen, dass sie Gott brauchen".
;-))
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Geistig behindert?
Das sage ich auch gar nicht ....
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Der sinnentstellende Gehalt Deiner Variante eines Bettlers um den Geist Gottes liegt doch dann klar auf der Hand, wenn der eigentliche Sinn des Wortes der ist, dass man eben nichts wollen soll. Noch nicht einmal Nichtwollen, um genau zu sein. Jedes Wollen wollen kommt von einem "selbstischen Ich". Dieses gänzlich aufzulösen, zu werden, wie man war, bevor man wurde, darin liegt das Heil. Dann erst ist der Mensch so leer, dass Got darin sein kann.
ok, vieleicht sollten wir REDEN statt schreiben :-) ... dann habe ich dir eine Interpratation untergeschoben die du gar nicht meintest - sorry. Was du schreibst mit dem "nicht Wollen" und "gänzlich auflösen" kann ich nachvollziehen. Obwohl ich das eher in die fernöstlichen Religionen verschieben würde bzw. anders: ich würde diese These (oder wie soll ich sagen um nicht missverstanden zu werden; vieleicht diese "Lehre"?) eher dort suchen als in der Bibel. Aber bitte erklär mir mal wie das mit deiner verfochtenen Widergabe "selig sind die geistig Armen..." erklärbar sein soll...
Tja, Recht hast Du ... man könnte meinen, es handele sich um fernöstliches Gedankengut.
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Nein, in der Tat, dergestalt stammt es von Meister Eckhart, einem der angesehensten Scholastiker und Theologen des Mittelalters. Lies hierzu meine Antwort, da steht fast die komplette Predigt zu diesem Mattäus Spruch.
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Hallo Holodeck, ich finde diese "Preedigt" hier nicht mehr - kann mich abe dunkel daran erinern <p><p>Jeder hat das Recht auf freie Ansichten - ganz klar. Doch zurück zur Eingangs gestellten Frage: <p><p>Dieses Text mit "Willenlosigkeit" oder "Wunschlosigkeit" zu interpretierenhalte ich für sehr an den Haaren herbeigezogen. Vieleicht solltest Du dich mit diesen Ansichten eher im Schintoismus umsehen - eine ganz vernünftige Religion die diese These auch stützt. Und Meister Eckhardt vieleicht auch. Aber die Bibel stützt diese Aussage nicht !<p><p> Du scheinst ein Verfechter der wörtlichen Wahrnehmung der Worte der Bibel zu sein. Nun denn: Wenn es so wäre, dann müsste die Wiedergabe von Mat 5:3 lauten: "Glücklich sind die Willenlosen" oder ähnlich. <p><p>Aber das griechische Wort dass hier mit "Geist" übersetzt wird, KANN nicht Willenlosigkeit bedeuten - das ist einfach falsch.<p><p>Übrigens fragtest Du vorhin nach Bibelübesetzungen die meine oben erwähnten Aussagen stützen. Bitte:<p><p>Bible in modern englich, Gute Nachricht, Luther 1984, Elberfelder 1999, Hoffnung für alle, Bruns, Reinhart, Luther1545 (!) -- Zitate daraus poste ichauf Wunsch gerne.<p><p>Ferner bitte ich den Parallelbericht in jeder x-beliebeigen Bibel zu beachten, er ist in Lukas 6:20 zu finden. Dort wird deine These nicht gestützt.<p><p> (Es geht weiter)
Hallo Holodeck, ich fined diese "Preedigt" hier nicht mehr - kann mich abe dunkel daran erinern <p><p>Jeder hat das Recht auf freie Ansichten - ganz klar. Doch zurück zur Eingangs gestellten Frage: <p><p>Dieses Text mit "Willenlosigkeit" oder "Wunschlosigkeit" zu interpretierenhalte ich für sehr an den Haaren herbeigezogen. Vieleicht solltest Du dich mit diesen Ansichten eher im Schintoismus umsehen - eine ganz vernünftige Religion die diese These auch stützt. Und Meister Eckhardt vieleicht auch. Aber die Bibel stützt diese Aussage nicht !<p><p> Du scheinst ein Verfechter der wörtlichen Wahrnehmung der Worte der Bibel zu sein. Nun denn: Wenn es so wäre, dann müsste die Wiedergabe von Mat 5:3 lauten: "Glücklich sind die Willenlosen" oder ähnlich. <p><p>Aber das griechische Wort dass hier mit "Geist" übersetzt wird, KANN nicht Willenlosigkeit bedeuten - das ist einfach falsch.<p><p>Übrigens fragtest Du vorhin nach Bibelübesetzungen die meine oben erwähnten Aussagen stützen. Bitte:<p><p>Bible in modern englich, Gute Nachricht, Luther 1984, Elberfelder 1999, Hoffnung für alle, Bruns, Reinhart, Luther1545 (!) -- Zitate daraus poste ichauf Wunsch gerne.<p><p>Ferner bitte ich den Parallelbericht in jeder x-beliebeigen Bibel zu beachten, er ist in Lukas 6:20 zu finden. Dort wird deine These nicht gestützt. Mehr Platz habe ich hier nicht, weiters kann folgen.
...Aha - es gibt doch mehr Platz. Sorry für das Doppelposting.
.<p><p>Du wirfst mir weiter oben "Interpretation" vor - doch du selbst machst das selbe. Das ist ja auch deine Sache, ichkreide das nicht an. Wer möchte - gerne. Nur darfst Du das dann nicht als absolute Wahrheit propagieren. <p><p>Ich habe Fakten geliefert und dein Argument, "Der Bettler πτωχοι ist ein rein figurativer Ausdruck und keineswegs substantivistisch zu lesen" ist keines, denn genau wie du schreibst, so ist der Ausdruck "Bettler" zu vestehen.<p> Die Gesamtaussage des neuen Testaments stützt Deine These nicht - Menschen werden aufgefordert, sehr wohl Wünsche zu entwockeln - und zwar die richtigen.<p> Versteh mich nicht falsch, jeder kann glauben und denkenwas er will - aber solche Aussagen als absolute Wahrheiten zu propagieren halte ich für nicht richtig.<p> Im Übrigen: Nehemenwir die [veraltete] Ausdrucksweise wörtlich "Glücklich sind die Armen im Geist" - dann wird auch damit deine Therse nicht gedeckt. Sonst müsste es heißen: "Glücklich sind die MITTELLOSEN im Geist" - denn ein armer Mensch ist nicht Mittellos - das ist ein Unterschied. Und wie ewähnt: Das Wort "Geist" KANN nicht mit "Wünschen" übersetzt werden.<p> Nochmals: Das ist kein Angriff, jede Meinung ist zu respektieren, jeder hat das REcht auf spiritualität wie er sie versteht. Gefährlich wird es nur solche Dinge als absolute Aussagen für allgemeingültig zu erklärenn - besonders wenn sie auf dünnem Boden stehen, der zumindest nicht dicker ist als der "der andern Seite" (Man beachte die Anführungszeichen). <p> Nette GRüße, sony PS: Was anderes: Wie kriegst du es eigentlich hin, ABSÄTZE hier zu formatieren ? :-)
Meister Eckhart hatte mit Shintoismus bestimmt nichts zu tun. Was gibt es denn da nicht zu finden? Der Text der Predigt von Meister Eckhart ist in weiten Auszügen eingestellt bei meiner Antwort. Und hier wird diese Sichtweise auch begründet.
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Aber hier noch einmal komplett und in voller Schönheit:
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http://www.literaturknoten.de/philosophie/e/eckehart/predigt/pred_selig.html
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(a) Ich habe nicht behauptet, Meister Eckardt sei ein Schintoist. Ich gab nur die Anregung, wer sich mit solchem Gedankengut trägt sollte sich vieleicht ehr in fernöstlichen Religionen heimisch fühlen - und von diesen erscheint mir der Schintoismus die sympatischste. Gut, da muss man sehr genau lesen, es war nicht 100% offensichtlich. Das Ganze natürlich mit einem Augenzwinkern. JEDER NATÜRLICH WIE ER WILL. (b) Dein ursprünglich geposteter Text ist nicht mehr da, jedenfalls kann ich ihn nicht mehr finden das ist aber kein Grund, im Tonfall rüde zu werden - oder bin ich heute nur empfindlich? ;-) Nette Grüße, sony
So, hab deinen Text tatsächlich wieder gefunden - Asche auf mein Haupt - brauch wohl doch bald eine Brille
Nun ... wer trägt sich mit diesen Gedanken?
Ein gebildeter Mann, studierter Theologe, Abt und Lehrer des Mittelalters ;-))
Kurzum: ein Christ!
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Es liegt dies sicherlich daran, dass sowohl die Ideenwelt der Antike (Aristoteles, Platon) als auch der Gnostizismus und der christliche Mystizismus (Via Cordis) diesen Theologen noch ein Begriff waren und inhaltlich präsent waren.
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...also nicht so wie sonycom sagt.
...oh, steht ja alles da... habe ich etwas voreilig mitdiskutiert in einer weit fortgeschrittenen Diskussion... Na dann setz ich mich mal still hin und lese erstmal... :)
° DIE SICH IHRER SÜNDHAFTIGKEIT BEWUSST SIND. Denn der sündhafte Mensch ist ein GEISTLICHER ARMER. Es ist der demütige Mensch, der bereit ist sich von Gott helfen zu lassen.
° Im Alten Testament wird dafür das Bild eines ZERSCHLAGENEN HERZENS verwendet.
° Er wird frei gemacht von seiner Schuld und reich gemacht durch das Wirken des Heiligen Geistes in seinem Leben.
° Das macht den Mensch zu einem KIND GOTTES und zum ERBE seines Reiches. Er hat dadurch Anteil an der Gemeinschaft mit Ihm und am ewigen Leben.
° Durch die Gnade Gottes wird aus dem armen ein reicher Mensch, weil er Anteil an allem hat, was Gott gehört.
Sündhaftigkeit?
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Ein bisschen viel hinein interpretiert, Eva.
Und genau deshalb sagte Eckhart:
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Diesen Sinn verstehen manche Leute nicht richtig: es sind jene Leute, die in Bußübung und äußerlicher Übung an ihrem selbstischen Ich festhalten, was diese Leute jedoch für groß erachten. Erbarm's Gott, daß solche Leute so wenig von der göttlichen Wahrheit erkennen! Diese Menschen heißen heilig auf Grund des äußeren Anscheins, aber von innen sind sie Esel, denn sie erfassen nicht den eigentlichen Sinn göttlicher Wahrheit.
@ HALLO HOLODECK!
° Dazu ein Beispiel: "ICH ELENDER MENSCH! WER WIRD MICH ERLÖSEN VON DIESEM TODVERFALLENEN LEIBE?"
° Vorher hatte Paulus seinen ausweglosen Zustand beschrieben, der ihn zu der Einsicht geführt hat, dass er sich selber daraus nicht befreien kann.
° Er hat also sein wahren Zustand vor Gott erkannt, d.h. seine geistliche Not(Armut) begriffen.
Das hatte ihn zu Christus getrieben, weil er erkannt hat, dass nur dieser ihm helfen kann.
Ohne dieser Einsicht wird ein Mensch nicht zu Christus kommen.
° Darum hat Jesus den Menschen SELIG GEPRIESEN, der diese Erkenntnis gewonnen hat. Denn jetzt ist er auch bereit sich in seiner ausweglosen Lage helfen zu lassen.
Eva ... was hat das mit diesem eben jenem Spruch zu tun?
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Ich sag's Dir:
Nichts!
@ HALLO HOLODECK!
Wenn Du den Zusammenhang nicht verstehen willst, dann kann ich Dir nicht helfen.
Du kannst jeden Kommentar zu diesem Text aus Matthäus zu rate ziehen und Du wirst sehen können, dass mit den GEISTLICH ARMEN der VERLORENE ZUSTAND des MENSCHEN gemeint ist. Glücklich wird der gepriesen, der das erkennt.
Leider gehörst Du bisher noch nicht zu diesen Menschen. Denn Du hast Deinen Zustand vor Gott bisher noch nicht erkannt, sonst hättest Du Dir schon längst von Jesus helfen lassen.
Lass gut sein, ich brauche von Dir keine Hilfe. Du verstehst ja noch nicht einmal, worüber und wovon ich spreche. Das ist bildlich gesprochen grad ungefähr so absurd, als seist Du am Absaufen und wolltest mir, die ich festen Boden unter den Füßen haben, ins Wasser und beim Absaufen helfen.
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Kannst ja nix dafür.
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Wer diese Rede nicht versteht, der bekümmere sein Herz nicht damit. Denn solange der Mensch dieser Wahrheit nicht gleicht, solange wird er diese Rede nicht verstehen. Denn es ist eine unverhüllte Wahrheit, die da gekommen ist aus dem Herzen Gottes unmittelbar. Daß wir so leben mögen, daß wir es ewig erfahren, dazu helfe uns Gott. Amen.
@ HALLO HOLODECK!
Ich bin es schon von Dir gewohnt, dass Du immer mit dem ARGUMENT daher kommst: "Du verstehst doch nicht einmal was ich meine." Du leierst immer die selbe Platte herunter!
Du bist derartig überheblich und von Deiner eigenen geistigen Potenz so eingenommen, dass es unmöglich ist mit Dir eine vernünftige Diskussion zu führen.
Ein vernünftiger Mensch würde seine Vorstellung darüber schreiben, was er unter diesem Bibeltext versteht. Aber da kommt überhaupt nichts.
Was Du nämlich weiter oben geschrieben hast ist leeres Stroh, auch wenn Du in Latein geschrieben hast.
Schau Dir das NT(Koine) von Nestle an!
Ein vernünftiger Mensch würde seine Vorstellung darüber schreiben, was er unter diesem Bibeltext versteht. Aber da kommt überhaupt nichts.
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Ausführlichst geschehen.
Scrollen zu meiner Antwort hilft ;-))
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Ich und überheblich?
Eva, hast Du nicht grad geschrieben: "Denn Du hast Deinen Zustand vor Gott bisher noch nicht erkannt"?
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Wenn das nicht überheblich ist, dann weiß ich auch nicht. Du nämlich wähnst Dich im Besitz einer alleinseligmachenden Wahrheit und absoluten Erkenntnisfähigkeit. Das ist halt Dir und Deinen Glaubensgenossen zueigen. Und Ihr werdet nicht eher ruhen, bis die ganze Welt sich diese Eure ganz persönliche Sicht der Dinge zueigen gemacht hat. Dogmatismus nennt man das. Dogmatismus in Reinkultur. Grundlage für jeden Glaubenskrieg. Seit Anbeginn der Zeiten
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